06. Juni 2008

BLLV begrüßt Ankündigung für mehr Schulsozialarbeit

München - Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Ankündigung der stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Renate Dodell, die Jugendsozialarbeit an allen bayerischen Schulen weiter auszubauen, ausdrücklich begrüßt.

Nachdem bereits im Nachtragshaushalt 2008 Mittel für 164 weitere Stellen bereitgestellt wurden, bedeutet die angekündigte Ausweitung der Schulsozialarbeit auf alle Schularten einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden Versorgung aller Schulen mit ausgebildeten Sozialarbeitern. „Wenn diese Ankündigung in die Realität umgesetzt wird, hat sich der BLLV mit einer seit langem erhobenen Forderung durchgesetzt“, erklärte Wenzel in München. Nach Auffassung des BLLV ist Schulsozialarbeit ein wesentliches Merkmal moderner Pädagogik. „Deshalb“, so Wenzel, „hat auch jede Schule unabhängig von Ort, Größe und Schulart einen Anspruch auf mindestens einen Sozialarbeiter. Wir erwarten, dass hierfür Mittel im nächsten Doppelhaushalt 2008/09 bereit gestellt werden“.

Insbesondere der von der CSU angekündigte Schwerpunkt bei den Grundschulen sei vollkommen richtig, denn dort sei durch präventive Maßnahmen der höchste Effekt zu erzielen. Wenzel stellte klar: „Schulsozialarbeit hat schließlich die Aufgabe, sich nicht erst dann um das Kind zu kümmern, wenn es bereits in den Brunnen gefallen ist“.


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