Wohnortnahe Schule - in Bayern ohne Zukunft?
Das dreigliedrige Schulsystem steht vor dem Aus - und damit auch viele kleine Schulen
Wohnortnahe Schulen stellen für die meisten Familien ein Stück Lebensqualität dar. Doch das Überleben vieler Schulen auf dem Land ist gefährdet, wenn Bayern an seinem dreigliedrigen Schulsystem mit Haupt- und Realschule sowie Gymnasium festhält. Das zeigt die BLLV Studie "Die Zukunft der wohnortnahen Schule in Bayern". »weiter
Reformchaos in der Mittelschule?
Schulleiter klagen über Probleme mit Projekt- und Aufnahmeprüfung
Projektprüfung, Aufnahmeprüfung, vertiefte Berufsorientierung: Die Neuerungen, mit denen das Bayerische Kultusministerium die Mittelschule weiterentwickeln will, sorgen für Frust und Ärger. „Der Unmut ist an vielen Schulen groß“, sagt Klaus Wenzel, Präsident der Bayerischen Lehrerinnen und Lehrerverbands. Aus Sicht des BLLV erfolgen die Reformen überhastet und sind nicht durchdacht. Was Schulleiter dazu sagen »mehr
BLLV-Befragung zur Mittelschule
Die bayerische Mittelschule im Spiegel der Kommunalpolitik und Schulleitungen
Nachdem 2007 und 2008 eine Vielzahl von Gemeinden und Hauptschulen Anträge zu einer Weiterentwicklung ihrer Schule vor Ort stellten, großteils mit schulartübergreifenden Ansätzen, entschied das Kultusministerium 2009 unter strikter Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems die Hauptschule zur Mittelschule weiter zu entwickeln.
Im Sommer 2009 wurde das Konzept der Mittelschule und der Schulverbünde vom Kultusminister vorgestellt.
Der BLLV befragte 863 Haupt- bzw. Mittelschulrektor/innen und 827 Bürgermeister/innen, in deren Gemeinde sich eine Haupt- bzw. Mittelschule befindet.
»BLLV-Befragung zur Mittelschule im Oktober 2010
Reformhektik
Ad-hoc-Lösung: schnell, unkompliziert, billig
Die Neuerungen auf dem Weg von der Haupt- zur Mittelschule sind überstürzt und ohne Rücksicht auf den Vertrauensschutz eingeführt worden. Sie sind für Lehrkräfte und Schulleitungen mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Allein die Erstellung, Durchführung und Korrektur der plötzlich notwendigen Aufnahmeprüfung in den M-Zweig bindet erhebliche Ressourcen. Lehrer, Schüler und Eltern der Mittelschulen werden dadurch weiter verunsichert, die Attraktivität dieser Schulart wird weiter geschmälert. »weiter
Wichtige Infos aus Kultus- und Finanzministerium
- Staatliche Zuweisungen zur Lernmittelfreiheit (15.7.2011)
- Religiöse Feiertage muslimischer Schüler (13.7.2011)
- Bewerberportal; Stichprobenverfahren (7.7.2011)
- Regelung Sommerferien 2012-2014 (4.7.2011)
- Unterrichtsversorgung 2011/12 (3.6.2011)
- Beförderungsrichtlinien/Ausführungshinweise (17.5.2011)
- Umsetzung von Inklusionsmaßnahmen (11.5.2011)
- Konzept „Lebensbezug Mobilität / Verkehrserziehung (14.4.2011)
- Vollzug des Leistungslaufbahngesetzes -LlbG- (30.3.2011)
- Beförderungsrichtlinien (18.3.2011)
- Informationen für LAA (GS, HS, FL und Förderlehreranwärter) zur Lehrerversorgung (14.3.2011)
- Stellenplanüberleitung / anstehende Beförderungen (14.3.2011)
- Unterrichtspflichtstunden an Grund- und Hauptschulen (14.1.2011)
Die Empfehlungslisten 2012 für Klassen- und Schulbibliotheken
Die »Empfehlunglisten werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BLLV-Jugendschriftenausschusses zusammengestellt. Sie haben die Bücher beurteilt und sie als die besten Neuerscheinungen eingestuft. Sie empfehlen diese Bücher für die Aktualisierung der Schülerbibliothek.
Lehrer sehen Hauptschulinitiative des Ministers kritisch
Blitzbefragung des BLLV kommt zu ernüchternden Ergebnissen
Der Kultusminister hat eine Hauptschulinitiative mit vier Bausteinen in die Wege geleitet:
- Kooperationsmodelle Haupt-/ Realschulen
- Ausbau großer Hauptschulen zu Mittelschulen
- Einrichtung von Schulverbünden
- Dialogforen in den Landkreisen
660 Lehrer amtworteten auf die Blitzumfrage trotz der Arbeitsbelastung am Schuljahresende. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Nur wenige erwarten sich von diesen Veränderungen eine Lösung für die Probleme der Hauptschule.
Gegen Cyber-Mobbing kann man sich wehren
Medienpädagogische Berater zeigen Schüler und Lehrern, wie man sich richtig in Sozialen Netzwerken bewegt - ein Beispiel aus der Praxis
Sie wachsen auf mit den Errungenschaften der digitalen Welt, und doch sind viele Jugendliche im Umgang mit Sozialen Medien völlig unbedarft. Soziale Netzwerke gehören für die heutige Generation von Schülern zum Alltag. Dennoch geben viele von ihnen auf facebook und Co. intimste Informationen preis, die für jeden einsehbar sind. Zugleich werden Schüler immer häufiger Opfer von virtuellen Mobbing-Attacken im Web 2.0. Wie Lehrkräfte ihre Schützlinge auf den richtigen Umgang mit Sozialen Medien vorbereiten können und wie man sich vor Cyber-Mobbing schützt. »mehr
Zum Nachschauen: BayEUG, LDO und VSO
Neben dem Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz, das Struktur und Arbeitsweise des gesamten Bildungssystems in Bayern festlegt, und der Lehrerdienstordnung, die für Lehrer aller Schularten relevant ist, regelt die Schulordnung für die Grund- und Hauptschulen (Volksschulen) wichtige rechtliche Details, insbesondere
- Fragen der Schulgemeinschaft (Schulleiter Lehrer, Eltern, Schüler, Schulforum)
- Aufnahme und Schulwechsel
- Schulbetrieb
- Hausaufgaben, Leistungsnachweise, Vorrücken, Zeugnisse
- Prüfungen
150 Jahre BLLV
Großes BLLV-Fest in Regensburg am 14./15. Juli
Der BLLV feiert mit allen Mitgliedern.
Feiern Sie mit!
SCHULE AM ORT
Wohnortnahe Schulen entscheiden über die Wahl des Wohnorts junger Familien. Regionale Schulentwicklung ist ein Standortfaktor.
Das Lehrerportal planet-beruf
Berufe im Portrait
Welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig? Dazu gibt's Infos bei BR-alpha.











