11.10.2017

Herausforderungen der Bildungspolitik – Einige Anmerkungen aus bildungsökonomischer Sicht“

Kamingepräch mit Prof. Dr. Ludger Wößmann am 23. Januar 2018

 

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem radikalen Umbruch. Das hat auch Auswirkungen auf Schule und Bildung. Welche finanziellen Ressourcen braucht Schule, um diesen Herausforderungen gerecht werden zu können?

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.


Digitalisierung und Automatisierung prägen den Arbeitsmarkt der Zukunft, die notwendigen Qualifikationen der Schulabgänger ändern sich. Gleichzeitig nehmen die Erwartungen an die Leistungen, die Schule erbringen soll, ständig zu. Wie muss eine Bildungspolitik aussehen, die die Menschen fit für die Zukunft im digitalen Wandel macht? Brauchen wir kleinere Klassen? Werden digitale Lehr- und Lernmethoden den Unterricht revolutionieren? Wieviel Selbständigkeit benötigen Lehrkräfte und Schulen? Ist das mehrgliedrige Schulsystem noch zeitgemäß?

 

Zu diesen Fragen nimmt der renommierte Bildungsökonom Prof. Dr. Ludger Wößmann vom Münchener ifo-Institut Stellung. Sein Vortrag versucht, auf Basis der bildungsökonomischen Forschung Antworten auf diese Fragen zu formulieren.

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

 

 

Termin
Dienstag, 23. Januar 2018 um 19:00 Uhr

 

Veranstalter und Ort
BLLV-Akademie e.V. Bavariaring 37, 80336 München Tel.: 089 721001-94

 

Anreise:
Ab Hauptbahnhof mit U1/U2 bis Sendlinger Tor, umsteigen in U3/U6 Richtung Implerstraße. Poccistraße aussteigen, den hinteren Ausgang links zur Lindwurmstraße hoch und diese weitergehen, in die Stielerstraße links und am Bavariaring rechts einbiegen.  Es stehen leider keine kostenfreien Parkplätze zur Verfügung.

 

Unser Gast

 

Ludger Wößmann ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität Mün-chen und leitet das ifo Zentrum für Bildungsökonomik.

 

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Rolle von Bildung für wirtschaftlichen Wohlstand und auf der Bedeutung von institutionellen Rahmen-bedingungen des Schulsystems für Effizienz und Chancengerechtigkeit, die er oftmals anhand internationaler Schülerleistungstests untersucht.

 

Seine Arbeiten wurden unter anderem mit dem Hermann-Heinrich-Gossen- Preis und dem Gustav-Stolper-Preis des Vereins für Socialpolitik, dem Young Economist Award der European Economic Association und dem Choppin Memorial Award der Interna tional Association for the Evaluation of Educational Achievement ausgezeichnet. Forschungsaufent- halte führten ihn unter anderem an die Stanford und die Harvard University.


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