13.06.2016

Gewaltakte mit Schülern aufarbeiten

Die schrecklichen Folgen und Bilder von Amokläufen können auch auf Unbeteiligte nachhaltig Eindruck machen. Wie man als Lehrkraft solche Krisen zusammen mit seinem Schüler aufarbeitet, erklärt ein Lehrer und Experte im Bereich der Krisenintervention.

Tipps von Johannes Stegmann*

 

 

Aufarbeitung im Morgenkreis oder Unterrichtsgespräch

Halbwahrheiten und Gerüchte verbreiten sich auch in der Schule, beispielsweise in den Pausen, rasend! Nutzen Sie als Lehrkraft deshalb möglichst frühzeitig Ihren pädagogischen Spielraum, um Gesprächssituationen zu schaffen. Lassen Sie die Kinder über ihre Eindrücke reden und zeigen Sie ihnen, dass Sie zuhören. Gehen Sie mit Fragen sachlich und ehrlich um. Kein Schüler sollte sich zu einem Gespräch „gezwungen“ fühlen, deshalb stellen Sie die Teilnahme frei.  

 

Gesicherte Informationen sachlich weitergeben

Je sachlicher und ernsthafter die Schüler mit schwierigen Themen konfrontiert werden, desto besser können sie damit umgehen. Verschweigen Sie deshalb keine wichtigen Informationen und verzichten Sie auf Verharmlosung oder Überspitzung. Auch ist es sehr wichtig, „Befürchtungen“ zu weiteren Krisen zu vermeiden, um in den Kindern keine Zukunftsängste zu wecken. 

 

Mit den richtigen Informationen arbeiten

Verhängen Sie keine „Nachrichtensperre“, aber prüfen Sie auch kritisch die Qualität der Medien, mit denen Sie Ihre Schüler informieren. Reißerische Berichte, Bilder von vermummten Polizisten mit Waffen und Internetvideos können nicht nur informieren, sondern auch verstören. Arbeiten Sie bei Bedarf mit den entsprechenden Kontaktbeamten der Polizei zusammen, um zu verdeutlichen, wie die Sicherheitsorgane arbeiten, um Gefährdungen möglichst auszuschließen.

 

Ihre Schüler brauchen ein Gefühl von Sicherheit und „Alltag“

Die gefährliche Situation wurde beendet und es droht akut keine Gefahr. Das ist eine der wichtigen Aussagen, die Ihre Schüler benötigen und verstehen müssen. Gleichzeitig müssen Sie ehrlich auf die Frage reagieren, ob sich solche Situationen wiederholen können. Genauso wenig wie die Aussage, dass eine „Spritze nicht weh tut“, werden Ihre Schüler Ihnen eine Verharmlosung glauben.

 

Niemand wird allein gelassen

Erklären Sie Ihren Schülern, dass zu Schaden gekommen Menschen so gut wie möglich durch Ersthelfer, Rettungsdienste und Ärzte versorgt wurden und werden. Erzählen Sie von den vielen Menschen, die unterstützt haben, durch Erste Hilfe, durch „offene Türen“ für Schutzsuchende, durch gegenseitigen Trost. Zeigen Sie auf, dass so vielen Menschen rechtzeitig geholfen wurde. Verweisen Sie gerne auch darauf, dass auch Kinder schon wichtige Maßnahmen der Ersten Hilfe (Trösten, Notruf, Verbände) richtig anwenden können und so wichtige Helfer sein können.

  

Zeigen Sie Gefühle

Ihre Schüler kennen Sie und merken schnell, ob Sie Ihnen etwas „vorspielen“. Sprechen Sie also durchaus auch aus, wenn Sie selbst traurig und bestürzt sind. Ihre Schüler werden diese „Menschlichkeit“ honorieren.  

 

Mit der Krise umgehen

Ermöglichen Sie Ihren Schülern, etwas zu tun. Das kann die Kerze sein, die man im Klassenzimmer gemeinsam anzündet, das kann aber auch das Schreiben von Briefen oder das Malen von Bildern sein, mit dem Ihre Schüler etwas zur Verarbeitung aktiv tun.  

 

Aufmerksam sein

Sie kennen Ihre Schüler und können einschätzen, ob sich diese in ihrem Verhalten oder in ihren Äußerungen verändern. Informieren Sie in diesem Falle frühzeitig die Eltern und stimmen sich mit diesen ab, um bei Bedarf gemeinsam professionelle Hilfe für das Kind auf den Weg zu bringen.

 

*BLLV-Mitglied Johannes Stegmann (37) ist Mittelschullehrer in Mittelfranken und seit vielen Jahren im Bayerischen Roten Kreuz als Leitungs- und Führungskraft sowie als Ausbilder tätig. Seit 2002 beschäftigt er sich mit dem Bereich Krisenintervention und Krisenvorsorge, auch und gerade im Bereich Schule. 

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13.06.2016

Nachqualifizierungsmaßnahme GY für Sonderpädagogik

Im Bereich Lehramt für Sonderpädagogik besteht erhöhter Bedarf an Bewerberinnen und Bewerbern mit Fachrichtung Pädagogik bei Verhaltensstörungen (Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung).  Für Grundschul-, Realschul- und Gymnasiallehrkräfte bietet das Kultusministerium im Schuljahr 2016/17 eine Nachqualifizierungsmaßnahme an.

Bewerbungsschluss ist der 1.Juli 2016

Informationen als PDF

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15.01.2016

Nachqualifizierungsmaßnahme GY wurde erweitert freigegeben - zum Download einloggen

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21.11.2015

Informationen am Staatsinstitut bereitgehalten

Zum Tag der offenen Tür am Staatsinstitut für die Ausbildung von
Förderlehrern in Bayreuth hielten die Vertreter der Fachgruppe Förderlehrer
im BLLV Mathias Demel für die Oberpfalz und Sigrid Rosenbusch für
Oberfranken Informationsmaterial des Verbandes für die interessierten
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit. Unterstützt wurden die beiden von der
ABJ, vertreten durch die Studentinnen Linda Fritsche, Funda Agkök und Verena
Pittner.

Diese Aktion wurde wieder sehr gut angenommen und war eine Werbung für die

Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen im BLLV. ros

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25.10.2015

Lehrer 3.0 – was die Zukunft bringt - LDV der ABJ in Beilngries

„Lehrer 3.0 – was die Zukunft bringt“ oder „Wenn der Wind der Veränderung stärker wird, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“ (altes Sprichwort)


Die LDV der ABJ tagte am 23. und 24.10.2015 in Beilngries. Und hat sich fürs Windmühlen-Bauen entschieden und ihren Leitantrag mit „Lehrer 3.0 – Was die Zukunft bringt“ betitelt.

Die ABJ Land fordert eine veränderte Lehrerbildung, um professionell mit den veränderten und sich stetig ändernden Bedingungen der Schule (Heterogenität, Inklusion, Ganztagsklassen, Erwartungen der Eltern etc.) umgehen zu können. Gleichzeitig muss auch ein flexibler Wechsel zwischen den Lehrämtern möglich sein einschließlich verträglicher Nachqualifizierungsmaßnahmen. Dadurch könnte Versorgungsengpässen mit Lehrern an bestimmten Schularten entgegengewirkt werden. Weiterhin fordert sie mehr Eigenverantwortung für Schulen, um optimal auf die Bedürfnisse ihres Standortes eingehen zu können. So soll sich die Schulfamilie ihr Team selbst zusammenstellen können (passgenaue Direktbewerbungsverfahren!), um ihr Schulprofil optimal ausbilden zu können. Um den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in der Schule gerecht werden zu können, fordert die ABJ Land die Verzahnung der Schularten untereinander. Gleichzeitig ist die Bildung von multiprofessionellen Teams (Lehrer, Schulpsychologen, Sozialpädagogen, Erzieher…) notwendig. Dies beides kann nur realisiert werden, wenn für deutlich mehr qualifiziertes Personal gesorgt wird.

Bei der LDV wurde der alte Landesvorstand entlastet. Anschließend fand die Wahl des neuen Vorstandes statt. An seiner Spitze steht nun Franziska Hensel, ausgebildete Gymnasiallehrerin, die zurzeit in einer Realschule arbeitet. Zweite Vorsitzende ist Bibiana Eggenhofer, Studienrätin im Förderschuldienst. Der dritte im Bunde ist Mathias Demel, Förderlehrer.

 

So setzt sich die Vorstandschaft der ABJ Land zusammen:

 

1. Vorsitzende: Franziska Hensel (Lin/Gy)

2. Vorsitzende: Bibiana Eggenhofer (SRin FöS)

3. Vorsitzender: Mathias Demel (FöL)

Schatzmeister: Tobias Prinz (L/GS)

Geschäftsführerin: Lisa Unger (Lin/GS)

Service-Beauftragte: Marion Ostermeier (Lin/GS)

Pressebeauftragte: Valentina Severin (Lin/GS)

Schriftführerin: Simone Mühlhaeuser (Lin/GS)

Webmaster: Johannes Dollinger (L/MS)

1. Beisitzer: Thilo Stangl (L/GS)

2. Beisitzer: Stephan Schiller (SR FöS)

 

Während der Festveranstaltung thematisierten die Landtagsabgeordneten Günther Felbinger (Freie Wähler), Martin Güll (SPD), Tanja Schorer-Dremel (CSU) und Herr Ministerialdirektor Herbert Püls in ihren Grußworten die Herausforderungen, vor die Schulen heute gestellt sind. Sie wünschten uns Engagement, Mut und Hartnäckigkeit bei unseren Vorhaben. Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, wünschte sich eine kritische ABJ mit vielen eigenständigen Ideen.

 

Valentina Severin

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18.08.2015

Bye-bye Uni, hey-hey School! - Städtereise gewinnen!

Herzlichen Glückwunsch zum Start Deiner Karriere als Lehrkraft!

 

 

Du hast es geschafft! Das Staatsexamen ist bestanden und die Uni liegt nun hinter Dir. Das Studentenleben ist vorbei, denn jetzt geht es in die Schule, ins Referendariat, endlich unterrichten und mitgestalten. In dieser wichtigen Etappe auf dem Weg zur voll ausgebildeten Lehrkraft kannst Du Unterstützung bestimmt gut gebrauchen. Wende Dich an uns, die abj (Arbeitsgemeinschaft bayerischer Junglehrer im BLLV) und bleibe so weiterhin Mitglied im BLLV. Auch im schönsten Beruf der Welt gibt es immer mal wieder Unsicherheiten und Fragen und dabei stehen wir mit Rat und Tat an Deiner Seite.

 

Nutze die Vorteile Deiner Mitgliedschaft und profitiere von unserem Service:

Wir bieten Dir Seminare, Fortbildungen und Workshops rund ums Thema „Start in den Berufsalltag“ und informieren Dich regelmäßig zu bildungspolitischen Nachrichten auf unserer Facebook-Seite 

 

 

Bleibe Mitglied im BLLV und werde Teil der abj - wir sind für Dich da!

 

Auf unserer Homepage kannst du dich unter folgendem Link ganz leicht ummelden…


 

Unter allen, die sich bis zum 5.10.2015 ummelden (Studierende im BLLV ==> abj) verlosen wir unter anderem 3 Städtereisen. Also ummelden!

 

Mehr Infos zu den Junglehrern

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17.07.2015

Pressemitteilung - Bayerns Junglehrer atmen auf

Der unermüdliche Einsatz hat sich gelohnt:

Bayerns Junglehrer atmen auf - Volleinstellung bei Grund- Mittel- und Förderschulen

Die bayerischen Lehrer und Lehrerinnen an Grund-, Mittel- und Förderschulen können sich dieses Jahr über eine positive Einstellungspolitik freuen. Das Bayerische Kultusministerium hat sehr erfreuliche Zahlen zum kommenden Schuljahr veröffentlicht.  

München – „Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung!" John F. Kennedy machte mit diesen Worten bereits vor über 50 Jahren klar, dass der Stellenwert von Bildung nicht unterschätzt und an Bildung nicht gespart werden darf. Während die Einstellungspolitik des Bayerischen Kultusministeriums in den letzten Jahren eher vom Spardiktat geprägt war, zeichnet sich jetzt - zumindest für das kommende Schuljahr an Grund-,  Mittel- und Förderschulen - eine positive Wende ab. Der Freistaat Bayern nimmt deutlich mehr Lehrerinnen und Lehrer für diese Schularten in Lohn und Brot als erwartet und setzt damit ein positives Zeichen. Die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Kerstin Polster (ABJ), freut dies besonders, weil sie gerade in den letzten Wochen und Monaten eine Vielzahl an persönlichen Gesprächen mit Vertretern der Politik und des Kultusministeriums geführt hat. „Ich konnte offenbar mit Erfolg deutlich machen, wie dringend Lehrkräfte an den Schulen gebraucht werden und wie fatal sich der permanente Mangel an Pädagogen vor Ort auf die Unterrichtsqualität auswirkt“, sagte Polster. „Wir brauchen dringend junge, engagierte Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, um die Kollegien zu entlasten und um die Schulen in die Lage zu versetzen, ihre Aufgaben zu erfüllen.“ Polster betonte, dass Ganztagsangebote, individuelle Förderung oder Inklusion nur gelingen könnten, wenn genügend gut ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Die ABJ-Vorsitzende sieht sich durch die diesjährigen Einstellungszahlen auch in ihrer Arbeit bestätigt.

Dennoch gebe es nicht nur Grund zur Freude, denn die Situation an den Realschulen sei dramatisch. „Die ABJ fordert daher mehr Einstellungen für die Realschulen, um die Kolleginnen und Kollegen an diesen Schulen zu entlasten“, sagte Polster. Tausende junge Realschullehrer und -lehrerinnen ohne Perspektive auf Einstellung seien nicht hinnehmbar. Auch an den Gymnasien würden viele junge Kolleginnen und Kollegen abgewiesen und bekämen keine Planstellen – obwohl sie dringend gebraucht würden.

Kurzfristige Ausfälle könnten bei allen Schularten zwar noch oft von den Kolleg/innen aufgefangen werden, bei längerfristigen Ausfällen - ob geplant oder ungeplant – könne dies nicht mehr kompensiert werden. „Die hervorragend ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen warten nicht untätig zuhause, bis sich irgendwo ein Aushilfsvertrag ergeben könnte", sagte Polster. „Viele von ihnen wandern derzeit in andere Bundesländer ab, suchen sich eine Stelle an Privatschulen oder orientieren sich komplett neu!" Dadurch müssten Ausfälle, gerade während des Schuljahres, oft von Studenten oder anderem nicht-pädagogischen Personal übernommen werden, was letztendlich zu Lasten der Unterrichtsqualität gehe.

Dennoch ist die ABJ erleichtert, dass die vielen Gespräche nun auch Früchte tragen und zumindest im Grund-, Mittel- und Förderschulbereich ein sehr erfreulicher erster Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde.

Die ABJ vertritt die Interessen von über 15.000 jungen Lehrkräften in Bayern und gehört dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) an.


01.07.2015

Staatsnote in Sicht – Gespräch der abj zu neuen Einstellungsmöglichkeiten mit Frau Dr. Stückl im KM

Kurz vor der Staatsnote liegt der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Junglehrer im  BLLV (abj) die Einstellungssituation für den aktuellen Prüfungsjahrgang und die Wartelistenbewerber sehr am Herzen. Aus diesem Grund waren Kerstin Polster und Marion Ostermeier am Mittwoch im Kultusministerium (KM) im Gespräch mit Frau Dr. Stückl. Auch hier zeigten die abj-Vertreterinnen den ausgearbeiteten Lösungsvorschlag mit einer weiteren Kategorie an Superverträgen mit Einstellung zum Februar (GS/MS) auf um dem dort entstehenden Bedarf gerecht zu werden. Sie erklärten, wie wichtig es ist, diese Verträge schon zum Staatsnotentermin auszuschließen, um den  jungen, gutausgebildeten Kolleginnen und Kollegen Planungssicherheit zu geben. Frau Dr. Stückl zeigte sich interessiert und versprach den Vorschlag auf jeden Fall rechtlich prüfen zu lassen.

Weitere Gesprächsthemen waren die Aushilfen für Mutterschutz (AMUS), die Situation um langzeiterkrankte Kolleginnen und Kollegen und die Möglichkeiten der Nachqualifizierung für das Lehramt an Mittelschulen.


09.06.2015

Neues aus dem Kultusministerium - Günther Felbinger

Weitere Verbesserungen für die bayerischen Junglehrerinnen und Junglehrer zu erreichen ist ein großes Ziel der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Junglehrer im BLLV (abj). Aus diesem Grund trafen sich am 09. Juni Kerstin Polster und Marion Ostermeier zu einem Fachgespräch mit Vertretern der Freien Wähler im Landtag.

Schwerpunkt der Diskussion war die bisherige Einstellungssituation von jungen Lehrkräften. Durch Pensionierungen zum Halbjahr, Schwangerschaften, Langzeiterkrankungen, kurzfristigen Ausfällen und Fortbildungspflichten kommt es gehäuft zu Problemen hinsichtlich einer zufriedenstellenden Unterrichtsversorgung. Personal zum Nachbesetzen der Stellen ist im Grund- und Mittelschulbereich im Februar aber kaum oder nur unzureichend zu finden. Aus diesem Grund stellte die abj wiederholt ihren ausgearbeiteten Lösungsvorschlag vor: Superverträge für Februar sollen bereits im August mit den bisherigen Einstellungen vergeben werden um so den jungen, gut ausgebildeten Lehreinnen und Lehrern eine sicher Option in Aussicht zu stellen. Freie Wähler Vertreter Felbinger zeigte sich hier sehr interessiert, räumte den bestehenden Notstand ein und versprach sich für die Belange der abj einzusetzen.

Weitere Inhalte des Gesprächs waren eine gewünschte Wiedereinführung der sogenannten Aushilfen für Mutterschutz (AMUS), die Situation der Schulpsychologen und Beratungslehrkräfte, die Situation um die Asyl- und Flüchtlingsproblematik und deren Auswirkungen auf das bayerische Schulsystem. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Einführung eines Faches, das grundlegende Alltagskompetenzen und Werthaltungen vermittelt, nachgedacht.

 

Marion Ostermeier

vlnr: Polster, Ostermeier, Felbinger MdL

10.07.2015

Was erwartet mich im Referendariat?

1. Staatsexamen - Topfit für den Schulstart???

Keinen Plan, was dich im Referendariat erwartet?
Kein Problem! Wieso?
Bei diesem Seminar findest du die Antworten auf (fast) alle Fragen, die du dir vor dem Referendariat stellen könntest.

Erfahrene Grund-, Mittel-, Real-, Gymnasiallehrer sowie Studienräte im Förderschuldienst stehen dir Rede und Antwort und geben ihr Wissen zum Referendariat weiter. Sie zeigen auf. was von den Lehramtsanwärtern/Referen.daren erwartet wird und. geben Tipps, wie man sich auf das Referendariat/den Vorbereitungsdienst einstellen kann. Der Aufbau der beiden Jahre wird erläutert. Mit dem Beginn des Referendariats/Vorbereitungsdienstes trittst du in den Beamtenstatus ein. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Diese beginnen bei der Zuteilung des Dienstorts (Einsatz- und Seminarschule) und gehen bis zur Regelung der Krankenversicherung. Ferner gelten für Beamte bestimmte Rechte, vor allem aber auch Pflichten, die bis in den privaten Bereich hineinreichen.

Die schulartspezifischen Themen werden in nach Lehramt getrennten Gruppen erarbeitet. Die beamtenrechtlichen Informationen und Tipps finden im Plenum statt.

Referenten:

Kerstin Polster, ABJ-Vorsitzende, LA GS

Gerd Nitschke, Vizepräsident, LA MS

Karin Leibl, Personalratsvorsitzende

Jo Dollinger, LA MS

bei Drucklegung noch nicht bekannt, LA RS

bei Drucklegung noch nicht bekannt, LA GYM

Bibiana Eggenhofer, LA FöS

BLLV Wirtschaftsdienst

 

Für weitere Infos auf das Bild klicken. Bitte beachte, dass die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt ist.

               

Zur Anmeldung (das PDF bitte per Post an BLLV schicken oder per Mail an das (at) abj.bllv.de, oder HIER klicken)


29.05.2015

Neues aus dem Kultusministerium

Referendariat geschafft -  und jetzt?

 

Diese Frage quält nach den Pfingstferien in Bayern tausende von jungen, gut ausgebildeten Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern, die in diesen Tagen ihre letzten Prüfungenablegen und Kolleginnen und Kollegen auf der Warteliste. In Anbetracht der teilweise katastrophalen Versorgung bayerischer Klassen gibt es aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Junglehrer (abj) nur eine Antwort: Es müssen deutlich mehr Stellen bereits im Juli sicher zugesagt werden. 

Dass hier deutlicher Handlungsbedarf besteht zeigten in den vergangenen Jahren häufig die Presseberichte zur Einstellungssituation in den Sommermonaten bzw. die Meldungen zur Unterrichtsversorgung während des laufenden Schuljahres. Nicht nur aus diesem Grund machten sich am gestrigen Dienstag Gerd Nitschke, 1. Vizepräsident des BLLV, Kerstin Polster, abj-Landesvorsitzende, Marion Ostermeier, stellvertretende Vorsitzende der abj-Oberbayern und SimoneMühlhäuser Vorsitzende der abj-Schwaben auf den Weg ins Kultusministerium (KM). Am Vormittag stand ein Gespräch mit Ministerialdirigent Josef Kufner, Leiter der Abteilung II/Haushalt, an. Kerstin Polster zeigte klar die Missstände in den Schulen auf. Unterversorgte Klassen, hervorgerufen durch Langzeiterkrankte, Pensionierungen zum Halbjahr, Schwangerschaften, kurzfristige Erkrankungen und Fortbildungsveranstaltungen führen oft zu sog. Doppelführungen, bei denen ein effektives Lernen und Unterrichten kaum noch möglich ist. Teilweise muss sogar Unterricht abgesagt werden. Besonders drastisch zeigt sich die Situation in den Grund- und Mittelschulen, da hier im laufenden Schuljahr 296 Kolleginnen und Kollegen zum Halbjahr aus dem Schuldienst ausgeschieden sind. Während an den Gymnasien ein 2. Einstellungstermin zum Schulhalbjahr vorhanden ist und  an Realschulen die Fluktuation zum Schulhalbjahr bereits bei der Unterrichtsplanung zu Beginn des Schuljahres berücksichtigt wird, sollen diese personellen Lücken an den Grund- und Mittelschulen durch befristete Arbeitsverträge geschlossen werden. Oft finden sich jedoch zu diesem Zeitpunkt kaum noch qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer. Untermauert durch Zahlen aus Blitzumfragen machten  die JunglehrerinnenPolster und Ostermeier deutlich, weshalb es wichtig wäre frühzeitig gutausgebildete Kolleginnen und Kollegen an den Freistaat zu binden und die teuer professionalisiertenLehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter nicht in andere Bundesländer oder in den Privatschulbereich abwandern zu lassen. Nur wenn man den hochqualifizierten jungen Menschen eine echte Option bereits im Juli in Aussicht stellt, stehen sie im kommenden Schuljahr für den Dienst an den staatlichen Schulen in Bayern zur Verfügung. Genau diese Absicht verfolgt der Vorschlag der abj, der eine weitere Kategorie für die sog. B-Verträge (Superverträge mit Zusage auf Verbeamtung zu einem bestimmten Zeitpunkt) vorsieht. Bisher gibt es B-Verträge nur mit Einstellung zu Schuljahresbeginn und Verbeamtungszusage zum nächsten bzw. übernächsten Schuljahr. Geht es nach den Vorstellungen von Kerstin Polster, sollen bereits ab dem kommenden Schuljahr sog. B2-Verträge ausgegeben werden.  Bei diesen soll eine Einstellung zum Februar mit Verbeamtungszusage zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Der KM- Vertreter bestritt nicht, dass in diesem Bereich Handlungsbedarf vorliegt und versprach die Vorschläge der Junglehrer ernst zu nehmen und denkt möglicherweise bereits im Herbst über eine Umsetzung nach. 

Ähnlich positiv verlief auch das zweite Gespräch mit Ministerialdirigent Stefan Graf, der im KM die Abteilung III für die Grund-, Mittel- und Förderschulen leitet. Auch er bestritt die vorliegenden Missstände nicht und erklärte, dass das KM hier um Änderungen bemüht ist. Sehr gerne werde er die Vorschläge der Junglehrer noch näher „in all ihren Verästelungen betrachten“ und hoffentlich bald eine positive Rückmeldung geben können. 

Ein weiterer wichtiger Punkt dieses Zusammentreffens gehtauf bereits früher geführte Gespräche zurück. Hier beklagten ebenfalls Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Junglehrer, allen voran Kerstin Polster und Johannes Dollinger, dass das Thema Inklusion zu wenig in der Verteilung der Stunden auf Schulamtsbezirke und Schulenberücksichtigt wird. Nach weiteren Gesprächen und einem intensiven Gedankenaustausch zwischen Ministerium und abjwurde im KM eine Möglichkeit entwickelt, dies in der Praxis auszuprobieren. Nähere Einzelheiten sollen noch in diesem Schuljahr bekannt gegeben werden. 

Ein dritter Aspekt dieses Gesprächs war die auch schon einmal diskutierte Ausweitung desDirektbewerbungsverfahrens für bestimmte Gegenden in Bayern. Das im letzten Jahr eingeführte Verfahren soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden.

Nun bleibt abzuwarten, inwiefern die Punkte der offen und konstruktiv geführten Gespräche umgesetzt werden. 

 

 

Kerstin Polster und Marion Ostermeier

 

 

vlnr: Ostermeier, Graf Mdgt Abt 3 KM, Polster, Mühlhaeuser
vlnr: Nitschke, Polster, Ostermeier, Kufner Mdgt Abt. 2 KM

09.03.2015

Gespräch mit Staatssekretär Georg Eisenreich

Im neuen Halbjahr geht die Diskussion weiter. Heute sprachen wir mit Staatssekretär Georg Eisenreich über die Junglehrer-Themen:

2. Einstellungstermin im Februar
Mobile Reserven 
Nachqualifizierung (von z.B. Lehramt GS zu Lehramt MS, sonderpädagogische Qualifizierungen...)

Interview mit Staatssekretär Eisenreich geführt von Kerstin Polster​ (Vorsitzende ABJ), Marion Ostermeier (Servicebeauftragte ABJ) und Gerd Nitschke (Vizepräsident BLLV) 

 facebook

 

 

 

vlnr: Polster, Eisenreich, Ostermeier, Nitschke

08.03.2015

Bundestreffen des Jungen VBE 2015

Das erste Bundestreffen des Jungen VBE 2015 fand vom 06. bis 08. März im dbb-Forum in Königswinter statt. Die Bundessprecherin Kerstin Ruthenschröer begrüßte die Landessprecherinnen und Landessprecher der teilnehmenden Bundesländer. Am Freitagnachmittag stand das Seminar ganz unter dem Thema Steuer und Steuererklärung für Lehrerinnen und Lehrer.  Jano Hillnhüter, Diplom Finanzwirt und Landesjugendleiter dbb NRW, verstand es, das eigentlich trockene Thema abwechslungsreich und verständlich darzustellen.

Am Samstag besuchte die Delegation den Junglehrertag der AdJ Nordrheinwestfalen, um Anregungen für eigene Landesveranstaltungen zu gewinnen. Nach der Begrüßung durch den Landessprecher der AdJ Matthias Kürten und dem Landes- und Bundesvorsitzenden Udo Beckmann, referierte Dr. Dennis Christian Hövel über schulische Prävention von Gefühls- und Verhaltensstörungen zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen im regulären Unterricht. Im Anschluss gab es ein umfangreiches Angebot verschiedener Workshops. In der Pause startete der Junge VBE eine Plakataktion, um auf die Forderungen in der aktuellen Einkommensrunde aufmerksam zu machen, die insbesondere die Ungerechtigkeiten bei der Lehrerbezahlung betreffen.

Im Anschluss an die Veranstaltungen gab die Bundessprecherin Kerstin Ruthenschröer ihren Tätigkeitsbericht zum vergangenen Halbjahr ab und skizzierte einen Ausblick auf die Herausforderungen des Jungen VBE im nächsten halben Jahr. Weiter im Fokus steht die Überarbeitung und die damit verbundene Neuauflage der Bundeszeitschrift AHA. Durch den Rücktritt von Katharina Weber als stellvertretende Bundessprecherin standen dann Neuwahlen an. Wir sprechen ihr an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Ihre Verdienste aus. Bei den durchgeführten Wahlen wurde Kerstin Ruthenschröer (NRW) als Bundessprecherin in ihrem Amt bestätigt. Als 1. Stellvertreterin wurde Ina Amm (Thüringen), als 2. Stellvertreterin Wiebke L´Hoste (Saarland) gewählt. Am Abend legten die einzelnen Landessprecherinnen und Landessprecher ihre Tätigkeitsberichte dar. Dadurch entstand unter anderem ein reger Austausch rund um die Lehrerausbildung: Ideen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Länder wurden besprochen und diskutiert. Die Verbesserung der Lehrerausbildung war dabei unser zentrales Anliegen. Hier wünscht sich der Junge VBE in Zukunft, auch bei politischen Gesprächen beteiligt zu werden.

 

Aufgrund der zunehmenden Arbeitsdichte und beruflichen Belastungen stand am Sonntag das Seminar „Kein Stress mit dem Stress“ mit dem Referenten Matthias Kürten auf der Tagesordnung. Gekonnt zeigte er vielfältige Strategien auf, um dem Stress im Alltag gelassener zu begegnen. In der abschließenden Feedbackrunde wurde deutlich, dass der regelmäßige Austausch und die inhaltliche Gestaltung der Bundestreffen wichtige Elemente für die Arbeit in den einzelnen Bundesländern liefert. Das nächste Bundestreffen wird im Herbst 2015 stattfinden.

Von der ABJ waren Kerstin Polster und Bibiana Eggenhofer vor Ort.

VBE: Verband Erziehung und Bildung
junger VBE: Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer/innen im VBE

 

 

Neuwahlen 2015
Plakataktion
Seminar

11.02.2015

Erfreuliches aus dem Kultusministerium

Erfreuliche Nachrichten aus dem KuMi:

 

Wir kennen alle das Problem: 

Es ist Halbjahr, Lehrer gehen in Ruhestand/Teilzeit. 

Schlicht gesagt: Klassen sind ohne Leitung und es gibt kaum Lehrer, die diese Stellen auffangen können.

Junge Lehrer, die im Sommer keine Stelle im Staatsdienst erhalten haben, kümmern sich anderweitig um die Existenzsicherung.

Dadurch gehen uns gute/gut ausgebildete Lehrer verloren. 

In Zukunft soll es im Sommer Verträge geben, die ab Februar gelten. Die Regierungen sollen hier die Chancen nutzen, dass Lehrer frühzeitig über ihre berufliche Situation Bescheid wissen. Somit kann jeder, der einen Vertrag "ab Februar" erhält, sicher sein, dass er dann auch eine Stelle bekommt.

 

 

Interview mit Herrn Graf geführt von Kerstin Polster​ (Vorsitzende ABJ) und Jo Dollinger​ (Mitglied Landesvorstand) 10.2.2015

facebook

Traumberuf Lehrer?

Einfach KLICKEN und der Artikel wird lesbar geöffnet. 

Gerne darf eine Mail zum Thema "Schreibschrift" an die Zeitung geschrieben werden (Artikel links unten).

Augsburger Allgemeine 10.2.15


Rückblick zur Veranstaltung: Beurteilung, was nun?!

Am 19.1.2015 fand eine Informationsveranstaltung zum Thema: Beurteilung - was nun? in München statt.

Die zahlreichen Teilnehmer informierten sich über die Grundlagen zur Erstellung von Beurteilungen. Die Zusammensetzung der Binnenkriterien wurde erörtert und deren Bedeutung für die Gesamtbeurteilung erklärt.

Viele Einzelfragen beantwortete Gerd Nitschke.

Mit den neuen Erkenntnissen können die Besucher nun eigenständig abwägen, ob ein rechtliches Vorgehen gegen die Beurteilung gewinnbringend sind kann.

 

 

 



11.12.2014

Gespräch am Kultusministerium bei Mdgt Graf

(Personen v.l.n.r. Mdgt Stefan Graf, Simone Mühlhaeuser, ABJ Vorsitzende Kerstin Polster, Johannes Dollinger)

 

 

Am 11.12.2014 fand ein erfolgreiches Gespräch am Kultusministerium statt.
Herr Mdgt Graf sprach mit uns in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Er interessierte sich für die Themen:

- Einstellungssituation und weitere Einstellungstermine

- Planstellenvergabe an Junglehrer

- Verwendungssituation und Berufung von Mobilen Reserven

Im neuen Jahr werden wir bei einem weiteren Termin diese Themen vertiefen.

facebook

WIR KREIDEN AN

#wirkreidenan

 

 

Weitere Infos bei Facebook

Wenn du diese Karte selbst verschicken möchtest, bestelle sie einfach bei uns.

Gerne kannst du auch für Kollegen / Freunde / Verwandte bestellen.

Bestellformular bitte an uns faxen.


Danke für deine Stimme!

Die Arbeit der ABJ und des BLLV wurde bestätigt! 

Wir werden weiter für euch kämpfen!

 

 

 


Wir kreiden an! Übergabe der Postkarte an das Kultusministerium!

Kurz vor Bekanntgabe der Staatsnote übergaben am Montagnachmittag, den 14.07.2014, eine Delegation der ABJ und LSG dem Kultusministerium eine 2x3 Meter große Postkarte.

In den letzten Wochen erreichten dieses unzählige kleine Postkarten, die unter dem Slogan "Wir kreiden an!" auf die Missstände im aktuellen Bildungssystem aufmerksam machen.

Entgegengenommen wurde die große Postkarte und noch etliche weitere kleine Karten von Mdgt. Stefan Graf, der in einem kurzen Gespräch mit der ABJ Vorsitzenden Kerstin Polster grundsätzliches Verständnis für die Forderung nach mehr Personal für die Umsetzung der individuellen Förderung, des Ausbaus der Ganztagsbetreuung und der Inklusion zeigte.

#wirkreidenan

 

 



Interview am Kultusministerium

Kerstin Polster (1.Vorsitzende ABJ im BLLV) und Bettina Hottner (1. Vorsitzende ABJ-München) unterhielten sich am Montag im Rahmen eines Junglehrerinterviews mit Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger am Kultusministerium. Hier erhielten sie interessante Informationen zur Stellensituation für bayerische Lehrer und zu neuen Beratungssansätzen an bayerischen Universitäten für Lehramtsstudenten. Mehr dazu könnt ihr in der nächsten Ausgabe des Junglehrers lesen.


Teilnahme an der Demonstration der Initiative „Bewegung in Bildung“ in München

Als Unterstützer der Initiative „Bewegung in Bildung“ nahmen am vergangenen Samstag, 8.3.2014 auch Vorstandsmitglieder der LSG und ABJ des BLLVs an einer großangelegten Demonstration in der Münchener Innenstadt teil. Nach einer Auftakt-Kundgebung am Maxmonument zogen die rund 500 Demonstrierenden zunächst zum Max-Joseph-Platz, wo Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülerseite zu den Versammelten sprachen. Anschließend ging es weiter bis vors Kultusministerium, wo dem Ministerpräsidenten ein Zwischenzeugnis für seine Bildungspolitik an die Tür geheftet wurde. Zugrunde lagen der Demonstration, wie auch den Flashmobs der vergangenen Wochen, die eklatanten Missstände in der bayerischen Bildungspolitik. Die undurchsichtige Einstellungspolitik bei enormen Bedarf (junger) Lehrkräfte und die daraus resultierenden Nachteile für die Schülerinnen und Schüler in Bayern. Zentrale Forderung des Aktionsbündnisses war und ist es, in Zukunft weit mehr gut ausgebildetes Personal an bayerischen Schulen einzustellen um damit allen Kindern und Jugendlichen optimale Förderung zukommen zu lassen.

 

#BewegunginBildung


Studierende und Junglehrer prangern die Zustände an bayerischen Schulen an Fußgängerzonenaktion in Nürnberg

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer im BLLV (ABJ) nutzte ihre Klausurtagung in Nürnberg, um Passanten in einer groß angelegten Fußgängerzonenaktion, über die aktuelle Bildungsmisere in Bayern zu informieren. Junge Familien wurden von den blauen und weißen Luftballons der ABJ angezogen und die Eltern konnten über den daran angebrachten Aufkleber „Heiße Luft in der bayerischen Bildungspolitik“ diskutieren. Junge und jung gebliebene Damen erfreuten sich an den verteilten Gerberas und kamen mit den Lehrerinnen und Lehrern über den Aufkleber „Die unverblümte Wahrheit über die bayerische Bildungspolitik“ ins Gespräch. Zahlreiche Passanten hatten von dem Infostand in der Zeitung gelesen und kamen eigens für diesen in die Stadt.

Neben dem Infostand hatten Studierende und Junglehrer über soziale Netzwerke zu einem Flashmob aufgerufen, um speziell auf die schwierige Einstellungssituation für Lehrer in Bayern aufmerksam zu machen. An dieser Spontandemo vor der Nürnberger Lorenzkirche beteiligten sich rund 200 Junglehrer, Studierende, Schüler und Sympathisanten, die dem Protestaufruf von LSG und ABJ, sowie der Initiative  „Bewegung in Bildung“ gefolgt waren. Um Punkt 15 Uhr formierten sie sich vor der Lorenzkirche zu einer langen Menschenschlange, hielten inne, um nach einigen Minuten farbige Kreide zu zertreten und sich wieder zu zerstreuen. Zurück blieb farbiger Kreidestaub und  zahlreiche neugierig gewordene Passanten, die sich im Anschluss mit Junglehrern und Studierenden austauschten und sich informierten.

Wer wollte, konnte seine Meinung über die Bildungslandschaft Bayern auf eigens mitgebrachten Plakatwänden festhalten. Unter der Überschrift  „Was denkst Du über Schule?“ hinterließen die Passanten verschiedenste Statements. So verschieden die Statements in ihren Formulierungen waren, so sehr glichen sie sich jedoch inhaltlich. Mit Schlagwörtern wie „Zeit für jedes einzelne Kind - kleinere Klassen", "Ausreichend Lehrer", "Mehr Differenzierungsstunden" forderten sie grundlegende Reformen an bayerischen Schulen.

Da mit der Rücknahme der angekündigten Stellenstreichungen zwar zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht, aber noch lange kein akzeptabler Status Quo erreicht ist, steht für Studierende und Junglehrer fest, dass dieser ersten größeren Aktion noch mehr folgen müssen. In diesem Rahmen beteiligt sich die ABJ auch an der von der Aktion „Bewegung in Bildung“ initiierten Demonstration am 08. März in München.

Noch mehr Antworten von Passanten gibt’s auf Facebook unter :

facebook

#BewegunginBildung


Petition auf den Weg gebracht - Übergabe im Bayerischen Landtag

Am 05.02.1014 erfolgte die Übergabe der ABJ – Petition zur Neubesetzung nicht angetretener Planstellen an die bildungspolitischen Sprecher aller vier Fraktionen.
Der Termin bot außerdem die Gelegenheit, die Forderungen der Junglehrer zur momentanen Einstellungspolitik und zu den kommenden Verhandlungen über den Nachtragshaushalt einzubringen.
Neuigkeiten zur Petitionsbehandlung sowie das Abstimmungsergebnis werden auf der Homepage veröffentlicht.

Bild v.l.n.r.:

Florian Fink (Stellvertretender Landesvorsitzender ABJ)
Monique Merz (ABJ)
Prof. Dr. Gerhard Waschler (Ausschuss für Bildung und Kultus, CSU)
Günther Felbinger (Ausschuss für Bildung und Kultus, FW)
Martin Güll (Ausschuss für Bildung und Kultus, SPD)
Kerstin Polster (Landesvorsitzende der ABJ)
Thomas Gehring (Ausschuss für Bildung und Kultus, Bündnis '90/Grüne)
Eva-Maria Schäffer (Stellvertretende Landesvorsitzende der ABJ)

 

Die Petitionsschrift zum Nachlesen (bitte Klicken)


ABJ-Petition bei Kultusministerium vorgestellt

 

Die ABJ-Petiton bezüglich der Ersetzung von Planstellen durch befristete Angestelltenverträge wurde bei Herrn Kufner (Ministerialdirigent) vorgestellt und positiv aufgenommen.

v.l.n.r: J. Kufner (Mdgt), K. Polster (ABJ-Vorsitzende), G. Nitschke (Bllv-Vizepräsident)

 

 

Junglehrer fordern Einhaltung der Zusagen - Pressemitteilung

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) übergibt Petition an den Bildungsausschuss und hofft auf Antworten hinsichtlich der derzeitigen Planstellendiskussion. 

 

München - In einer Petition an den Bayerischen Landtag fordert die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) im BLLV, dass nicht angetretene Planstellen in der Zukunft nicht mehr durch Angestelltenverträge ersetzt werden sollen. Die Junglehrer möchten damit die gängige Praxis beendet wissen, nach der auch im vergangenen Schuljahr wieder freie Planstellen durch befristete „billige“ Angestelltenverträge ersetzt wurden. Insgesamt haben bisher über 10.000 Unterstützer die Petition unterschrieben, die am 05. Februar 2014 um 17 Uhr im Landtag im Raum EN 115 an die bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen übergeben wird. 

 

Die Hiobsbotschaften aus dem Kultusministerium in den vergangenen zwei Wochen, liegen der Vorsitzenden der ABJ, Kerstin Polster, noch schwer im Magen. Sie und ihre Mitpetenten gehen am Mittwoch mit vielen offenen Fragen zur Petitionsübergabe in den Landtag. „Junge Kollegen mit einem 1,0 Staatsexamen bekommen keine Arbeit, 830 Stellen in den Schulen werden einfach gestrichen und an die Unis verschoben und als Krönung sollen die vorhandenen Lehrer ihre Präsenzzeiten erhöhen! Was will uns das Kultusministerium denn noch aufbürden?“ Dementsprechend gespannt sehen die ABJ-Vertreter nun ihrem Termin im Bildungsausschuss entgegen und hoffen darauf, dass sie nicht nur die Petition übergeben dürfen, sondern dass ihnen die bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen auch Rede und Antwort stehen, was sie von der desaströsen Marschrichtung des Kultusministeriums halten. 

 

In der Petition fordern die Junglehrer, dass nicht angetretene Planstellen, nicht in kurzfristige, befristete Angestelltenverträge umgewandelt, sondern als langfristige, feste Planstellen an Wartelistenkandidaten weitergegeben werden. „Viele unserer jungen Kolleginnen und Kollegen hoffen und bangen jedes Jahr, ob sie endlich eine Stelle bekommen und werden dann doch wieder vertröstet. Nur wird es aber im Herbst vielleicht gar keine Planstellen mehr geben, die weiterverteilt werden können, wenn die Regierung die Stellenstreichungen wirklich durchzieht!“, so Polster. 

 

Der Nichtantritt einer Planstelle erfolgt meist aus privaten Gründen, da der Großteil von Planstellen in Oberbayern liegt und es nicht für jede Lehrkraft möglich ist, diese anzutreten. Oft spielen hierbei familiäre Gründe eine Rolle, so die ABJ-Vorsitzende Kerstin Polster. Das wäre nicht schlimm, wenn nicht auf den Wartelisten noch Hunderte von Lehrkräften auf eine Anstellung warten würden, die jetzt vielleicht endgültig leer ausgehen. Die ABJ sieht in dieser Einstellungspraxis besonders auch die Folgen für die betroffenen Schulen: Kontinuität in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern sei durch ständige Wechsel in den Kollegien nicht machbar. 

 

Auch wenn das Kultusministerium scheinbar anderer Meinung ist, findet sich derzeit in ganz Bayern kein Schulleiter, der zu viel Personal hat. „Die versprochenen 1.000 Euro für denjenigen Schulleiter, der an seiner Schule keine weiteren Lehrkräfte mehr braucht, weil er ausreichend versorgt ist, um alle Reformvorhaben umzusetzen, sind noch immer zu haben. Wir hatten bisher keinen einzigen Schulleiter, der das Geld für sich beanspruchen hätte können“, so die Vorsitzende 


FLASHMOB der "Bewegung in Bildung" mit LSG und ABJ

Kein Stellenangebot der bayerische Regierung nach dem Referendariat - auch mit einem Staatsexamen von 1,0. Was unglaublich klingt, ist leider für viele Gymnasialreferendare bittere Wahrheit geworden. Aus Ohnmacht, Wut und Unverständnis bildete sich die „Bewegung in Bildung“, die auf die Missstände im bayerischen Schulsystem aufmerksam machen möchte. Was zunächst als Protestaktion der Gymnasialreferendare begann, weitete sich schnell auf alle Referendare, Lehramtsanwärter sowie Lehrer mit und ohne Planstelle quer durch alle Schularten aus. Denn nach der ersten Hiobsbotschaft der aktuellen Einstellungssituation am Gymnasium folgte Weiteres aus dem Kultusministerium: 830 Lehrerstellen an den bayerischen Schulen im kommenden Schuljahr weniger! Das kann kein (angehender) Lehrer, der seine Schüler und Schülerinnen angemessen unterrichten und fördern möchte, auf sich sitzen lassen.

 

So fanden sich nach den Aktionen in München und Regensburg auch am Samstag, den 01.02.2014, auf dem Bamberger Maxplatz hunderte Lehramtsstudierende, Referendare, Lehramtsanwärter und Lehrer ein, die gegen die momentane Einstellungssituation in Bayern protestierten. Selbstverständlich konnte man auch Vertreter der LSG sowie der ABJ Land unter den Teilnehmern finden. So stellten sich unter anderem ABJ Landesvorsitzende Kerstin Polster, Pressereferentin Franziska Eischer, Beisitzerin Bibiana Eggenhofer

sowie der Vorsitzende der ABJ Oberfranken Max Lachner als eine der ersten hinter die rote Linie, hinter den symbolischen Einstellungsstopp der Regierung. Auch die Vorsitzende der LSG, Tamara Thum, zertrat nach minutenlangem Schweigen eine Kreide am Boden. Denn wer nach seiner Ausbildung nicht eingestellt wird, braucht zukünftig auch keine Kreide mehr.

 

Der Flashmob war als stummer Protest ohne große Reden und Transparente konzipiert, wollte Aufmerksamkeit erregen und die Debatte rund um die bayerische Bildungspolitik am Laufen halten. Für Gesprächsstoff unter den Passanten sorgten die ca. 300 Menschen, die sich schweigend rund um den Maxplatz in eine Reihe stellten, durchaus. Sie erntete von vielen Verständnis, es wurde aber auch klar, dass die Situation bayerischer Junglehrer vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Um der Öffentlichkeit die Missstände der aktuellen Bildungspolitik deutlich zu machen und der Regierung zu zeigen, dass es so nicht weiter gehen kann, sind weitere Aktionen in Zusammenarbeit von LSG, ABJ und Bewegung in Bildung geplant.

von Bibiana Eggenhofer

(Bilder/Video: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer im BLLV)

VIDEO 

Bilder



Pressemitteilung der LSG & ABJ im BLLV vom 27.1.2014

Knock-out für die bayerische Bildung

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerische Junglehrer im BLLV (ABJ) geht wegen der angekündigten Stellenstreichung in die Offensive: Der erste Schulleiter in Bayern, der sagt, er brauche kein zusätzliches Personal, bekommt 1000 Euro in die Hand


München – „Eine Hiobsbotschaft ist wohl nicht genug“ - mit diesen Worten kommentiert die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Kerstin Polster, die am Wochenende bekannt gewordene Nachricht, wonach zum kommenden Schuljahr über 800 Planstellen an allen Schularten gestrichen werden sollen. „Wir stehen noch wegen der Einstellungsnote an den Gymnasien und der Tatsache, dass selbst ein 1,0 Notenschnitt nicht mehr gut genug ist, unter Schock - und jetzt das“, erklärte Polster heute in München. Das Kultusministerium habe noch vor wenigen Tagen verlauten lassen, dass der Ausbau der individuellen Förderung und die Einführung einer stärker individuellen Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler (...) im Mittelpunkt der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bayerischen Gymnasiums" stehe – „mit der angekündigten Streichung der Lehrerstellen und der rigiden Anstellungspolitik katapultiert der Kultusminister das bayerische Schulwesen aber ins Knock-out“, kritisierte Polster. Sie kündigte an, die ABJ wolle dem ersten Schulleiter einer staatlichen Schule 1000 Euro schenken, der sich bei ihr meldet und folgende Bedingung erfüllt: „Er muss öffentlich sagen, dass er an seiner Schule keine weiteren Lehrkräfte mehr braucht, weil er ausreichend versorgt ist, um alle Reformvorhaben umzusetzen.“ 


„Das Angebot gilt, ich glaube aber, dass sich niemand bei uns melden wird, denn die Lern- und Arbeitsvoraussetzungen sind an allen öffentlichen Schulen schlecht“, so die ABJ-Vorsitzende. In der ABJ sind derzeit über 14.400 junge Lehrerinnen und Lehrer organisiert. Die ABJ gehört zum Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV).

Auch die Vertreterinnen und Vertreter der Landestudentengruppe im BLLV (LSG) sind tiefst enttäuscht und verärgert. Für sie sei der Abbruch der universitären Ausbildung nach einer langen, theoretischen Phase verantwortungslos und dürfe kein Lösungsansatz für die angebliche Überbesetzung von Lehrern und Lehrerinnen sein. „Wenn sich diese Überlegung des Kultusministers durchsetze, wäre dies für die Studierenden eine Katastrophe“, erklärte die LSG-Vorsitzende Tamara Thum. Stellenstreichungen mit rückläufigen Schülerzahlen zu begründen, sei ein Trugschluss, denn die Forderung des Kultusministeriums sind klar: z.B. die optimale Betreuung und individuelle Förderung aller Schüler, der Ausbau von Ganztagschulen oder die Umsetzung der Inklusion. Außerdem würde eine Zugangsbeschränkung des Referendariats ausschließlich abhängig vom ersten Staatsexamen bedeuten, dass der Anspruch des Kultusministeriums, nur die besten Pädagogen für die Schulen zu gewinnen, hinfällig wäre. Der Grund: Erst im Referendariat werde die pädagogische Eignung geprüft, sagte Thum. An der Universität würden ohnehin zu viele fachwissenschaftliche Inhalte gelehrt. 

Die ABJ-Vorsitzende Polster erinnerte auch an den neuen Grundschullehrplan „LehrplanPlus“, der zum neuen Schuljahr eingeführt werden soll. „Mit ihm soll das kompetenzorientierte Lernen der Kinder auf den Weg gebracht werden. Doch auch dafür braucht es Zeit und Personal.“ Es sei tragisch, dass in Bayern an der Bildung trotz anderslautender Beteuerungen gespart werde, zumal die finanziellen Mittel für eine Stärkung der Schulen zur Verfügung stünden. „Der Freistaat erwirtschaftete 2013 nicht nur 408 Millionen Euro aus Lotterieeinnahmen, sondern hat auch nach dem Länderfinanzausgleich noch etwa 594 Millionen Euro mehr zur Verfügung als im Stammhaushalt veranschlagt.“

Einstellungssituation am Gymnasium - unser Kommentar!

 Von Franziska Eischer - Fachgruppe Gymnasium der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer im BLLV

Die Einstellungssituation für junge Kollegen an bayerischen Gymnasien ist derzeit schwierig. Aber bisher konnten sich Referendare zu Höchstleistungen anspornen, indem sie sich das Versprechen des Kultusministeriums vor Augen hielten, dass für die Besten auch in schwierigen Fächerkombinationen ein Einstellungskorridor freigehalten würde.

Doch was sind die Besten? Hier scheint das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst derzeit besonders hohe Ansprüche an den Tag zu legen. Nahm man im Juli 2013 die Warteliste für Stellen an bayerischen Gymnasien genauer in Augenschein, musste man an der Zusage, Kollegen mit sehr guten Abschlüssen trotz aller Widrigkeiten einstellen zu wollen, schon zweifeln. Fand man doch bereits Junglehrer mit der Abschlussnote 1,49 (E/Ek), 1,36 (D/G) oder gar 1,24 (D/Ek) auf der Liste derer, die als Lehrer für das Land Bayern nicht gut genug waren. Nun wurde die Messlatte sogar noch höher gelegt. Aus dem aktuellen Jahrgang werden etwa 80% der Absolventen keine Stelle bekommen. Sogar Referendare mit der Abschlussnote 1,0 sollen nicht in den Staatsdienst übernommen werden, weil sie sich vor Jahren für die falsche Fächerkombination entschieden haben. Und hier stellt sich dann die Frage: Quo vadis Bayerisches Bildungssystem?

Bedarf an Lehrern ist definitiv vorhanden. Zumindest, wenn man mit Kollegen vor Ort spricht. Schulleiter würden gerne kleinere Klassen bilden. Das Angebot an Wahlfächern könnte mit mehr Personal ausgebaut werden. Vor allem aber würde ein entsprechender Personalschlüssel endlich differenziertes Arbeiten und eine wirkliche Förderung unserer Schüler ermöglichen. Und wieder stellt sich die Frage: Quo vadis? Zurück zu alten G9-Zeiten, in denen der Lehrplan bereits überfrachtet, die Inhalte veraltet und die Kollegen bereits frustriert waren? Oder doch hin zu einem verständnisorientierten, modernen Lernbegriff, der sich abwendet von der so verpönten und doch so verbreiteten Einheitsschule, die weder Schülern, noch Kollegen oder einer modernen Gesellschaft gerecht wird? Dann jedoch müssen Personalstellen geschaffen werden. Dann braucht es einen verlässlichen Personalstamm, statt Flickwerk mit Zeitverträgen. Und dann muss es den Referendaren in der Ausbildung auch wieder möglich sein, sich ohne Druck auszuprobieren, ihren Weg zu finden und sich an der Qualität ihres Unterrichts messen zu lassen und nicht an der Zahl vor und hinter dem Komma.

 

E/Ek = Englisch / Erdkunde

D/G = Deutsch / Geschichte

D/Ek = Deutsch / Erdkunde



LDV 2013 in Beilngries

Impressionen von der LDV

Die Landesdelegiertenversammlung (LDV) ist das höchste Beschlussgremium der ABJ und besteht aus den Mitgliedern des Landesausschuss, den Delegierten der Bezirksverbände und den Delegierten der Landesstudentengruppe.

Sie ordnet im Rahmen ihrer Zuständigkeit durch Beschlussfassung die Angelegenheiten der ABJ und bestimmt deren Richtlinien für die nächsten zwei Jahre. Diese Forderungen finden sich hier.

 


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Wie soll Schule heute und in Zukunft sein? Vor den Sommerferien haben wir mit euch über unsere Vorstellungen von Bildung und Schule auf Facebook diskutiert.

 

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1. Wir glauben, dass in der Schule die Gestaltung von Beziehungen zentral ist

Die  Kommunikation zwischen Kindern, Eltern und Lehrern ist für das Gelingen von Schule Voraussetzung. In der Schule muss Wert auf eine offene und vertrauensvolle Beziehung miteinander gelegt werden. Wir jungen Lehrerinnen und Lehrer sehen das Miteinander von Eltern und Lehrern im Zeichen von Vertrauen und Wohlwollen.  Wir sind bereit, alle an der Schule Beteiligten zum offenen und konstruktiven Dialog einzuladen. Das wünschen wir uns. Den Alltag erleben wir aber oft anders. »mehr

 

 

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