Die BLLV–Akademie: Eine Einrichtung mit Geschichte

1910 wurde vom Münchner Lehrerverein das Pädagogisch-Pyschologische Institut gegründet. Die pädagogische Aufbruchstimmung um die Jahrhundertwende ergriff auch den Lehrerverein. Seine Mitglieder sollten Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Pädagogik und Psychologie erhalten.

Professoren der Münchner Universität, unter ihnen Stadtschulrat Aloys Fischer und Georg Kerschensteiner, waren sich über die Einrichtung eines Instituts einig. Die Münchner Lehrerschaft sammelte in kürzester Zeit 14.000 Mark Gründungskapital. Die Gründung des Psychologisch-Pädagogischen Instituts erfolgte am 29.10.1910.

Das Institut florierte durch die gesamte Weimarer Zeit. 1937 ging es in die Lehrer-Hochschule in Pasing über. 1946 wurde es auf Anregung der Berufswissenschaftlichen Hauptstelle des BLLV erneut gegründet. Schwerpunkt war die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern. Dieses Aufgabenfeld betreute Dr. Heinrich Burkhardt bis Ende 1992.

Danach übernahm Dipl.-Soz.-Päd. Hildegard Rieder-Aigner die Leitung des Instituts und baute das Programm mit alternativen Fort- und Weiterbildungsangeboten aus. Persönlichkeitsunterstützende und lösungsorientierte Themen standen im Mittelpunkt, ergänzt durch Beratung und Supervision.

1997 wurde das Pädagogisch-Psychologische Institut des BLLV in den Verein Bildungswerk und Akademie des BLLV e.V. übergeführt. Die Räumlichkeiten der Akademie befinden sich in der Geschäftsstelle des BLLV an der Theresienwiese in München.

Von 2002 bis Anfang 2007 war Toni Gschrei für Konzeption und Programmerstellung verantwortlich. Danach leitete Sigrid Hepting die Akademie unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Ipfling.
Seit 2009 hat Klaus Wenzel den Vorsitz inne.

 

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Service für Referendare

Für Referendare, die im September 2010 das Referendariat antreten, bietet der BLLV Vorbereitungsworkshops an. Hier finden Sie weitere Informationen.