Wie soll unsere Schule in Zukunft aussehen? Die ABJ Schwaben diskutierte darüber mit Passanten in der Augburger Fußgängerzone. Fotostrecke - Bild bitte anklicken!

Alle wollen nur das eine - mehr Pädagogen

ABJ Schwaben wirbt in Augsburger Fußgängerzone für mehr Lehrerstellen

Wie stellen sich Eltern die ideale Schule vor? Und wo drückt ihren Kindern der Schuh? Das wollte die ABJ Schwaben von den Augsburgern wissen und hat mit ihnen in der Fußgängerzone geplaudert. Schnell wurde klar: Eltern und Lehrer verfolgen gleiche Ziele und Wünsche.

 

Von der ABJ Schwaben

 

Die Klassen sind viel zu groß, die Kinder werden zu wenig gefördert, der Leistungsdruck ist zu hoch: Auch Augsburger Mütter und Väter regt auf, was ABJ und BLLV regelmäßig anprangern. Das von den Eltern einmal auch außerhalb der Schule zu hören, war für uns von der ABJ Schwaben eine wichtige Erfahrung.

 

Den vergangenen Samstag postierten wir sieben uns mit einem Stand in der Augsburger Fußgängerzone, verteilten Postkarten und die Broschüre mit den Glaubenssätzen der ABJ. Und für die Kinder gab’s Luftballons. Der Einsatz hat sich aus unserer Sicht gelohnt: Wir waren laufend in Gespräche verwickelt und hatten kaum eine ruhige Minute.

 

Die Reaktionen der Passanten waren durchwegs positiv. Wir erfuhren eine Menge Unterstützung, Zuspruch und Lob für unsere Arbeit und unsere Überzeugungen.  Vielen, mit denen wir gesprochen hatten, war die hohe Lehrerarbeitslosigkeit gar nicht bewusst. Sie waren überrascht als wir ihnen sagten, dass 1600 Referendare im Herbst arbeitslos auf der Straße stehen werden. Für uns war es ein befriedigendes Erlebnis zu spüren, dass wir in unserem Kampf für mehr Lehrerstellen und bessere Unterrichtsbedingungen nicht alleine sind.

 

Das gibt uns den nötigen Schwung weiterzumachen. Wir planen nun, uns ein zweites Mal in der Augsburger Fußgängerzone zu postieren.