2009

Aktuelles:

21. Dezember 2009

Kinder brauchen Ferien - sie leiden unter Druck und Anspannung

BLLV-Präsident Wenzel appelliert vor Beginn der Weihnachtsferien an Eltern, ihren Kindern eine Auszeit zu gönnen / Erkrankungen nehmen zu

München - Wenige Tage vor Beginn der Weihnachtsferien hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, an Eltern appelliert, ihren Kindern die nötige...

14. Dezember 2009

Offener Brief an Kultus- und Wissenschaftsminister

Studierende im BLLV fordern Politiker auf, noch vor Weihnachten bekannt zu geben, wie sie auf den Protest reagieren wollen / Zahlreiche Unterzeichner in kurzer Zeit  München - Die Studenten im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) haben einen großen Erfolg erzielt: In nur kurzer Zeit haben mehrere hundert  Mitbürger/innen ihren Offenen Brief mit dem Titel „Machen Sie mit - unterstützen Sie uns Studenten beim Bildungsstreik!“ an Kultusminister Ludwig Spaenle und Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch unterzeichnet. In dem Offenen Brief, der auf der Homepage der Landesstudentengruppe im BLLV veröffentlicht ist, solidarisieren sich die Studenten im BLLV mit den Zielen der Bildungsstreikenden in ganz Deutschland. „Es sei wichtig und richtig, den Verantwortlichen in Politik  und Hochschule die Probleme aufzuzeigen und sich zu wehren“, heißt es darin. „In unseren Augen ist die Bologna-Reform gescheitert, die Studienbedingungen sind miserabel. Während für die Landesbank Milliarden in den Sand gesetzt worden sind, verkommen unsere Universitäten“, kritisierte die Vorsitzende der Landesstudentengruppe im BLLV, Christine Hartmann, die den  Offenen Brief inzwischen auch auf dem Postweg an die Minister verschickt hat. „Ich fordere beide Politiker auf, noch vor Weihnachten bekannt zu geben, wie sie uns Studierenden entgegenkommen wollen.“ Hartmann wertete die Tatsache, dass in wenigen Tagen über 800 Unterschriften zusammenkommen sind, als „ein weiteres, sehr ernst zu nehmendes Signal, das die Politik nicht übergehen darf.“ Es zeige sich deutlich, dass die verkorkste Hochschulreform nicht nur bei den Studierenden für Unmut sorgt, sondern auch von weiten Teilen der Bevölkerung nicht akzeptiert wird. Übersehen werde dürfe ebenso wenig, dass sich auch viele Schülerinnen und Schüler an dem Bildungsstreik beteiligt haben, weil sie mit der Situation an den Schulen unzufrieden sind. „Sie alle prangern ein Bildungssystem an, das im Kern sozial ungerecht

Studierende im BLLV fordern Politiker auf, noch vor Weihnachten bekannt zu geben, wie sie auf den Protest reagieren wollen / Zahlreiche Unterzeichner in kurzer Zeit  München - Die Studenten im...

08. Dezember 2009

Menschenrechte lernen - BLLV startet Aufklärung

Anfang Januar erhalten 2000 Schulen in Bayern die „Menschenrechteerklärung“ / Präsident Klaus Wenzel: „Ziel ist es, junge Menschen mit dem Thema vertraut zu machen“  München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) wird anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember rund 2000 Exemplare des neu erschienen Buches „Menschenrechteerklärung“ an bayerische Gymnasien, Real- und Hauptschulen verschicken. Weitere 500 Bücher werden für evtl. angeforderte Klassensätze bereit gehalten. Der Versand startet Anfang Januar. „Unser Ziel ist es, Heranwachsende mit den Menschenrechten vertraut zu machen. Nur wer die Inhalte kennt, kann die Bedeutung der Menschenrechte begreifen. Wer sich mit ihnen identifiziert, kann sich mit ganzer Kraft für ihre Einhaltung stark machen“, betonte BLLV-Präsident Klaus Wenzel heute in München. Ziel sei es, möglichst vielen interessierten Jugendlichen kostenfrei Zugang zu den Büchern zu verschaffen und dafür ausreichend Exemplare zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wird die Aktion von zahlreichen anderen Organisationen wie Human Rights Watch, dem Goethe-Institut und dem Forum Menschenrechte. Das Buch mit dem Titel „Menschenrechteerklärung“ erscheint pünktlich  zum internationalen „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember im Verlag Sellier european law publishers, München. „Wir freuen uns über die Kooperation mit Bayerns größten und ältesten Lehrerverband“, erklärte der Senior- Verleger. Arthur L. Sellier. „Es ist sinnvoll wie notwendig, wenn sich junge Menschen mit dem Text befassen. Wir wollen sie dazu ermuntern und danken dem BLLV für die Kooperation und den Einsatz.“ Die Menschenrechteerklärung habe in der juristischen Literatur erstaunlich wenig Beachtung gefunden, so der Verleger. In vielen Fällen sei ihre völkerrechtliche Bedeutung verkannt worden, indem man sie als ‚rechtlich unverbindliche’ Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen und bloßen Vorläufer der späteren ‚bindenden’ Verträge betrac

Anfang Januar erhalten 2000 Schulen in Bayern die „Menschenrechteerklärung“ / Präsident Klaus Wenzel: „Ziel ist es, junge Menschen mit dem Thema vertraut zu machen“  München - Der Bayerische...

07. Dezember 2009

Doppelter Abiturjahrgang - noch viele Fragen offen

BLLV-Präsident Wenzel lobt Vorstoß Heubischs / „Junge Menschen dürfen keinerlei Benachteiligungen erfahren - egal welchen Weg sie nach dem Abitur einschlagen“ München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich besorgt über die Tatsche geäußert, dass noch immer keine detaillierten Pläne zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 vorliegen. Umso erfreulicher sei daher der Vorstoß von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zu bewerten, der heute Vormittag mit über 120 Gymnasiasten über die Herausforderungen für die bayerischen Hochschulen diskutieren will. „Die Tatsache, dass zwei Abiturjahrgänge die Schulen verlassen und auf die Hochschulen und den Ausbildungsmarkt drängen werden, darf für die jungen Menschen keinerlei Benachteiligungen zur Folge haben“, betonte Wenzel. Die Herausforderungen seien gewaltig, zumal Schätzungen über die tatsächlichen Zugänge an bayerische Universitäten sehr schwierig sind. Es gebe darüber hinaus aber noch andere, völlig offene Fragen, wie z. B. der Schaffung von ausreichendem Wohnraum für künftige Neustudenten oder der Bereitstellung von Praktikantenplätzen, die im Rahmen eines Studiums erforderlich sind. „Bei der Erarbeitung von Problemlösungsstrategien darf es aber nicht allein um Fragen der Bewältigung erhöhter Studentenzahlen gehen“, stellte der BLLV-Präsident klar. „Die bayerischen Gymnasien müssen so ausgestattet sein, dass alle Schülerinnen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs bestmöglich zum Abschluss geführt werden können. Das bedeutet vor allem, den Schulen ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen. Hier sehen wir noch massive Defizite, die zu Lasten der Schüler, aber auch der Lehrkräfte an Gymnasien gehen.“ Wenzel wies außerdem darauf hin, „dass auch für all diejenigen verlässliche Lösungen geschaffen werden müssen, die nach dem Abitur eine berufsbezogene Ausbildung planen.“ Im Schnitt schlagen rund 20 bis 25 Prozent der Gymnasiasten nach bestan

BLLV-Präsident Wenzel lobt Vorstoß Heubischs / „Junge Menschen dürfen keinerlei Benachteiligungen erfahren - egal welchen Weg sie nach dem Abitur einschlagen“ München - Der Präsident des Bayerischen...

02. Dezember 2009

Schulentwicklung braucht starke Schulleitungen

BLLV- Präsident bewertet die heute im Kabinett angestoßene Diskussion um die Zukunft der Schulleitungen positiv - „Allerdings müssen sich die Arbeitsbedingungen verbessern“  München - Die heute von Kultusminister Ludwig Spaenle im Kabinett vorgestellten Pläne zur Zukunft der bayerischen Schulleiterinnen und -leiter stoßen im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) auf grundsätzliche Zustimmung: „Wir bewerten es positiv, dass diese wichtige Diskussion angestoßen und dadurch auch der Prozess der Schulentwicklung beschleunigt wird“, sagte BLLV-Präsident Klaus Wenzel in einer ersten Reaktion. Es sei außerdem erfreulich, dass das Kultusministerium Impulse des Wissenschaftlich- Technischen- Beirats aufgreife, die der BLLV vorbehaltlos unterstütze. Erst am Wochenende hatten rund 80 Experten des BLLV- Landesausschusses einstimmig eine Resolution zur Zukunft der bayerischen Schulleitungen verabschiedet, in der sie ausdrücklich „mehr Eigenverantwortung und mehr Zeit für pädagogisches Führungshandeln“ einfordern. Dazu müssten aber die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, heißt es in dem Text. „Nach den heutigen Ankündigungen Spaenles ist noch nicht erkennbar, welche Kapazitäten geschaffen werden sollen, damit die derzeit rund 6500 Schulleiterinnen und -leiter in Bayern die komplexen Führungsaufgaben erfüllen“, erklärte Wenzel. „Sie agieren bereits am Limit und fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Zwar sollen sie andauernd neue und zusätzliche Aufgaben bewältigen, bekommen dafür aber weder die erforderliche Zeit zur Verfügung gestellt, noch das nötige Personal.“ Der BLLV fordert daher als Minimum zwei Stunden tägliche Zeit für pädagogisches Führungshandeln, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Anrechnungsstunden, deren Bemessungsgrundlage in Bezug auf die Schülerzahlen deutlich gesenkt werden muss. Darüber hinaus fordert der BLLV- Landesausschuss in der Resolution Anrechnungen für weitere Aufgaben wie z.B. der Leitung eines Ganztagssc

BLLV- Präsident bewertet die heute im Kabinett angestoßene Diskussion um die Zukunft der Schulleitungen positiv - „Allerdings müssen sich die Arbeitsbedingungen verbessern“  München - Die heute...

01. Dezember 2009

Idee der Inklusion noch nicht mit Leben erfüllt

Ratifizierung der UN- Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung jährt sich / Bayerischen Schulen fehlen noch immer Voraussetzungen zur Umsetzung  München - Am 4. Dezember jährt sich die Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung - an bayerischen Schulen ist von der seit Januar verbindlichen Umsetzung der darin enthaltenen Inklusionsidee aber nur wenig zu spüren. Der Leiter der Fachgruppe Förderschule im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Frank Tollkühn, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel sehen die Anerkennung der UN-Konvention positiv. Bevor sich am Donnerstag der Bayerische Landtag mit dem Thema befasst, erklärten beide: „Inklusion ist eine Chance, sie ist Auftrag und Herausforderung. Allerdings sind die Voraussetzungen für eine verbesserte Inklusion immer noch nicht geschaffen. "So würden Schulen trotz massiver Probleme wie steigende soziale Heterogenität, Verhaltensauffälligkeiten oder belastendem Übertrittsdruck im Stich gelassen. „Die Lehrkräfte sollen zwar immer häufiger Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Unterricht gerecht werden, finden aber denkbar schlechte Voraussetzungen vor. Es fehlen Beratungslehrer, Schulpsychologen oder Sonderschullehrer im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD), durch die alle Schüler in allgemeinen Schulen individuell gefördert werden sollen“, kritisierten beide. Zwar sei gerade der MSD gefragt wie nie, Eltern und Schüler müssten aber oftmals viele Wochen auf einen Termin warten. „Nach der dann endlich erstellten Beratung und Diagnose sind sie wieder allein. Die Umsetzung der Inklusionsidee erfordert aber ein intaktes Unterstützungssystem.“ Die langen Wartezeiten und die unzureichende längerfristige Begleitung in Einzelfällen erklären sich aus der steigenden Nachfrage und der personellen Engpässe beim MSD. Pro Kind stehen pro Woche lediglich zwischen einer halben und knapp einer Lehrerstunde zur Verfügung, bayernweit beanspruchen diesen Dienst derzeit run

Ratifizierung der UN- Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung jährt sich / Bayerischen Schulen fehlen noch immer Voraussetzungen zur Umsetzung  München - Am 4. Dezember jährt sich...

19. November 2009

Mehr Mitsprache bei der Gestaltung von Schulen

BLLV- Fachanhörung „Pädagogik und Schulbau“ / Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik, Fritz Schäffer, fordert, Bauplanung als „sozialen Prozess“ zu verstehen

München - „Bei der Gestaltung von Schulräumen müssen Schulleitungen, Kollegien und letztlich auch Schüler mehr Mitspracherecht bekommen. In vielen Fällen gehen die Gesichtspunkte der planenden...

17. November 2009

Proteste junger Menschen ernst nehmen

Bildungsstreik: BLLV stellt sich hinter die Forderung der Schüler und Studenten / Präsident Klaus Wenzel: „Der Leidensdruck ist offenbar groß“

München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) stellt sich hinter die Forderungen der Bildungsstreikenden. „Der erneut aufflammende Protest junger Menschen gegen eine reformbedürftige...

12. November 2009

Konkrete Verbesserungen nicht in Sicht

Mehrheitsfraktion im Landtag nimmt Massenpetition von über 103 000 bayerischen Bürgern zur Grundschule zwar ernst, lässt aber konkrete Folgen vermissen

München - Als insgesamt wenig kinderfreundlich und enttäuschend hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, das Ergebnis der heutigen Anhörung im...

10. November 2009

Massenpetition zur Grundschule Thema im Landtag

BLLV sammelte von Februar bis Juli über 100.000 Unterschriften / Präsident Klaus Wenzel: „Politik muss das Engagement Tausender ernst nehmen“

München - Am Donnerstag wird sich der Bayerische Landtag mit der größten bildungspolitischen Petition seit Veröffentlichung der ersten Pisa-Studie 2001 befassen. Der Bayerische Lehrer- und...

27. Oktober 2009

Zukunft der Lehrerbildung auf dem Prüfstand

Im Vorfeld einer Anhörung im Bayerischen Landtag fordert Präsident Wenzel mehr Praxisnähe und die Aufwertung der Fachdidaktik / BLLV startet Veranstaltungsreihe

München - Im Vorfeld einer am Donnerstag stattfindenden Anhörung im Bayerischen Landtag zur Lehrerbildung appellierte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus...

26. Oktober 2009

Erste Hilfe bei drohender Computerspielsucht

BLLV startet Informations-Initiative / BLLV-Präsident Wenzel und Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer: „Das Thema muss aus der Grauzone geholt werden“  München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) startet im November eine Informations-Initiative zum Thema Computerspielsucht. Sie beinhaltet neben einer umfangreichen Broschüre ein neues Seminarangebot, das sich an alle richtet, die einer Computerspielsucht vorbeugen oder einer bestehenden Sucht begegnen wollen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt vom Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Prof. Dr. Christian Pfeiffer. „Viele Erwachsene stehen dem Phänomen hilflos gegenüber oder bemerken die Anzeichen einer möglichen Abhängigkeit erst, wenn ihr Kind aufgrund von Interesselosigkeit, sozialer Isolation oder schlechter Schulleistungen auffällt“, erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel heute in München. „Wir wollen keine Panik schüren, sondern aufklären.“ Ziel sei es, das Problem aus der „Grauzone“ herauszuholen. Er bezeichnete Computerspielsucht als „relativ neue, sich extrem schnell ausbreitende Gefahr, die mit der rasanten Entwicklung im Bereich der Computerspiele-Industrie einhergehe. „Computerspiele bieten verlockende und abenteuerliche Gegenwelten an, die sich der Vorstellungskraft vieler Erwachsener entziehen. “Die jungen Spieler aber identifizierten sich mehr und mehr mit den Figuren dieser fiktiven Welten und entfernten sich so von der Realität. Besonders gefährdet sind aus Sicht Pfeiffers männliche Jugendliche. Das Seminar richtet sich an Lehrer und Eltern ab der dritten Jahrgangsstufe der Grundschule bis zur Oberstufe aller Schularten. Anmeldungen nimmt der BLLV ab sofort entgegen. Zusätzlich angefordert werden kann die begleitende Broschüre „Verloren - wie Computerspiele unsere Kinder verführen.“ Weitere Infos unter www.computersucht.bllv.de. „Das KFN wird das Projekt evaluieren und sicherstellen, dass die Teilnehmer nach einem bestimmten Zeitabstand tele

BLLV startet Informations-Initiative / BLLV-Präsident Wenzel und Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer: „Das Thema muss aus der Grauzone geholt werden“  München - Der Bayerische Lehrer- und...

20. Oktober 2009

Der Übertrittsdruck bleibt bestehen

BLLV-Präsident Wenzel freut sich über Etappensieg: Kultusministerium rudert bei Grundschulreform zurück, die Probleme sind dadurch aber nicht gelöst

München - „Wir haben einen Etappensieg erzielt“, mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel auf die Äußerungen von Kultusminister...

19. Oktober 2009

Rote Karte für Basisqualifikationen

Lehramtsstudierende wehren sich gegen Entprofessionalisierung der Lehrerbildung / Kritik an Vorgehensweise beim Erwerb von Qualifikationen für Musik, Sport und Kunst

München - Der Unmut bei den bayerischen Lehramtsstudierenden der Grund-, Haupt- und Förderschulen ist groß: Das Kultusministeriums verlangt, dass sie sog. Basisqualifikationen erwerben. Studierende...

14. Oktober 2009

Grundschulreform muss schleunigst vom Tisch!

BLLV startet erfolgreiche Protestaktion im Internet / Präsident Wenzel: „Massiver Druck an Grundschulen wird nicht abgebaut, sondern verstärkt“  München - „Die Reform muss schleunigst vom Tisch. Sie ist kinderfeindlich und kontraproduktiv!“ Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, im Vorfeld der heutigen Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag zur umstrittenen Grundschulreform die Position seines Verbandes noch einmal klar gemacht. „Viele Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen sind fassungslos und sehen ihre pädagogische Freiheit gefährdet.“ Besonderes Ärgernis sei die Fixierung von Probe- und Lernphasen, die modernes Lernen verhindert. „Die Pädagogen fühlen sich vor vollendete Tatsachen gestellt und sollen eine Reform umsetzen, die sie ablehnen, weil sie ihrer pädagogischen Überzeugung fundamental widerspricht“, erklärte Wenzel. Der massive Druck, der auf den Kindern laste, werde nicht abgebaut, sondern verstärkt und auf die Jahrgangsstufen drei bis fünf ausgedehnt. Wenzel appellierte erneut an das Kultusministerium, die Reform in ihrer jetzigen Form zurückzunehmen. „Die Grundschule muss zu einer kindgerechten Bildungseinrichtung werden, in der es vor allem um die individuelle Förderung und Unterstützung von Kindern gehen muss.“ Wie groß der Protest und die Empörung in der Lehrerschaft sind, belegt eindrucksvoll eine Internetaktion, zu der der BLLV unmittelbar nach Bekanntwerden der Reformpläne aufgerufen hatte: In nur wenigen Tagen unterschrieb eine außerordentlich hohe Zahl bayerischer Lehrerinnen und Lehrer den Aufruf „Ich widerspreche“ und unterzeichnete einen „Offenen Brief“, der an das Kultusministerium und an die Bildungspolitischen Sprecher des Bayerischen Landtags adressiert ist. In dem Schreiben heißt es u. a. wörtlich: „Wir protestieren gegen die neuen Übertrittsregelungen! Durch die jährliche verbindliche Fixierung von Prüfungs- und prüfungsfreien Phasen am Anfang des Schuljahre

BLLV startet erfolgreiche Protestaktion im Internet / Präsident Wenzel: „Massiver Druck an Grundschulen wird nicht abgebaut, sondern verstärkt“  München - „Die Reform muss schleunigst vom...

12. Oktober 2009

Burnout-Risiko an bayerischen Gymnasien steigt

11. Jahrgangsstufen verlangen Schülern und Lehrern viel ab / Stundenerhöhungen führen zu unzumutbaren Belastung

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Vorsitzenden der Gymnasialeltern Bayern e.V., Ulrike...

06. Oktober 2009

Ungebremst: Hauptschulsterben schreitet voran

Nach einer aktuellen BLLV- Dokumentation schrumpft die Zahl der Schulstandorte um 43 Prozent / Wenzel: „Kultusministerium hat Niedergang nicht gestoppt“

München - Der Niedergang der Hauptschule schreitet voran. Nach einer neuen Dokumentation des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnverbandes (BLLV) mussten seit 1991/92, dem Beginn des Schulversuchs zur...

05. Oktober 2009

Grundschulreform verhindert innovatives Lernen

Lehrer fühlen sich übergangen und fordern Korrekturen / BLLV-Präsident Wenzel: „Verbindliche Festlegung von Probe- und Lernphasen konterkariert modernes Lernen“

München - Viele  Grundschullehrerinnen und -lehrer reagieren fassungslos auf die Grundschulreform, die das Kultusministerium auf den Weg gebracht hat. „Sie sehen insbesondere in der Fixierung...

23. September 2009

Grundschulreform ist nicht konsequent

BLLV-Präsident Wenzel lehnt Vorhaben des Kultusministers als fragwürdig ab / „Hauptproblem der frühen Auslese bleibt unberührt, der Druck nimmt zu“

München - Die Grundschulreform, wonach Kinder entsprechend ihrer Entwicklung in den ersten beiden Jahrgangsstufen ein, zwei oder drei Jahre unterrichtet werden können, ist sicher gut gemeint, geht...

21. September 2009

Große Verunsicherung an Schulen

BLLV-Präsident Wenzel: „Ängste von Schülern, Eltern und Lehrern ernst nehmen“ / Mehr Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen, um lange Wartezeiten abzubauen

München - „Nach den irrationalen und sich jeder Vorstellungskraft entziehenden Gewalttaten an deutschen Schulen ist die Verunsicherung groß. Schüler, Lehrer und Eltern müssen nun spüren, dass ihre...

18. September 2009

Kinder haben ein Recht auf richtiges Lernen

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Für Lehrerinnen und Lehrer ist es fast unmöglich, kindgerecht zu arbeiten“ / Weltkindertag Anlass für Kritik an Schulstruktur

München - Die schulischen Anforderungen, die heute an Kinder gestellt werden, sind zu hoch. Auf kindliche Bedürfnisse kann kaum noch Rücksicht genommen werden „Für die Lehrerinnen und Lehrer ist es...

14. September 2009

Kombiklassen lösen erneut Frust und Ärger aus

Viele Eltern und Lehrer sehen darin ein Sparmodell zu Lasten der Schüler / BLLV-Präsident Wenzel: „Pädagogische Vorteile wirken nur mit 20/20-Konzept“

München - Zum Schuljahresbeginn häufen sich beim Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), die Klagen über sog. Kombiklassen. Wegen sinkender Kinderzahlen werden immer mehr...

11. September 2009

Die Hauptschulinitiative ist durchgefallen

BLLV-Befragung lässt große Skepsis erkennen / Präsident Wenzel: „Die Probleme werden damit nicht gelöst“ / Planungsunsicherheit an den Schulen

München - An den Hauptschulen herrscht zum Schuljahresbeginn Planungsunsicherheit. „Schulleiter beklagen, dass noch immer keine Konzepte für Mittelschulen und Schulverbünde vorliegen, Lehrerinnen und...

07. September 2009

„Gute Bildung ist ein Bürgerrecht für alle“

KAB-Landesvorsitzende Brigitte Rüb-Hering und BLLV-Präsident Klaus Wenzel kritisieren Kommerzialisierung des Bildungsmarktes / Mehr Chancengleichheit

München - In einer gemeinsamen Presserklärung haben sich die Landesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Brigitte Rüb-Hering, und der Präsident des Bayerischen Lehrer- und...

27. Juli 2009

BLLV-Resümee: Viel Unruhe, wenig Reform

BLLV-Präsident Wenzel vermisst grundlegende Reformen: „Politik tritt auf der Stelle - es muss um Schüler gehen, nicht um Schularten“

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat zum Schuljahresende eine kritische Bilanz gezogen: „Die Schulpolitik tritt auf der Stelle und hat...

17. Juli 2009

Heute veröffentlichte Staatsnote löst bei jungen Lehrerinnen und Lehrern keine Euphorie aus

ABJ -Vorsitzende Anja Lanzendörfer: „Anstellungssituation insgesamt besser als im Vorjahr, trotzdem gehen über 1000 junge Grundschullehrer/innen leer aus“

München - Euphorisch hat die neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Anja Lanzendörfer, auf die heute vom Kultusministerium veröffentlichte Staatsnote nicht reagiert....

16. Juli 2009

Massenpetition für bessere Grundschule

Landesweite Aktion „Starke Grundschule. Unsere Kleinen ganz GROSS“ ein voller Erfolg / Über 100.000 Unterschriften an Bayerischen Landtag übergeben

München - Mit einer riesigen bunten Schultüte sind heute Nachmittag Schüler, Eltern und Lehrer aus ganz Bayern vor das Kultusministerium gezogen. Die Schultüte, in ihr waren die zentralen Forderungen...

09. Juli 2009

BLLV verabschiedet Resolution gegen Mittelschule

Kabinettsbeschluss sorgt für großen Unmut / Landesvorstand fordert Staatsregierung geschlossen dazu auf, schulartübergreifende RSE- Anträge zu erlauben

München - Der Kabinettsbeschluss zur Mittelschule hat im Landesvorstand des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) heftigen Widerstand ausgelöst. Das Gremium verabschiedete gestern eine...

07. Juli 2009

Unterfinanzierung bleibt nicht ohne Folgen

BLLV-Präsident Wenzel: „Grundschullehrer/innen sehen hohen Bedarf an zusätzlichen zeitlichen und personellen Ressourcen“ / Schlechte Noten für bayerische Bildungspolitik

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat heute in München auf die Auswirkungen der Unterfinanzierung an Bayerns Grundschulen hingewiesen. So...

02. Juli 2009

Keine heile Welt in Kindergarten und Grundschule

Übergänge gestalten sich immer noch schwierig / BLLV-Präsident Klaus Wenzel gibt weitere Ergebnisse der Grundschulstudie bekannt

München - Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gestaltet sich immer noch schwierig: So ist die Zusammenarbeit zwischen Grundschullehrer/in und Erzieher/in offensichtlich nicht optimal:...

30. Juni 2009

Konzept Mittelschule wirft viele Fragen auf

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Jetzt wird sich zeigen, wie lange ein anspruchsvolles schulisches Angebot im ländlichen Raum garantiert werden kann“

München - Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zur Mittelschule steht Bayern an einem schulpolitisch historischen Scheideweg. „Jetzt  wird sich zeigen, wie lange ein anspruchsvolles schulisches...

26. Juni 2009

Eltern maßlos enttäuscht über Ablehnung der RSE

In einer Presseerklärung mit dem BLLV macht die BEV-Landesvorsitzende keinen Hehl aus ihrem Ärger / Offener Brief des BLLV hat inzwischen weit über 5500 Unterzeichner

München - Mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Regionalen Schulentwicklung (RSE) sorgt das Bayerische Kultusministerium weiter für Ärger. Nicht nur zahlreiche Bürgermeister und...

22. Juni 2009

Bayerische Gymnasien brauchen Hilfe

BLLV-Präsident Klaus Wenzel: „Schulen sind auf den aus den Fugen geratenen Ansturm weder personell noch räumlich vorbereitet“

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, warnte angesichts des Ansturms auf bayerische Gymnasien vor extrem schwierigen Lern- und...

17. Juni 2009

BLLV solidarisiert sich mit Bildungsstreikenden

Präsident Klaus Wenzel: „Politik muss Proteste von Schülern und Studierenden ernst nehmen“ / Übereinstimmung mit zentralen Forderungen ist hoch

München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) solidarisiert sich mit den Forderungen und Zielen protestierender Schüler/innen und Studierender, die seit Anfang dieser Woche für eine...

03. Juni 2009

Erhebliche Defizite bei der sprachlichen Förderung

Präsident Wenzel präsentiert weitere Ergebnisse der Grundschulstudie, die im Rahmen der BLLV- Kampagne „Unsere Kleinen ganz GROSS“ durchgeführt wurde

München - In der sprachlichen Unterstützung von Migrantenkindern an Bayerns Grundschulen sieht der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, erheblichen...

27. Mai 2009

Drei-Punkte-Programm gegen den Übertrittsdruck

BLLV-Experten wollen Situation an Grundschulen entschärfen / Präsident Klaus Wenzel: „Bisherige Regelungen sind pädagogisch nicht zu rechtfertigen“

München - Als „vollkommen unbefriedigend“, „höchst fragwürdig“ und „pädagogisch nicht zu rechtfertigen“ hat der Landesvorstand des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) die neuen...

25. Mai 2009

Anja Lanzendörfer neue ABJ-Vorsitzende

Mittenwalderin will sich für mehr Demokratie an Schulen einsetzen / „Junge Lehrerinnen und Lehrer wollen als Anwälte der Kinder wahrgenommen werden“

Mittenwald/München - Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) hat eine neue Vorsitzende: Vor wenigen Tagen übernahm die Mittenwalder Grundschullehrerin Anja Lanzendörfer das Amt ihrer...

22. Mai 2009

BLLV hält Begriff „Erfolgsmodell“ für zynisch

Für Präsident Klaus Wenzel liegt die Ursache für den Ansturm auf Gymnasien und Realschulen in der bewussten Vermeidung der Hauptschule

München - Riesige Klassen, gigantische Schulbetriebe, mangelnde Lehrkräfte und wachsende Anonymität - angesichts der schwierigen Situation an bayerischen Gymnasien und Realschulen hält es der...

19. Mai 2009

Bayerns Schulleitungen arbeiten bereits am Limit

BLLV-Präsident Klaus Wenzel bezeichnet es als unerträglich, Schulleiterinnen und -leiter mit zusätzlichen Arbeiten für Ganztagsangebote zu belasten

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat es als „unerträglich“ bezeichnet, Schulleitungen weiter zu belasten. Nach den Vorstellungen des...

11. Mai 2009

Eltern und Lehrer weiterhin unzufrieden mit Situation am Gymnasium

Vorsitzende der Gymnasialeltern Bayern e.V., Ulrike Köllner, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordern Entlastung für Schüler, Eltern und Lehrer / Kompetenzerwerb stärken

München - Die Vorsitzende der Gymnasialeltern Bayern e.V. (GyB), Ulrike Köllner, und der Präsident des  Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, haben in einer...

07. Mai 2009

Bürgermeister und Schulleiter richten Appell an Seehofer und Spaenle

In einem offenen Brief fordern sie die Genehmigung schulartübergreifender Schulmodelle / BLLV- Tagung zur Regionalen Schulentwicklung

München/Nürnberg - 60 Bürgermeister, Gemeindevertreter und Schulleiter aus ganz Bayern haben in einem offenen Brief an Ministerpräsident Seehofer und Kultusminister Spaenle den Appell gerichtet, ihre...

29. April 2009

Schluss mit dem Grundschulabitur

Am Montag erhalten Viertklässler das Übertrittszeugnis / BLLV-Präsident Klaus Wenzel fordert erneut gemeinsame Schulzeit / „Mehr fördern, weniger sortieren“

München - Als pädagogisch fragwürdig, kinderfeindlich und in vielen Fällen demotivierend hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Klaus Wenzel, das alljährliche Ritual...

28. April 2009

Schulleitungen brauchen mehr Unterstützung

Innovationen gelingen nur, wenn Schuleiter/innen über Zeit, ein eigenes Budget und professionelle Ausbildung verfügen“ / BLLV-Fachanhörung in München

München - In der Schulleitung liegt der Schlüssel zu einer neuen, moderneren Schule. Ohne den Einsatz und das Engagement von Schulleitungen sind Innovationen nicht umzusetzen. „Weil sich viele von...

27. April 2009

Krach im Klassenzimmer richtet große Schäden an

BLLV-Vizepräsidentin Waltraud Lučić fordert zum „Tag gegen Lärm“ raumakustische Messungen und Schutzmaßnahmen / Lärm beeinträchtigt Lernerfolg

München - „Die Lärmbelastung ist an vielen bayerischen Schulen unerträglich hoch. An alten, aber auch an neuen Gebäuden sind die akustischen Verhältnisse vielfach schlecht. Lärm kann bei Lehrern und...

22. April 2009

Kooperationsmodelle helfen Hauptschulen nicht

BLLV-Präsident wirft Spaenle vor, Schulsterben nicht zu stoppen / Auslesedruck wird nicht vermindert, Durchlässigkeit nicht verbessert / Pressekonferenz mit Bürgermeistern

München - Seit einer offiziellen kultusministeriellen Bekanntmachung liegen die Karten auf dem Tisch: Mit den vorgesehenen Kooperationsschulen und Schulverbünden lassen sich die Probleme im...

16. April 2009

Mehr Kreativität an Schulen

BLLV und Bayerischer Musikrat fordern im politischen Schulterschluss eine Aufwertung der Fächer Musik, Kunst und Sport

München - Stundenkürzung, Fachlehrermangel und die Konzentration auf reine Wissensvermittlung haben die künstlerisch-praktischen Arbeiten an Schulen in Bayern ganz an den Rand gedrängt. Doch gerade...

02. April 2009

Gesamtkonzept für Fremdsprachenunterricht nötig

BLLV- Präsident Klaus Wenzel fordert verbindliche Aussagen / „Spracherwerb als fortwährenden Prozess vom Kindergarten bis zum Abitur begreifen“

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat das Kultusministerium erneut daran erinnert, ein Gesamtkonzept für den Fremdsprachenunterricht an allen Schulen zu entwickeln. „Es müssen...

26. März 2009

Grundlegende Probleme werden nicht gelöst

BLLV-Präsident Klaus Wenzel reagiert enttäuscht auf Regierungserklärung: „Viele kleine Schritte, aber kein großer schulpolitischer Wurf“

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat enttäuscht auf die heutige Regierungserklärung von Kultusminister Spaenle reagiert: „Ich erkenne viele kleine...

24. März 2009

Schlechtes Zeugnis für die Bildungspolitik

BLLV präsentiert Ergebnisse von Grundschulbefragungen / Mehrheit lehnt neue Übertrittsregelungen ab und fühlt sich von Politik nicht unterstützt

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat im Rahmen seiner seit Februar laufenden Grundschulaktion „Starke Grundschule - Unsere Kleinen ganz GROSS“ rund 2700 Grundschullehrer/innen...

20. März 2009

Sonderpädagogische Förderung neu denken

UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen erfordert neues Denken in Gesellschaft und Politik / BLLV lädt zum Fachsymposium in Nürnberg

Die Anerkennung der UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen sehen der Leiter der Fachgruppe Förderschulen im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Frank Tollkühn, und...

18. März 2009

Die Zahl medienverwahrloster Kinder steigt

Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer und BLLV-Präsident Klaus Wenzel appellieren an Eltern: „Bildschirmgeräte haben nichts in Kinderzimmern verloren“

Der unkontrollierte Gebrauch von Fernseher, Computer und Konsolen hat erschreckend negative Folgen für Kinder und Jugendliche.   Je früher diese Geräte im Kinderzimmer verfügbar sind, desto...

17. März 2009

BLLV begrüßt Konzept Migration und Integration

Kultusministerium folgt den Vorstellungen des BLLV zur Ausweitung des islamischen Religionsunterrichts und besseren Förderung von Migranten    Der Präsident de Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat das heute im Ministerrat von Kultusminister Ludwig Spaenle vorgestellte Konzept „Migration und Integration“ ausdrücklich begrüßt. „Wir freuen uns vor allem darüber, dass das Kultusministerium unseren Vorstellungen und Ideen zur Ausweitung des Islamunterrichts an bayerischen Schulen gefolgt ist“, betonte er. Danach sollen muslimische Kinder an öffentlichen Schulen in deutscher Sprache und unter staatlicher Aufsicht in ihrer Religion unterrichtet werden. „Die zugesagte finanzielle Unterstützung lässt erkennen, dass die Politik die Dringlichkeit dieses wichtigen Anliegens erkannt hat und Taten folgen können.“ Auch Spaenles Ankündigung, Kindern aus zugewanderten Familien das Lernen in kleineren Klassen zu ermöglichen, wird vom BLLV „voll und ganz unterstützt“, sagte Wenzel.  Aus Sicht des BLLV haben muslimische Schülerinnen und Schüler Anspruch auf einen ordentlichen Religionsunterricht. An allen öffentlichen Schulen sollte daher analog zur den christlichen Konfessionen islamischer Religionsunterricht angeboten werden. Allerdings müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Der Unterricht muss mit den Vorgaben des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Bayern korrespondieren, er ist außerdem in deutscher Sprache abzuhalten und wird von qualifizierten Lehrkräften mit staatlicher Lehrbefähigung erteilt. Die Lehrkräfte müssen für diesen Unterricht an deutschen Universitäten im Rahmen des Lehramtsstudiums ausgebildet sein. Der Unterricht obliegt der staatlichen Schulaufsicht und orientiert sich an speziell entwickelten Fachlehrplänen. Als größtes Problem bezeichnete Wenzel allerdings den Mangel an geeigneten Lehrkräften: „Solange der Lehrerberuf nicht attraktiver, die Lern- und Arbeitsbedingungen nicht be

Kultusministerium folgt den Vorstellungen des BLLV zur Ausweitung des islamischen Religionsunterrichts und besseren Förderung von Migranten    Der Präsident de Bayerischen Lehrer- und...

11. März 2009

Bestürzung und tiefe Trauer nach Amoklauf

BLLV-Präsident Wenzel spricht allen Familien, den Angehörigen der Opfer und der baden-württembergischen Lehrerschaft tief empfundene Anteilnahme aus

Mit Bestürzung und tiefer Trauer hat der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) auf den heutigen Amoklauf in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden bei Stuttgart reagiert....

10. März 2009

In die bayerische Schulpolitik kommt Bewegung

Erleichterung im BLLV / Präsident Wenzel: „RSE kommt in Fahrt - jetzt müssen vorliegende Anträge genehmigt und es können weitere gestellt werden“

Auf die heute von Kultusminister Ludwig Spaenle präsentierten Kriterien zur Einführung sog. Kooperationsschulen hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus...

09. März 2009

BLLV hofft auf positive Signale

Appell an Spaenle, RSE- Anträge zu genehmigen und offene Modellversuche zu starten / Präsident Wenzel: Kommunen dürfen nicht enttäuscht werden“

„Kommunalpolitiker und unsere Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass das Kultusministerium möglichst alle Anträge zur Regionalen Schulentwicklung (RSE) genehmigen wird und offene Modellversuche...

04. März 2009

Junge Lehrer/innen prangern zu niedrigen Lohn an

Mit einer Unterschriftenaktion macht ABJ-Vorsitzende Karin Leibl auf die Aus­beutung junger Lehrerinnen und Lehrer aufmerksam und fordert „mehr Mäuse“

„Mehr Mäuse für Junglehrer!“ - unter diesem Motto sammeln derzeit junge Lehrerinnen und Lehrer Unterschriften für eine höhere Besoldung. In einem offenen Brief fordern sie Finanzminister Georg...

02. März 2009

BLLV lehnt Gelenkklassen entschieden ab

BLLV-Präsident Wenzel fordert mehr Zeit für gemeinsames Lernen: „Die angekündigten Maßnahmen ändern nichts an den Folgen der zu frühen Auslese“

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) lehnt die Einführung sog. „Gelenkklassen“ entschieden ab. „Sie sind unpädagogisch und kontraproduktiv“, kritisierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel im...

25. Februar 2009

Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Ernährungs- und Verbraucherbildung

Gemeinsame Pressemitteilung Internationale Tagung in München / Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz verabschieden „D-A-CH-Erklärung“

Ernährungs- und Gesundheitskompetenzen sowie Konsum- und Finanzkompetenzen müssen in allen Bildungseinrichtungen eine deutlich größere Rolle als bisher spielen. Sie dürfen nicht auf Einzelprojekte...

20. Februar 2009

„Das Unmögliche möglich gemacht“

Protest der Verwaltungsangestellten zeigt Wirkung / BLLV-Vizepräsidentin Waltraud Lučić und BLLV-Fachgruppenleiterin Petra Müller freuen sich über den Erfolg

Über einen großen Erfolg freuen sich Bayerns Verwaltungsangestellte: Nachdem sie vor wenigen Wochen über ihre Arbeitsbedingungen geklagt und deutlich mehr Personal eingefordert hatten, hat die...

16. Februar 2009

BLLV startet Aktion „Unsere Kleinen ganz GROSS“

Präsident Wenzel: „Grundschulen ins Zentrum der schulpolitischen Diskussion rücken“ / Start der landesweiten Kampagne „Starke Grundschule“

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) startet heute die landesweite Aktion „Starke Grundschule - Unsere Kleinen ganz GROSS“. Ziel ist es, Grundschulen ins Zentrum der schulpolitischen...

10. Februar 2009

Zwischenzeugnis: Am besten abschaffen!

„Halbjahresbilanz wird oft überbewertet“ / BLLV-Präsident Klaus Wenzel rät Eltern zur Gelassenheit / Sein Appell: „Mehr fördern, weniger ausgrenzen“

„Die Zwischenzeugnisse nicht überbewerten“- diesen Appell hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der Zeugnisvergabe am Freitag an alle...

05. Februar 2009

Frust und Ärger bei Verwaltungsangestellten

Über 300 Teilnehmer/innen bei Tagung am Samstag / Petition für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung vorbereitet / Neue Zuteilungspraxis gefordert  Verwaltungsangestellte an bayerischen Schulen wollen sich mit einer Petition an den Landtag richten. „Unser Ziel ist es, auf die miserablen Arbeitsbedingungen bei schlechter Bezahlung aufmerksam zu machen“, erklärt die Leiterin der Fachgruppe Verwaltungsangestellte im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Petra Müller, im Vorfeld der am Samstag stattfindenden Tagung in München. Angemeldet haben sich über 300 Verwaltungsangestellte aller Schularten aus ganz Bayern. Ärger und Frust sind groß: „Obwohl wir schon mehrfach auf unsere schwierige Situation hingewiesen haben, ist nichts geschehen“, beklagt Müller. „Die Belastungen haben sich angesichts der Reformwut in den vergangenen Jahren sogar noch gesteigert.“ Unterstützung findet Müller in der BLLV-Vizepräsi­dentin Waltraud Lučić: „Verwaltungsangestellte leisten ungeheuer viel. Ohne sie wäre der Alltag in den Schulen gar nicht mehr zu stemmen - trotzdem werden sie mit einem Hungerlohn abgespeist.“ In der Petition, sie wird am Samstag allen Teilnehmern/innen zur Unterschrift vorgelegt, fordert die Landesfachgruppe Verwaltungsangestellte im BLLV den Bayerischen Landtag auf, die derzeit geltenden Zuteilungsrichtlinien zu ändern und damit die Situation der Verwaltungsangestellten an bayerischen Schulen zu verbessern. „Die Richtlinien, die für Realschulen gelten, müssen auch in allen Förder- sowie in allen Grund- und Hauptschulen gängige Praxis werden“, fordert Müller und erklärt: „Schulleiterinnen und -leiter von Grund- und Hauptschulen mit 15 bis 22 Klassen müssen mit einer halben Kraft auskommen. Schulleiter/innen von Förderschulen steht bei 13 bis 18 Klassen ebenfalls eine halbe Kraft zur Verfügung. Bei den Realschulen erfolgt die Zuteilung anders: Sie bekommen bereits ab 10 Klassen eine halbe Kraft zugewiesen. „Wir wollen keine Neiddebatte“,

Über 300 Teilnehmer/innen bei Tagung am Samstag / Petition für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung vorbereitet / Neue Zuteilungspraxis gefordert  Verwaltungsangestellte an bayerischen...

03. Februar 2009

Kinder fördern, nicht aussortieren!

BLLV-Präsident Wenzel fordert ein Ende fragwürdiger und kostenintensiver Wiederholer-, Sitzenbleiber und Schulabbrecherrituale / Quote leicht rückläufig  Die Kosten zur Aufrecherhaltung fragwürdiger Wiederholer-, Sitzenbleiber und Schulabbrecherrituale sind hoch - und sie konnten kaum gesenkt werden. Musste die Bayerische Staatsregierung im Schuljahr 2006/2007 rund 280 Millionen Euro dafür ausgeben, belaufen sich die Kosten für das vergangene Schuljahr 2007/2008 auf 270 Millionen Euro. „Dieses Geld fehlt an anderer Stelle“, betonte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. Er bezeichnete die  Maßnahmen als überholt: „Sie gehören der schul- und bildungspolitischen Steinzeit an und haben nichts mit moderner Pädagogik zu tun. Sie müssen endlich abgeschafft, das Geld für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen an allen Schulen ausgegeben werden.“ Auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ihre Schule ohne den jeweils vorgesehenen Abschluss verlassen haben, ist mit 24,4% unverändert hoch geblieben. Insgesamt haben im Schuljahr 2007/2008 über 34.600 Schüler/innen das Klassenziel nicht erreicht, eine Klasse wiederholten rund 45.847. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 20.617 sog. „Pflichtwiederholern“, die nicht versetzt wurden, 13.833 „freiwilligen Wiederholern“ und 10.973 Schülern, die die Klassen wegen eines Schulartwechsels wiederholten. Im voran gegangenen Schuljahr belief sich die Zahl der nicht versetzten Schüler auf rund 36.400, die der Wiederholer insgesamt auf rund 49.200. „Von einer deutlichen Absenkung der Quote oder einem Durchbruch kann hier nicht die Rede sein, zumal die Schülerzahlen insgesamt sinken“, kommentierte Wenzel die Zahlen. „Das bayerische Schulsystem ist nicht ‚begabungsgerecht’, es basiert vielmehr auf rigoroser Auslese und verschlingt obendrein Millionen. Und dies, obwohl die internationalen Studien nachweisen, dass Klassenwiederholungen zu keinem nennenswerten Kompetenzzuwachs bei Schü

BLLV-Präsident Wenzel fordert ein Ende fragwürdiger und kostenintensiver Wiederholer-, Sitzenbleiber und Schulabbrecherrituale / Quote leicht rückläufig  Die Kosten zur Aufrecherhaltung...

24. Januar 2009

Bayern verschenkt Potentiale junger Menschen

Bei einer BLLV-Fachanhörung zum Gymnasium im 21. Jahrhundert konstatieren namhafte Wissenschaftler hohen Reformbedarf / Mehr Qualität statt Quantität

Der Reformbedarf an Gymnasien ist hoch. Bei einer Fachanhörung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) zum „Gymnasium im 21. Jahrhundert“ am Wochenende waren sich Wissenschaftler aus...

22. Januar 2009

Bildungsausgaben müssen deutlich erhöht werden

BLLV-Präsident Klaus Wenzel kritisiert Schieflage der Bildungsinvestitionen / Grund- und Förderschüler brauchen mehr finanzielle Unterstützung

„Die Bildungsausgaben in Bayern befinden sich immer noch in einer extremen Schieflage.“ Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, die...

21. Januar 2009

Schulstandorte müssen erhalten bleiben

BLLV-Präsident Klaus Wenzel signalisiert Zustimmung für Spaenles Maßnahmenbündel zum Erhalt wohnortnaher Schulen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat das heute von Kultusminister Ludwig Spaenle angekündigte Maßnahmenbündel zum Erhalt wohnortnaher...

19. Januar 2009

Referendare kritisieren universitäre Lehrerbildung

Referendare und Seminarleiter fordern mehr alltagstaugliche Anwendungsbezüge / LMU-Dozent Dr. Sigel und BLLV-Präsident Wenzel stellen Studie vor Referendare aus allen vier allgemeinbildenden Schularten sehen sich nach vier Jahren Studium an der Universität zu wenig praxisnah für ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem Lehrerbildungszentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die im Sommer 2008 durchgeführt wurde. Die 557 Befragten kritisieren den fehlenden Berufsfeldbezug und den geringen Stellenwert von Fachdidaktik, Pädagogik und Schulpsychologie an den Hochschulen. Sie bemängeln insbesondere die Vorbereitung auf die tatsächlichen Anforderungen des Lehrerberufs. Die Studie stellten heute Initiator Dr. Richard Sigel, Dozent an der LMU-München, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel in München vor. „Die Konsequenzen, die aus der Studie gezogen werden müssen, sind ein klarer Auftrag an die Politik“, erklärte Wenzel. „Die universitäre Lehrerbildung muss sich künftig deutlich mehr an den realen Bedürfnissen des Schulalltags orientieren. Die Lösung des Problems liegt in einem von Anfang an berufsfeldorientierten Ausbildungskonzept, bei dem für alle Lehrämter die gleichen Standards gelten müssen“, betonten Sigel und Wenzel.  „Der Satz eines Referendars - allein die Theorie hilft mir in meiner alltäglichen Unterrichtsarbeit viel zu wenig - fasst die Not der jungen Lehrerinnen und Lehrer zusammen, die bereits zu Beginn ihrer Vorbereitungszeit eigenverantwortlichen Unterricht halten müssen“, erklärte Sigel. „Sie sehen sich in ihrer großen Mehrheit zu wenig alltagsnah von der Universität vorbereitet, um den komplexen Anforderungen an Unterricht und Erziehung gerecht werden zu können.“  In der Umfrage sollten 557 Referendare und 52 Seminarleiter nach den Standards für die Lehrerbildung

Referendare und Seminarleiter fordern mehr alltagstaugliche Anwendungsbezüge / LMU-Dozent Dr. Sigel und BLLV-Präsident Wenzel stellen Studie vor Referendare aus allen vier allgemeinbildenden...

12. Januar 2009

Schulen müssen junge Menschen stark machen

BLLV-Präsident Wenzel: „Rechtsradikale Aktivitäten müssen gestoppt werden“ / Intensive Präventionsarbeit nötig / Schulen dürfen nicht ausgrenzen Jahr für Jahr verlassen tausende junger Menschen die Schule, ohne auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu haben. Darin sieht der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, die Gefahr, dass junge Menschen ins Visier rechtsradikaler Gruppierungen geraten können. „Entweder haben sie keinen Abschluss erworben oder ihr Abschluss ist nicht viel wert. Sie machen die Erfahrung der Ausgrenzung. Das ist gesellschaftspolitischer Sprengstoff. Viele wandern von der Schulbank direkt in die Arbeitslosigkeit. Die jungen Menschen sind in hohem Maß gefährdet, sich radikalen politischen Ansichten zu öffnen.“ Der BLLV hat auf diesen Zusammenhang mehrfach hingewiesen. „Auch deshalb fordern wir hartnäckig gleiche Bildungschancen für alle und ein Bildungssystem, das alle junge Menschen fördert, nicht ausgrenzt“, betonte er. Je intensiver junge Menschen Schulerfolge erleben, soziale Einbindung erfahren und Zukunftsperspektiven sehen, umso größer die Chance, sich von radikalen Gruppierungen zu distanzieren und demokratiefeindliche Aktivitäten langfristig und nachhaltig zu stoppen.“ Experten bezeichnen junge Menschen als gefährdet, wenn sie sozial benachteiligt werden, bildungsfernen Schichten angehören, aus strukturschwachen Regionen kommen, Demokratiedefizite und Verhaltensauffälligkeiten aufweisen oder bereits kriminelle Karrieren hinter sich haben und zu Gewalt neigen. „Je mehr es also gelingt, möglichst vielen jungen Menschen gute Lebensperspektiven zu  eröffnen, desto größer die Chance, sie gegen politische Radikalismen zu immunisieren.“ Eine zentrale Rolle spielen Schulen und Kindertagesstätten. „Bildungseinrichtungen der Zukunft müssen integrieren und jungen Menschen demokratische Werte vermitteln.“ „Je früher Kinder andere Kulturen kennenlernen, je früher sie Erfahrungen in heterogenen Gruppen ma

BLLV-Präsident Wenzel: „Rechtsradikale Aktivitäten müssen gestoppt werden“ / Intensive Präventionsarbeit nötig / Schulen dürfen nicht ausgrenzen Jahr für Jahr verlassen tausende junger Menschen die...

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