Informationen für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bin Leiterin der Abteilung Berufswissenschaft im BLLV und Schulleiterin einer großen Grund- und Hauptschule mit knapp 1.000 Schülern und 80 Kolleginnen und Kollegen. Als Autorin habe ich an verschiedenen Büchern zum Unterricht in der Grundschule mitgearbeitet. Ich möchte mit dem Grundschulnewsletter zu verschiedenen Themen des Schulalltags interessierten Kolleginnen und Kollegen, die an der Grundschule unterrichten, Hinweise, Tipps und Informationen für den Schulalltag geben. Sie finden den Newsletter im geschützten Bereich des BLLV. Um sie lesen zu können, müssen Sie sich bitte links unter LOG IN anmelden.

Ihre Simone Fleischmann

 


Gestresste Schüler

Sebastian ist nervös, er wirkt angespannt und macht sehr häufig einen müden Eindruck. er hat oftmals keine Lust zu arbeiten, ist unkonzentriert, manchmal aggressiv, manchmal aber auch zurückgezogen. Im Elterngespräch wird deutlich, dass Sebastian zeitweise über Kopfweh klagt.

 

Leidet Sebastian unter Stress?

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Aufmerksamkeitsgestörte Kinder

Lukas fällt mehrmals in der Stunde vom Stuhl. Zudem ist Lukas ein Junge, der in den Pausen auffällt duch Rangeleien, der im Gang oftmals schubst, der im Unterricht kaum still sitzen kann und sich gerne mit seinem Nachbarn unterhält. Er sucht immer wieder seine Arbeitsglätter, kann mit Lernspielen aus dem offenen Unterricht nicht umgehen und sucht permanent nach Bewegungsmöglichkeiten. Er ruft auch immer wieder rein, kann nicht abwarten, bis er aufegrufen wird und tut sich auch schwer, in der Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten.

 

Ist Lukas ein ADS-Kind?
Hat er eine Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom oder ist er einfach nur ein bisschen unruhig?

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Depressive Schüler

Max beteiligt sich nur selten im Unterricht. Gerade jetzt in der 3. Klasse nehmen seine Fehlzeiten stark zu. Er will nicht in der Gruppe arbeiten und auch in den Pausen ist er eher allein. Er hat Angst, etwas Falsches zu sagen oder zu tun und nimmt sich deshalb im Klassenverband sehr zurück. Er ist enttäuscht und frustriert.

Seine Leistungen lassen nach und er sieht auch keinen Sinnmehr im Üben und Lesen. seine schulunlust und seine Selbstzweifel führen sogar dazu, dass er neulich seiner Mutter andeutete, dass es besser sei, wenn ernicht mehr lebe.

 

Ist Max ein depressiver Schüler? Was hilft ihm?

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Grundschule im Landtag: Stunde der verpassten Chancen

Beratungen der Eingabe Unsere Kleinen ganz GROSS im Landtag enttäuschend

Der Bildungsausschuss im Bayerischen Landtag beschäftigte sich am 12. November 2009 ausführlich mit der Eingabe von 103.000 bayerischen Bürgerinnen und Bürgern zur Reform der Grundschule. Es handelte sich um eine der größten Petitionen in der Geschichte Bayerns... (weiter lesen)

 


 

 


BLLV-Befragung offenbart pädagogisches Desaster

BLLV-Befragung von 801 Grundschullehrerinnen

Der Übertritt muss neu geregelt werden, dies sollte aber zu konkreten Verbesserungen führen für unsere Kinder, für die Eltern und selbstverständlich auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Dass dies die allermeisten Kolleginnen und Kollegen genauso sehen, zeigt eine repräsentative BLLV-Befragung, an der sich über 800 Grundschullehrerinnen und -lehrer beteiligten. 98 Prozent der Befragten gaben an, dass die verfrühte Auslese bei vielen Kindern (und Eltern) zu erheblichem Stress führt. 95 Prozent bezeichnen es als ein „pädagogisches Desaster“, dass Kinder mehr für Noten und Zeugnisse lernen als aus Interesse an den Inhalten. Und 82 Prozent der befragten Kolleginnen und Kollegen gehen der Sache auf den Grund und treten für eine längere gemeinsame Schulzeit ein.

BLLV-Befragung


Neue Übertrittsregelungen nach der Grundschule

BLLV-Befragung von 2.720 Grundschullehrer/innen

 

Am 3. März 2009 stellte der bayerische Kultusminister neue Übertrittsregelungen im Kabinett der Staatsregierung vor. Mit einem Bündel von Maßnahmen sollen negative Rückwirkungen auf die Grundschule beseitigt und ambitionierte bildungspolitische Ziele erreicht werden. Der BLLV fragte die Lehrkräfte an den Grundschulen nach ihrer Meinung zu diesen Maßnahmen und wie sie die Chancen einschätzen, dass die angestrebten Ziele damit erreicht werden können.

Es liegen Antworten von 2.720 Grundschullehrer/innen vor, ein Zehntel aller Lehrer/innen an Grundschulen in Bayern. Auf einer fünfteiligen Skala konnten Zustimmung bzw. Ablehnung zu einzelnen Aussagen geäußert werden; auch die Möglichkeit einer nicht entschiedenen Äußerung war gegeben.

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