LEHRERTAG 2017

A tiny little teachers day     

Once upon a time... Es war einmal ein kleiner Lehrertag, der sich auf seinen 28. Geburtstag freute.   

Ein ganz besonderer Tag sollte es werden. Alle seine Lehrerfreunde wollte er dabei haben, um die bunten Menschen, die so viel für ihn tun, zu verzaubern und sie mit einem märchenhaften Tag zu beschenken.   

Also überlegte er eines sonnigen Tages mit seinen engsten Freunden, welche Geschenke er seinen wichtigsten Menschen geben wollte. Viele Dinge gingen ihm durch den Kopf, doch eines war schnell klar: Seinen 28. Geburtstag wollte der MLLV-Lehrertag an der Weilerschule feiern, um an diesem Ort Achtsamkeit, Herzensbildung, Musik und Lebensfreude zu vereinen. (weiter lesen ...)


 

 

EDITORIAL MAI 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

das Motto unserer Delegiertenversammlung lautete „Alles in Bewegung – Herausforderungen in Chancen wandeln“. Damit setzte der MLLV sein Ziel für die nächsten  vier Jahre. Bewegung, wie wir uns sie eigentlich nicht wünschten, kam in den Vorstand mit der  Versetzung von Florian Schmidt und Dominik Bauer in ihre Heimat. Die Abteilung Berufswissenschaft war mit Birgit Dittmer-Glaubigs Wechsel ins Land und der Versetzung ihres geplanten Nachfolgers in seinen Wunschbezirk, unbesetzt. „Herausforderungen in Chancen wandeln“ - Bis zur Wahl des MLLV-Vorstands im November sollte eine neue ehrenamtliche Leitung gefunden werden. Bei einem Grillfest im Dachauer Himmelreich wurden dann Jochen Fuchs als Leiter der Abteilung Berufswissenschaft und Isabel Lautenschlager als Stellvertreterin gesetzt. Dazu kam Simone Schock als Schriftführerin und Leiterin des DAZ-Arbeitskreises. 

Jochen Fuchs machte sich das Motto der Delegiertenversammlung zu Eigen und plante einen bewegten Lehrertag „München on tour“. Bewegt werden sollten die Münchner Pädagoginnen und Pädagogen am 29. Lehrertag – im wahrsten Sinne des Wortes. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Der MLLV präsentiert sich erfolgreich der Öffentlichkeit auf dem MünchnerStiftungsFrühling 2017   

Kennen Sie Münchner Stiftungen? - der MünchnerStiftungsFrühling bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, verschiedenste Stiftungen kennenzulernen und sich zu informieren. Im Rahmen des StiftungsFrühlings werden Workshops, Vorträge und Lesungen angeboten, die unterhaltsam über die Bedeutung von Stiftungen aufklären.   

Der MLLV nutzte den letzten MünchnerStiftungsFrühling als Plattform, um sein Engagement der Münchner Öffentlichkeit zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Kooperationsparter SoNet (Soziales Netzwerk München) wurden in einem Workshop verschiedene Projekte des MLLV vorgestellt und um Spenden für eigene Bildungsprojekte geworben. (weiter lesen ...)


AK OFFENE LERNFORMEN UND FACHGRUPPEN FACHLEHRER

Volles (SCHUL)HAUS bei „Begreifbar PLUS“

Über 200 Fachlehrer aus ganz Bayern informieren sich zum neuen LehrplanPLUS   

Am 16. März 2017 veranstaltete der Arbeitskreis „Offene Lernformen“ unter Leitung von Gabriele Steber und deren Stellvertretung Simone Daiminger an der Mittelschule an der Cincinnatistraße den Fachtag „BegreifbarPLUS“.   

Seit Jahren sind die Fachtage, der Fachlehrer sehr gut besucht. Über 200 Teilnehmer aus allen bayerischen Regierungsbezirken reisten nach München und nutzten die zahlreichen Angebote intensiv – bis in die Abendstunden hinein. Großes Interesse lag nach wie vor auch bei den Arbeitsbedingungen der Fachlehrer und den daraus resultierenden Forderungen in Form der im bayerischen Landtag eingereichten Petition. (weiter lesen ...)


 

 

VOLLEYBALLTURNIER 2017 

In unserer Halle ist Wasserschaden. Nicht bespielbar! Ein Alptraum!

Absagen-verschieben-ausfallen lassen? In diesem Jahr kein Volleyballturnier – unmöglich. Also einen neuen Termin und eine neue Halle finden. Beides ist gelungen und 15 Mannschaften haben ein tolles Turnier spielen können. Die neue Führichhalle hat uns einen wunderbaren Platz geboten. Der Umzug, wenn auch ungewollt, hat sich gelohnt. 

Turbulent und bester Stimmung füllte sich die Halle als die 15 Teams langsam unsere neue Sportstätte bevölkerten. Viele Mannschaften waren in diesem Jahr an ihren speziellen und sehr individuellen Mannschaftsshirts gut zu erkennen. Wie immer wurden Matten hin und her getragen um sich eine bequeme Sitzfläche zu sichern. Schließlich mussten die Spielpausen für Stärkungen und Gedankenaustausch genützt werden. Kollegenteams besuchten sich gegenseitig. (weiter lesen ...)


 

 

PENSIONISTEN

Umfangreiche Pflegereform 2017 - Pensionistenversammlung   

Unter der nun schon bewährten Leitung von Alexander Volta fand am 7. März unsere erste Pensionistenversammlung 2017 im BLLV-Haus am Bavariaring statt. Auch unsere Vorsitzende Waltraud Lucic stattete ihren Pensionisten wieder einen Besuch ab. 

Kollege Volta referierte über das seit Januar 2017 geltende neue Pflegestärkungsgesetz II. Dadurch ergeben sich für Betroffene und Pflegende bedeutende Änderungen. Die wesentlichste Änderung vorweg. Die bisherigen drei Pflegestufen wurden in fünf Pflegegrade übergeführt. Diese Umstellung ist nicht nur eine zahlenmäßige Erweiterung, sondern auch eine vollständige Systemerweiterung. War bisher der Zeitaufwand, den ein Betreuer bei der Pflege benötigt, das entscheidende Beurteilungskriterium, so sind jetzt die Fähigkeiten, über die ein Patient noch verfügt, die ausschlaggebenden Gesichtspunkte. Damit rückt der Pflegebedürftige vielmehr in den Mittelpunkt der Begutachtung. (weiter lesen ...)


 

 

PATENSCHAFTEN IN ÜBERGANGSKLASSEN

„Ohne Moos wenig los!“

Unterstützung für Übergangsklassen   

Im Rahmen des Projektes „Patenschaften für Übergangsklassen“ traf sich der MLLV mit dem Referat für Bildung und Sport der Stadt München, um gemeinsam die Ausstattungssituation für Übergangsklassen zu besprechen.   

Mehr als 100 Übergangsklassen gibt es zurzeit an Münchner Grund- und Mittelschulen. Hier werden vor allem Kinder und Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten aus der ganzen Welt unterrichtet – solange, bis sie gut genug Deutsch sprechen, um in Regelklassen zu wechseln. In den Ü-Klassen fehlt es an Geld, Material und Personal. Hier setzt das Projekt „Patenschaften für Übergangsklassen“ an.   

Das Bildungsnetzwerk München (BiNet) und der Münchner Lehrer- und Lehrerinnen Verband (MLLV) bringen hilfswillige Stiftungen, Firmen und Privatleute mit Schulen in Kontakt. Die Projektpartner übernehmen Patenschaften und helfen beispielsweise mit Geldspenden.    (weiter lesen ...)


AKTUELL

Dienstetafeln – ein Produkt aus der Kooperationsveranstaltung Seminar und Mittelschule

Die unter der professionellen Anleitung von Sebastian Waßmann, Fachberater Kunst und Technik, gestalteten Dienstetafeln, haben Einzug gehalten in die Klassenzimmer der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Studienseminars 18.1 GS M-S. Sie erfreuen Schülerinnen und Schüler und stellen einen Blickfang im Raum dar.

Der besondere Dank gilt Frau Christina Adamski, Lehrerin an der GS Margarethe-Danzi-Str. 17, die im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung Ideengeberin war. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Kollegin Astrid Liedl, Lehrerin im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz und deren Ehemann Jakob Liedl, Berufsschullehrer, haben sie lange an der Umsetzung einer Dienstetafel getüfftelt.

Das Münchner Seminar 18.1 GS M-S durfte davon profitieren und bedankt sich herzlich für diese schöne Idee sowie für die Realisierung mit Sebastian Waßmann. Barbara Mang, SRin  (weiter lesen ...)


 

 

FACHGRUPPE SCHULLEITUNG

Viel Neues kommt auf die Schulleitungen zu  

Von der Tagung der Landesfachgruppe Schulleitung   

Zweimal im Jahr trifft sich die Landesfachgruppe Schulleitung. Das zentral gelegene Lehrerheim in Nürnberg war erneut Tagungsort des ersten Treffens im Jahr 2017. Und wenn Schulleitungen aus neun verschiedenen Bezirken zusammen kommen, sind natürlich die unterschiedlichen Probleme zwischen Ballungsgebiet und Land, zwischen Schulzentrum und mehrhäusigen Schulen und auch im Umgang mit Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften auf den diversen Verwaltungsebenen Thema. War es im vergangenen Jahr vor allem die Flüchtlingssituation, so treten seit August 2016 neben der anstehenden Implementierung des neuen Lehrplan PLUS in der Mittelschule die Änderungen der Schulordnungen, die sich aus dem neuen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen BayEUG und der Bayerischen Schulordnung BaySchO ableiten, in den Vordergrund. Von der Anerkennung des Attestes bis zur Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten kommen viele Änderungen auf die Schulleiter zu (weiter lesen ...)


 

 

Neues aus der LMU

PrimA – Praktika im Ausland

Lehramtsstudierende sammeln Auslandserfahrungen Eigene Schulerfahrungen sind prägend – oft so prägend, dass man sich Schule kaum grundsätzlich anders vorstellen kann, als man sie selbst erlebt hat - das stelle ich in universitären Lehrveranstaltungen immer wieder fest. Studierende verwechseln häufig die biografisch erworbenen Schulerfahrungen mit normativen Vorgaben. Ein solches Denken kann aber Schulentwicklung behindern. Wenn Schule sich öffnen und weiterentwickeln soll, dann ist Flexibilität und Offenheit im Denken gefragt.

Um einen geweiteten Blick über den Tellerrand zu ermögliche, bietet das Praktikumsamt der LMU seit einigen Jahren eine zunehmende Zahl an Auslandspraktika an: Studierende können derzeit in Thailand, Albanien, Finnland, Rumänien und Österreich erleben, dass Schule auch ganz anders funktionieren kann. In den nächsten Jahren sollen noch weitere Standorte dazukommen. So praktizieren derzeit Studierende probeweise in Georgien, Indien, China, Ägypten, Island und Australien. (weiter lesen ...)

 

 


 

 

MLLV STIFTUNG

Münchner Lehrer- und Lehrerinnenverband auf dem Stiftungsfrühling!

In der BMW-Welt, Olympiapark 1

Freitag 24. März, 15-20 Uhr
Samstag 25. März, 10-20 Uhr  

Der MLLV und BiNet stellen ihr Kooperationsprojekt „Patenschaften für Übergangsklassen“ vor. 
Projektvorstellung am Samstag, 25. März, 12:00 Uhr in der BMW-Welt 

Auf Ihr Kommen freuen sich

Mona Haider, Simone Schock, Harun Lehrer, Frank Enzmann und Waltraud Lucic

Bereits zum dritten Mal öffnet der MünchnerStiftungsFrühlingseine Türen und verschafft damit im wahrsten Sinne des WortesZutritt zu einem bunten Strauß an Angeboten und Möglichkeiten.Möglichkeiten, Stiftungen und andere Vertreter dieser Branchekennenzulernen und somit das Leben in München aktiv zu erkundenund mitzugestalten.

Die Zahlen sprechen für sich: In der Gesamtbevölkerung kennen53 % nicht eine einzige Stiftung. Und das, obwohl sie es sind, dieDinge anstoßen, am Laufen halten und allem voran an den Taglegen, was gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist: Zwischenmenschlichkeit.Alleine in München gibt es über 1.000 öffentlich rechtsfähigeStiftungen. Umso mehr freuen wir uns, dass sich auch dieses Jahrwieder so viele Stiftungen dafür entschieden haben, auf die Bürgerzuzugehen, ihre Türen zu öffnen und gemeinsam in Dialog zutreten. Dass spannende Projekte zum gemeinsamen Miteinandereinladen, zum Staunen, Lachen, aber auch Nachdenken.

Das Leben hat zwei Seiten. Es ist ein stetiges Geben und Nehmen.Die Kunst besteht darin, beide Seiten miteinander zu verbinden.Das geschieht dann, wenn wir teilen, was wirhaben, Dinge wie Momente. Gemeinschaftbedeutet Glück, anderen zu helfen, gemeinsamZukunft zu gestalten, verleiht Sinn.In diesem Sinne freuen wir uns, wenn dieserFunke auf Sie überspringt und wünschenspannende Erlebnisse, Aha-Effekte und einenregen Austausch! 

Julia Landgrebe mit Team 

LINK ZUR PROGRAMMHEFT "STIFTUNGSFRÜHLING"
LINK ZUR PROJEKT "PATEN IN DER ÜBERGANGSKLASSE"


 

 

Kamingespräch   

14. Kamingespräch des Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband   

Salafismus und Rechtsextremismus – Herausforderungen für Schule und Gesellschaft   

Das 14. Kamingespräch des MLLV stand ganz im Zeichen der wehrhaften Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Sowohl der religiösen, als auch der politischen Radikalisierung muss man auf allen Ebenen von Staat und Gesellschaft rechtzeitig entgegentreten. Eine wesentliche Säule in Sachen des Demokratieschutzes im Freistaat Bayern stellt hierbei die Präventionsarbeit des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz dar, dessen Arbeit und Wirken Gastredner Dr. Burkhard Körner, Präsident dieses Landesamtes, an diesem Abend vorstellte. 

„Wer keine Wertschätzung erfährt, wer keine Zugehörigkeit spürt, wer sich nicht gebraucht fühlt, der verfällt einfachen Lösungen, sehnt sich nach Selbstbestätigung und glaubt so vordergründigen Versprechungen, verschließt sich seiner eigene Umgebung und ist in Gefahr Opfer oder sogar Täter zu werden“, fasste Waltraud Lucic, Vorsitzende des MLLV, das Motivationsfeld zur Radikalisierung unter Jugendlichen zusammen. Im Zeitalter von zunehmender  Digitalisierung der Kinderzimmer und abnehmener elterlicher Zeitfenster für die Kinder droht die Grenze zwischen Wahrheit und Falschmeldung bei der Jugend allzu leicht übersehen zu werden. Gerade deshalb liegt es besonders an den Bildungseinrichtungen, dass sie den Kindern Orte der Orientierung, der Wertschätzung, des Vertrauens, des Demokratieverständnisses und der Erfahrung sind. (weiter lesen ...) 


 

 

REFERAT SPORT

BLLV Landesfußballturnier 2017   

Eine Herausforderung! Das Team des Münchener Lehrerverbandes hat sie angenommen und zwei Tage mit Kollegen aus ganz Bayern um eine gute Platzierung gekämpft. Zum ersten Mal seit 25 Jahren haben Münchner Lehrer in einem Landeswettkampf  ihr fußballerisches Können gezeigt. 

Spannende Spiele lieferten sich die Kollegen der 12 bayerischen Mannschaften. Nach dem ersten Spieltag lagen die Münchner in aussichtsreicher Position Richtung Treppchen. Aber der Weg zum Finale war hart umkämpft, keine Mannschaft gab sich schnell geschlagen. Am Ende wurde das Münchner Team mit einem stolzen 9. Platz belohnt. (weiter lesen ...)


 

 

PENSIONISTEN AKTIV

Besuch bei Kaiser Karl IV zu seinem 700. Geburtstag   

Darf es etwas weiter weg sein? Dies wurden die Pensionisten am vorletzten Stammtisch gefragt. Der erste Ausflug im Jahr war traditionell immer ein Museumsbesuch in München. Nun aber zu Kaiser Karl IV. nach Prag? Das wäre für einen Tag wohl etwas zu weit gewesen.


Glücklicherweise ist diese Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte und der Tschechischen Nationalgalerie für uns etwas näher herangerückt und fand als bayerisch tschechische Landesausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. So trafen sich 17 Pensionisten am 8. Februar schon um 8.40 Uhr am Hauptbahnhof. Nach Umstieg in Ingolstadt ein kurzer Spaziergang vom Hauptbahnhof Nürnberg zur historischen Bratwurstküche „Goldener Stern“ von 1419 zum urigen Mittagessen wie bei Dürer zu Gast. (weiter lesen ...)


 

 

Münchner Schulpreis 2017 

1. Preis für die SchlaU!-Schule

Im Gespräch mit Schulleiterin Antonia Veramendi   

MLZ: Herzlichen Glückwunsch Ihnen und Ihrem Team zu diesem eindrucksvollen Erfolg, Frau Veramendi! Ihre Schule ist als Einrichtung, die ausschließlich junge unbegleitete Flüchtlinge aufnimmt, selbst in der vielfältigen Münchner Schullandschaft einzigartig. Die Juroren heben hervor, dass es Ihrer Schule in besonderer Weise gelingt, von den Schülerinnen und Schülern als „Heimat“ und „Familienersatz“ wahrgenommen zu werden. Was trägt im Alltag an Ihrer Schule dazu bei?   

Antonia Veramendi: Von Familienersatz zu sprechen ist einerseits vermessen, da wir an diese Bedeutung natürlich nicht heranreichen können. Andererseits wurden viele unserer Schülerinnen und Schüler in schmerzhafter Weise von ihren Familienangehörigen getrennt und besitzen hier keine vertrauten Bezugspersonen mehr. Insofern spielen die Bezugspersonen in der Schule, die Lehrkraft oder der Schulsozialarbeitende, tatsächlich eine wichtige Rolle. Dazu trägt auch eine sehr wertschätzende Haltung gegenüber den Jugendlichen bei und das echte Interesse an ihrem individuellen Schicksal. Außerdem erhalten sie hier Unterstützung und Orientierungshilfe, welche sie in der völlig neuen Umgebung und unter ihren prekären Lebensumständen dringend benötigen.  (weiter lesen ...)


 

 

FG SEMINAR - FG FACHLEHRER 

Eine Kooperationsveranstaltung mit Perspektive   

Das Münchner Seminar 18.1 GS zu Besuch beim Kunst- und Techniktag an der Mittelschule   

Eine Seminarrektorin und ein Fachberater arbeiten immer gerne zusammen – vor allem wenn es um Kunst und Technik geht.   

Barbara Mang und Sebastian Waßmann gestalten schon seit einigen Jahren gemeinsame Seminartage für das Grundschulseminar. Gerade in der Phase der Einführung des neuen Lehrplans in der Mittelschule ist eine derartige Kooperation von großer Bedeutung. Für herangehende Grundschullehrkräfte ist es interessant zu wissen, wie sich in Zukunft die Kompetenzorientierung an der Mittelschule fortsetzt und sich später auf die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler auswirkt.   

Der Seminartag KUNST und TECHNIK startete in diesem Jahr mit einem Kunstunterricht in einer 5. Jahrgangsstufe. Der Fachberater Sebastian Waßmann ist in diesem Schuljahr als mobile Reserve eingesetzt. Dennoch hat er es sich nicht nehmen lassen, einen Unterricht in einer fremden Klasse vorzuführen. Die 5. Klasse  von Frau Schmitz an der Mittelschule am Gotzinger Platz erwies sich als wahre Künstlerklasse. Im Unterricht stellte Waßmann, der Lehrplanfachbeauftragte Kunst in OBB, das von den Fachbeauftragten unter seiner und Christina Schmidts Anleitung vorbereite Unterrichtsmodell zu einer oberbayerischen Sage vor. Die Schülerinnen und Schüler sollten einen Kobold aus ihrer Fantasie erschaffen und in bunten Farben aufs Papier fixieren. Die Schülerinnen und Schüler waren überzeugt und begeistert von ihren eigenen kleinen Kunstwerken – die Seminaristen auch. (weiter lesen ...)


 

 

Neues aus der LMU 

Neues aus der LMU Das ZSePra bekommt Nachwuchs: ZSePraPlus und ZSePra Gymnasium 

Schon seit 2011 führt das Praktikumsamt der LMU mit Unterstützung der Regierung von Oberbayern das Projekt „ZSePra“ (Zusammenarbeit Seminar Praktikum) durch: Lehramtsstudierende im erhalten im zweiten Studienjahr während des pädagogisch-didaktischen Praktikums die Möglichkeit, für eine Woche lang am Seminarbetrieb der zweiten Phase teilzunehmen. Dabei begleitet je eine Studierende / ein Studierender der Lehrämter Grund-, Mittel- oder Förderschule eine Lehramtsanwärterin / einen Lehramtsanwärter in der Einsatzschule und an den beiden Seminartagen. Ziel ist es, Studierenden schon in einer frühen Studienphase Einblick in das Referendariat zu gewähren, damit sie sich zielgerichteter darauf vorbereiten können. Das Projekt wird sehr gut angenommen – es haben mittlerweile viele hundert Studierende teilgenommen - und von allen Beteiligten sehr positiv beurteilt. Derzeit arbeitet die LMU mit rund 30 Seminaren zusammen. (weiter lesen ...)


ABJ MÜNCHEN

Auf den Austausch kommt es an   

Kurz vor Weihnachten trafen sich im BLLV-Haus Münchner Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter und Betreuungslehrkräfte mit dem Jungen MLLV, um sich über die Situationen an Schulen und im Seminar auszutauschen. 

In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe „Ausbildungslehrer“ wurde den Teilnehmern Raum gegeben, sich über aktuelle Gegebenheiten in ihrer jeweiligen Funktion auszutauschen. 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde machten sich sowohl Betreuungslehrkräfte als auch Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter gemeinsam daran, Mindmaps zu gestalten. Diese beinhalteten Themen und Situationen, welche aktuell im Alltag Fragen aufwerfen oder bei denen Gesprächs- und Handlungsbedarf gesehen wird. (weiter lesen ...)


 

 

INTERKULTURELLE BILDUNG - RECHT

Rezension

Schulrecht heute - Flüchtlinge willkommen heißen - Ihre Aufgabe als Schulleitung   

Der vermehrte Zuzug von schutzsuchenden Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen nach Deutschland stellt uns – gerade in den Schulen – vor neue Herausforderungen. Dabei ist es primär wichtig, notwendige Unterstützungsmaßnahmen zu ergreifen, welche das gemeinsame Zusammenleben und –arbeiten – schulisch und gesellschaftlich – erleichtert und das bilaterale Verständnis füreinander stärken soll. Im Sinne einer nachhaltigen und gelingenden Integration ist es wichtig und richtig, Geflüchteten und Zuwanderern einerseits mit dem Ansatz des Förderns, andererseits auch mit dem des Forderns zu begegnen. In einer Zeit, in der Verletzungen der Menschenrechte, Bedrohungen für Leib und Seele von Geflüchteten in mehreren Teilen unserer Welt (weiter lesen ...)


 

 

RECHT AUF GESUNDHEIT

Wie geht Prävention?   

Prävention ist ein sinnvolles Instrument, das Arbeitskraft sichern und die Teilhabe im Arbeitsleben erhalten soll. Nicht zuletzt entlastet es natürlich Steuer- und Rentenkasse. Prävention ist immer dann zu ergreifen, wenn die Arbeits- bzw. Dienstfähigkeit gesundheitsbedingt gefährdet ist! Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein! Die Verankerung der Prävention im SGB IX als Pflicht der Arbeitgeber macht jedoch deutlich, dass es dies nicht ist! 

Für den Schulbereich wird im KMS II.5-BP4010-6b.151906 vom 20.01.2015 auch darauf hingewiesen: Prävention hat immer Vorrang vor Überprüfung der Dienstfähigkeit! Darin wird die Durchführung eines Präventionsverfahrens, das Vorgehen im Falle einer bevorstehenden Ruhestandsversetzung wegen Dienstunfähigkeit erläutert, auch sind mögliche Präventionsmaßnahmen dargestellt.  (weiter lesen ...)


 

 

FACHGRUPPE FACHLEHRER EG

Ich komme ins Ref(erendariat) und…

…weiß nicht, welche Versicherungen für mich als Dienstanfänger besonders wichtig sind. 

…würde gerne mehr über den BLLV, MLLV und die ABJ erfahren. 

…möchte davor noch ein Erweiterungsfach anhängen. 

…habe keine Ahnung was mich dort erwartet. 

…kenne mich mit den verschiedenen Besoldungsgruppen nicht aus. 

Dann warst Du am Informationsnachmittag der Fachgruppe Ernährung/Gestaltung für Studierende des Staatsinstitutes München-Pasing genau richtig. (weiter lesen ...)


 

 

VERBANDSLEBEN

MLLV ehrt seine langjährigen und sich um den Verband besonders engagierenden Mitglieder 

Begleitend im Hintergrund – Ehrung und Würdigung langjährigen Einstehens für den Münchner Lehrerinnen und Lehrerverband

Der alljährlich stattfindende Ehrenabend des MLLV würdigt das einer Berufung gleichkommenden langjährige Engagement seiner Mitglieder. Neben den Aktiven wurde eine breite Anzahl an Pensionisten für ihre bis zu 60jährige Treue zum MLLV ausgezeichnet. Dieses bewies erneut, dass der Lehrerberuf mit seinem Einstehen für die Gesellschaft kein Beruf, sondern eine lebenslange Berufung darstellt.  

„Der Ehrenabend ist eine Veranstaltung, welcher für uns ein Moment des Wohlfühlens und des Krafttankens darstellt“, so Waltraud Lucic, Vorsitzende des MLLV, „wir feiern sehr gern und arbeiten gern“. Dieser sich jährenden Konstante setzte Lucic in Ihrer Eröffnungsrede den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel des 21. Jahrhunderts entgegen, der vor dem Hintergrund von Globalisierung, Flucht und Vertreibung, der immer sich weiter öffnenden Schere von Arm und Reich und der fortschreitenden Digitalisierung des Lebensalltages auch nicht im Klassenzimmer Halt macht. (weiter lesen ...)


 

 

DIENSTRECHT UND BESOLDUNG

Licht und Schatten zum neuen Jahr   

Die gute Nachricht: Beförderungsmöglichkeiten ausgeweitet! 

Für rund 600 Lehrer/innen in A12 + AZ an Grund-, Mittel- und Förderschulen beginnt das Jahr 2017 höchst erfreulich. Mit Wirkung zum 1.Februar werden bzw. wurden sie zu „Studienräten im Grundschuldienst“ oder „Studienräten im Mittelschuldienst“ nach A13 befördert (die Amtsbezeichnungen sind laufbahnbezogen und auch an Förderschulen tätige Lehrer/innen verliehen). 

Um die entsprechenden zur Verfügung gestellten Stellen – in Fortführung der Dienstrechtsreform - möglichst vollständig auszuschöpfen, bedurfte es einer hohen Ausdifferenzierung der zugrunde zu legenden Dienstlichen Beurteilungen. 

Befördert werden demnach Lehrkräfte in A12+ AZ welche neben der laufbahnrechtlichen Mindestdienstzeit von drei Jahren seit der letzten Beförderung in der Dienstlichen Beurteilung 2014 (weiter lesen ...)


 

 

AK DaZ und Integration 

Auftaktveranstaltung: Hilfe, der „DaZ-Quali“ steht vor der Türe!   

Was erwartet DaZ-Schüler in den Abschlussprüfungen und wie können wir als Lehrkräfte für eine optimale Vorbereitung sorgen?   

Das erste Modul der Fortbildungsreihe wurde am Abend des 10. Januar im BLLV-Haus veranstaltet und richtete sich an Lehrkräfte, die DaZ-Schüler im Abschlussjahr betreuen und die eine Quali-Prüfung im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ ablegen wollen.   

Um den Teilnehmern die richtigen Rahmenbedingungen für den Abschluss im Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ) darzulegen, gab Referentin Eva Kraft zunächst einen Überblick über Ablauf und Aufwand der Prüfungen.   In engagierter und aufgeschlossener Arbeitsatmosphäre wurden anhand von Beispielaufgaben aus der schriftlichen Quali-Prüfung geeignete Lernformen und Methoden zur erfolgreichen Vorbereitung der Schüler im Fach DaZ aufgezeigt. Auch die Möglichkeiten zur Durchführung der mündlichen DaZ-Prüfungen wurden genauer beleuchtet und dabei geeignete Bewertungskriterien erschlossen.  (weiter lesen ...)


 

 

Münchner Ganztagsbildungskongress (1) 

Die richtige Schule für jedes Kind!

Stadtratshearing über individuelle Förderung und Inklusion   

Im Rahmen des 6. Münchner Ganztagsbildungskongresses fand ein Stadtratshearing zu möglichen Bildungswegen und den Bedingungen für individuelle Förderung in München statt.  

Professorin Dr. Elke Inckemann von der LMU stellte in ihrem Kurzreferat die Vielfalt der Angebote schulischer und beruflicher Bildung in München dar. Sie arbeitete heraus, dass sich auch die Profile von Schulen derselben Schulart von Standort zu Standort erheblich voneinander unterscheiden. Diese Vielfalt stelle Eltern vor die Aufgabe sich umfassend zu informieren und eine bewusste Wahl zu treffen, die im optimalen Fall sowohl ihrem Kind als auch der Familiensituation am besten entspricht. (weiter lesen ...)


 

 

FACHGRUPPE SCHULLEITUNG MITTELSCHULE

Viele Neuerungen und ein besonderer Gast  

Die Mittelschule an der Blumenauer Straße unter Leitung von Rektor Bernhard Detsch war Tagungsort der letzten Zusammenkunft der Fachgruppe Schulleitung (MS) im MLLV. Als besonderen Gast konnten wir Ministerialrat Helmut Krück begrüßen. Ein idealer Gesprächspartner für all die anstehenden Neuerungen:

Die anstehende Implementierung des neuen Lehrplans, die daraus resultierenden neuen Zeugnisformulare und Änderungen in der neuen Mittelschulordnung MSO, die sich aus dem seit August 2016 gültigen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen BayEUG und der Bayerischen Schulordnung BaySchO ableiten. Schülerunterlagenverordnung (weiter lesen ...)


 

 

MLLV VERWALTUNGSANGESTELLTE

Landesfachgruppe Verwaltungsangestellte im BLLV stellt sich neu auf

Kurz vor dem Jahreswechsel traf sich die Landesfachgruppe Verwaltungsangestellte noch zu ihrer Landesfachgruppensitzung in Landshut. Da sich die Gruppe völlig neu aufstellen musste, einige Kolleginnen sind aus Altersgründen ausgeschieden – wurde die Tagung auf 2 Tage angesetzt. 

Hauptthema des Wochenendes war es, möglichst alle Bezirksfachgruppen auf einen Stand zu bringen und gemeinsam in die Zukunft zu arbeiten. Gleichzeitig war es aber wichtig, die regionalen Besonderheiten nicht aus dem Auge zu verlieren. (weiter lesen ...) 


 

 

PENSIONISTEN AKTIV

Adventlicher Ausflug nach Ingolstadt

Trotz mächtiger Kälte trafen sich 19 MLLV-Pensionisten am 7. Dezember zum Adventsausflug nach Ingolstadt. Der Zug war pünktlich und auch in Ingolstadt hatten wir sofort Anschluss mit dem Stadtbus in die Innenstadt. Hier waren es nur wenige Schritte mit unserer Stadtführerin zur Spitalkirche, der Zentralstelle des „Ingolstädter Krippenwegs“. Hier gab es Krippen aus Ingolstadt und Umgebung zu Sehen und auch kostbare Stücke aus dem Kloster Gnadenthal und der Benediktinerabtei Scheyern.

Sogar die Partnerstadt Tirschenreuth war mit einer Leihgabe vertreten. Ein ausführlicher Rundgang durch die Altstadt schloss sich an. Die Ingolstädter Hauptkirche Münster „Zur Schönen Unserer Lieben Frau“ hat das ganze Jahr Bezüge zu Weinachten: Im Chor das riesige Verkündigungsfenster und auch einige Nebenaltäre und Seitenkapellen zeigen das Weihnachtsgeschehen. (weiter lesen ...)


 

 

Münchner Ganztagsbildungskongress (2) 

MLLV auf dem „Forum der Möglichkeiten“ präsent

Infostand des MLLV kommt bei den Besuchern gut an   

Traditionell findet im Rahmen des Münchner Ganztagsbildungskongresses ein „Forum der Möglichkeiten“ statt, auf dem sich die unterschiedlichsten Akteure im Bildungsbereich präsentieren können. Auch in diesem Jahr beteiligte sich der MLLV mit einem Infostand, den Fachgruppenleiterin Sylvia Dreher mit beispielhaftem Engagement organisierte.   

Neben dem aktuellen Manifest des BLLV „Haltung zählt“ stieß das aktuelle Positionspapier des MLLV zur Ganztagsbildung auf breites Interesse der Besucher. Besonders positiv war die Resonanz zu den Angeboten des MLLV für Übergangsklassen, insbesondere die Fortbildungsreihe für Lehrkräfte und die kostenlosen Downloads von Unterrichtsmaterial.  (weiter lesen ...)


 

 

INTEGRATION

„Warum hat unsere Schule eigentlich keinen Aufzug?“ „Und was verdient man so als Bürgermeisterin?“  

Beim 2. Interkulturellen Spaziergang trafen Gymnasiasten und Schüler einer Übergangsklasse die Bürgermeisterin Christine Strobl an ihrem Arbeitsplatz, um Schulpolitik in eigener Sache zu betreiben.     

Auf Initiative des MLLV führte der 2. Interkulturelle Spaziergang die Schülerinnen und Schüler der Ü7 aus der Mittelschule an der Ichostraße zusammen mit einer befreundeten Schülergruppe des Städtischen Adolf-Weber-Gymnasiums am 9. Dezember 2016 in das Münchner Rathaus. Das Ziel war, den Jugendlichen Kommunalpolitik und Demokratieverständnis näher zu bringen, diese abstrakten Begriffe mit Leben zu füllen und mit ihrer eigenen Erfahrungswelt zu verknüpfen.  (weiter lesen ...) 


 

 

AUSBILDUNGSLEHRER

Fachgruppe Ausbildungslehrer – Ansprechpartner für Praktikums- und Betreuungslehrer     

Am Ende oder ganz am Anfang eines Schuljahres stellt sich oft die Frage: Wer betreut denn die neue LehramtsanwärterIn oder wer nimmt StudentInnen auf? 

Das Amt der Praktikums- oder BetreuungslehrerIn ist eine verantwortungsbewusste Aufgabe, die nicht nur zusätzliche Arbeit bedeutet, sondern ebenfalls ein Geschenk ist. Die neuen Impulse, die die angehenden Lehrerinnen aus der Universität und dem Seminar mitbringen, lassen sich mit dem alt Bewährten verbinden. Zum anderen reflektiert man als Lehrer auf diese Weise selbst seinen eigenen alltäglichen Unterricht und so profitieren auch die SchülerInnen davon. Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieses Amt gewinnbringend für alle beteiligten Seiten ist, auch wenn die Arbeit oft nicht mit der einen Besprechungsstunde abgetan ist. (weiter lesen ...)


 

 

BILDUNGSPOLITK

Was sollen Lehrer können?

BayernForum thematisiert aktuelle Herausforderungen   

Inklusion, Integration und Digitalisierung stellen drei zentrale Herausforderungen an die Schule dar. Dem entsprechend müssen Lehrerbildung und -fortbildung aufgestellt sein. Eine Veranstaltung des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung stellte die Frage in den Mittelpunkt: „Was sollen Lehrer_innen können?“ Der BLLV war mit Präsidentin Simone Fleischmann auf dem Podium prominent vertreten.   

Die Bestandsaufnahme ist aufrüttelnd: Die gängige Interpretation des Inklusionsgebots stellt die Regelschule vor Aufgaben, die bisher als nicht zu bewältigen galten. Mittlerweile ist auch Konsens, dass die schulische Integration von Zuwanderern wesentlich besser gelingen muss als früher, um Parallelgesellschaften zu vermeiden und den sozialen Frieden langfristig zu erhalten. Zudem werden durch die rasant fortschreitende Digitalisierung mittel- bis langfristig 40 bis 60 Prozent der heutigen Berufsbilder obsolet.  (weiter lesen ...)


 

 

„Alles in Bewegung“ 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

der MLLV-Vorstand hat dieses Motto für die Delegiertenversammlung 2016 gewählt. 

Die Bewegung im 21. Jahrhundert hat an Tempo zugelegt und wir werden mit einer Vielzahl an Veränderungen konfrontiert: Globalisierung, Digitalisierung, demographischer und technologischer Wandel, Klimaveränderung, Flucht und Vertreibung, sowie die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich. 

Diese Veränderungen werden im Klassenzimmer gelebt und Sie als Lehrkraft, Fach- oder Förderlehrkraft, Erzieherin, Schulleitung oder Verwaltungsangestellte werden mit diesen Herausforderungen konfrontiert. (weiter lesen ...)


 

 

DELEGIERTENVERSAMMLUNG MLLV

MLLV Delegiertenversammlung legt Fahrplan für die nächsten vier Jahre fest:   Alles in Bewegung –  Herausforderungen einer veränderten Münchner Schülerlandschaft in Chancen wandeln   

Die alle vier Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung des MLLV stand ganz unter dem Zeichen der sich veränderten Bildungsrealität. Herausforderungen gesellschaftlicher Umbrüche als Chancen wahrzunehmen und in den bisherigen Bildungs- und Erziehungsauftrag sinnführend zu integrieren, bilden das Grundsatzprogramm des MLLV für die nächsten vier Jahre.  

„In der Kunst muss man oft umdenken und neue Perspektiven suchen – nicht nur als Künstler, sondern auch als Betrachter“, so stellte Sebastian Waßmann, Künstler der Skulptur „Drahtkokon“, sein Werk zu Beginn des Festakts im Neuen Rathaus zu München vor. Ähnlich wie sich durch geduldiges Wickeln von Draht allmählich eine Figur herausbildet, so unterstüzen Lehrkräfte ihre Schüler beim Heranwachsen. Das Betonfundament der Figur symbolisiert hierbei die Institution Schule, welche gleichsam der heranreifenden Jugend in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche Halt und Orientierung bieten soll.   (weiter lesen ...)


 

 

FACHGRUPPE FACHLEHRER

FACHLICHER AUSTAUSCH ZUR FACHLEHRERSITUATION IN OBERBAYERN   

Engagierte Fachlehrer zu Besuch bei Anneliese Willfahrt in der ROB   

Der Regierungsbezirk Oberbayern wächst in den nächsten Jahren immer mehr. Prognosen für die nächsten Jahre legen dies deutlich dar. Fachlehrer werden fehlen. Wie kann Oberbayern noch attraktiver für junge Fachlehrer m/t werden? Waltraud Lucic und Sebastian Waßmann besprachen mit Anneliese Willfahrt, der engagierten Chefin des Bereichs Schulen in der ROB, das Problem.     

Waltraud Lucic und Sebastian Waßmann wollen in den nächsten Jahren besonders auf die Fachlehrersituation achten. Anlass zu diesem besonderen Termin in der Regierung von Oberbayern war ein Treffen der Fachberater Oberbayerns aus dem Fachpraktischen Bereich, zu dem auch Lucic und Waßmann geladen waren. Fachlehrer sind wichtige Stützen der Berufsorientierung im Bayerischen Bildungssystem der Mittelschule und verleihen oft den Schulen einen besonderen Glanz. Oberbayern benötigt seit einigen Jahren besonders viele Fachlehrer. Besonders die Situation bei den musisch-technischen Fachlehrern scheint durch die veränderte Berufsorientierung an der Mittelschule seit ein paar Jahren verschärft. Die beiden Ausbildungsstandorte Bayreuth und Augsburg können den hohen Bedarf an Fachlehrern m/t kaum befriedigen.  (weiter lesen ...)


 

 

Frühstücksbesuch einer Delegation aus Kufstein am 13. Juli 2016 

Delegation aus Kufstein ist begeistert vom denkbar-Schulfrühstück! 

Hoher Besuch aus Kufstein reiste schon am frühen Morgen in die Münchner Mittelschule an der Walliser Straße: Die Vizebürgermeisterin der Stadt Kufstein, Brigitta Klein, Landtagsabgeordnete Andrea Krumschnabel und Bianca Mayer, Leiterin des Projekts „Kind sein in Kufstein“.

Das denkbar Schulfrühstück weckt ihr Interesse. Auch in Kufsteiner Schulen ist die Not einiger Kinder deutlich zu spüren. 

Schon im freundlichen Frühstücksraum der Walliser Mittelschule konnten sich die Damen von der optimalen Zusammenarbeit zwischen Gabriele Stöber, der Schulleitung, Sarah Konik von der Schulsozialarbeit und Frau Elvira Poljak, der Frühstückslotsin überzeugen. ein liebevoll vorbereitetes Frühstück und Kinder, die sich mit sichtlicher Vorfreude am Frühstücksbüffet bedienen. (weiter lesen ...)


 

 

REZENSION

DaZ- Lernspiele zur individuellen Förderung

Das Werk des erfahrenen Grundschullehrers Martin Göb-Fuchsberger umfasst eine Broschüre mit theoretischen Grundlagen, Arbeitsblättern und Kopiervorlagen sowie eine separate, umfangreiche Materialsammlung von Lernspielen und dazu passenden Anleitungen auf 80 kartonierten Seiten, die sofort im Unterricht eingesetzt werden können. 

Hauptziel dieser Veröffentlichung ist es, einen Fundus an Lern- und Übungsmaterialien bereitzustellen, der alle im Primarbereich relevanten grammatikalischen Lernfelder abdeckt. 

Sein Konzept baut auf einer individuellen Sprachstandserhebung auf, die auch die Einschätzung der Eltern einbezieht. Der Sprachtrainingsplan, dem die Ergebnisse der Sprachstandserhebung zugrunde liegen, ordnet dem/r betreffenden Schüler/-in eine Auswahl an vielfältigen Übungen und Lernspielen zu, die in verschiedenen Sozialformen ausgeführt werden können. (weiter lesen ...). 


 

 

BILDUNGSPOLITIK / AK DAZ & INTEGRATION

Im Gespräch mit dem Schulamt - Die Situation der Übergangsklasse in München  

In den Sommerferien traf sich der MLLV mit Schulamtsrektorin Christine Steudemann und Schulrätin Eva Hilzinger zum Gespräch, um sich über die Situation der Übergangsklassen seit dem letzten Schuljahr auszutauschen.   

Aufgrund politischer Ereignisse hat sich im Schuljahr 2015/2016 die Situation der Übergangsklassen plötzlich massiv verändert: im Laufe des Jahres kamen zusätzlich über 2000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche aus Kriegs- und Krisengebieten nach München, die an den Schulen aufgenommen werden mussten. Viele von ihnen waren nicht-alphabetisiert, traumatisiert, depressiv und von Zukunftsängsten geplagt. Das Schulamt musste schnell und flexibel reagieren und richtete neue Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen ein, um der großen Zahl an neuen Schülerinnen und Schülern und deren besonderen Bedürfnissen einigermaßen gerecht zu werden. (weiter lesen ...) 


 

 

Interkulturelle Erziehung    

Von Muhammad lernen  

Von Muhammad lernen Kompetenzorientierung religionsbezogenen Unterrichts am Beispiel des Islams  

Harry Harun Behr    

Vorbemerkung  

In ihrem Beitrag „Kindheit ernst nehmen Teil 2“ in der jüngsten Juliausgabe der MLZ[1] stützt sich die Autorin Hildegard Rieder-Aigner auf die Annahme, Traumatisierungen in der Kindheit bedingten ziemlich treffsicher ethisch und moralisch deviantes soziales Verhalten im Erwachsenenalter. Dies unter Rückgriff auf die Erziehungslehre Maria Montessoris und mit Verweis auf historische Personen wie Hitler, Stalin, Mao oder Pol Pot – und schließlich Muhammad, dessen „angstbestimmte Lehre und Regeln [...] bis heute weltweit zu Trümmerfeldern der Seelen und diskriminierenden Lebensbedingungen bei[tragen].“ (weiter lesen ...)


 

 

BILDUNGSPOLITIK

MLLV kooperiert mit dem kommunalen Management    

Die Herausforderungen in der Münchner Bildungs- und Erziehungslandschaft sind groß. Unterschiedliche Kooperationspartner arbeiten zusammen, damit Schule den immer weiter wachsenden Herausforderungen gerecht werden kann. In einem konstruktiven Gespräch konnten die Gesprächspartner die Sache klären, Bedarfe festhalten und die Zukunft planen.  

Wann darf eine außerschulische Organisation in die Schule und in den Hort? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wann ist die gut gemeinte Hilfe eine Belastung? Wie kann dem entgegengewirkt werden? Warum muss ein Hortkind seine gemeldeten Zeiten einhalten. Wie gelingt es, dass Hort und Schule auf Augenhöhe arbeiten? Wie kann die Schulleitung deeskalierend einwirken? Wo kann sie Hilfe holen?  (weiter lesen ...)   


 

 

AK-OFFENE LERNFORMEN

Geobretter aus Holz

Der Arbeitskreis „Offene Lernformen“  traf sich am 28. April und 27. Juni 2016 in der Mittelschule an der Perlacher Straße um den Schwerpunkt Holz gemeinsam zu erarbeiten. Die Arbeit mit dem Lehrplan PLUS geht gut voran und die einzelnen Elemente und Bausteine wachsen stetig an. Die Referenten Stefanie Staudacher und Katrin Heinze präsentierten uns Möglichkeiten für die kompetenzorientierte Umsetzung von der 3. bis 6. Jahrgangsstufe anhand eines Geobrettes. 

Die Teilnehmer arbeiteten begeistert an dem Gegenstand.   Bild 1 Geobrett aus Holz Bild 2 Die Teilnehmer bearbeiten die Holzoberfläche Bild 3 Die Teilnehmer stellen das Geobrett her Bild 4 Für die Geobretter wird eine Verpackung hergestellt   Parallel dazu wurde ein Lernzirkel mit den Kernelementen für die Herstellung des Gegenstandes und der Verarbeitung des Werkstoffes Holz vorgestellt. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Interkultureller Spaziergang auf dem Oktoberfest mit dem Wiesnchef    

Für rund 100 Kinder aus Münchner Regel- und Übergangsklassen stand am Dienstag der zweiten Oktoberfestwoche ein ganz besonderer Ausflug auf dem Stundenplan: Ein Gang über die Wiesn in Begleitung von Bürgermeister Josef Schmid. Als die Kinder erfahren, dass der Bürgermeister sich sogar an seinem Geburtstag Zeit für sie genommen hatte, singen sie ihm zu Füßen der Bavaria spontan ein kleines Geburtstagsständchen. Josef Schmid informiert sich außerdem über das Projekt „Patenschaften für Übergangsklassen“.   

Fünf unterschiedliche Klassen aus Grund- und Mittelschulen sowie eines Gymnasiums lernen durch gemeinsame „Interkulturelle Spaziergänge“ ihre Stadt besser kennen. Münchner Kinder stellen Kindern mit Fluchthintergrund ihre Heimat vor und schließen dabei Freundschaften. An dem Projekt beteiligen sich Regel- und Übergangsklassen der Mittelschulen Perlacherstaße (Simone Schock) und Ichostraße (Harun Lehrer), der Grund- und Mittelschule Weilerstraße (Jochen Fuchs), der Grundschule am Hedernfeld (Theresa Freckmann) sowie des städtischen Adolf-Weber-Gymnasiums (Alexandra Lang). Die gemeinsame Erkundung der Wiesn 2016 mit dem Bürgermeister bildet die Auftaktveranstaltung für weiter Interkulturelle Spaziergänge in München, eine Aktion von MLLV und SoNet e.V..  (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Ein neues Schuljahr beginnt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,  

das neue Schuljahr möchte ich mit ein paar grundsätzlichen Gedanken beginnen.  

München ist bunt. München wird immer bunter. Verschiede Kulturen und Religionen müssen nicht trennen, sondern können ein bereicherndes Miteinander ergeben. Münchner Schulen leben vor, dass der Balance-Akt „Vielfalt“ gelingen kann, wenn man sich gemeinsam darauf einlässt, wenn sich alle dafür öffnen und bereit sind für die eigene Sensibilisierung und die Verständigung. Respekt und Wertschätzung ermöglichen Vielfalt auf Augenhöhe.  

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher sozialer Prägung und mit verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Grundlagen bringt zwangsläufig auch eine Veränderung von Wertorientierungen mit sich. Mit dem Perspektivenwechsel überprüfen wir unser vorhandenes Wertefundament immer wieder, korrigieren, ergänzen und lehnen Unverhandelbares ab. Wir spüren derzeit sehr stark, dass gerade junge Menschen Halt, Sicherheit und Orientierung für die Gestaltung ihres Lebens suchen. Sie brauchen feste Werte. Werte geben Orientierung, stärken und festigen das Zusammenleben, stützen und stärken Freiheit und Demokratie. Das ist ein Gewinn für jeden Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft.  (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Die Frau mit dem Schmunzelstein

Die Regierung Oberbayern wird nun von einer Doppel-Frauen-Spitze geführt. Nachdem 2013 Maria Els als Vizeregierungspräsidentin die Arbeit übernahm, wurde am 1. Juli Brigitta Brunner zur Regierungspräsidentin Oberbayerns ernannt. Die gebürtige Oberpfälzerin  kramt in ihrer Geldbörse nachdem sie Lučić bittet,  anhand eines Gegenstandes aus der Handtasche eine Geschichte zu erzählen und  sich damit den MLZ-Lesern vorzustellen. Ein ausgefranster Schmunzelstein kommt zum Vorschein.

Brunner:  Diese Tonarbeit hat mir mein Neffe mit 4 Jahren geschenkt. Heute ist er 18 und ich trage seitdem Tag für Tag den Schmunzelstein mit mir. Seine Worte damals: „Damit du was zu lachen hast. Wenn du traurig bist, brauchst du nur den Stein anzusehen.“  Als leidenschaftliche Schafkopferin weiß ich, dass man einen „Doppler“ braucht. Der Einsatz wird verdoppelt. Der Schmunzelstein ist mein Doppler und er hat mir schon viel Glück gebracht.

Lučić: Sie sind ein lebensfroher Mensch. Sie hätten gar keinen Glücksstein gebraucht.      

Brunner:  Aber es ist gut zu wissen, dass man darauf zurückgreifen kann – symbolisch gesehen. Bei allem Optimismus ist es wichtig im Leben, dass man in schwierigen Situationen auf etwas zurückgreifen kann, dass Zuversicht gibt; dass man weiß, dass es etwas Wichtigeres gibt; dass man sich rückbesinnt, in welch wunderbaren Zeit wir leben. Wir leben in Sicherheit, haben ein gutes Bildungssystem, das lebenerleichternde- und verlängernde Gesundheitssystem, die Umwelt wird bewahrt und unser soziales Gefüge gibt jedem eine Lebensgrundlage. Wie schnell ist dies alles für uns selbstverständlich und wir vergessen, dass es nicht mal 70 Jahre her ist, dass es anders war. Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, in welch außergewöhnlicher Zeit wir leben. Mir jedenfalls hilft es das Leben so positiv zu nehmen. Ich bin dafür dankbar und ein Grund auf  zufriedener Mensch. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Nah am Menschen Rechtsanwältin 

Beatrix Zurek nun Anwältin der Münchner Schulstadt.   Die neue Stadtschulrätin hat sich 4 Schwerpunkte gesetzt, deren Umsetzung jeden Leser freuen wird. Die Unterstützung des MLLV sei ihr sicher.

300 Menschen füllen den Raum. Mitgliederversammlung des Mietervereins München e.V. Beatrix Zurek, Stadträtin, Mutter dreier  Kinder, frisch gebackene Stadtschulrätin und Vorsitzende des Mietervereins. Sie geht von Tisch zu Tisch, begrüßt, plaudert, lacht, macht ein bedenkliches Gesicht und lacht wieder. Zurek spricht mit den Leuten, hört ihnen zu und gibt Antworten. Nimmt sich Zeit. Sie ist nah am Menschen. Nah an 300 Teilnehmern. Nah an 63 000 Mitgliedern des Mietervereins. Seit Juli 2016 ist Beatrix Zurek für 14000 Mitarbeiter im Referat für Bildung und Sport zuständig und für mehr als 1200 städtische und nichtstädtische Kindertagesstätten , für mehr als 300 öffentliche Schulen, für 643 Sporthallen, 32 Schulschwimmbäder und 21 Bezirkssportanlagen. Eine große Aufgabe. Nah am Menschen. Die Vorsitzende des Münchner Lehrer und Lehrerinnenverbands, Waltraud Lučić, beim offiziellen Gespräch im Referat für Bildung und Sport. (weiter lesen ...)


 

 


PENSIONISTEN AKTIV

Juli-Ausflug nach Murnau   

26 erwartungsvolle Pensionisten trafen sich am Hauptbahnhof (einige davon stiegen erst in Pasing zu). In Murnau erwartete uns schon am Bahnhof unsere Stadtführerin Gabriele Macher, die mit den wichtigsten Bauten am Stadtmarkt begann. Emanuel von Seidl hat hier als Architekt viele Häuser geprägt. Von der Mariensäule war es nicht weit bis zur von außen unauffälligen, aber im Innern prächtig ausgestatteten Mariahilfkirche. Weiter ging es zum Schloss und zum Friedhof, wo ein Besuch des Münter-Grabes mit dem schönen Blick auf das Münterhaus nicht fehlen durfte Die Pfarrkirche St. Nikolaus bildete den Abschluss der interessanten Führung mit vielen spannenden Geschichten.   

Zum Mittagessen im Restaurant Auszeit saßen wir nach Belieben draußen oder drinnen, dann teilte sich die Gruppe: der eine Teil spazierte zur Besichtigung im Münterhaus, der andere machte sich auf den Weg zum Schlossmuseum, wo die Ausstellung des Blauen Reiters auf uns wartete. Im oberen Teil des Museums war dann die Sonderausstellung Ödön von Horwarths, die das Lebenswerk dieses Bühnenautors und Kosmopoliten, aber auch seine Verfemung in der Nazizeit darstellte. (weiter lesen ...)


 

 

ABJ MÜNCHEN

Gemeinsam   

Gemeinsam spart man Zeit, fühlt sich weniger allein und erreicht mehr. Unter diesem Motto steht nicht nur die Arbeit der ABJ München. Auch das Jahr sollte gemeinsam beendet werden. 

So fanden sich (zukünftige) Junglehrer bei dem Sommerfest am 18.07.2016 mit der ABJ München zusammen, um das Schuljahr in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Nach der gelungenen Fortbildung zu dem Thema „Klasse Klassleitung“, gehalten von Sabrina Bittner (Lin GS und Schatzmeisterin ABJ München) und Sarah Goldberg (Lin MS und 1. Vorsitzende ABJ München) ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen noch zum Fest zu bleiben, um Erfahrungen auszutauschen, die ABJ München näher kennenzulernen und nicht zuletzt den lauen Sommerabend zu genießen. Für das leibliche Wohl war gesorgt und dank der Spontanität des MLLVs saßen die Jungen auch nicht auf dem Trockenen. (weiter lesen ...)


 

 

KOMMENTAR

Konsequenzen aus dem Amoklauf am OEZ 

Ist – wieder einmal – die Schule gefragt?

Der Amoklauf von David S. am OEZ kostete insgesamt zehn Menschen das Leben – eine Tragödie für deren Familien und Trauma für Freunde, Mitschüler und Lehrkräfte. Er zeigt uns allen, wie verwundbar jeder Einzelne und unsere Gesellschaft insgesamt sind – und das nicht erst seit der Bedrohung durch islamistische Terroristen. 

Offenbar litt David S. unter einer sozialen Phobie. Laut ICD-10 ist die „Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen Gruppen“ ein wesentliches Merkmal dieses psychischen Leidens, häufig verbunden mit „niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik“. Es gibt Hinweise auf genetische Dispositionen, zum Ausbruch kommt die Störung allerdings in der Regel erst durch erhebliche negative Sozialerfahrungen. (weiter lesen ...)


 

 

ABJ MÜNCHEN

So gelingt der Start (in den tollsten Beruf der Welt) 

Mit neuem Konzept und voller Elan startete die ABJ München mit dem „Refcheck“ in das Schuljahr 2016/17. Im Vordergrund der Veranstaltung stand - wie jedes Jahr - die Information der neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zum Einstieg in den erstrebten Beruf. 

Mehr als 30 Teilnehmer fanden sich am Freitag Abend im BLLV-Haus ein. Nach kurzen, aber sehr motivierenden Grußworten der Ehrengäste aus dem Schulamt (Schulrätin Elisabeth Deiß) und der MLLV-Vorsitzenden (Waltraud Lucic) stellten Sarah Goldberg (1. Vorsitzende der ABJ München) und Atilla Zarka in einer Powerpoint-Präsentation die Eckpunkte des Referendariats vor. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE | Schulpreis München

Endspurt: Münchner Schulpreis 

Das Projektteam zum Münchner Schulpreis, der Münchner Serviceagentur für Ganztagsbildung: Frau Sabine Haering und ihre Kollegin Christina Kunz freuen sich darauf, dass es nun bald weiter geht. 

Sie befinden sich im Endspurt für die Preisverleihung. Was heißt das für Sie als Projektteam? 

Sechs Schulen wurden zum Münchner Schulpreis nominiert. Zwei staatliche Grundschulen, eine städtische Realschule, ein städtisches Gymnasium und zwei Schulen aus der Freien Trägerschaft konnten die Jury mit ihren Konzepten überzeugen. Das sind in diesem Jahr viele verschiedene Schularten. 

Wir haben die Besucherteams zusammengestellt und die Zeitschiene! Nun starten wir im Oktober und besuchen die Schulen. 

Wie jedes Jahr besteht hier die Herausforderung für die Jury darin, den Alltag zu sehen, wie die Schule sich organisiert und wie sie das lebt, was in den eingereichten Konzepten beschrieben wurde. Gemäß den geltenden Teilnahmebedingungen und den darin definierten sieben Qualitätsbereichen wird - muss die Jury entscheiden, welche drei Schulen mit dem Münchner Schulpreis prämiert werden. (weiter lesen ...) 


 

 

SCHÜLERFIRMENMESSE MÜNCHEN 

Firm up

Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen singen, spielen, tanzen, stellen sich dar, präsentieren sich auf hervorragender Art und Weise. Das Publikum lacht, applaudiert, wundert sich, ist begeistert, jolt und hat hohen Respekt vor der Arbeit der Mittelschulen sowie  der Band der Mittelschule an der Peslmüllerstraße mit ihrer  hervorragenden Stimme einer 5.-Klasslerin. Talente, Ideen, Firmengründung, Vermarktung, Verkauf, Gewinn oder Verlust – eine begeisternde Kooperation zwischen Schulamt und Wirtschaft lässt Schülerinnen und Schüler zur Höchstform auflaufen. Die filmreife Präsentation haben wir auch der stringenten Organisation des Schulamtsdirektors Wolfgang Kreuzer und der pfiffigen und frechen Moderation zweier Mittelschullehrer, Kulzer und Gollert, zu verdanken. 

Im Vortragssaal der Agentur für Arbeit drängen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Sponsoren und Unterstützer. In der ersten Reihe sitzen die geladenen Gäste und die ehemalige Leitung des Staatlichen Schulamts Georgine Müller sowie der ehemalige Schulamtsdirektor Zimmermann. Vor 13 Jahren hatte sie, damals noch selbst Mittelschulleiter,  mit einer Gruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen und dem Arbeitskreis Mittelschule Wirtschaft die Idee das Projekt Firm-Messe zu gründen. Durch firm sollten die Schüler im Schonraum Schule die Wirklichkeit des Wirtschaftslebens kennen lernen. Dazu gründeten die Schüler eine Schülerfirma entsprechend ihrer Geschäftsidee und agierten real am Markt. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Bilanzbuchhalter, Werbegrafiker und sogar Geschäftsführer. In einem Schülerunternehmen lernen die Jugendlichen im Rahmen des Projekts „firm – Münchner Mittelschulen gründen Schülerfirmen“ unter echten Bedingungen, wie die Wirtschaft funktioniert und erwerben so Schlüsselqualifikationen für das spätere Berufsleben. (weiter lesen ...)


 

 

MLLV INTERVIEW 

Der MLLV im Interview mit Stadtschulrat Schweppe  

MLLV Vorsitzende Waltraud Lučić: 

Herr Schweppe, der MLLV möchte Ihnen Gelegenheit geben, sich bei den Lehrerinnen und Lehrern zu verabschieden. Was möchten Sie Ihnen sagen? 

 

Münchner Stadtschulrat Schweppe: 

Die Entwicklungen und Herausforderungen in den letzten sechs Jahren im Bildungsbereich in München waren derart dynamisch, wie sie meiner Meinung nach seit den Nachkriegsjahren, als Anton Fingerle Stadtschulrat war, nicht mehr waren. Mit den jetzigen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, aber es gibt auch noch viel zu tun.  
Mein Dank gilt allen Lehrerinnen und Lehrern in München und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Referat für Bildung und Sport. Deren Anzahl ist von 12.000 auf 15.000 gestiegen – von 2010 bis heute. In dieser Zeitspanne haben wir z. B. die Förderformel im Elementarbereich umgesetzt, mit der wir 50 Mio. Euro jährlich zusätzlich für die frühe Förderung zur Verfügung stellen. Es wurde eine Elternberatungsstelle eingerichtet, um für die Münchner Eltern da zu sein. Wir haben den Kita-Finder eingeführt. Die Schulen erhielten jährlich 35 Mio. Euro zusätzliches eigenes Budget im Bauunterhalt. (weiter lesen ...)


KURZNACHRICHT

Rolf Habermann wird im Amt bestätigt

Der MLLV freut sich mit Rolf Habermann. Mit 97 % wurde der Beamtenbundvorsitzende von der Delegiertenversammlung wieder gewählt. 


 

 

MLLV

Schule ist BUNT!

War das Motto unseres  diesjährigen 27. Lehrertags. Bunt war sie schon immer, jedoch steigen die Herausforderungen!                              

Die besondere Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen allen ihnen anvertrauten Kindern gerecht zu werden, sie zu fordern, zu fördern und sie individuell zu unterstützen, scheint manchmal eine schier unlösbare Aufgabe. Die Beschulung unserer teilweise traumatisierten Flüchtlingskinder macht uns in gewissen Situationen ratlos. Trotzdem sind wir uns darin einig, dass die Bewältigung dieser Herausforderung einen wichtigen Beitrag für die Integration dieser Kinder in unsere Gesellschaft darstellt. Schule ist der zentrale Ort, diesen Kindern eine Heimat und Geborgenheit zu geben sowie ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, wieder Perspektiven für ihr Leben aufzubauen. Gleichzeitig hat der Lernort Schule die Vorbildfunktion Lernfeld für ein friedliches und menschliches Miteinander zu sein und somit diesen Kindern wieder Sicherheit zu geben. Hierzu bedarf es sicherlich einiger Anstrengungen, Rückschlägen und Ermunterungen bis aus dieser bunten Heterogenität eine Einheit erwächst. Eine Chance, die es sich lohnt zu ergreifen.

Jedoch werden wir diese Aufgabe nicht nur mit unserem Idealismus erfüllen können. Zusätzliche Ressourcen in Form von personeller und materieller Unterstützung sind notwendig. Neben den von der Regierung im Nachtragshaushalt 2016 zur Verfügung gestellten zusätzlichen Mittel, speziell auch für Drittkräfte, bieten ehrenamtliche Helfer und Stiftungen ihre Unterstützung an.

Schule ist nicht nur von Seiten der Schülerschaft bunt. Die Gruppe derer, die an gelingender Schule Beteiligten wird auch bunter. Allein können uns müssen wir diese Herausforderung nicht meistern!

Nehmen wir die Hilfen an!  

Es grüßt sie herzlich 

Ihre Birgit Dittmer-Glaubig   


FACHTAGUNG

Fachtag zur schulischen Inklusion

Inklusion – das ist ein Thema, das vor allem im schulischen Zusammenhang in aller Munde ist und die Gemüter bewegt; die der Eltern, die das Bestmögliche für ihr Kind wollen, die der politisch Verantwortlichen, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen (sollen), die der Lehrkräfte, die Inklusion in der Praxis umsetzen und nicht zuletzt die der betroffenen Kinder.

Daher lautete die Überschrift des Fachtags des MLLV/BLLV  „Gemeinsam. Lernen“

Bildungspolitiker verschiedener Parteien und politischer Ebenen äußerte sich zum aktuellen Stand der Inklusion an Schulen und gaben Auskunft über die zukünftigen Bestrebungen, zeitnah Verbesserungen zu erzielen.

Staatssekretär Georg Eisenreich (CSU) stellte zu Beginn seines Statements ein bekanntes Zitat des verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker vorweg: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ (weiter lesen ...)


FACHTAGUNG

Schule ist BUNT

 

 

Bildung-Unterricht-Netzwerk-Taten | Der Flüchtlingsstrom ist die größte Herausforderung der jüngsten Geschichte“! 

 

Der 27. Lehrertag  des MLLV stand ganz im Zeichen der aktuellen politischen Diskussion. Politiker aus allen bildungspolitischen Ebenen und Fraktionen äußerten sich zu der Flüchtlingsbewegung und deren Auswirkungen auf die Bildungspolitik.

 

Staatssekretär Georg Eisenreich (Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) betonte in seinem Statement, dass der Flüchtlingsstrom die größte Herausforderung der jüngsten Geschichte ist. Das Anliegen der bayerischen Staatsregierung ist es, den Menschen die ein Bleiberecht haben, die bestmöglichen Chancen in der Gesellschaft zu ermöglichen. (weiter lesen ...)


GANZTAGSKONGRESS

5. Münchner Ganztagskongress 2016

Lightning talks, Planungswerkstatt, Forum der Möglichkeiten, , Ausstellungen, drei Tag volles Programm im Flipbook präsentiert und die Auszeichnung Münchens bester Schulen. Namhafte Referenten rundeten das Angebot im Hauptvortrag und  in zahlreichen workshops inhaltlich ab. 1200 interessierte Lehrerinnen und Lehrer besuchten den Kongress.

Stadtschulrat Schweppe führte stolz in den Kongress ein. „Der Münchner Ganztagskongress ist der größte Deutschlands und wenn man ins Programm schaut, auch der attraktivste.“  Er bedankte sich bei der Serviceagentur für die hervorragende Organisation, allen voran Sabine Haering und Dirk Adomat. Schweppe verweist auf den Münchner Bildungsbericht, der die Benachteiligung der Kinder aus sozioökonomisch schwachen Familien belegt. Ganztagsbildung kann hier ausgleichen. Es gilt die Bildungspotentiale zu erkennen, mit moderner, zeitgemäßer Pädagogik zu fördern und in einem Netzwerk mit außerschulischen Partnern die Kinder abzufedern. (weiter lesen ... ) 


 

 

VORSITZENDE

Er geht an/erreicht, was machbar ist

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle habe ihn als angenehmen Gesprächspartner schätzen gelernt, der immer bereit sei, für die Sache zu kämpfen, dabei aber nie den Blick für das Machbare aus den Augen verliere. Auch Finanzminister Dr. Markus Söder sieht in ihm einen kompetenten Gesprächs- und Verhandlungspartner, der auch auf Bundesebene im Einklang mit den Zielen der bayerischen Staatsregierung agiert. 

Dank seiner Fachkompetenz und seines Engagements - da sind sich beide einig - habe Bayern das modernste Dienstrecht und den leistungsfähigsten öffentlichen Dienst in Deutschland.

Wer ist dieser Held der bayerischen Lehrerinnen und Lehrer?

Die Rede ist von Rolf Habermann.

Ein Mann, der mit seinen Fähigkeiten als Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), Mitglied des dbb-Bundesvorstands, Vorsitzender des Hauptpersonalrates beim Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst und als Abteilungsleiter Dienstrecht und Besoldung im BLLV für uns Lehrerinnen und Lehrer rausholt, was machbar ist.

Die MLZ machte sich im Interview einen eigenen Eindruck vom angenehmen Gesprächspartner Rolf Habermann.

(weiter lesen ...)


ABTEILUNG BERUFSWISSENSCHAFT – Florian Schmidt

Interkulturelle Kompetenz als APP?

München. Die APP „Kinder auf der Flucht“ ist ein Schritt, das Zusammenleben von Jugendlichen mit unterschiedlicher Herkunft und das Verständnis für die individuellen, sozialen und kulturellen Hintergründe zu fördern. Die APP „Kinder auf der Flucht“ - kostenlos zum Download für alle gängigen Betriebssysteme.

Meine Klasse nahm im Juni 2015 die Chance wahr, an einem Workshop zur Erstellung einer APP teilzunehmen, die einen bildungspolitischen Ansatz verfolgt. Eine APP (Application Software) ist ein kleines Anwenderprogramm für den Computer oder für das Smartphone. In diesem Workshop waren die Schüler aufgefordert, sich Gedanken zu der inhaltlichen und grafischen Gestaltung einer App zu machen. Was erwartet ein Jugendlicher von einer APP? Wie sollte eine grafische Darstellung umgesetzt werden? Welche Elemente einer APP erzielen einen motivationalen Langzeitfaktor? Was interessiert den Jugendlichen am Thema Flucht? (weiter lesen ...)


 

 

BERUFSWISSENSCHAFT

Leadership in Berlin

6. Forum Leadership in der Lehrerbildung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Robert Bosch Stiftung in Berlin zum Thema: Bildet Banden! Vernetzung und Kooperation als Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung 

Am 19./20. November 2015 trafen sich  Akteure aus Lehrerbildung,

Schule, Bildungsverwaltung, Stiftungen und anderen relevanten Feldern aus nahezu allen Bundesländern  zu einem Dialog zu den  Themen:

• Ziele von Vernetzung und Kooperation

• Personalentwicklung

• Führung

• Übergänge/Schnittstellen

Vernetzung und Kooperation unter Akteuren der Lehrerbildung sind eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften. Dafür braucht es den Dialog und die Zusammenarbeit all derjenigen, die Lehrerbildung gestalten: Haben wir eine gemeinsame Vision, was Lehrerbildung leisten soll und kann? (weiter lesen ...)


 

 

Abt. Berufswissenschaft - Birgit Dittmer-Glaubig, Florian Schmidt

27. Lehrertag 2016 am 27.02.16 an der MS Gotzinger Platz - JETZT ANMELDEN

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, 

Schule ist bunt. Der Titel des kommenden 27. Münchner Lehrertages ist bewusst offen gehalten. Wir sind uns sicher, dass Sie für sich ganz persönlich ein Beispiel aus ihrem Schulalltag vor Augen haben, das diese Vielseitigkeit widerspiegelt. Wenn nicht Sie, wer dann kann von den vielen Bemühungen berichten, die Sie unternehmen, die Heterogenität der Schule zu verarbeiten. Sei es durch Integrationsprojekte, individuelle Fördermaßnahmen, projektorientierte Unterrichtsmethoden oder der Herausforderung, vor der wir alle stehen: Die Integration der nach München kommenden Kinder mit Fluchthintergrund.

Der Hauptvortrag von Frau Lourdes Ros „Schule für Flüchtlinge - Hürden überwinden, Chancen nutzen." soll hierfür Perspektiven aufzeigen. Die Hauptreferentin ist stellvertretender geschäftsführender Vorstand der IG – InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung. Die IG unterstützt die Bildungsaktivitäten von Migrantinnen und Migranten in München und ist Träger von vielen Integrationsprojekten. Ros ist Lehrbeauftragte am Institut für Deutsch als Fremdsprache und Autorin für Lehrmittel in diesem Fachbereich.

HIER ANMELDEN


 

 

BERUFSWISSENSCHAFT

TAFF –Talente finden und fördern: Begabungsförderung an der  Mittelschule

Viele Mittelschülerinnen und Mittelschüler haben Talente – z.B. im musischen, organisatorischen, sozialen und handwerklich-praktischen Bereich – die im normalen Schulalltag nicht gleich auf dem ersten Blick  erkannt werden oder die aus Zeitgründen nicht die notwendige Beachtung finden können. Hier setzt TAFF an! 

Der Modellversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern TAFF -„Talente finden und fördern an der Mittelschule“ ist zum Schuljahr 2015/2016 gestartet und auf vier Jahre angelegt. Insgesamt 27 Mittelschulen aus ganz Bayern sind mit ihren Jahrgangsstufen sechs bis neun beteiligt. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch Prof. Dr. Thomas Eberle, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Unterstützt wird  das Vorhaben durch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Auftaktveranstaltung den Modellversuch nachdrücklich begrüßte: „Die bayerische Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb. (weiter lesen ...)


 

 

 

Fortbildung für Lehrkräfte an Übergangsklassen!

Der MLLV-Arbeitskreis „Integration / Deutsch als Zweitsprache“ veranstaltet eine Fortbildung zu o.g. Thema. Den Zeitplan und die Inhalte ersehen Sie hier

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Freistellung vom Unterricht am Freitag (Hospitation) wird vom Staatl. Schulamt genehmigt.

Anmeldungen bis Montag, 14.12.2015 an den MLLV Integrationsbeauftragten Dominik Bauer unter Email: badomk (at) web.de


FACHGRUPPE FACHLEHRER m/t

Die neue Fachgruppe der Fachlehrer trifft sich zu ihrem ersten Treffen

Im Bayreuther Staatsinstitut stehen die Türen offen – Neue Ideen für die Zukunft

Bayreuth – Der stellvertretende Landesfachgruppenleiter Sebastian Waßmann ist derzeit häufig in seiner alten Heimat in der oberfränkischen Regierungshauptstadt. Zwei wichtige Termine standen im Oktober an. Das Bayreuther Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern wurde 50 Jahre alt und die neu gewählte Landesfachgruppe traf sich zwei Wochen später zur ersten Arbeitssitzung.

Es stehen wichtige Themen auf der Tagesordnung. Die Fachlehrerausbildung ist nach wie vor hoch anerkannt und wird seit einigen Jahren auch immer mehr ausgebaut. Die neuen Ausbildungsplätze reichen aber noch lange nicht aus, um eine stabile Versorgung mit Fachlehrern m/t bayernweit an den Schulen zu erreichen. Viele musich-technische Fachlehrer unterrichten ausschließlich in den Abschlussklassen im Fach Technik. Die studierten Profilfächer Kunst oder Sport werden häufig nicht von den dafür perfekt ausgebildeten Fachlehrern unterrichtet. Gerade diese Bereiche stellen aber die Fächer dar, die den jungen Studierenden besonders am Herzen liegen und die sie besonders charakterlich verinnerlichen und vertreten. (weiter lesen ...)


 

 

FACHLEHRER 

Mittelschüler vom Gotzinger Platz erobern die Akademie der Bildenden Künste

Das Projekt Kunstpaten, das von privaten Stiftungen gefördert und in Partnerschaft mit der Stiftung art131 und dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durchgeführt wird, ermöglicht es interessierten Schülern richtigen Künstlern einen Blick über die Schultern werfen zu können – Sebastian Waßmann findet das einfach super!

München im Oktober 2014  – eine Projekteinladung trifft im Sekretariat der Mittelschule am Gotzinger Platz ein. Das Ministerium sucht engagierte Lehrer und Schüler für das Projekt Kunstpaten. Die Kunstlehrerin Frau Schiller (Fachlehramtsanwärterin)  und der Kunstlehrer Herr Waßmann (Fachberater für Kunst) waren sofort sehr angetan vom Projekt und fanden schnell 10 begeisterte, engagierte Schüler. (weiter lesen ...)


 

 

„Der Münchner Schulpreis“

aktueller Stand aus der Sicht der Verbandsvorsitzenden Frau Waltraud Lucic

Vielen Schulen in München gelingt es, für Lernen zu begeistern und Schule als Ort des Staunens zu gestalten. Sie setzen Kreativität frei, lassen Lust an Leistungen entstehen, stärken Lebensfreude und Lebensmut und erziehen zu Fairness und Verantwortung.

Diese hervorragenden Schulen sind pädagogisch richtungsweisend. Damit ihre Konzepte und Ideen auch für andere Schulen wirksam werden können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. 

Sicher erinnern Sie sich an unseren Artikel, als der MLLV für den Münchner Schulpreis geworben hat. 

Auch in der zweiten Runde zum Preis für den Münchner Schulpreis haben sich Schulen aus den unterschiedlichsten Schularten beworben. (weiter lesen ...)


 

 

Der MLLV beim Festakt zur Gründung der Stiftung

WERTEBÜNDNIS BAYERN

Demokratie, Teamgeist, Verantwortung – welche Werte zählen? Junge Menschen über Wertefragen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln ermuntern – das will das WERTEBÜNDNIS BAYERN, das im März 2010 auf Initiative von Ministerpräsident Seehofer gegründete wurde. Hierzu werden etwa in den Bereichen Demokratiebildung, Medienkompetenz und interkulturelle Kommunikation verschiedene Projekte organisiert.

Der BLLV / MLLV beteiligte sich von Beginn an beim WERTEBÜNDNIS BAYERN und brachte sich mit dem Projekt „WERTvoll MITeinander“ – Interkulturelle Bildung für ein gelingendes Zusammenleben“ ein. Im Rahmen von WERTvoll MITeinander wurden ausgewählte Schulen aller Schularten intensiv und individuell in ihrem interkulturellen Entwicklungsprozess vor Ort unterstützt. (weiter lesen ...)


 

 

Lernen 2.0

Individuell fördern – kein Problem mehr

Nutzen Sie schon die Potenziale digitalen Lernens in Mathematik und DaZ?

Jeder Schüler bekommt genau die Aufgaben, die seinem Lernstand entsprechen. Jeder Schüler erhält bei fehlerhaften Ansätzen sofort individuelle Hilfestellungen. Jeder Schüler wird Schritt für Schritt auf seinem eigenen Lernweg begleitet. Motivierende Erfolgserlebnisse für alle statt Lernfrust für die „Schwachen“ und Langeweile für die „Spitze“ – ein schöner Traum? Ein unrealistischer Anspruch an uns Lehrer? Heute nicht mehr. Digitales Lernen mit interaktiven Programmen erreicht bisher ungeahnte Qualitäten, die wir nutzen sollten.

Vieles hat sich in den letzten Jahren im Bereich der digitalen Medien getan: An den Münchner Schulen wurde viel Geld in neue Geräte investiert. Auch an den Grundschulen stehen moderne Computerräume zur Verfügung, die Ausstattung mit Whiteboards schreitet voran, Tablets rücken in Sichtweite. (weiter lesen ...)


 

 

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