Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die zentrale Aufgabe des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ist die Schulaufsicht und die Schulverwaltung. Darüber hinaus hat es auch zahlreiche andere Aufgaben, wie z. B. die Pflege der Beziehung zwischen Staat und Kirche.Es ist die oberste Dienstbehörde im Bereich des Schul- und Bildungswesens.

Das Ministerium hat sieben Abteilungen:

Abteilung I: Personal, innere Dienste, EDV, Innenrevision, EU Angelegenheiten, Internationales (Ltd. MRin Dr. Andrea Siems)

Abteilung II: Recht, Haushalt, Statistik (Mdgt. Josef Kufner)

Abteilung III:  Pädagogische Grundsatzfragen, Integration, Ganztagsschulen, Personalentwicklung und Lehrerbildung, Qualitätsentwicklung, Elternarbeit ( Ltd. MRRin Elfriede Ohrnberger)

Abteilung IV:  Stabsstelle Demographie, Schulorganisation, Verwaltungsreform, Regierungen, Grund-, Haupt- und Förderschulen (Mdgt. Dr. Peter Müller)

Abteilung V:  Realschulen, Jugend, Sport ( (Mdgt. Anton Schmid)

Abteilung VI:  Gymnasien (Mdgt. Walter Gremm)

Abteilung VII:  Berufliche Schulen, Erwachsenenbildung (Mdgt. German Denneborg)

 

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Organigramm des Kultusministeriums



Der Kultusminister

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der 1961 in München geboren wurde, studierte nach seinem Abitur am Wilhelmsgymnasium in München Geschichte und Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Magister Artium wurde er 1989 zum Dr. phil. promoviert. Während seines Studiums arbeitete er bei der Deutschen Bahn. Von 1990 bis 1994 arbeitete er als Fernsehredakteur beim Bayerischen Fernsehen.

Seit 1994 gehört Dr. Spaenle dem Bayerischen Landtag an. Seit 2003 hatte er den Vorsitz des Landtagsausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur übernommen.

Dr. Spaenle ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 


Der Staatssekretär

Der in Straubing gebürtige Bernd Sibler ist katholisch. Er hat sich in der katholischen Jugendarbeit, dem Kreisjugendring wie auch in der Jungen Union engagiert. Bernd Sibler hat Lehramt Gymnasium mit den Fächern Deutsch und Geschichte studiert. Nach dem Referendariat arbeitete er am Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf als Lehramtsassessor. Seit 1996 gehört er dem Stadtrat von Plattling und dem Kreistag des Landkreises Deggendorf an. 1998 wurde Bernd Sibler in den Bayerischen Landtag gewählt. Er gehörte im Landtag dem Haushaltsausschuss an. Von Oktober 2007 bis Oktober 2008 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Seither leitete er den Hochschulausschuss des Bayerischen Landtags.




Der Amtschef

Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ist seit Juli 2011 Ministerialdirektor Dr. Peter Müller (geb. 1953). Nach mehrjähriger Tätigkeit als Gymnasiallehrer und Fachbetreuer (Mathematik/Physik) trat der gebürtige Oberpfälzer 1983 in die Berufliche Abteilung des Staatsministerium ein und wurde mit Fach- und Personalfragen der Fachoberschulen und Berufsoberschulen betraut. Von 1987 bis 2000 durchlief Dr. Müller mehrere Stationen in der Staatskanzlei sowie der Gymnasialabteilung des Kultusministeriums, von 2009 bis 2011 leitete er die Abteilung IV: Stabsstelle Demographie, Schulorganisation, Verwaltungsreform, Regierungen, Grund-, Haupt- und Förderschulen.

Im Jahr 2000 folgte eine Beurlaubung in die Geschäftsführung eines Softwareunternehmens. Anschließend übernahm Dr. Müller die Leitung der Gymnasialabteilung. Ein Tätigkeitsschwerpunkt sollte die Einführung des achtjährigen Gymnasiums werden. Von 2006 bis Ende 2008 leitete der zweifache Familienvater die Abteilung Berufliche Schulen. Im Januar 2009 wurde er zum Leiter der Abteilung Volksschulen/Föreerschulen berufen.

Die nötige Zähigkeit für seine Aufgaben holt sich Dr. Müller beim Joggen, Bergwandern, Skifahren und auf der Jagd (nicht nur nach guten Ideen).

 

 


Abteilung II: Recht, Haushalt, Statistik

Ministerialdirigent Josef Kufner
Leiter der Abteilung II: Recht, Haushalt, Statistik

Die Zuständigkeit der Abteilung II umfasst:

  1. Angelegenheiten des staatlichen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens im Epl. 05
  2. Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten des Schulrechts
  3. Allgemeine Gesetzgebung und Verwaltung, Bund-Länder-Angelegenheiten, überregionale Angelegenheiten
  4. Bildungsstatistik, quantitative Fragen der Bildungsplanung
  5. Dienstrecht

Zur Person:
Abitur am Gymnasium Leopoldinum in Passau
Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg
04/1989 bis 12/1992:  Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen
01/1993 bis 06/1993: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
07/1993 bis 12/1998: Persönlicher Referent der Staatssekretärin
01/1999 bis 05/2002: Leiter des Ministerbüros
06/2002 bis 02/2008: Leiter der Abteilung I des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
seit 02/2008: Leiter der Abteilung II des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus 

 

 


Abteilung III: Pädagogische Grundsatzfragen, Integration, Ganztagsschulen, Personalentwicklung und Lehrerbildung, Qualitätsentwicklung, Elternarbeit

Leitende Ministerialrätin Elfriede Ohrnberger
Bildungspolitische und pädagogische Grundsatzfragen, schulartübergreifende Angelegenheiten

zur Person:

1974 bis 1979 Studium der Anglistik und der Romanistik für das Lehramt am Gymnasium an der Universität Augbsurg, 1982 Abschluss mit dem 2. Staatsexamen
1982 bis 1985 Unterrichtstätigkeit
1985 bis 1990 Mitarbeiterin in der Abteilung I und im Pressereferat des KM
1990 bis 2002 Berufsmäßige Stadträtin für ide Bereiche Schule, Jugend und Familie in Augsburg
2002 bis 2009 Mitarbeiterin in der Abteilung III, Leiterin des Referates Bildungspolitische Grundsatzfragen, Qualitätssicherung
seit 2009 Leiterin der Abteilung III Pädagogische Grundsatzfragen, Integration, Ganztagsschulen, Personalentwicklung und Lehrerbildung, Qualitätsentwicklung, Elternarbeit

Die Zuständigkeit der Abteilung umfasst:

  • internationale bildungspolitische Entwicklungen, Qualitätssicherung und –verbesserung, Evaluation und Bildungsstandards.
  • Die kulturelle Bildung, bildungspolitische Grundsatzfragen, innere Schulentwicklung, Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, Grundsatzfragen und Koordinierung des Religionsunterrichts, nichtchristliche Religionsgemeinschaften, die Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildungspakt Bayern.
  • Die Aufsicht über das Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung sowie die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen.
  • Die Ganztagesschulen,  sowie die Grundsatzfragen der Schulorganisation bzw. der demografischen Entwicklung.
  • Ebenso die Lehrerfortbildung, pädagogische Grundsatzfragen, Schulpsychologie, Schulberatung sowie außerunterrichtliche Aktivitäten, Schüler, Eltern und das Schulforum, sowie Aufnahme- und Übertrittsverfahren, Grundsatzfragen der Zusammenarbeit der Schulen mit außerschulischen Partnern: Wirtschaft (einschließlich Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft), lokales Umfeld (jeweils in Zusammenarbeit mit den betreffenden Schulabteilungen), länderübergreifende Vergleichsarbeiten, Bildungsstandards im Bereich der allgemeinen Hochschulreife, Steuerungsgruppe „Gemeinsame Projekte der KMK“, Zulassung von Lernmitteln, Beobachtungen der nationalen bildungspolitischen Entwicklungen im Schulbereich,  allgemeine und grundsätzliche Fragen der Lehrerbildung, Begleitung von Modellversuchen in der Lehrerausbildung, Prüfungsamt für die Erste Staatsprüfung für die Lehrämter an öffentlichen Schulen, Vorbereitungsdienst für die Lehrämter an Gymnasien und Realschulen, Prüfungsamt für die Zweite Staatsprüfung für die Lehrämter an Gymnasien und Realschulen.

 

 


Abteilung IV: Stabsstelle Demographie, Schulorganisation, Verwaltungsreform, Regierungen, Grund-, Haupt- und Förderschulen

Leitender Ministerialrat Stefan Graf

 

Geboren am 24. Juli 1959 in Immenstadt, besuchte ich für vier Jahre die Grundschule Stein bei Immenstadt in jahrgangskombinierten Klassen. Nach dem Abitur 1979 am Carl-von-Linde-Gymnasium Kempten studierte ich an der Universität Augsburg Rechtswissenschaften.  Meine erste hauptberufliche Stelle trat ich 1987 als  Mitarbeiter im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst an. 1992 wurde ich Leiter der Verwaltung des Sportzentrums der TU München, von 1993 bis 1998 war ich Persönlicher Referent des Staatssekretärs im Wissenschaftsministerium. Im November 1998 wurde mir die Leitung des Rechtsreferats Förderschulen im Kultusministerium übertragen, 2005 bekam ich als neue Aufgabe die Leitung des Referats Schulrecht der Volksschulen. Mit Wirkung zum 01.08.2011 werde ich zum Leiter der Abteilung für Volks- und Förderschulen bestellt.

 


Abteilung V: Realschulen, Sport

Leitender Ministerialrat Herbert Püls

Die Zuständigkeit der Abt. V umfasst:

  1. Realschulbereich: Personalverwaltung, Ausbildung und Weiterbildung
    von Realschullehrkräften, Qualitätssicherung, z.B. durch Formen der Evaluation, Jahrgangsstufentests, zentrale Abschlussprüfungen, Fragen der Schulordnung (RSO), Lehrpläne und Stundentafel, Errichtung von Realschulen u.a.
  2. Sportbereich: Schulsport an allen Schularten, Lehrerfortbildung und Wettbewerbswesen im Sport in Verbindung mit Landesstelle für Schulsport (Laspo); außerunterrichtlicher Sport: Zusammenarbeit mit BLSV und Fachverbänden; Förderung der Sportvereine (Vereinspauschale), Sportstättenbau Leistungssport, Lehrerausbildung im Sport, Zusammenarbeit Schule und Verein.



Abteilung VI: Gymnasien

Leitender Minsterialrat Walter Gremm

 

Die Abteilung ist zuständig für alle schulrechtlichen und personalrechtlichen  Aufgaben, welche die Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs in Bayern betreffen, sowie für deren staatliches Personal in allen Angelegenheiten (z. B. Einstellungen, Beförderungen, Disziplinarangelegenheiten, Funktions- und Dienstpostenbesetzungen, Prüfungs- und Ausbildungsangelegenheiten).
Der Einsatz der Fachlehrkräfte an den 308 staatlichen Gymnasien in Bayern wird in Personalreferaten koordiniert und festgelegt; mit den beiden Personalplanungen Ende Juli und zum Schulhalbjahr werden Pensionierungen, Neueinstellungen, Versetzungen und die Rückkehr von Lehrkräften in den Dienst vollzogen.
Die Gymnasialabteilung übt Schulaufsicht – auf der Mittelebene vertreten durch die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Bayern – sowie die Aufsicht über den Fachunterricht (z. B. Schulbuchzulassung, Lehrpläne, Abiturprüfung) aus.
Wichtige Einzelthemen und schulartübergreifende Aufgaben der Abteilung (Auswahl): Hochbegabtenförderung und –prüfungen; pädagogische Angelegenheiten wie Übertritt, Wiederholen; Politische Bildung; Schule und Wirtschaft; deutsche Auslandsschulen; Umwelterziehung; Suchtprävention und Gesundheitserziehung.
Speziell auf der Ebene der Abteilungsleitung liegen die Abstimmung in grundsätzlichen Fragen mit den anderen Schulabteilungsleitern (Volksschule, Realschule und berufliche Schulen) und Grundsatzfragen des Haushalts (z. B. Verteilung von Stellen und Mitteln).

 

Zur Person

  • Geboren am 14.06.1958 in München, verheiratet, 2 Kinder
  • Studium des Lehramts an Gymnasien mit der Fächerverbindung Deutsch/Kath. Religionslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Abschluss 1. Staatsexamen 1984
  • Referendarausbildung am Klenze-Gymnasium München; Abschluss 2. Staatsexamen 1986
  • Unterrichtstätigkeit am Gymnasium Bad Tölz und am Gymnasium Unterhaching 1986 bis 1994; gleichzeitig Mitwirkung an Lehrwerken und Unterrichtsmaterialien; ISB-Arbeitskreis; Abiturkommission Kath. Religionslehre
  • Mitarbeiter in der Gymnasial- und der Grundsatzabteilung des Kultusministeriums 1994 bis 1999
  • Referatsleiter für die Angelegenheiten des Kultusministeriums in der Staatskanzlei 1999 bis 2004
  • Landtagsbeauftragter der Bayerischen Staatskanzlei 2004 bis August 2006
  • September 2007 Berufung an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus als Leiter der Abteilung VI.

 

 


Abteilung VII: Berufliche Schulen

Leitender Ministerialrat German Denneborg

Die Abteilung ist verantwortlich für die sieben beruflichen Schularten. Das Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ fordert diese Abteilung ganz besonders. Es bedeutet zum einen, möglichst jedem ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen eine passende Ausbildungsmöglichkeit anzubieten; hierzu bedarf es des Schulterschlusses von Wirtschaft und Staat. Zum anderen geht es darum, die Übersichtlichkeit und Anschlussfähigkeit des beruflichen Schulsystems weiter so auszugestalten und übersichtlich darzustellen, dass die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung eine selbstverständlich empfundene und gelebte Realität wird. Dazu gehört das Bewusstsein, dass unser berufliches Bildungssystem exzellente Möglichkeiten von der Erstausbildung bis zur Aufstiegsfortbildung (Meister, Techniker, Erzieher …) bietet, aber auch den Erwerb allgemein bildender Schulabschlüsse vom (nachgeholten) Hauptschulabschluss bis hin zu jeder Form von Hochschulreife ohne Umwege ermöglicht: Der Weg zur Hochschule muss nicht über das Gymnasium führen.

Eine weitere aktuelle Herausforderung der beruflichen Abteilung ist die angemessene Positionierung unseres beruflichen Bildungssystems im europäischen Qualifikationsrahmen. Ein ausgebildeter Koch steht hinter seinem britischen Kollegen, der seinen Abschluss an einer Hochschule(!) erworben hat, in nichts nach - das muss international auch formal durchgesetzt werden.