Willkommen beim MLLV

dem Münchner Bezirksverband des bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands 

Hier finden Sie unsere aktuellen Themen


VORSITZENDE

Ein neues Schuljahr beginnt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,  

das neue Schuljahr möchte ich mit ein paar grundsätzlichen Gedanken beginnen.  

München ist bunt. München wird immer bunter. Verschiede Kulturen und Religionen müssen nicht trennen, sondern können ein bereicherndes Miteinander ergeben. Münchner Schulen leben vor, dass der Balance-Akt „Vielfalt“ gelingen kann, wenn man sich gemeinsam darauf einlässt, wenn sich alle dafür öffnen und bereit sind für die eigene Sensibilisierung und die Verständigung. Respekt und Wertschätzung ermöglichen Vielfalt auf Augenhöhe.  

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher sozialer Prägung und mit verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Grundlagen bringt zwangsläufig auch eine Veränderung von Wertorientierungen mit sich. Mit dem Perspektivenwechsel überprüfen wir unser vorhandenes Wertefundament immer wieder, korrigieren, ergänzen und lehnen Unverhandelbares ab. Wir spüren derzeit sehr stark, dass gerade junge Menschen Halt, Sicherheit und Orientierung für die Gestaltung ihres Lebens suchen. Sie brauchen feste Werte. Werte geben Orientierung, stärken und festigen das Zusammenleben, stützen und stärken Freiheit und Demokratie. Das ist ein Gewinn für jeden Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft.  (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Eine außergewöhnliche Frau in einer außergewöhnlichen Zeit

Die Regierung Oberbayern wird nun von einer Doppel-Frauen-Spitze geführt. Nachdem 2013 Maria Els als Vizeregierungspräsidentin die Arbeit übernahm, wurde am 1. Juli Brigitta Brunner zur Regierungspräsidentin Oberbayerns ernannt.

Die gebürtige Oberpfälzerin  kramt in ihrer Geldbörse nachdem sie Lučić bittet,  anhand eines Gegenstandes aus der Handtasche eine Geschichte zu erzählen und  sich damit den MLZ-Lesern vorzustellen. Ein ausgefranster Schmunzelstein kommt zum Vorschein. 

Brunner:  Diese Tonarbeit hat mir mein Neffe mit 4 Jahren geschenkt. Heute ist er 18 und ich trage seitdem Tag für Tag den Schmunzelstein mit mir. Seine Worte damals: „Damit du was zu lachen hast. Wenn du traurig bist, brauchst du nur den Stein anzusehen.“  Als leidenschaftliche Schafkopferin weiß ich, dass man einen „Doppler“ braucht. Der Einsatz wird verdoppelt. Der Schmunzelstein ist mein Doppler und er hat mir schon viel Glück gebracht. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE

Nah am Menschen Rechtsanwältin 

Beatrix Zurek nun Anwältin der Münchner Schulstadt.   Die neue Stadtschulrätin hat sich 4 Schwerpunkte gesetzt, deren Umsetzung jeden Leser freuen wird. Die Unterstützung des MLLV sei ihr sicher.

300 Menschen füllen den Raum. Mitgliederversammlung des Mietervereins München e.V. Beatrix Zurek, Stadträtin, Mutter dreier  Kinder, frisch gebackene Stadtschulrätin und Vorsitzende des Mietervereins. Sie geht von Tisch zu Tisch, begrüßt, plaudert, lacht, macht ein bedenkliches Gesicht und lacht wieder. Zurek spricht mit den Leuten, hört ihnen zu und gibt Antworten. Nimmt sich Zeit. Sie ist nah am Menschen. Nah an 300 Teilnehmern. Nah an 63 000 Mitgliedern des Mietervereins. Seit Juli 2016 ist Beatrix Zurek für 14000 Mitarbeiter im Referat für Bildung und Sport zuständig und für mehr als 1200 städtische und nichtstädtische Kindertagesstätten , für mehr als 300 öffentliche Schulen, für 643 Sporthallen, 32 Schulschwimmbäder und 21 Bezirkssportanlagen. Eine große Aufgabe. Nah am Menschen. Die Vorsitzende des Münchner Lehrer und Lehrerinnenverbands, Waltraud Lučić, beim offiziellen Gespräch im Referat für Bildung und Sport. (weiter lesen ...)


 

 


PENSIONISTEN AKTIV

Juli-Ausflug nach Murnau   

26 erwartungsvolle Pensionisten trafen sich am Hauptbahnhof (einige davon stiegen erst in Pasing zu). In Murnau erwartete uns schon am Bahnhof unsere Stadtführerin Gabriele Macher, die mit den wichtigsten Bauten am Stadtmarkt begann. Emanuel von Seidl hat hier als Architekt viele Häuser geprägt. Von der Mariensäule war es nicht weit bis zur von außen unauffälligen, aber im Innern prächtig ausgestatteten Mariahilfkirche. Weiter ging es zum Schloss und zum Friedhof, wo ein Besuch des Münter-Grabes mit dem schönen Blick auf das Münterhaus nicht fehlen durfte Die Pfarrkirche St. Nikolaus bildete den Abschluss der interessanten Führung mit vielen spannenden Geschichten.   

Zum Mittagessen im Restaurant Auszeit saßen wir nach Belieben draußen oder drinnen, dann teilte sich die Gruppe: der eine Teil spazierte zur Besichtigung im Münterhaus, der andere machte sich auf den Weg zum Schlossmuseum, wo die Ausstellung des Blauen Reiters auf uns wartete. Im oberen Teil des Museums war dann die Sonderausstellung Ödön von Horwarths, die das Lebenswerk dieses Bühnenautors und Kosmopoliten, aber auch seine Verfemung in der Nazizeit darstellte. (weiter lesen ...)


 

 

ABJ MÜNCHEN

Gemeinsam   

Gemeinsam spart man Zeit, fühlt sich weniger allein und erreicht mehr. Unter diesem Motto steht nicht nur die Arbeit der ABJ München. Auch das Jahr sollte gemeinsam beendet werden. 

So fanden sich (zukünftige) Junglehrer bei dem Sommerfest am 18.07.2016 mit der ABJ München zusammen, um das Schuljahr in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Nach der gelungenen Fortbildung zu dem Thema „Klasse Klassleitung“, gehalten von Sabrina Bittner (Lin GS und Schatzmeisterin ABJ München) und Sarah Goldberg (Lin MS und 1. Vorsitzende ABJ München) ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen noch zum Fest zu bleiben, um Erfahrungen auszutauschen, die ABJ München näher kennenzulernen und nicht zuletzt den lauen Sommerabend zu genießen. Für das leibliche Wohl war gesorgt und dank der Spontanität des MLLVs saßen die Jungen auch nicht auf dem Trockenen. (weiter lesen ...)


 

 

KOMMENTAR

Konsequenzen aus dem Amoklauf am OEZ 

Ist – wieder einmal – die Schule gefragt?

Der Amoklauf von David S. am OEZ kostete insgesamt zehn Menschen das Leben – eine Tragödie für deren Familien und Trauma für Freunde, Mitschüler und Lehrkräfte. Er zeigt uns allen, wie verwundbar jeder Einzelne und unsere Gesellschaft insgesamt sind – und das nicht erst seit der Bedrohung durch islamistische Terroristen. 

Offenbar litt David S. unter einer sozialen Phobie. Laut ICD-10 ist die „Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen Gruppen“ ein wesentliches Merkmal dieses psychischen Leidens, häufig verbunden mit „niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik“. Es gibt Hinweise auf genetische Dispositionen, zum Ausbruch kommt die Störung allerdings in der Regel erst durch erhebliche negative Sozialerfahrungen. (weiter lesen ...)


 

 

ABJ MÜNCHEN

So gelingt der Start (in den tollsten Beruf der Welt) 

Mit neuem Konzept und voller Elan startete die ABJ München mit dem „Refcheck“ in das Schuljahr 2016/17. Im Vordergrund der Veranstaltung stand - wie jedes Jahr - die Information der neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zum Einstieg in den erstrebten Beruf. 

Mehr als 30 Teilnehmer fanden sich am Freitag Abend im BLLV-Haus ein. Nach kurzen, aber sehr motivierenden Grußworten der Ehrengäste aus dem Schulamt (Schulrätin Elisabeth Deiß) und der MLLV-Vorsitzenden (Waltraud Lucic) stellten Sarah Goldberg (1. Vorsitzende der ABJ München) und Atilla Zarka in einer Powerpoint-Präsentation die Eckpunkte des Referendariats vor. (weiter lesen ...)


 

 

VORSITZENDE | Schulpreis München

Endspurt: Münchner Schulpreis 

Das Projektteam zum Münchner Schulpreis, der Münchner Serviceagentur für Ganztagsbildung: Frau Sabine Haering und ihre Kollegin Christina Kunz freuen sich darauf, dass es nun bald weiter geht. 

Sie befinden sich im Endspurt für die Preisverleihung. Was heißt das für Sie als Projektteam? 

Sechs Schulen wurden zum Münchner Schulpreis nominiert. Zwei staatliche Grundschulen, eine städtische Realschule, ein städtisches Gymnasium und zwei Schulen aus der Freien Trägerschaft konnten die Jury mit ihren Konzepten überzeugen. Das sind in diesem Jahr viele verschiedene Schularten. 

Wir haben die Besucherteams zusammengestellt und die Zeitschiene! Nun starten wir im Oktober und besuchen die Schulen. 

Wie jedes Jahr besteht hier die Herausforderung für die Jury darin, den Alltag zu sehen, wie die Schule sich organisiert und wie sie das lebt, was in den eingereichten Konzepten beschrieben wurde. Gemäß den geltenden Teilnahmebedingungen und den darin definierten sieben Qualitätsbereichen wird - muss die Jury entscheiden, welche drei Schulen mit dem Münchner Schulpreis prämiert werden. (weiter lesen ...) 


 

 

SCHÜLERFIRMENMESSE MÜNCHEN 

Firm up

Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen singen, spielen, tanzen, stellen sich dar, präsentieren sich auf hervorragender Art und Weise. Das Publikum lacht, applaudiert, wundert sich, ist begeistert, jolt und hat hohen Respekt vor der Arbeit der Mittelschulen sowie  der Band der Mittelschule an der Peslmüllerstraße mit ihrer  hervorragenden Stimme einer 5.-Klasslerin. Talente, Ideen, Firmengründung, Vermarktung, Verkauf, Gewinn oder Verlust – eine begeisternde Kooperation zwischen Schulamt und Wirtschaft lässt Schülerinnen und Schüler zur Höchstform auflaufen. Die filmreife Präsentation haben wir auch der stringenten Organisation des Schulamtsdirektors Wolfgang Kreuzer und der pfiffigen und frechen Moderation zweier Mittelschullehrer, Kulzer und Gollert, zu verdanken. 

Im Vortragssaal der Agentur für Arbeit drängen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Sponsoren und Unterstützer. In der ersten Reihe sitzen die geladenen Gäste und die ehemalige Leitung des Staatlichen Schulamts Georgine Müller sowie der ehemalige Schulamtsdirektor Zimmermann. Vor 13 Jahren hatte sie, damals noch selbst Mittelschulleiter,  mit einer Gruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen und dem Arbeitskreis Mittelschule Wirtschaft die Idee das Projekt Firm-Messe zu gründen. Durch firm sollten die Schüler im Schonraum Schule die Wirklichkeit des Wirtschaftslebens kennen lernen. Dazu gründeten die Schüler eine Schülerfirma entsprechend ihrer Geschäftsidee und agierten real am Markt. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Bilanzbuchhalter, Werbegrafiker und sogar Geschäftsführer. In einem Schülerunternehmen lernen die Jugendlichen im Rahmen des Projekts „firm – Münchner Mittelschulen gründen Schülerfirmen“ unter echten Bedingungen, wie die Wirtschaft funktioniert und erwerben so Schlüsselqualifikationen für das spätere Berufsleben. (weiter lesen ...)


 

 

MLLV INTERVIEW 

Der MLLV im Interview mit Stadtschulrat Schweppe  

MLLV Vorsitzende Waltraud Lučić: 

Herr Schweppe, der MLLV möchte Ihnen Gelegenheit geben, sich bei den Lehrerinnen und Lehrern zu verabschieden. Was möchten Sie Ihnen sagen? 

 

Münchner Stadtschulrat Schweppe: 

Die Entwicklungen und Herausforderungen in den letzten sechs Jahren im Bildungsbereich in München waren derart dynamisch, wie sie meiner Meinung nach seit den Nachkriegsjahren, als Anton Fingerle Stadtschulrat war, nicht mehr waren. Mit den jetzigen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, aber es gibt auch noch viel zu tun.  
Mein Dank gilt allen Lehrerinnen und Lehrern in München und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Referat für Bildung und Sport. Deren Anzahl ist von 12.000 auf 15.000 gestiegen – von 2010 bis heute. In dieser Zeitspanne haben wir z. B. die Förderformel im Elementarbereich umgesetzt, mit der wir 50 Mio. Euro jährlich zusätzlich für die frühe Förderung zur Verfügung stellen. Es wurde eine Elternberatungsstelle eingerichtet, um für die Münchner Eltern da zu sein. Wir haben den Kita-Finder eingeführt. Die Schulen erhielten jährlich 35 Mio. Euro zusätzliches eigenes Budget im Bauunterhalt. (weiter lesen ...)


KURZNACHRICHT

Rolf Habermann wird im Amt bestätigt

Der MLLV freut sich mit Rolf Habermann. Mit 97 % wurde der Beamtenbundvorsitzende von der Delegiertenversammlung wieder gewählt. 


 

 

MLLV

Schule ist BUNT!

War das Motto unseres  diesjährigen 27. Lehrertags. Bunt war sie schon immer, jedoch steigen die Herausforderungen!                              

Die besondere Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen allen ihnen anvertrauten Kindern gerecht zu werden, sie zu fordern, zu fördern und sie individuell zu unterstützen, scheint manchmal eine schier unlösbare Aufgabe. Die Beschulung unserer teilweise traumatisierten Flüchtlingskinder macht uns in gewissen Situationen ratlos. Trotzdem sind wir uns darin einig, dass die Bewältigung dieser Herausforderung einen wichtigen Beitrag für die Integration dieser Kinder in unsere Gesellschaft darstellt. Schule ist der zentrale Ort, diesen Kindern eine Heimat und Geborgenheit zu geben sowie ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, wieder Perspektiven für ihr Leben aufzubauen. Gleichzeitig hat der Lernort Schule die Vorbildfunktion Lernfeld für ein friedliches und menschliches Miteinander zu sein und somit diesen Kindern wieder Sicherheit zu geben. Hierzu bedarf es sicherlich einiger Anstrengungen, Rückschlägen und Ermunterungen bis aus dieser bunten Heterogenität eine Einheit erwächst. Eine Chance, die es sich lohnt zu ergreifen.

Jedoch werden wir diese Aufgabe nicht nur mit unserem Idealismus erfüllen können. Zusätzliche Ressourcen in Form von personeller und materieller Unterstützung sind notwendig. Neben den von der Regierung im Nachtragshaushalt 2016 zur Verfügung gestellten zusätzlichen Mittel, speziell auch für Drittkräfte, bieten ehrenamtliche Helfer und Stiftungen ihre Unterstützung an.

Schule ist nicht nur von Seiten der Schülerschaft bunt. Die Gruppe derer, die an gelingender Schule Beteiligten wird auch bunter. Allein können uns müssen wir diese Herausforderung nicht meistern!

Nehmen wir die Hilfen an!  

Es grüßt sie herzlich 

Ihre Birgit Dittmer-Glaubig   


FACHTAGUNG

Fachtag zur schulischen Inklusion

Inklusion – das ist ein Thema, das vor allem im schulischen Zusammenhang in aller Munde ist und die Gemüter bewegt; die der Eltern, die das Bestmögliche für ihr Kind wollen, die der politisch Verantwortlichen, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen (sollen), die der Lehrkräfte, die Inklusion in der Praxis umsetzen und nicht zuletzt die der betroffenen Kinder.

Daher lautete die Überschrift des Fachtags des MLLV/BLLV  „Gemeinsam. Lernen“

Bildungspolitiker verschiedener Parteien und politischer Ebenen äußerte sich zum aktuellen Stand der Inklusion an Schulen und gaben Auskunft über die zukünftigen Bestrebungen, zeitnah Verbesserungen zu erzielen.

Staatssekretär Georg Eisenreich (CSU) stellte zu Beginn seines Statements ein bekanntes Zitat des verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker vorweg: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ (weiter lesen ...)


FACHTAGUNG

Schule ist BUNT

 

 

Bildung-Unterricht-Netzwerk-Taten | Der Flüchtlingsstrom ist die größte Herausforderung der jüngsten Geschichte“! 

 

Der 27. Lehrertag  des MLLV stand ganz im Zeichen der aktuellen politischen Diskussion. Politiker aus allen bildungspolitischen Ebenen und Fraktionen äußerten sich zu der Flüchtlingsbewegung und deren Auswirkungen auf die Bildungspolitik.

 

Staatssekretär Georg Eisenreich (Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) betonte in seinem Statement, dass der Flüchtlingsstrom die größte Herausforderung der jüngsten Geschichte ist. Das Anliegen der bayerischen Staatsregierung ist es, den Menschen die ein Bleiberecht haben, die bestmöglichen Chancen in der Gesellschaft zu ermöglichen. (weiter lesen ...)


GANZTAGSKONGRESS

5. Münchner Ganztagskongress 2016

Lightning talks, Planungswerkstatt, Forum der Möglichkeiten, , Ausstellungen, drei Tag volles Programm im Flipbook präsentiert und die Auszeichnung Münchens bester Schulen. Namhafte Referenten rundeten das Angebot im Hauptvortrag und  in zahlreichen workshops inhaltlich ab. 1200 interessierte Lehrerinnen und Lehrer besuchten den Kongress.

Stadtschulrat Schweppe führte stolz in den Kongress ein. „Der Münchner Ganztagskongress ist der größte Deutschlands und wenn man ins Programm schaut, auch der attraktivste.“  Er bedankte sich bei der Serviceagentur für die hervorragende Organisation, allen voran Sabine Haering und Dirk Adomat. Schweppe verweist auf den Münchner Bildungsbericht, der die Benachteiligung der Kinder aus sozioökonomisch schwachen Familien belegt. Ganztagsbildung kann hier ausgleichen. Es gilt die Bildungspotentiale zu erkennen, mit moderner, zeitgemäßer Pädagogik zu fördern und in einem Netzwerk mit außerschulischen Partnern die Kinder abzufedern. (weiter lesen ... ) 


 

 

VORSITZENDE

Er geht an/erreicht, was machbar ist

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle habe ihn als angenehmen Gesprächspartner schätzen gelernt, der immer bereit sei, für die Sache zu kämpfen, dabei aber nie den Blick für das Machbare aus den Augen verliere. Auch Finanzminister Dr. Markus Söder sieht in ihm einen kompetenten Gesprächs- und Verhandlungspartner, der auch auf Bundesebene im Einklang mit den Zielen der bayerischen Staatsregierung agiert. 

Dank seiner Fachkompetenz und seines Engagements - da sind sich beide einig - habe Bayern das modernste Dienstrecht und den leistungsfähigsten öffentlichen Dienst in Deutschland.

Wer ist dieser Held der bayerischen Lehrerinnen und Lehrer?

Die Rede ist von Rolf Habermann.

Ein Mann, der mit seinen Fähigkeiten als Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), Mitglied des dbb-Bundesvorstands, Vorsitzender des Hauptpersonalrates beim Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst und als Abteilungsleiter Dienstrecht und Besoldung im BLLV für uns Lehrerinnen und Lehrer rausholt, was machbar ist.

Die MLZ machte sich im Interview einen eigenen Eindruck vom angenehmen Gesprächspartner Rolf Habermann.

(weiter lesen ...)


ABTEILUNG BERUFSWISSENSCHAFT – Florian Schmidt

Interkulturelle Kompetenz als APP?

München. Die APP „Kinder auf der Flucht“ ist ein Schritt, das Zusammenleben von Jugendlichen mit unterschiedlicher Herkunft und das Verständnis für die individuellen, sozialen und kulturellen Hintergründe zu fördern. Die APP „Kinder auf der Flucht“ - kostenlos zum Download für alle gängigen Betriebssysteme.

Meine Klasse nahm im Juni 2015 die Chance wahr, an einem Workshop zur Erstellung einer APP teilzunehmen, die einen bildungspolitischen Ansatz verfolgt. Eine APP (Application Software) ist ein kleines Anwenderprogramm für den Computer oder für das Smartphone. In diesem Workshop waren die Schüler aufgefordert, sich Gedanken zu der inhaltlichen und grafischen Gestaltung einer App zu machen. Was erwartet ein Jugendlicher von einer APP? Wie sollte eine grafische Darstellung umgesetzt werden? Welche Elemente einer APP erzielen einen motivationalen Langzeitfaktor? Was interessiert den Jugendlichen am Thema Flucht? (weiter lesen ...)


 

 

BERUFSWISSENSCHAFT

Leadership in Berlin

6. Forum Leadership in der Lehrerbildung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Robert Bosch Stiftung in Berlin zum Thema: Bildet Banden! Vernetzung und Kooperation als Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung 

Am 19./20. November 2015 trafen sich  Akteure aus Lehrerbildung,

Schule, Bildungsverwaltung, Stiftungen und anderen relevanten Feldern aus nahezu allen Bundesländern  zu einem Dialog zu den  Themen:

• Ziele von Vernetzung und Kooperation

• Personalentwicklung

• Führung

• Übergänge/Schnittstellen

Vernetzung und Kooperation unter Akteuren der Lehrerbildung sind eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften. Dafür braucht es den Dialog und die Zusammenarbeit all derjenigen, die Lehrerbildung gestalten: Haben wir eine gemeinsame Vision, was Lehrerbildung leisten soll und kann? (weiter lesen ...)


 

 

Abt. Berufswissenschaft - Birgit Dittmer-Glaubig, Florian Schmidt

27. Lehrertag 2016 am 27.02.16 an der MS Gotzinger Platz - JETZT ANMELDEN

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, 

Schule ist bunt. Der Titel des kommenden 27. Münchner Lehrertages ist bewusst offen gehalten. Wir sind uns sicher, dass Sie für sich ganz persönlich ein Beispiel aus ihrem Schulalltag vor Augen haben, das diese Vielseitigkeit widerspiegelt. Wenn nicht Sie, wer dann kann von den vielen Bemühungen berichten, die Sie unternehmen, die Heterogenität der Schule zu verarbeiten. Sei es durch Integrationsprojekte, individuelle Fördermaßnahmen, projektorientierte Unterrichtsmethoden oder der Herausforderung, vor der wir alle stehen: Die Integration der nach München kommenden Kinder mit Fluchthintergrund.

Der Hauptvortrag von Frau Lourdes Ros „Schule für Flüchtlinge - Hürden überwinden, Chancen nutzen." soll hierfür Perspektiven aufzeigen. Die Hauptreferentin ist stellvertretender geschäftsführender Vorstand der IG – InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung. Die IG unterstützt die Bildungsaktivitäten von Migrantinnen und Migranten in München und ist Träger von vielen Integrationsprojekten. Ros ist Lehrbeauftragte am Institut für Deutsch als Fremdsprache und Autorin für Lehrmittel in diesem Fachbereich.

HIER ANMELDEN


 

 

BERUFSWISSENSCHAFT

TAFF –Talente finden und fördern: Begabungsförderung an der  Mittelschule

Viele Mittelschülerinnen und Mittelschüler haben Talente – z.B. im musischen, organisatorischen, sozialen und handwerklich-praktischen Bereich – die im normalen Schulalltag nicht gleich auf dem ersten Blick  erkannt werden oder die aus Zeitgründen nicht die notwendige Beachtung finden können. Hier setzt TAFF an! 

Der Modellversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern TAFF -„Talente finden und fördern an der Mittelschule“ ist zum Schuljahr 2015/2016 gestartet und auf vier Jahre angelegt. Insgesamt 27 Mittelschulen aus ganz Bayern sind mit ihren Jahrgangsstufen sechs bis neun beteiligt. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch Prof. Dr. Thomas Eberle, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Unterstützt wird  das Vorhaben durch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Auftaktveranstaltung den Modellversuch nachdrücklich begrüßte: „Die bayerische Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb. (weiter lesen ...)


 

 

 

Fortbildung für Lehrkräfte an Übergangsklassen!

Der MLLV-Arbeitskreis „Integration / Deutsch als Zweitsprache“ veranstaltet eine Fortbildung zu o.g. Thema. Den Zeitplan und die Inhalte ersehen Sie hier

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Freistellung vom Unterricht am Freitag (Hospitation) wird vom Staatl. Schulamt genehmigt.

Anmeldungen bis Montag, 14.12.2015 an den MLLV Integrationsbeauftragten Dominik Bauer unter Email: badomk (at) web.de


FACHGRUPPE FACHLEHRER m/t

Die neue Fachgruppe der Fachlehrer trifft sich zu ihrem ersten Treffen

Im Bayreuther Staatsinstitut stehen die Türen offen – Neue Ideen für die Zukunft

Bayreuth – Der stellvertretende Landesfachgruppenleiter Sebastian Waßmann ist derzeit häufig in seiner alten Heimat in der oberfränkischen Regierungshauptstadt. Zwei wichtige Termine standen im Oktober an. Das Bayreuther Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern wurde 50 Jahre alt und die neu gewählte Landesfachgruppe traf sich zwei Wochen später zur ersten Arbeitssitzung.

Es stehen wichtige Themen auf der Tagesordnung. Die Fachlehrerausbildung ist nach wie vor hoch anerkannt und wird seit einigen Jahren auch immer mehr ausgebaut. Die neuen Ausbildungsplätze reichen aber noch lange nicht aus, um eine stabile Versorgung mit Fachlehrern m/t bayernweit an den Schulen zu erreichen. Viele musich-technische Fachlehrer unterrichten ausschließlich in den Abschlussklassen im Fach Technik. Die studierten Profilfächer Kunst oder Sport werden häufig nicht von den dafür perfekt ausgebildeten Fachlehrern unterrichtet. Gerade diese Bereiche stellen aber die Fächer dar, die den jungen Studierenden besonders am Herzen liegen und die sie besonders charakterlich verinnerlichen und vertreten. (weiter lesen ...)


 

 

FACHLEHRER 

Mittelschüler vom Gotzinger Platz erobern die Akademie der Bildenden Künste

Das Projekt Kunstpaten, das von privaten Stiftungen gefördert und in Partnerschaft mit der Stiftung art131 und dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durchgeführt wird, ermöglicht es interessierten Schülern richtigen Künstlern einen Blick über die Schultern werfen zu können – Sebastian Waßmann findet das einfach super!

München im Oktober 2014  – eine Projekteinladung trifft im Sekretariat der Mittelschule am Gotzinger Platz ein. Das Ministerium sucht engagierte Lehrer und Schüler für das Projekt Kunstpaten. Die Kunstlehrerin Frau Schiller (Fachlehramtsanwärterin)  und der Kunstlehrer Herr Waßmann (Fachberater für Kunst) waren sofort sehr angetan vom Projekt und fanden schnell 10 begeisterte, engagierte Schüler. (weiter lesen ...)


 

 

„Der Münchner Schulpreis“

aktueller Stand aus der Sicht der Verbandsvorsitzenden Frau Waltraud Lucic

Vielen Schulen in München gelingt es, für Lernen zu begeistern und Schule als Ort des Staunens zu gestalten. Sie setzen Kreativität frei, lassen Lust an Leistungen entstehen, stärken Lebensfreude und Lebensmut und erziehen zu Fairness und Verantwortung.

Diese hervorragenden Schulen sind pädagogisch richtungsweisend. Damit ihre Konzepte und Ideen auch für andere Schulen wirksam werden können, brauchen sie öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. 

Sicher erinnern Sie sich an unseren Artikel, als der MLLV für den Münchner Schulpreis geworben hat. 

Auch in der zweiten Runde zum Preis für den Münchner Schulpreis haben sich Schulen aus den unterschiedlichsten Schularten beworben. (weiter lesen ...)


 

 

Der MLLV beim Festakt zur Gründung der Stiftung

WERTEBÜNDNIS BAYERN

Demokratie, Teamgeist, Verantwortung – welche Werte zählen? Junge Menschen über Wertefragen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln ermuntern – das will das WERTEBÜNDNIS BAYERN, das im März 2010 auf Initiative von Ministerpräsident Seehofer gegründete wurde. Hierzu werden etwa in den Bereichen Demokratiebildung, Medienkompetenz und interkulturelle Kommunikation verschiedene Projekte organisiert.

Der BLLV / MLLV beteiligte sich von Beginn an beim WERTEBÜNDNIS BAYERN und brachte sich mit dem Projekt „WERTvoll MITeinander“ – Interkulturelle Bildung für ein gelingendes Zusammenleben“ ein. Im Rahmen von WERTvoll MITeinander wurden ausgewählte Schulen aller Schularten intensiv und individuell in ihrem interkulturellen Entwicklungsprozess vor Ort unterstützt. (weiter lesen ...)


 

 

Lernen 2.0

Individuell fördern – kein Problem mehr

Nutzen Sie schon die Potenziale digitalen Lernens in Mathematik und DaZ?

Jeder Schüler bekommt genau die Aufgaben, die seinem Lernstand entsprechen. Jeder Schüler erhält bei fehlerhaften Ansätzen sofort individuelle Hilfestellungen. Jeder Schüler wird Schritt für Schritt auf seinem eigenen Lernweg begleitet. Motivierende Erfolgserlebnisse für alle statt Lernfrust für die „Schwachen“ und Langeweile für die „Spitze“ – ein schöner Traum? Ein unrealistischer Anspruch an uns Lehrer? Heute nicht mehr. Digitales Lernen mit interaktiven Programmen erreicht bisher ungeahnte Qualitäten, die wir nutzen sollten.

Vieles hat sich in den letzten Jahren im Bereich der digitalen Medien getan: An den Münchner Schulen wurde viel Geld in neue Geräte investiert. Auch an den Grundschulen stehen moderne Computerräume zur Verfügung, die Ausstattung mit Whiteboards schreitet voran, Tablets rücken in Sichtweite. (weiter lesen ...)


 

 

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