06. Oktober 2004

BLLV begrüßt Eckpunkte zur Lehrerbildung

Flexibilisierung in der Sekundarstufe I und Einrichtung von Kooperationsschulen wünschenswert

München – Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat die Eckpunkte zur künftigen Gestaltung der Lehrerbildung, wie sie von Kultusministerin Hohlmeier und Wissenschaftsminister Goppel heute vorgestellt wurden, mit Genugtuung zur Kenntnis genommen.

Die Modularisierung des Lehramtsstudiums berücksichtige einerseits europäische Kriterien eines Bachelor- und Masterstudiums, das Festhalten am Staatsexamen garantiere andererseits den engen Bezug zum Berufsfeld Schule. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Dannhäuser, wertete es als "klares Bekenntnis zur Qualität des universitären Lehramtsstudiums, dass ein Kurzstudiengang von sechs Semestern nach dem Bachelor-Konzept als nicht hinreichend für den Lehrerberuf angesehen wird."

Auch die Festlegung von "Kernlehrplänen" finden die Zustimmung des BLLV, weil sie den Studierenden Orientierung und Verlässlichkeit geben.

Der BLLV-Präsident hielte es für zweckmäßiger, wenn die Studiengänge für das Lehramt in der Sekundarstufe I eng aufeinander abgestimmt würden, um die Flexibilität zwischen den Schularten zu ermöglichen. Die in Aussicht gestellte Praxisnähe der Lehrerbildung könnte unter anderem durch die Einführung von "Kooperationsschulen" und die enge Zusammenarbeit mit der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung verbessert werden.


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