Erfolgreiches Lernen bedingt eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften

Die  Kommunikation zwischen Kindern, Eltern und Lehrern ist für das Gelingen von Schule Voraussetzung. In der Schule muss Wert auf eine offene und vertrauensvolle Beziehung miteinander gelegt werden. Das setzt hohe Kommunikationskompetenzen bei Lehrerinnen und Lehrern voraus.

Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen das Miteinander von Eltern und Lehrern im Zeichen von Vertrauen und Wohlwollen. Mit den Kolleginnen und Kollegen wollen wir uns regelmäßig und intensiv im Team miteinander austauschen und eine Atmosphäre des Unterstützens schaffen.

Wir sind bereit, alle an der Schule Beteiligten zum offenen und konstruktiven Dialog einzuladen. Wir wollen mit Supervisoren und Experten zusammenarbeiten, die unsere Kommunikationskompetenz erhöhen. Auch in der Lehrerbildung muss die Kommunikation in Zukunft eine Rolle spielen. 


Das wünschen wir uns. Den Alltag erleben wir aber oft anders.

Das berichten uns ABJ-Mitglieder:

 

"Erst vor kurzem haben wir von einer Gymnasialklasse erfahren, in der es kein Lehrer für nötig hielt, über das Schicksal eines verunglückten Schülers zu sprechen. Die Betroffenheit der Klassenkameraden wurde schlicht ignoriert."


„In guten Kontakt zu kommen ist mit manchen Eltern unglaublich schwer. Sie lassen sich nur dann sehen und hören, wenn gerade etwas brennt, sonst reagieren Sie auf Einladungen und dergleichen gar nicht, etwa wenn dem Sohn droht, das Jahr nicht zu bestehen. Dann reagieren sie mit Vorwürfen bis hin zur Beschwerde beim Schulamt. Das müsste man ändern, das ist sehr belastend“


"Der Kampf um den Übertritt stört die Beziehung zu Eltern. Sie denken manchmal, man wäre ihrem Kind gegenüber nicht wohlwollend gesonnen. Von Kollegen aus München habe ich gehört, dass ihnen in der Sprechstunde zwecks Korrektur der Probe mit einem Anwalt gedroht wurde."


 "Die Beziehung zwischen Eltern und Lehrer ist ein wichtiger Faktor für einen guten Unterricht. Lehrer sollten Eltern deshalb mehr ins Boot holen. Es müsste mehr Transparenz bei Unterrichtsgestaltung und Benotung geben. Es müsste auch möglich sein, dass Eltern als Begleitpersonen bei Exkursionen, Wanderungen und Fahrten helfen."


Warum ist das so?

Ist in unserem Schulsystem kein Platz für Beziehungsarbeit? Lässt es das erst gar nicht zu, weill allein die Auslese im Vordergrund steht? Weil es sich nur um Noten dreht und möglichst viel Stoff durchgebracht werden soll? Weil es an den Schulen zu wenig Personal gibt?

 

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