19. Oktober 2012

Kultusminister einigen sich auf bundesweite Abiturstandards

Bayern führt neue Leistungskriterien 2014 ein

Ab 2014 gelten in Bayern die neuen einheitlichen Abiturstandards. Spätestens 2017 wollen alle Bundesländer diese umgesetzt haben. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Kultusminister der Länder haben sich auf ihrer Plenartagung auf gemeinsame Abiturstandards für alle Bundesländern geeinigt.  Einheitliche Leistungsanforderungen sollen für  Deutsch, Mathematik Englisch und Französisch eingeführt werden.

 

„Wir sorgen so für mehr Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern“, sagte Ties Rabe, Präsident der Kultusministerkonferenz. Die neuen Abiturstandards definieren die Anforderungen, die Schülerinnen und Schüler am Ende der gymnasialen Oberstufe im jeweiligen Fach bewältigen müssen.

 

Die neuen Prüfungskriterien sollen ab dem Schuljahr 2014/2015 nach und nach in der Oberstufe umgesetzt werden. Im Schuljahr 2016/17 werden dann bundesweit erstmals gleich schwere Abiturprüfungen in den Kernfächern gestellt. Später sollen die Naturwissenschaften folgen. Dazu wird ein Aufgabenpool mit wissenschaftlich überprüften und gleich schweren Abituraufgaben in den zentralen Fächern eingerichtet. Dieser soll ab dem Schuljahr 2016/2017 zur Verfügung stehen.

 

Einige Bundesländern wollen nicht solange warten. Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein wollen schon 2014 mit gemeinsamen Abiturprüfungen in Mathematik, Deutsch und Englisch beginnen.

 

Mehr zum Thema:
» Bildungsstandards der KMK für die Allgemeine Hochschulreife für die Fächer Deutsch, Mathematik und fortgeführte Fremdsprache (Englisch/Französisch) im Wortlaut
» Beispielaufgaben

 

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

 

 

 



Suche

Im Blickpunkt

Landtagswahl Bayern

Im Blickpunkt

Schüler-Filmwettbewerb

» mehr

 

Im Blickpunkt

Zukunft der Mittelschule

So retten wir unsere kleinen Schulen
auf dem Land » mehr

 

Neues Lernen

Wie Unterricht im 21. Jahrhundert aussehen muss » mehr

 

Schulfrühstück-Projekt

»mehr