2008

Aktuelles:

10. Dezember 2008

Angekündigte Reformen reichen nicht aus

Seehofers Regierungserklärung löst bei Lehrerschaft Enttäuschung aus / BLLV-Präsident Wenzel: „Kommunen brauchen ein klares Ja zur RSE“

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heutigen Ankündigungen von Ministerpräsident Horst Seehofer zur künftigen Schulpolitik in Bayern als...

08. Dezember 2008

Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben

„Alle Kinder sollten länger gemeinsam zur Schule gehen dürfen“ / BLLV-Präsident Klaus Wenzel sieht sich in seiner Forderung von IGLU-und TIMSS-Ergebnissen bestätigt

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-verbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht sich im relativ guten Abschneiden Zehnjähriger bei der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU...

28. November 2008

In zwei Jahren fehlen rund 20.000 Lehrkräfte

BLLV-Präsident rechnet vor, wie groß an den Schulen die Lücken klaffen / „Ein ‚weiter so’ darf es in der Schulpolitik nicht geben“

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, (BLLV), Klaus Wenzel, hat den Lehrermangel als das beherrschende Thema an den Schulen bezeichnet. „Nach unseren Berechnungen addiert...

18. November 2008

PISA-Ergebnisse sind kein Grund für Euphorie

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Neue Bundesländer rücken vor, weil sie ein moderneres Schulsystem haben und es mehr individuelle Förderung gibt“

Keinen Grund zum Jubeln sieht der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, in den Ergebnissen der neuen Pisa-Studie zum Bundesländervergleich 2006. „Die Studie...

11. November 2008

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

BLLV-Präsident Wenzel weist auf hohe Abbrecher- und Wiederholerquote hin / „Nachhilfe muss ersetzen, was Schulpolitik versäumt“

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und...

10. November 2008

Wenzel gratuliert Goppel zum neuen Amt

„Der neue Präsident des Bayerischen Musikrates ist kompetent, erfahren und engagiert“ / Unterrichtsfach Musik muss aufgewertet werden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat Dr. Thomas Goppel zur Wahl zum neuen Präsidenten des Bayerischen Musikrates am Wochenende gratuliert. „Goppels...

06. November 2008

Preis „Forschung innovativ“ für Leseprofitraining

BLLV ehrt drei Wissenschaftlerinnen der Universität Erlangen-Nürnberg für Projekt zur Förderung der Lesekompetenz von Grundschülern

München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zeichnet heute drei Wissenschaftlerinnen des Instituts für Grundschulforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit...

30. Oktober 2008

Wenzel gratuliert Spaenle zum neuen Amt

BLLV-Präsident erwartet vom künftigen Kultusminister mehr Bildungsgerechtigkeit, höhere Bildungsinvestitionen und Offenheit für pragmatische Schulreformen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat Ludwig Spaenle zur heutigen Berufung zum Kultusminister gratuliert. „Als größte und älteste Lehrerorganisation...

28. Oktober 2008

Gespräche und Gelenkklassen sind keine Lösung

BLLV-Präsident Wenzel zum Übertrittsverfahren: „Grundsätzlich ist der Auslesezeitpunkt zu früh“/ Solange das so ist, sollte der Elternwille frei gegeben werden

Als „hilfloses Herumdoktern an einem schwer kranken System“  hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, Überlegungen der künftigen Staatsregierung...

27. Oktober 2008

Unterrichten in Thailand oder Namibia

Kooperationsvertrag zwischen Goethe-Institut und BLLV unterzeichnet / Lehramtsstudierende können bis zu sechs Monate internationale Praktika absolvieren  Goethe-Institut e.V. und Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) arbeiten ab sofort im Rahmen des Programms „Schulen: Partner der Zukunft“ zusammen: Ein Kooperationsvertrag sieht vor, dass Lehramtsstudenten in den vom Goethe-Institut weltweit betreuten Schulen mit Deutschunterricht zwei- bis sechsmonatige Praktika leisten können. Der Vertrag wurde heute Vormittag von dem Generalsekretär des Goethe-Instituts, Dr. Hans-Georg Knopp, und dem Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, in München unterzeichnet. „Bei dieser Zusammenarbeit gibt es nur Gewinner. So haben Lehramtsstudierende aus Bayern erstmals die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut ein Praktikum im Bereich Deutsch als Fremdsprache an Partnerschulen des Goethe-Instituts im Ausland zu absolvieren. Künftige Lehrerinnen und Lehrer können so in Ergänzung zur universitären Ausbildung Erfahrungen in anderen Ländern sammeln“, erklärten beide. Erste Teilnehmer/innen des neuen Projektes werden bereits im Februar 2009 an Schulen in England, Polen, Norwegen, Namibia, Thailand, Indien, Panama, Mexiko und Costa Rica unterrichten. „Beide Seiten profitieren von der neuen Kooperation: Der BLLV wirbt junge Lehramtsstudierende, die Erfahrungen im Ausland sammeln wollen, das Goethe-Institut unterstützt weltweit Schulen, die Deutschunterricht geben - eine ideale Verbindung“, freuten sich Knopp und Wenzel. Beide erklärten, mit den Praktika die Kompetenzen der Lehramtsstudierenden professionalisieren zu wollen. „Die Globalisierung erfordert es, sich über Bildungsprogramme und pädagogische Projekte verschiedener Länder auszutauschen und verschiedene Bildungssysteme miteinander zu vergleichen. “Gemeinsames Anliegen sei es auch, die internationale Solidarität aller in pädagogischen Berufen Tätigen zu stär

Kooperationsvertrag zwischen Goethe-Institut und BLLV unterzeichnet / Lehramtsstudierende können bis zu sechs Monate internationale Praktika absolvieren  Goethe-Institut e.V. und Bayerischer...

23. Oktober 2008

Hauptschulinitiative hält nicht, was sie verspricht

90% bayerischer Hauptschullehrer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen / BLLV-Präsident Wenzel stellt alarmierende Ergebnisse einer Befragung vor

Die vor zwei Jahren gestartete Hauptschulinitiative kommt an den Schulen nur schleppend oder gar nicht voran. Das ergibt eine vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Ende vergangenen...

21. Oktober 2008

Ländliche Regionen in Deutschland dürfen nicht weiter geschwächt werden

Kultusminister Schneider muss auf dem Bildungsgipfel die Entschulung ländlicher Regionen stoppen und dramatischen Mangel an Fachkräften thematisieren

Im Vorfeld des Bildungsgipfels hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, auf das bundesweite Problem der Schulschließungen in ländlichen Regionen...

15. Oktober 2008

Regionale Schulentwicklung erhält eine Chance

Kultusministerium genehmigt Modellversuch / Präsident Wenzel spricht von „schulpolitischem Paukenschlag“ und einem der größten Erfolge in der Geschichte des BLLV

Die Ankündigung von Kultusminister Schneider, Modellversuche zur „Regionalen Schulentwicklung“ (RSE) zuzulassen, hat im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband große Freude und Erleichterung...

14. Oktober 2008

RSE meint passgenaue Lösungen vor Ort

Präsident Klaus Wenzel: „Das vom BLLV entwickelte Konzept zur „Regionalen Schulentwicklung’ darf nicht missverstanden werden“

„Der BLLV versteht unter ‚Regionaler Schulentwicklung’ (RSE) weder die bloße Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen, noch automatisch eine sechsjährige gemeinsame Grundschulzeit. Unter ‚Regionaler...

10. Oktober 2008

BLLV pocht auf gerechteres Bildungssystem

Präsident Klaus Wenzel fordert rasche Umsetzung eines Sieben-Punkte-Programms: „Bayerns Schulsystem ist überholt und nicht zeitgemäß“ Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich nach der Landtagswahl mit sieben Forderungen an die Politik gewandt. „Bayerns Lehrerinnen und Lehrer erwarten die zügige Umsetzung dringend erforderlicher schul- und bildungspolitischer Reformen von den Kindertagesstätten über alle Schularten bis zur universitären und beruflichen Bildung. Im Kern muss es darum gehen, das Bildungssystem gerechter zu gestalten und die starre Dreigliedrigkeit aufzubrechen. Bayerns Schulsystem ist überholt, nicht mehr zeitgemäß und ungerecht. Es wird den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an moderne Schul- und Bildungspolitik nicht gerecht.“  An erster Stelle steht die neue Definition des schulischen Leistungsbegriffes. Aus dem Prinzip der Belehrung muss das Prinzip des Lernens werden. „Wir müssen weg von totem Faktenwissen hin zu lebendigem und intelligentem Handlungswissen und zu einer stärkeren Kompetenzorientierung.“ Die pädagogischen Aufgaben der Schule müssen den sich veränderten Lebenswelten der Schüler angepasst werden. Dazu benötigt die Schule mehr fachliche und finanzielle Unterstützung. Der BLLV fordert ein großzügiges Finanz-Budget für jede Einzelschule und einen stärkeren Einsatz von Schulpsychologen, Sozialpädagogen und Sonderpädagogen. Angesichts der bedrohlichen Gesundheitssituation bei vielen Schulkindern muss auch der schulärztliche Dienst ausgeweitet werden. Alle Schularten müssen im Hinblick auf soziale Integration, demokratisches Handeln und soziale Gerechtigkeit neu definiert werden. „Kooperations- und Integrationsmodelle müssen bisherige Auslese- und Ausgrenzungsmodelle ablösen“, erklärte Wenzel. Im Vordergrund muss der Bildungsauftrag stehen und nicht der Sortierauftrag.  Der BLLV-Prä

Präsident Klaus Wenzel fordert rasche Umsetzung eines Sieben-Punkte-Programms: „Bayerns Schulsystem ist überholt und nicht zeitgemäß“ Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes...

02. Oktober 2008

Mangelverwaltung zehrt an den Kräften der Lehrer

BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordert zum Weltlehrertag am 5. Oktober mehr Zeit, mehr Personal und deutlich kleinere Klassen  „Die Mangelverwaltung an Schulen und der damit verbundene berufliche Dauerstress, zehren an den Kräften vieler Lehrkräfte und Schulleitungen.“ Diese Feststellung traf der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich des Weltlehrertages am 5. Oktober. „Die Klassen sind zu groß, Lehrerinnen und Lehrer haben zu wenig Zeit, um auf individuelle Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen zu können. Anstatt Kinder zu fördern, herrschen Notenzwang und Auslesdruck. Wir wollen Helfer und Förderer für die Kinder sein und nicht ständig als Aussortieragenten missbraucht werden“, erklärte Wenzel. „Dankesbekundungen zum Weltlehrertag helfen uns nicht weiter. Was wir wirklich brauchen, sind deutlich kleinere Klassen, mehr Zeit, weniger Druck und kinderfreundliche Lernbedingungen.“ Die Situation spitzt sich erfahrungsgemäß in den Herbst- und Wintermonaten zu, wenn es vermehrt zu krankheitsbedingten Ausfällen von Kolleginnen/en kommt. Mehrarbeit in Form von Überstunden und Vertretungen sind die Folgen. Die Schulleiter/innen müssen improvisieren, oft wissen sie nicht, wie sie den Unterricht überhaupt noch aufrecht erhalten sollen, weil die Lehrerversorgung auf Kante genäht ist. Hinzu kommen die Sorgen und Nöten vieler Eltern, die zu Recht befürchten, dass Unterrichtsausfälle dem schulischen Fortkommen ihrer Kinder schaden. Wenzel: „Viele Lehrerinnen und Lehrer gehen an ihre persönliche Belastungsgrenze, um wenigstens die gröbsten Mängel zu beheben. Es liegt auf der Hand, dass diese Situation nicht nur in hohem Maße frustrierend ist, sondern viele krank werden lässt. Die Staatsregierung darf dies nicht einfach so hinnehmen, zumal etwa 1000 arbeitslose junge Lehrerinnen und Lehrer auf der Straße stehen und auf ihren Einsatz warten.“ Abhilfe gibt es nur, wenn tatsächlich neue Planstellen geschaffen werden - bislang gab e

BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordert zum Weltlehrertag am 5. Oktober mehr Zeit, mehr Personal und deutlich kleinere Klassen  „Die Mangelverwaltung an Schulen und der damit verbundene berufliche...

22. September 2008

Hohe päpstliche Ehrung für Albin Dannhäuser

Sylvester-Orden für herausragende Verdienste um Schule, Bildung und religiöse Erziehung  Mit Zustimmung von Papst Benedikt XVI. wurde der ehemalige Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Albin Dannhäuser zum „Ritter vom Orden des Heiligen Papstes Sylvester“ ernannt. Durch diese hohe Auszeichnung wurden die herausragenden Verdienste Dannhäusers um Schule, Bildung und religiöse Erziehung „mit Dank und Anerkennung“ der katholischen Kirche besonders gewürdigt. Den „Sylvester-Orden“ überreichte der Augsburger Diözesanbischof  Dr. Walter Mixa. BLLV-Präsident Klaus Wenzel gratulierte seinem Vorgänger sehr herzlich: „Für Albin Dannhäuser war es immer wichtig, dass sich die christliche Gemeinschaftsschule optimal entwickeln kann, und dafür hat er sich in mehr als zwei Jahrzehnten intensiv eingesetzt“. In seiner Laudatio hob Bischof Mixa hervor, dass sich Dannhäuser während seiner 23-jährigen Präsidentschaft um Bildung und Erziehung in den Schulen Bayerns in besonderer Weise verdient gemacht habe. Sein Engagement für mehr Bildungsgerechtigkeit habe der ehemalige BLLV-Präsident stets im Horizont der Menschenwürde verstanden. Damit habe er sein bildungspolitisches und pädagogisches Werteverständnis und Handeln überzeugend am christlichen Menschen- und Weltbild orientiert. Diese Grundhaltung habe Dannhäuser in einer Vielzahl seiner Reden und Publikationen eindrucksvoll deutlich gemacht. Dannhäuser sei ebenso konsequent dafür eingetreten, dass religiöse Bildung und Erziehung als wesentlicher Teil der allgemeinen Bildung verstanden werden müssten. Immer wieder habe er erfolgreich für die Verankerung des Religionsunterrichts in öffentlichen Schulen plädiert. So hatte sich Dannhäuser Ende der 90er Jahre massiv gegen die Kürzung von Religionsstunden im Zuge staatlicher Sparmaßnahmen gewendet, weil nach seiner Auffassung Schulen mehr denn je gefordert seien, verlässliches Religionswissen zu vermitteln, Schülerinnen und Schüler bei der Entwickl

Sylvester-Orden für herausragende Verdienste um Schule, Bildung und religiöse Erziehung  Mit Zustimmung von Papst Benedikt XVI. wurde der ehemalige Präsident des Bayerischen Lehrer- und...

18. September 2008

Rigoros betriebene Auslese schadet Kindern

BLLV-Präsident Klaus Wenzel forderte anlässlich des Weltkindertages am 20. September: „Mehr Zeit, Förderung und Zuwendung für alle Kinder“  „Die schulische Karriere darf nicht über die Bedürfnisse von Kindern gestellt werden. Alle Kinder haben ein Recht auf die Zeit, die sie für erfolgreiches Lernen und den Erwerb vielseitiger Kompetenzen brauchen.“ Anlässlich des bevorstehenden Weltkindertages am Samstag forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, mehr Zeit für individuelle Förderung und persönliche Zuwendung in der Schule. „Unsere Schulen müssen für alle Kinder Lern- und Lebensraum sein. Der Bildungsauftrag muss im Mittelpunkt stehen und darf nicht ständig vom Sortierauftrag verdrängt werden. Verantwortungsvolle Schul- und Bildungspolitik muss die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen und entsprechend auf sie eingehen. Die Fixierung auf Noten und  die zu früh einsetzende Auslese von Kindern erschwert diesen Prozess jedoch.“ Die rigoros betriebene Auslesediagnostik bezeichnete Wenzel als „anachronistisch, pädagogisch kontraproduktiv und schädlich.“ Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich Rahmenbedingungen, die kindgerechtes Lernen fördern. Der Erwartungsdruck, der an Kinder gestellt wird, ist immens. Viele Schüler werden frühzeitig auf eine fragwürdige Bildungskarriere getrimmt. „Sie wird oft wichtiger genommen als ihre berechtigen Bedürfnisse“, erklärte Wenzel. Ständig überforderte junge Menschen sind stark belastet, viele Kinder werden davon krank. Jede Grundschullehrerin und jeder Grundschullehrer kennt die Verzweiflung Zehnjähriger, wenn gewachsene Bindungen zerstört werden, weil Kinder aus ihrer gewohnten Lernumgebung gerissen werden. In vielen Fällen belastet der Übertrittsdruck auch das Familienleben. Der Auslesedruck hört nach der Grundschule nicht auf: Er begleitet viele Heranwachsende die gesamte Schulzeit. Die Noten dienen weniger einer klaren Leistungsrückmeldung sondern werden vor allem als Legit

BLLV-Präsident Klaus Wenzel forderte anlässlich des Weltkindertages am 20. September: „Mehr Zeit, Förderung und Zuwendung für alle Kinder“  „Die schulische Karriere darf nicht über die...

15. September 2008

Situation an Bayerns Schulen bleibt schwierig

BLLV-Präsident Klaus Wenzel warnt zum Schuljahresbeginn vor Einbrüchen in der Unterrichtsversorgung / Erneute Forderung nach mehr Planstellen  Die Situation zum Schuljahresbeginn ist an vielen bayerischen Schulen unverändert schwierig. Hauptproblem ist nach wie vor der Lehrermangel. „In vielen Fällen kann lediglich das reguläre Stundenmaß aufrecht erhalten werden. Alles, was darüber hinaus geht, spezielle Angebote wie Fremdsprachen, Arbeitsgruppen oder Sportkurse etwa, muss gestrichen werden. „Die Lehrkräfte sind bitter enttäuscht. Trotz vollmundiger Ankündigungen müssen sie feststellen, dass es auch in diesem Schuljahr keine durchgreifenden Verbesserungen gibt“, erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel.  Wenig bewährt hat sich die Staffelung der Mobilen Reserve. Danach wurde die  Zahl der Einsatzkräfte zum Schuljahresbeginn gesenkt, um sie in späteren Monaten entsprechend aufzustocken. „Es findet sich kein Personal. Kaum jemand kann es sich heute leisten, wochenlang auf Abruf bereit zustehen, um vielleicht zum Einsatz zu kommen“, kritisierte er und warnte vor einem Einbruch der Unterrichtsversorgung. In einem eindringlichen Appell forderte er die Staatsregierung auf, deutlich mehr neue Planstellen zu schaffen, kräftig in Bildung zu investieren und Lehrkräfte flexibel einzusetzen. „Der BLLV stellt mit großer Sorge fest, dass trotz anderslautender Bekundungen das Ziel, die Lern- und Fördermöglichkeiten für alle bayerischen Schüler/innen zu verbessern, in immer weitere Ferne rückt.“ „Mit den Neueinstellungen kann der Bedarf nicht gedeckt werden, zumal Vorhaben wie z.B. mehr Förderung von Schülern und Ausbau von Ganztagsklassen mehr Personal erforderlich machen“, erklärte der BLLV-Präsident und stellte klar:„Viele neu eingestellte Lehrer/innen rücken lediglich frei gewordenen Stellen pensionierter Lehrkräfte nach.“ Neben der Schaffung neuer Planstellen sieht Wenzel eine Lösung darin, den Einsatz vo

BLLV-Präsident Klaus Wenzel warnt zum Schuljahresbeginn vor Einbrüchen in der Unterrichtsversorgung / Erneute Forderung nach mehr Planstellen  Die Situation zum Schuljahresbeginn ist an vielen...

01. September 2008

BLLV begrüßt Gesundheitserziehung

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) begrüßt, dass die Staatsregierung der Gesundheitserziehung einen höheren Stellenwert einräumt. „Gesundheit und Bildung sind eng miteinander verknüpft, denn beide vermitteln Lebensperspektiven. Gesunde, entscheidungsfähige Menschen auszubilden, wird vermutlich über die Zukunft der weltweiten Wirtschafts- und Gesundheitssysteme entscheiden“, erklärt der BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Dafür müssen dringend ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden.  Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels besteht die Notwendigkeit einer systematischen, ganzheitlichen Gesundheitserziehung in Schulen. Bewegungsarmut, Fettleibigkeit auf der einen und Bulimie und Magersucht auf der anderen Seite, steigender Medienkonsum und die Zunahme von Alkoholexzessen unter Jugendlichen belegen, dass ein natürlicher und gesunder Umgang mit dem eigenen Körper für viele Schülerinnen und Schüler keine Selbstverständlichkeit ist. Die bayerische Staatsregierung hat hierauf mit unterschiedlichen Initiativen reagiert. Der BLLV begrüßt, dass dadurch der bestehende Handlungsbedarf anerkannt und die Bereitschaft zu entschlossenem Handeln signalisiert wird. Allerdings werden die aufgelegten Programme wie „Voll in Form“, den Qualitätsstandards einer systematischen Implementierung von präventiver Gesundheitserziehung in Schule und Unterricht nicht gerecht. „Die zentrale Aufgabe einer qualitätsvollen Gesundheitserziehung darf nicht zu einer weiteren Zusatzaufgabe ohne zusätzliche Ressourcen den Schulen aufgebürdet werden. Vielmehr müssen dafür ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Es bietet sich an, die bereits vorhandene fachliche Kompetenz der Fachlehrer für Ernährung auf diesem Gebiet zu nutzen“, betont Wenzel. Konkret schlägt der BLLV vor, dass jeder Schule nach einem bestimmten Schlüssel, zusätzlich zum bisherigen Budget, Stunden für die Gesundheitserziehung zugewiese

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) begrüßt, dass die Staatsregierung der Gesundheitserziehung einen höheren Stellenwert einräumt. „Gesundheit und Bildung sind eng miteinander...

25. August 2008

Erzieher und Grundschullehrer verzweifelt gesucht

BLLV-Präsident Wenzel prangert ungerechte Beschäftigungspolitik an, die zu einer Feminisierung an Grundschulen und Kindertagesstätten führt  Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat vor einer weiteren Feminisierung des Lehrerberufs an allen Schularten gewarnt. Besonders dramatisch ist die Situation an den Grundschulen. Auch an Kindertagesstätten sind Männer selten anzutreffen. Die Berufe Grundschullehrer/in und Erzieher/in sind schlecht bezahlt und bieten kaum Aufstiegsmöglichkeiten. „Das ist ungerechte Beschäftigungspolitik“, kritisierte Wenzel. „Es ist unverantwortlich, wenn Schul- und Bildungspolitiker hinnehmen, dass Kindern männliche Rollenvorbilder fehlen. Die körperlichen und seelischen Folgen können für Mädchen und Jungen dramatisch sein.“ Der Lehrer- und Erzieherberuf muss für Männer und Frauen gleichermaßen attraktiv sein. Dazu gehören die Wertschätzung der Arbeit, vor allem aber eine gerechte und angemessene Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten. „Nur so lässt sich die Attraktivität dieser Berufe steigern und langfristig der niedrige Männeranteil steigern.“Lehrer und Erzieher setzen andere Impulse als ihre weiblichen Kolleginnen. Deshalb ist es wichtig, für eine ausgewogene Präsenz beider Geschlechter zu sorgen. Wenzel: „Mädchen und Jungen müssen die Chance haben, sich an beiden Geschlechtern zu orientieren. Einen partnerschaftlichen Umgang, in dem Frauen und Männer einander mit Wertschätzung und Respekt begegnen, können sie nur dann erleben, wenn es in ihrem Alltag Männer und Frauen gibt.“ Vielen Kindern fehlen aber männliche Rollenvorbilder. Viele kommen erstmals mit dem Wechsel in die Sekundarstufe dauerhaft in Kontakt mit männlichen Bezugspunkten.“ Fast jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. 20 Prozent der Mütter erziehen die Kinder ohne Vater. Von den drei Millionen Alleinerziehenden sind 80 Prozent Frauen. Die meisten Kinder aus Scheidungsfamilien wachsen bei der Mutter auf. Aber auch in

BLLV-Präsident Wenzel prangert ungerechte Beschäftigungspolitik an, die zu einer Feminisierung an Grundschulen und Kindertagesstätten führt  Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und...

11. August 2008

BLLV fühlt sich von Emnid-Studie bestätigt

Präsident Klaus Wenzel fordert Politik auf, Bedürfnisse der Bevölkerung und der Eltern ernst zu nehmen  Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sieht sich in der aktuellen Befragung des Emnid Instituts deutlich bestätigt. Die repräsentative Studie hatte die Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegeben. „Es spricht für die Glaubwürdigkeit und Seriosität des Instituts, dass sich die Umfrage nicht nur mit der Systemfrage beschäftigt, sondern für fünf zentrale Bereiche Reformbedarf anmahnt“, erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Die Emnid-Studie fordert den Ausbau der Ganztagsschulen, eine bessere individuelle Förderung, einen professionellen Umgang mit Vielfalt, eine bedarfsgerechte Mittelverteilung und eine grundlegende Reform des gegliederten Schulsystems. „Diese fünf Forderungen decken sich mit dem 2007 vom BLLV beschlossenen Leitantrag „Bessere Bildung für alle“.„Der BLLV kritisiert seit Langem, dass die Kinder zu früh auf verschiedene Schulen aufgeteilt werden“, erklärte Wenzel. „Wir verteilen Kinder in einem Alter, in dem ihre Entwicklung noch nicht einmal ansatzweise abgeschlossen ist. Zudem leben allein in Bayern rund 140.000 Kinder in Hartz IV-Familien. Sie haben kaum Chancen auf eine höhere Schulbildung.“ Wenzel forderte die Staatsregierung auf, die Bedürfnisse vieler Eltern, die sich für ihre Kinder mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit wünschen, nicht einfach zu ignorieren, sondern entsprechend darauf zu reagieren. „Andernfalls bleibt  Bayern in der internationalen Entwicklung zurück.“ „Wenn fast die Hälfte der Deutschen das Bildungssystem für ungerecht hält, wenn Dreiviertel der Bevölkerung und fast 86% der Eltern der Ansicht sind, dass Jugendlichen aus allen Schichten  bzw. aus allen Kulturkreisen die gleichen Chancen eingeräumt werden müssen, dann muss dieses Ergebnis auch von der Schul- und Bildungspolitik in Bayern ernst genommen werden“, betonte der BLLV-Präsident. „Ich freue mich über den erklärten Reformwillen der B

Präsident Klaus Wenzel fordert Politik auf, Bedürfnisse der Bevölkerung und der Eltern ernst zu nehmen  Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sieht sich in der aktuellen...

30. Juli 2008

Schulerfolg darf nicht von Noten abhängen

Anlässlich der Zeugnisvergabe fordert BLLV-Präsident Wenzel moderne Formen der Leistungserhebung / „Individuelle Leistungsfortschritte passen nicht in Ziffern“

Rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler in Bayern erhalten am Freitag ihr Abschlusszeugnis für das Schuljahr 2007/2008. „Sie haben ein anstrengendes Schuljahr hinter sich gebracht und nun ein...

29. Juli 2008

Bayern braucht eine umfassende Bildungsreform

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Die heutigen Ankündigungen im Kabinett gehen an den eigentlichen Problemen an allen Schulen vorbei“

München - Die heute in der Kabinettssitzung von Kultusminister Schneider angekündigten schul- und bildungspolitischen Maßnahmen für das Schuljahr 2008/2009 haben beim Bayerischen Lehrer- und...

17. Juli 2008

Einstellungssituation 2008: Viele Baustellen bleiben

Die Staatsnote 2008 sorgt für gemischte Gefühle. Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) begrüßt, dass die rückgehenden Schülerzahlen nicht etwa zur Einsparung von Planstellen genutzt wurden, sondern dass die frei werdenden Stellen ersetzt werden. „Dennoch ist es verwunderlich, dass Diplom-Ingenieure am Gymnasium als Lehrer ohne pädagogische Nachqualifikation verbeamtet werden, während arbeitslose Grundschullehrer als billige Aushilfskräfte dort auf Vertrag unterrichten. In 2008 sind 56 % der aktuellen Prüflinge für das Lehramt Grundschule ohne Vertrag. Sie haben die weitaus bessere Qualifikation.“ In der ABJ sind derzeit über 10.000 junge Lehrer/innen organisiert. Die ABJ ist die Interessenvertretung junger Lehrer/innen im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV). Der Vorsatz „Keine Klasse über 25“ ist ein guter Ansatzpunkt für pädagogische Verbesserungen und die Entspannung der Einstellungssituation der Kolleginnen und Kollegen. Dennoch müsse hier der Zeitpunkt, an dem gemessen wird, überprüft bzw. das Teilen von Klassen flexibler ermöglicht werden. Karin Leibl stellt hierzu fest: „Meine eigene achte Klasse startete mit 19 Schülern und hat durch Rückkehrer aus anderen Schularten und freiwillige Wiederholer inzwischen 28. Nach der Oktoberstatistik ist das Soll erfüllt, die pädagogische Wirklichkeit ist seit Weihnachten eine andere.“ Für die Fachlehrer Ernährung und Gestaltung stellt sich die Einstellungssituation besonders problematisch dar. Mit einer Note von 1,96, finden sie keine Einstellung, obgleich sie wichtige praktische und berufsorientierende Fächer unterrichten. „Dass dennoch Hauptschullehrer an manchen Schulen Fachunterricht halten müssen, weil kein Fachlehrer zur Verfügung steht, ist absolut unverständlich.“ Dass Hauptschullehrer nicht alle sofort eine Planstelle bekommen, sondern zunächst mit Verträgen abgespeist werden, obgleich in vielen Schulamtsbezirken Grundschullehrer an Hauptschulen eingesetzt werden müssen, weil nicht

Die Staatsnote 2008 sorgt für gemischte Gefühle. Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) begrüßt, dass die rückgehenden Schülerzahlen nicht etwa zur Einsparung von Planstellen genutzt...

11. Juli 2008

Schulleiterinnen und -leiter zeigen die Rote Karte

BLLV-Präsident Wenzel und Fachgruppenleiterin Runkel fordern beim Schulleitertag mehr Leitungszeit / Resolution macht auf desolate Situation aufmerksam

Die Arbeitsbedingungen der rund 5500 Schulleiterinnen und -leiter an Bayerns Schulen sind miserabel. „Eine ganze Berufsgruppe bewegt sich ständig in dem Konfliktfeld zwischen Anspruch und...

02. Juli 2008

Run auf bayerische Gymnasien - ohne Lehrer

Kultusministerium zieht bei Nachwuchskräften für das Lehramt Gymnasium den Kürzeren / BLLV-Präsident Wenzel: „Bessere Ausbildung und Entlastung der Lehrkräfte“  Die personelle Situation wird sich an bayerischen Gymnasien in absehbarer Zeit wesentlich verschärfen. Während die Übertrittsquote von Jahr zu Jahr steigt und Gymnasien aus allen Nähten platzen, fehlen Lehrer, die die wachsende Zahl der Schüler unterrichten sollen. Nach Berechnungen des BLLV haben die Erstsemesterzahlen zwar zugenommen, doch nur zwischen einem und zwei Drittel schließen das Studium in den Naturwissenschaften für das Lehramt Gymnasium ab. „Im Laufe ihres Studiums treffen viele Studierende die Entscheidung gegen den Lehrerberuf“, erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel und nannte die Ursachen: „Mangelnde Attraktivität des Lehrerberufs, deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten in der Wirtschaft  und eine falsche Schwerpunktsetzung im Studium. Das, was die Studierenden im Lehramtsstudium vermittelt bekommen, orientiert sich mehr an den Bedürfnissen der Wirtschaft als an den Bedürfnissen des Lehrberufs an Gymnasien.“ Ein Beispiel: Von dem Studienjahrgang 2001 mit Mathematik in der Fächerkombination waren am Ende der Studienzeit nur noch 128 vorhanden - das ist weniger als die Hälfte, denn 273 hatten angefangen. Wenzel forderte, die Stagnation in der gymnasialen Lehrerbildung zu durchbrechen. „Weil die Anforderungen, die moderner Unterricht an Lehrkräfte stellt, enorm gestiegen sind, müssen angehende Gymnasiallehrer/innen darauf vorbereitet werden. Es darf sich nicht länger nur alles um fachliche Inhalte drehen, im Mittelpunkt müssen vielmehr neue Lernmethoden oder didaktische Erkenntnissen stehen.“ An die Staatsregierung richtete er den Appell, die Attraktivität des Lehrerberufs auch durch entlastende Maßnahmen zu steigern. Die Gymnasien platzen aus allen Nähten, die Klassen sind zu groß. Lehrer und Schüler finden sich in riesigen anonymen Schulbetrieben wieder. Die Unterrichtsbedingu

Kultusministerium zieht bei Nachwuchskräften für das Lehramt Gymnasium den Kürzeren / BLLV-Präsident Wenzel: „Bessere Ausbildung und Entlastung der Lehrkräfte“  Die personelle Situation wird...

30. Juni 2008

Die richtige Antwort auf Schulsterben lautet RSE

BLLV-Präsident Klaus Wenzel appelliert an das Kultusministerium, der Regionalen Schulentwicklung (RSE) eine Chance zu geben

Mit der Regionalen Schulentwicklung (RSE) kann das Hauptschulsterben in Bayern gestoppt werden. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel,...

27. Juni 2008

ABJ feiert 100-jähriges Bestehen

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) feiert am Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen. ABJ-Vorsitzende Karin Leibl erklärte: „Wir vertreten derzeit rund 12.000 junge Lehrerinnen und Lehrer, die vor allem eines wollen: bessere Lern- und Arbeitsbedingungen an allen Schulen, mehr Chancengleichheit für alle Kinder und eine längere gemeinsame Schulzeit.“ Die ABJ ist älteste und größte Organisation für junge Lehrer in Bayern. Seit 1923 gehört sie zum Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV). Im Laufe ihrer 100jährigen Geschichte setzte die ABJ zahlreiche schul- und bildungspolitische Akzente: In den ersten Jahren ließ sich die ABJ von der reformpädagogischen Bewegung inspirieren und engagierte sich gegen den autoritären Stil der Kaiserzeit. Nach den Umbrüchen des zweiten Weltkriegs stand der Kampf für mehr materielle Sicherheit der Lehrer sowie deren Unabhängigkeit von der Kirche auf der Agenda. In den siebziger Jahren setzten die Junglehrer ein neues Ausbildungskonzept durch, das in seinen Grundzügen bis heute Gültigkeit hat. Die Neunziger brachten massive, von der ABJ organisierte Proteste, gegen die Heraufsetzung der Einstellungsnote für Anwärter mit sich. Aus der ABJ gingen bedeutsame Personen aus Politik und Öffentlichkeit hervor: So war der ehemalige Kultusminister Franz Fendt Vorsitzender der ABJ. Sein Nachfolger Wilhelm Baumann war Mitglied im bayerischen Senat. Auch die BLLV-Ehrenpräsidenten Wilhelm Ebert und Albin Dannhäuser führten die ABJ an (Dannhäuser von 1971 bis 1979, Ebert von 1948 bis 1952). Ebenso war der derzeit amtierende BLLV-Präsident Klaus Wenzel ABJ- Landesvorsitzender (1982 bis 1984). „Die ABJ genießt innerhalb des BLLV hohe Wertschätzung“, erklärte Wenzel und gratulierte zum Jubiläum. Er bedankte sich „für das hohe Engagement, das von den jungen Lehrerinnen und Lehrern ausgeht.“   Als Schwerpunkt der künftigen ABJ-Politik nannte Leibl den Kampf gegen die immer noch schlechte Stellung von Frauen im Lehrerber

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) feiert am Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen. ABJ-Vorsitzende Karin Leibl erklärte: „Wir vertreten derzeit rund 12.000 junge Lehrerinnen und...

25. Juni 2008

BLLV fordert gleiche Bildungschancen für alle

BLLV-Präsident Wenzel fordert, Ergebnisse des Landessozialberichts rasch vorzustellen / Ausbau von Ganztagsklassen positiv, wirft aber viele Fragen auf

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, forderte die Staatsregierung auf, die Datenbasis über Armut in Bayern zu aktualisieren und die Ergebnisse des...

24. Juni 2008

Alle Großstadtkinder brauchen gleiche Chancen

BLLV-Anhörung zum Thema „Schule und Quartier“ / Vizepräsidentin Lučić fordert kompensatorische Mittelzuweisung: „Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen“

Großstadtbewohner wissen es längst: Schule ist nicht gleich Schule. Auch Kindertagesstätten und -horte unterscheiden sich zum Teil massiv voneinander. Entscheidend ist, in welchem Stadtviertel die...

23. Juni 2008

Führungswechsel beim Forum Bildungspolitik Bayern

Initiator und Mitbegründer Albin Dannhäuser gibt sein Amt als Sprecher ab, seine Nachfolge tritt Klaus Wenzel an / Einstimmiges Votum für den BLLV-Präsidenten

Albin Dannhäuser hat heute sein Amt als Sprecher des Forums Bildungspolitik in Bayern nach 17-jähriger Tätigkeit aus Altersgründen niedergelegt. Dannhäuser hatte 1991 die Gründung des Gremiums...

14. Juni 2008

Ohne gute Lehrer gibt es keine guten Schulen

BLLV-Präsident Wenzel fordert anlässlich des Seminarleitertages in Nürnberg: „Lehrerbildung muss in allen Phasen anerkannt und ernst genommen werden“

„Die Rolle der Seminarleiter/innen muss wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Sie sind es, die sich um die Ausbildung von Referendaren kümmern und die angehenden...

12. Juni 2008

Schulsystem gibt Hauptschulabgängern wenig Chancen

Bildungsbericht 2008: BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordert Ehrlichkeit in der Diskussion um die Zukunft der Hauptschule

„Die Hauptschule wurde zulange schön geredet, aber schlecht behandelt. Faktum ist, dass diese Schulart bei vielen Eltern keine Akzeptanz mehr hat und auch zunehmend bei den Unternehmen auf Skepsis...

10. Juni 2008

Endlich Perspektiven für Grund- und Hauptschullehrer

Großer Erfolg für den BLLV: Staatsminister der Finanzen Huber kündigt. Beförderungsämter an / „Jahrzehntelange Versprechungen werden eingelöst.“

Als „berufspolitischen Durchbruch und großen Erfolg“ hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, die heutige Ankündigung von Finanzminister Erwin Huber...

09. Juni 2008

Herzlichen Glückwunsch zum Grünen Doktorhut

BLLV-Präsident Klaus Wenzel gratuliert BLLV-Ehrenpräsident Dannhäuser zu dieser Auszeichnung / „Er ist und bleibt Vorbild für eine ganze Generation"

„Wir freuen uns mit Albin Dannhäuser und gratulieren ihm herzlich zu dieser Auszeichnung.“ Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel,...

06. Juni 2008

BLLV begrüßt Ankündigung für mehr Schulsozialarbeit

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Ankündigung der stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Renate Dodell, die Jugendsozialarbeit an allen bayerischen Schulen weiter auszubauen, ausdrücklich begrüßt. Nachdem bereits im Nachtragshaushalt 2008 Mittel für 164 weitere Stellen bereitgestellt wurden, bedeutet die angekündigte Ausweitung der Schulsozialarbeit auf alle Schularten einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden Versorgung aller Schulen mit ausgebildeten Sozialarbeitern. „Wenn diese Ankündigung in die Realität umgesetzt wird, hat sich der BLLV mit einer seit langem erhobenen Forderung durchgesetzt“, erklärte Wenzel in München. Nach Auffassung des BLLV ist Schulsozialarbeit ein wesentliches Merkmal moderner Pädagogik. „Deshalb“, so Wenzel, „hat auch jede Schule unabhängig von Ort, Größe und Schulart einen Anspruch auf mindestens einen Sozialarbeiter. Wir erwarten, dass hierfür Mittel im nächsten Doppelhaushalt 2008/09 bereit gestellt werden“. Insbesondere der von der CSU angekündigte Schwerpunkt bei den Grundschulen sei vollkommen richtig, denn dort sei durch präventive Maßnahmen der höchste Effekt zu erzielen. Wenzel stellte klar: „Schulsozialarbeit hat schließlich die Aufgabe, sich nicht erst dann um das Kind zu kümmern, wenn es bereits in den Brunnen gefallen ist“.

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Ankündigung der stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Renate...

03. Juni 2008

Mehr Zeit für Musik und Kunst an Schulen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel beklagt „Schattendasein“ der künstlerisch-ästhetischen Erziehung / Aufwertung dringend erforderlich

 Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hält eine Aufwertung der künstlerisch-ästhetischen Erziehung an allen Schulen für dringend erforderlich....

29. Mai 2008

BLLV fordert Schutz vor Lärm in Klassenzimmern

Vizepräsidentin Waltraud Lučić fordert bei Fachanhörung: „Schüler und Lehrer brauchen ein akustisches Umfeld, das Gesundheitsschutz und erfolgreichen Unterricht ermöglicht“

Der Lärmpegel in Klassenzimmern liegt oftmals zwischen 60 und 85 Dezibel. So laut ist in etwa ein Staubsauger im Einsatz oder eine dicht befahrene Straße. Noch lauter geht es im Sportunterricht oder...

28. Mai 2008

Jungen brauchen deutlich bessere Förderung

Forumssprecher Albin Dannhäuser: „Psychologische Erkenntnisse müssen unverzüglich umgesetzt werden“ / Petition an den Bayerischen Landtag

Jungen und männliche Jugendliche gehören immer öfter zu den Bildungsverlieren. In der Folge werden immer mehr männliche Kinder und Jugendliche auffällig oder müssen mit ungünstigen Perspektiven für...

23. Mai 2008

Mit Ganztagsschulen gegen Drogenproblematik

BLLV-Präsident Wenzel fordert zudem Stopp für Alkoholwerbung und Schulsozialarbeit an allen Schularten / „Das Problem spielt in allen gesellschaftlichen Schichten eine Rolle“

München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) unterstützt die am Montag startende bayernweite Aktionswoche gegen Alkoholmissbrauch sowie  das Landesprogramm „Gute gesunde Schule...

20. Mai 2008

Freude über Abschaffung der Kategorisierung

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Massiver und jahrelanger Kampf gegen die unpädagogische Maßnahme zeigt endlich Wirkung“ / Großer Erfolg des BLLV

München - Die heutige Bekanntgabe des Kultusministeriums, die umstrittene Kategorisierung des Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens in Grundschulzeugnissen nun endgültig abzuschaffen, hat im...

19. Mai 2008

Schulsystem benachteiligt arme Kinder

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Alle Kinder und Jugendlichen müssen umfassend gefördert werden“ / Debatte um Armut ist heuchlerisch

München - „Der wachsenden Armut in Deutschland muss mit bester Bildung und Ausbildung begegnet werden.“ Das hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel,...

06. Mai 2008

Auslese im Schulsystem verschlingt Millionen

Wiederholer- und Schulabbrecherrituale verursachen hohe Kosten / BLLV-Präsident Wenzel: „Mit dem Geld könnten zusätzliche Lehrer eingestellt werden“

Die Auslese im bayerischen Schulsystem verschlingt Jahr für Jahr Millionen. Geld, das dringend erforderlich wäre - beispielsweise für mehr Personal an Schulen. Stattdessen pumpt der Freistaat große...

05. Mai 2008

BLLV Ehrenpräsident Wilhelm Ebert feiert am 6. Mai seinen 85. Geburtstag

BLLV-Präsident Klaus Wenzel würdigt den Jubilar als „kreativen Gestalter, muti-gen Macher und professionellen Verbandspolitiker“

Der Ehrenpräsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Dr. h.c. Wilhelm Ebert, feiert am 6. Mai 2008 seinen 85. Geburtstag. „Es gibt kaum eine Persönlichkeit, die in der...

29. April 2008

Mit Werteerziehung vor Radikalismus schützen

BLLV-Vizepräsidentin Lucic bei der heutigen Veranstaltung im Jüdischen Zentrum München „Für Toleranz - gegen das Vergessen“: „Werte müssen wieder verbindlich werden“

„Traditionelle Werte und Normen dürfen ihre Verbindlichkeit nicht verlieren. Ohne das Einhalten klarer Vorgaben, ohne Disziplin und die Vermittlung grundlegender Werte wie Toleranz und Solidarität...

24. April 2008

Gute Bildung wird zum Privileg Wohlhabender

BLLV-Präsident Klaus Wenzel warnt vor Privatisierung des Bildungssystems / „Lernen und Fördern an Schulen muss Nachhilfe überflüssig machen“

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat vor einer „Privatisierung des Bildungssystems“ gewarnt. „Gute Schulbildung wird immer mehr zum Privileg...

22. April 2008

Leistung der Grund-, Haupt- und Realschullehrer muss honoriert werden

BLLV-Präsident Wenzel appelliert an Kabinettsmitglieder, bevorstehende Dienstrechtsreform als Chance zu nutzen / Lehrkräfte benötigen Beförderungsämter

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat den Anspruch aller Lehrerinnen und Lehrer auf Beförderungsämter bekräftigt. „Es genügt eine einfache...

16. April 2008

BLLV begrüßt Förderung der Mittagsverpflegung

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heutige Ankündigung von Ministerpräsident Günther Beckstein, sich für die Initiative zur Förderung der Mittagsverpflegung für Kinder von Hartz IV-Empfängern einsetzen zu wollen, ausdrücklich begrüßt. „Das ist das richtige Signal zur richtigen Zeit“, erklärte er. Der BLLV teilt die Auffassung des Ministerpräsidenten, dass Bildungspolitik gleichzusetzen ist mit Sozialpolitik. „Die heutige Ankündigung entspricht der Forderung des BLLV, dass Kinder in einer demokratischen Gesellschaft gleiche Lern- und Lebenschancen haben müssen.“

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heutige Ankündigung von Ministerpräsident Günther Beckstein, sich für die Initiative zur Förderung der...

15. April 2008

„Höchste Zeit für einen tiefgreifenden Wandel“

BLLV-Präsident Klaus Wenzel und Prof. Dr. Peter Fauser stellen Lösungsansätze für das achtjährige Gymnasiums vor / „Schule neu und anders denken“

München - Das vor fünf Jahren quasi über Nacht per Regierungserklärung eingeführte achtjährige Gymnasium belastet die Lehrkräfte und wird den Bedürfnissen der Schüler nicht gerecht. Der Grund: Es...

07. April 2008

BLLV befürchtet Abwertung der Pädagogik

Präsident Klaus Wenzel: „Mangelhafte Kenntnisse in den Erziehungswissenschaften reichen nicht aus - sie sind kontraproduktiv“

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, befürchtet eine Abwertung der Pädagogik in der Lehrerbildung. Der Grund: In der neuen Prüfungsordnung...

02. April 2008

BLLV begrüßt Schaffung von mehr Lehrerstellen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „BLLV hofft auf noch weitreichendere Reformen“ / Der Austausch von Lehrern löst das Kernproblem der frühen Auslese nicht

München - Die heutige Ankündigung von Kultusminister Schneider, mehr Lehrerstellen zu schaffen, um die Unterrichtsversorgung und den Ausbau von Ganztagsschulen zu sichern, wird vom Bayerischen...

31. März 2008

Stundenkürzungen lösen Probleme am G8 nicht

BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordert neuen Lern- und Leitungsbegriff sowie den Ausbau rhythmisierter Ganztagsschulen

München - „Die Diskussion um das achtjährige Gymnasium in Bayern darf sich nicht länger nur um quantitative Kriterien drehen. Im Mittelpunkt müssen vielmehr qualitative Aspekte stehen.“ Mit diesen...

25. März 2008

Bessere Arbeitsbedingungen für Schulleiter

BLLV-Präsident Wenzel fordert ein eigenständiges Berufsprofil für die rund 5500 Schulleiter/innen in Bayern / „Idealismus darf nicht länger ausgebeutet werden“

München - Der Beruf des Schulleiters wird mehr und mehr zum Stressjob. Vor allem Leiter/innen sogenannter Brennpunktschulen mit mehreren hundert Schülern/innen sind oftmals extremen Belastungen...

17. März 2008

Regionale Schulentwicklung gewinnt an Fahrt

Über 400 Gemeinden aus ganz Bayern signalisieren Interesse / BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Zustimmung von Eltern und Bürgermeistern“

München - Das vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) entwickelte Konzept der „Regionalen Schulentwicklung“ (RSE) stößt in ganz Bayern auf großes Resonanz: „Inzwischen haben über 400...

12. März 2008

Zu viele Förderschüler bleiben chancenlos

BLLV-Präsident Klaus Wenzel und der Leiter der BLLV-Fachgruppe Förderschulen, Frank Tollkühn, fordern mehr Struktur beim Übergang von Schule und Beruf

München -  Auf die wachsende Zahl arbeitsloser Schulabgänger mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben der Leiter der Fachgruppe Förderschulen im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband...

07. März 2008

Lust auf lebenslanges Lernen machen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel kritisiert „verkorksten und verkürzten Lern- und Leistungsbegriff an deutschen Schulen“ / Radikales Umdenken nötig

München - „Kindern und Jugendlichen muss Lust auf lebenslanges Lernen gemacht werden.“ Dafür hat sich der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich...

06. März 2008

Auf ein konstruktives Miteinander kommt es an

BLLV-Präsident Klaus Wenzel gratuliert dem Bayerischen Elternverband zum 40-jährigen Bestehen. „Kritische Stimme der Eltern ist unverzichtbar“

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat dem Bayerischen Elterverband (BEV) zum 40-jährigen Bestehen gratuliert: „Die kritische Stimme...

29. Februar 2008

Orientierungsseminare am G8 sind wegweisend

BLLV-Präsident begrüßt Praxis- und Projektseminare für Gymnasiasten / „Sie können eine echte Hilfe für Schüler sein“ / Evaluation nach zwei Jahren gefordert

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Einführung von Praxis- und Projektseminaren in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums als...

25. Februar 2008

Auslesedruck macht Schüler krank

Leiter des Heckscher-Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. Freisleder, und BLLV-Präsident Wenzel fordern: „Kinder müssen von Versagensängsten befreit werden“

München - Der Auslesedruck an Bayerns Schulen führt dazu, dass Kinder und Jugendliche krank werden können. Darauf haben der Leiter des Heckscher-Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie,...

20. Februar 2008

Mehr Zeit an Schulen für Ernährungserziehung

BLLV-Vizepräsidentin Waltraud Lučić fordert anlässlich des am Samstag stattfindenden „Tag der Ernährungsbildung“ mehr Ganztagsschulen und frühe Aufklärung

München - Anlässlich des am Samstag, 23. Februar 2008, in München stattfindenden „Tags der Ernährungsbildung“ hat die Vizepräsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Waltraud...

29. Januar 2008

BLLV fordert Klarheit in der Zeugnisfrage

BLLV-Präsident Wenzel zur Kategorisierung: „Wer Buchstaben durch Ziffernnoten ersetzt, nimmt die Bedürfnisse der Betroffenen nicht ernst.“

München - Mit großer Skepsis hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, auf die heute von Kultusminister Siegfried Schneider vorgestellten Änderungen...

29. Januar 2008

Sprachdefizite müssen früher behoben werden

Die Sprecherin des Forums Kindertagesstätten im BLLV, Sigrid Hepting: „Vorkurse sind nur bedingt geeignet“ / BLLV-Präsident Wenzel fordert mehr Zeit und Personal

München - Die Leiterin des Forums Kindertagestätten im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Sigrid Hepting, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel haben den heute vom Ministerrat angekündigten...

24. Januar 2008

BLLV für mehr islamischen Religionsunterricht

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Der Modellversuch in Erlangen ist wegweisend“ / Dringend erforderlich sind jedoch entsprechend ausgebildete Lehrer

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich für die Einführung eines geordneten islamischen Religionsunterrichts an allen öffentlichen...

21. Januar 2008

Regionale Schulentwicklung braucht eine Chance

BLLV-Präsident Wenzel: „Um ein weiteres Schulsterben zu verhindern, sind passgenaue Konzepte vor Ort nötig“ / Modellversuche wohlwollend begleiten

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Staatsregierung aufgefordert, Modellversuche zur „Regionalen Schulentwicklung“(RSE) in Bayern...

17. Januar 2008

BLLV begrüßt Ausweitung der Sprachförderung

Präsident Wenzel mahnt aber mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und leistungsgerechte Bezahlung an / Mehr Schulsozialarbeit erforderlich

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat den heute von Ministerpräsident Günther Beckstein angekündigten Ausbau der Sprachförderung für Kinder...

15. Januar 2008

Hartnäckigkeit der Schüler trägt Früchte

BLLV-Präsident Klaus Wenzel begrüßt neuen Landesschülerrat / „Gremium mit entsprechenden Kompetenzen und Rechten ausstatten“

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat es ausdrücklich begrüßt, dass das Kultusministerium der langjährigen Forderung bayerischer...

14. Januar 2008

Bildung ist die beste Prävention

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Kabinettsbeschluss zur Eindämmung der Jugendkriminalität greift zu kurz“ / Mehr Integration und weniger Ausgrenzung

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heute im Kabinett vorgestellten Maßnahmen zur Eindämmung der Jugendkriminalität als insgesamt...

08. Januar 2008

Schulleiter brauchen mehr Zeit

Bayerischer Schulleiterverband, Katholische Erziehergemeinde und BLLV wenden sich in gemeinsamer Petition an den Bayerischen Landtag

München - In einer gemeinsamen Petition an das Bayerische Kultusministerium und den Bayerischen Landtag haben der Landesvorsitzende des Bayerischen Schulleiterverbandes, Werner Sprick, der...

03. Januar 2008

BLLV-Ehrenpräsident Albin Dannhäuser feiert am 6. Januar seinen 65. Geburtstag

BLLV-Präsident Klaus Wenzel würdigt den Jubilar als „kämpferischen und unbestechlichen Anwalt der Kinder und Pädagogen“

München - Der Ehrenpräsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) Dr. h. c. Albin Dannhäuser, feiert am 6. Januar 2008 seinen 65. Geburtstag. „Mit dem Namen Dannhäuser ist für eine...

03. Januar 2008

Mehr Personal für jahrgangskombinierte Klassen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Kombiklassen bieten Vorteile, die Rahmenbedingungen müssen aber stimmen - das tun sie immer noch nicht“

München - „Die Einführung jahrgangskombinierter Grundschulklassen darf nicht länger auf dem Rücken der Lehrer und Schüler ausgetragen werden“, forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und...

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