16.10.2012

Leitfaden Suchmittelmissbrauch zum Download

Das bayerische Kultusministerium hat einen Leitfaden für Vorgesetzte über den Umgang mit Sucht am Arbeitsplatz und über die Hilfen für Suchtgefährdete und Suchtkranke entwickelt. Er enthält Vorschläge und Hilfen über den Umgang mit Suchterkrankungen und kann hier heruntergeladen werden.

 

Der Leitfaden wendet sich an Vorgesetzte und Dienstvorgesetzte im Geschäftsbereich des
StMUK, insbesondere an den bayerischen Schulen. Er richtet sich darüber hinaus an alle Beschäftigten, die aufgrund ihrer Tätigkeiten mit dem Problem des Suchtmittelmissbrauchs befasst sind, dazu gehören z. B. die Beauftragten für Suchtprävention, Personalräte oder die Schwerbehindertenbeauftragten.

 

Der Leitfaden macht Vorschläge für innerdienstliche Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Suchtgefahren (Prävention) und für den Umgang mit Problemen und Konflikten, die aus dem Missbrauch von Suchtmitteln entstehen (Intervention). Er bezieht sich auf alle Formen von Abhängigkeiten und Suchtmitteln, die sich negativ auf die Erfüllung der Dienstpflicht auswirken.

 

Führungskräfte und Vorgesetzte sind zum Handeln verpflichtet, wenn akute Suchtmittelauffälligkeiten bei Mitarbeitern auftreten. Das aktive Handeln von Führungskräften bei Suchtproblemen ist Teil ihrer Führungsaufgaben und trägt in hohem Maße zur Lösung bestehender dienstlicher Probleme bei. Dabei gilt eindeutig, dass Prävention Vorrang hat vor anderen dienstrechtlichen Konsequenzen (VV zu Art. 56ff BayBG).


Bei der Umsetzung der Inhalte des Leitfadens muss das Wohl aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Sorge um die Gesundung der Abhängigen immer Vorrang haben, vor Befürchtungen, die Dienststelle „ins Gerede zu bringen“.

 

Quelle: Leitfaden für Vorgesetzte über den Umgang mit Suchtmitteln amArbeitsplatz und über die Hilfen für Suchtgefährdete und Suchtkranke für denGeschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus



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