9. Mai 2012

SPD: Neue Konzepte für wohnortnahe Schule

Von: D. v. Stieglitz

Bei einem Gespräch zwischen den Bildungs- und Haushaltspolitikern der SPD-Fraktion und dem Präsidium mit den Abteilungsleitern des BLLV ging es um den Erhalt der wohnortnahen Schule sowie um den Doppelhaushalt 2013/14. Es waren sich alle einig, dass Eltern, Lehrer, Kommunalpolitiker und Bildungsexperten in den Regionen gemeinsam Konzepte für einzelne Schulstandorte erarbeiten sollten. Die wohnortnahe Schule könne aber nur langfristig gesichert werden, wenn diese Konzepte flexibel gestaltet würden. Für den Doppelhaushalt 2013/14 mahnten die BLLV-Vertreter eine Ausweitung von Beförderungsmöglichkeiten für Lehrkräfte an Grund-, Haupt-, Förder- und Realschulen an. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die Wiedereinzahlung in Versorgungsrücklage und -fonds unumgänglich sei. Würde dies nicht geschehen, wäre das eine Verschiebung von Lasten in die Zukunft. Einigkeit bestand auch darüber, dass die demografische Rendite im Schulsystem bleiben solle. Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Haushalt und Finanzfragen, Volkmar Halbleib, betonte, dass es wichtig sei, genau zu überlegen, wo der Bedarf für diese Mittel am größten sei.