Das pädagogische Konzept des Kinderhauses

CASADENI ist die Abkürzung für Casa de ninos und heißt auf deutsch Haus der Kinder. Über 350 Kinder und Jugendliche werden im BLLV-Kinderhaus CASADENI in Peru unterstützt und gefördert. Viele von ihnen finden dort das erste Mal Geborgenheit und Anerkennung. Sie finden ein Zuhause, in dem gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Unterstützung den Alltag bestimmen. Oft kommen sie von weit her in das Kinderhaus, weil sie dort ernst genommen werden und ihnen geholfen wird.

Die BLLV-Kinderhilfe finanziert mit Spenden von Kolleginnen und Kollegen und der Unterstützung von bayerischen Schulen das Kinderhaus seit den ersten Anfängen im Jahr 1994. Inzwischen wurde die sozialpädagogische und schulergänzende Arbeit von CASADENI erweitert mit Berufsbildungskursen für die Jugendlichen. CASADENI hat sich in der Region zu einem Modellprojekt für nachhaltige Armutsbekämpfung und für erfolgreiche privat Entwicklungszusammenarbeit entwickelt.

Fotos Albin Dannhäuser

 

Die neuen Gebäude des BLLV-Kinderhauses, die zu einem großen Teil mit Mitteln von STERNSTUNDEN errichtet werden konnten, wurden im Frühjahr 2016 feierlich eingeweiht. Mit dem Bau des Hauses sind nun Kinderhaus und die Unterrichtsäume des Berufsbildungszentrums unter einem Dach.

Im Kinderhaus gibt es Spielgruppen für die unter 6-Jährigen. Für die Älteren gibt es einen großen Lernbereich, in dem Lehrer und Sozialpädagogen die Kinder und Jugendlichen beim Lernen unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Förderung Einzelner und das Lernen in Kleingruppen. Außerdem gibt es Räume für die verschiedenen Workshops: Textilarbeit, Werken, Backen, Tanzen, Musizieren und Rezitieren. Im Jahr finden mehrere Wochenendworkshops zu Themen der Kinderrechte statt, in dem die Kinder und Jugendlichen sich intensiv mit ihrer Situation auseinandersetzen, Lösungen suchen und sich gegenseitig helfen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im Kinderhaus betreut werden ist von 120 auf fast 350 gestiegen.

Im oberen Stockwerk befinden sich die Unterrichtsräume des Berufsbildungszentrum, in denen Kurse zur informationstechnischen Grundbildung und unterschiedliche PC-Anwendungen besucht werden können. Dort befinden sich auch die Nähwerkstätten. Die Bäckerei ist im Erdgeschoss untergebracht. Jährlich nehmen etwa 150 Jugendliche an den Berufsbildungskursen teil.

Wie alles begann

Ayacucho liegt auf 2761m in den peruanischen Anden. Es handelt sich um eine der ärmsten Regionen Lateinamerikas. Bis 1992 tobte rund um Ayacucho über zehn Jahre lang ein blutiger Bürgerkrieg. Über 70 000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Zehntausende flohen vom Land in die Provinzhauptstadt Ayacucho, um dort Schutz zu suchen. Sie siedelten sich an den Berghängen in notdürftigen Hütten ohne Strom und Wasser an. Auch 25 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs leben noch über 30 % der Menschen in Ayacucho in extremer Armut, viele von ihnen in Hütten ohne Strom und Wasser.

Die BLLV-Kinderhilfe begann ihre Arbeit zusammen mit Terre des Hommes und einer kleinen regionalen Initiative bereits 1994. Drei Frauen begannen sich um die verwahrlosten Kinder und Jugendlichen zu kümmern. Die BLLV-Kinderhilfe war die erste international tätige Organisation, die in dieser von Krieg und Misstrauen geprägten und extrem armen Region tätig wurde.

 

Leben in Armut

In Peru leben wie in vielen anderen Regionen der Welt viele Kinder in extremer Armut. Die meisten dieser Familien wohnen in Lehm- und Kartonhütten am Stadtrand. Sie leben in der Regel zusammen mit ihren Geschwistern und Eltern in einem fensterlosen Raum, schlafen zu zweit oder zu dritt in einem Bett. Die Wände sind unverputzt, aus Blech oder Karton, der Boden aus Lehm, auf dem in der Regenzeit das Wasser steht. Oft gibt es kein fließend Wasser und keine Kanalisation.

Sehr häufig finden sich allerinerziehende Mütter, da die Männer die Familien verlassen haben. Auch sind Gewalt und sexueller Missbrauch in den Familien ein großes Problem. Sobald Fälle von Missbrauch den Pädagogen des Kinderhauses bekannt werden, wird grundsätzlich Anzeige erstattet. 

Der Hunger und die Fehlernährung sind die größten täglichen Herausforderungen. Dennoch besuchen fast alle Kinder regelmäßig Schule, da die Schulpflicht im Grundschulalter vom peruanischen Staat streng kontrolliert wird. Viele der Kinder haben aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigung durch Fehlernährung und aufgrund ihrer Lebenssituation erhebliche Lernprobleme und verlassen die Schule oft vorzeitig.

 

Kinderarbeit in Ayacucho

In Peru müssen viele Kinder wie auch in anderen Entwicklungsländern arbeiten, um zu überleben. Sie verdingen sich als ambulante Händler, Schuhputzer, Lastenträger und Haushilfen, teilweise sogar als Minenarbeiter, Prostituierte und Arbeiter in der Drogenproduktion und als Kleindealer. Ihr Leben ist geprägt von Gewalt und Verzweiflung. Dies ist auch in Ayacucho so. Zunehmend werden die Jugendlichen von Drogenkartellen angeworben, um im Regenwald bei der Kokainproduktion mitzuhelfen.

Einige Kinder helfen auch ihren  Eltern bzw. Müttern meistens als ambulante Händler oder auf dem Markt.Viele Kinder behalten das verdiente Geld nicht für sich, sondern tragen damit bei, dass die Familie notdürftig überleben kann. Für Unterrichtsmaterialien reicht das Geld nicht.

 

Vor Ort bei den arbeitenden Kindern

Ein wichtiger Teil der Arbeit des BLLV-Kinderhauses ist es, in Ayacucho an die Orte (vor allem Märkte und Friedhöfe) zu gehen, an denen diese Kinder arbeiten. An fünf Plätzen treffen sich die Sozialpädagogen regelmäßig mit den Kindern und Jugendlichen. Jeden Samstag finden dort vor Ort Workshops und Gespräche mit den Kindern statt. Eine besondere Herausforderung ist es, das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu bekommen, um mit ihnen über ihre Lebenssituation sprechen zu können.

Durch diese Streetwork werden auch die Angebote des Kinderhauses bekannt gemacht. Viele der Kinder werden neugierig und kommen dann ins Kinderhaus. Dort erfahren sie eine nachhaltige Förderung.

 

Eine Gemeinschaft aufbauen

Die Kinder und Jugendlichen kämpfen um ihr Überleben und oft auch um das ihrer Geschwister und Mütter.  Oft sind die Kinder von klein auf mit familiärer Gewalt konfrontiert. Auch auf der Straße herrscht ein Klima des Überlebenskampfes. Die Schulen sind meistens weit entfernt von der Möglichkeit, Kinder individuell zu fördern, Methodik und Didaktik sind häufig noch autoritär. Der Alltag der Kinder ist geprägt von Angst, Misstrauen und Verzweiflung.

Die wichtigste Aufgabe im BLLV-Kinderhaus ist es deshalb, diesen jungen Menschen mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, ihnen einen Rahmen der Geborgenheit und des Vertrauens zu schaffen. Ziel ist es eine liebe- und respektvolle Gemeinschaft konkret erlebbar zu machen. Dazu gehören auch feste Regeln des Miteinanders. Erst langsam kann Vertrauen wachsen. Und in der Tat tritt man, wenn man vom Lärm der Straße und der Betriebsamkeit des nahe gelegenen Marktes durch das Schmiedeeiserne Eingangstor des Kinderhaus hinter sich gelassen hat, eine andere Welt: Ruhe, Lachen, Freude, Ernsthaftigkeit kennzeichnen die Atmosphäre. Das Kinderhaus ist wie eine Oase. Deshalb lieben es die Kinder, dorthin zu kommen, zu lernen, zu spielen, zu tanzen und zu reden.

 

Lernen unterstützen

Die meisten der Kinder besuchen zumindest die Grundschule. Aufgrund der großen Kinderzahl und der begrenzten staatlichen Finanzierung gibt es Schichtunterricht: Vormittags und nachmittags, in der Sekundarstufe sogar zusätzlich am frühen Abend. Da die Lehrergehälter sehr gering sind, müssen viele Lehrer noch einen weiteren Job ausüben, um überleben zu können. Viele der Kinder haben aufgrund der Fehlernährung und der häuslichen Lebenssituation - es gibt keinen einen ruhigen Raum, oft sogar noch nicht einmal einen Tisch zum Hausaufgaben machen, sie haben keine Lernmaterialien -  erhebliche Lernprobleme. Hinzu kommt, dass vor allem die Jugendlichen oft neben der Schule noch arbeiten müssen, um überleben zu können. So ist die Dropout-Rate in der Sekundarstufe bei Kindern aus extremer Armut sehr hoch.

Aber auch in Peru ist es fast unmöglich, ohne Schulabschluss der Armut zu entkommen. Deshalb wird im BLLV-Kinderhaus mit der Unterstützung der Lehrer und Sozialpädagogen viel gelernt. Die Kinder werden einzeln oder in kleinen Lerngruppen von Lehrerinnen und Lehrern gezielt gefördert, Hausaufgaben gemeinsam erledigt, Lerndefizite gezielt bearbeitet.

 

Freude erleben und Selbstvertrauen schaffen

Leben in extremer Armut ist geprägt von Verzweiflung, Not, Kampf ums Überleben. Wenn Kinder und Jugendliche ums Überleben kämpfen müssen, wenn sie keine Zärtlichkeit, Empathie und Zuwendung erfahren, dann kann auch kein Selbstvertrauen entstehen. Hinzu kommt das Fernsehen und zunehmend auch das Internet. Durch Werbung und den in Lateinamerika weit verbreiteten Seifenopern übernehmen Kinder von früh an kulturfremde Rollenmodelle und Lebenskontexte, die ihre eigene äußere Not noch drastischer erscheinen lässt. Wenn materielle Statussymbole menschliche Werte ersetzen, dann ist die Versuchung groß, den Angeboten der Drogenkartelle zu erliegen, die systematisch junge Menschen für sich zu gewinnen versuchen. 

Viele Kinder aus extremer Armut sind emotional abgestumpft, Momente der Freude sind selten. Kinder, die sich nicht freuen können, können auch nicht lernen und können ihre Persönlichkeit nicht entwickeln. Freude schafft Motivation. Aus diesem Grunde ist Spielen, Musizieren, Tanzen und Feiern im Kinderhaus so wichtig. Mit großer Begeisterung finden sich die Kinder zusammen, um gemeinsam zu tanzen, zu musizieren und einfach nur zu spielen. Damit werden auch ihre kulturellen Wurzeln wieder lebendig.

Im Kinderhaus ist es erklärtes Ziel, das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein der Kinder aufzubauen. Das ist eine riesige Herausforderung und verlangt viel Feingefühl und Empathie des pädagogischen Personals.  Durch das Miteinander im BLLV-Kinderhaus, durch eine Atmosphäre der Geborgenheit, durch konkrete Förderung und durch gemeinsames Erleben gewinnen die Kinder und Jugendlichen langsam an Selbstvertrauen. Sie beginnen sich für andere zu interessieren und Lebensziele zu entwickeln. Sie nehmen Armut nicht mehr als unabänderliches Schicksal wahr und sie fangen an, ihre Lebenssituation zu reflektieren und Wege zu suchen, aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen.

 

Das Berufsbildungszentrum (CETPRO)

Kinder und Jugendlichen, die in extremer Armut aufwachsen, haben in der Regel keine Möglichkeit, einen Beruf zu lernen, denn Berufskollegs in Peru sind teuer. Aber nur mit einem Beruf kann nachhaltig die Lebenssituation verbessert werden. Aus diesem Grunde wurde mit Unterstützung von STERNSTUNDEN, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, im Jahr 2013 das Kinderhaus mit einem kleinen  Berufsbildungszentrum erweitert. Derzeit besuchen 80 Jugendliche die Lehrgänge Informationstechnische Grundausbildung, Textilarbeit und Backhandwerk.

Bei dem Berufsbildungszentrum handelt es sich um ein CENTRO DE EDUCACION TECNICA PRODUCTIVA (CETPRO), d.h. es hat die Lizenz, staatlich anerkannte Abschlüsse zu vergeben. Staatlich anerkannte Berufsabschlüsse sind in Peru erst seit wenigen Jahren möglich und unterliegen einer strikten Kontrolle. Sie sichern die Qualität der Berufsausbildung und finden auf dem Arbeitsmarkt deutlich höhere Anerkennung als die Abschlüsse der kommerziellen Anbieter.

 

Eine besondere Attraktion: Die Bäckerei

Eine besondere Attraktion sind die Bäckerei und Konditorei. Sie sind Teil des Berufsbildungszentrums. Dort werden jährlich 20 Bäcker/innen und Konditor/innen ausgebildet. Nach erfolgreichem Abschluss der Kurse beginnen viele der Kursteilnehmer/innen mit einer kleinen Bäckerei in ihrer Wohngegend. Sie kaufen sich - zum Teil mit Unterstützung des Kinderhauses -  einen kleinen Backofen und beginnen Gebäck, Kuchen und Brot zu backen und in der Nachbarschaft zu verkaufen.

In der Bäckerei des Kinderhauses werden nach traditionellen Rezepten Brot, Gebäck, und Kuchen unter Anleitung einer Bäckermeisterin gebacken. Sie werden am Eingang zum Kinderhaus jeden Nachmittag verkauft und haben eine feste Kundschaft. Zusätzlich werden auch einige kleine Restaurants beliefert. Damit werden auch Einnahmen erzielt.  

 

Die Ausbildung zur Schneiderin

Dank STERNSTUNDEN konnten professionelle Nähmaschinen im Berufsbildungszentrum des Kinderhauses angeschafft werden. Dieser Ausbildungsgang ist besonders beliebt. Viele junge Frauen nutzen die Chance, sich auszubilden, denn Kleidung ist gut zu verkaufen und man kann auch für den Eigenbedarf in der Familie Kleidung anfertigen.

Mit Unterstützung einer sehr erfahrenen Schneidermeisterin lernen 12 jungen Frauen in jeweils zwei Monate langen Modulkursen die unterschiedlichen Techniken des Schneiders, vom Erstellen eines Schnittmusters bis zur Endfertigung. Viele Abgängerinnen haben bereits selbst eine kleine Nähstube eingerichtet oder arbeiten als Angestellte in einer.

 

Eltern einbeziehen

Nachhaltige Entwicklung junger Menschen im Kontext extremer Arbeit bedarf auch der Mithilfe der Eltern. Häufig herrscht bei vielen Eltern der Kinder, die das Kinderhaus besuchen, große Unwissenheit über Erziehung, Bildung aber auch über Hygiene, Ernährung und Sexualität. Die Sozialpädagoginnen des Kinderhauses besuchen die Eltern, um sich ein Bild vom Lebenskontext der Kinder und der Familiensituation zu machen. Hierbei werden Eltern konkrete Hilfen für die Haushaltsführung und die Erziehung gegeben.

Darüber hinaus werden die Eltern eingeladen ins Kinderhaus zu den regelmäßigen Workshops zu Themen wie Erziehung, Ernährung oder Hygiene zu kommen.

 

Kinderrechte leben

Die UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 ist die Grundlage der Arbeit im Kinderhaus. In Workshops werden die Kinder für die Kinderrechte sensibilisiert. Hierbei spielt eine zentrale Rolle, dass Kinder, die Opfer von Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung und Armut sind, nicht nur geschützt werden. Es geht auch darum, dass diese Kinder wissen, dass sie Rechte haben und nicht willkürlich, diskriminierend und verletzend behandelt werden dürfen. Sie lernen, dass auch sie menschenwürdig zu behandeln sind und vor allem, dass sie ebenso wie Erwachsene Rechte haben.

Im Kinderhaus werden regelmäßig Workshops durchgeführt, in denen die Kinder und Jugendlichen in Gruppen die Kinderrechte diskutieren und auf ihre Lebenssituation anwenden. Gemeinsam werben die Kinder auch in Form von Umzügen und Demonstrationen für ihre Rechte. Wenn Gewalt gegen die Kinder in der Familie oder auf der Straße oder sexueller Mißbrauch bekannt werden, werden die Täter mit Unterstützung der Mitarbeiter/innen des Kinderhauses angezeigt.

 

Struktur und Programme des BLLV-Kinderhauses CASADENI

Das Kinderhaus besteht aus CASADENI (Haus der Kinder) und einem angeschlossenen Berufsbildungszentrum CENTRO DE CAPACITACION TECNICO PRODUCTIVO. Casadeni wurde im Jahr 1994 mit Mitteln der BLLV-Kinderhilfe eröffnet. CETPRO wurde mit Mitteln von STERNSTUNDEN aufgebaut. Die Eröffnung fand 2013 statt. Seit 2016 werden beide Einrichtungen zu ca. 80 % mit Spenden finanziert, die die BLLV-Kinderhilfe sammelt.

Alle Kinder und Jugendliche leben in extremer Armut in den Slumvierteln Ayacuchos. Viele von ihnen arbeiten an den Wochenenden oder nach der Schule.

Das Programm  umfasst fünf Arbeitsbereiche:

  1. Die Kleinkinderbetreuung für unter 6jährige.
  2. Das Kinderhaus mit Programmen für die schulpflichtigen Kinder
  3. Programme an den Orten, an denen die Kinder arbeiten (Märkte, Friedhof)
  4. Jugendliche, die eine Berufsausbildung absolvieren.
  5. Elternarbeit in Form von Besuchen oder Treffen im Haus.

Kontakt zwischen BLLV und dem Kinderhaus pflegen

Seit Entstehung des Projektes im Jahr 1994 besteht eine enge Verbindung zwischen der BLLV-Kinderhilfe und den Projektleiterinnen Mariela Molinari und Nancy Galvez. Regelmäßige Projektbesuche sichern den sachgemäßen Einsatz der Spenden. Auf Seite der BLLV-Kinderhilfe begleitet Geschäftsführer Dr. Dieter Reithmeier die Arbeit. Die frühere Vorsitzende der BLLV-Kinderhilfe, Waltraud Lucic, arbeitete selbst vier Wochen im Projekt mit, Ehrenpräsident Dr. Albin Dannhäuser besucht in seiner ehrenamtlichen Funktion als Botschafter der BLLV-Kinderhilfe regelmäßig Ayacucho. Präsidentin Simone Fleischmann und der jetzige Vorsitzender der BLLV-Kinderhilfe, Ernst Lumper, haben sich vor Ort selbst ein Bild von der Arbeit gemacht.

Daneben entsendet der BLLV im Rahmen seine Auslandspraktikumsprogramms seit über 15 Jahren junge Lehramtsstudentinnen als Praktikantinnen nach CASADENI. Sie bleiben zwischen sechs Wochen und vier Monaten im Kinderhaus und arbeiten aktiv mit. Für alle ist dies eine intensive, lebensprägende Erfahrung.

 

 

Ausführliche Projektdarstellung