Die wichtigsten Fragen und Antworten - FAQ

Fundiertes Wissen im zu unterrichtenden Fach ist notwendig. Im alleinigen Studium eines Didaktikfachs ist hierfür zu wenig Zeit. 

Nach dem 3. bzw. nach dem 6. Fachsemester

Der Master ist nötig, da die Anforderungen im Lehrerberuf deutlich gestiegen sind und ein sofortiger Einsatz mit Verantwortung für Bildungsqualität ab Beginn des Referendariats möglich wird. 

Weg von Einbahnstraße Lehramt, hin zu einem Studium mit Entwicklungsmöglichkeit, das anschlussfähig ist für sich wandelnde Berufsfelder innerhalb und außerhalb des staatlichen Schulwesens. Entscheidungen können aufgrund fundierter und aktueller Kenntnisse im Studium getroffen werden und müssen nicht von 17-bis 18-jährigen Schulabgängern fixiert werden.

Die Wahl der Fächer ist ebenso flexibel wie die Wahl der Schularten bzw. der Profile erst im Laufe des Studiums. Gleiches gilt für die Abschlüsse, die einen flexiblen Einsatz in der modernen Berufswelt für Akademiker ermöglichen.

In den Profilbereichen differenzieren sich die Studierenden je nach Neigung, Eignung und ggf. Bedarf aus, in dem sie z. B. Vertiefungen in der Fachwissenschaft, zusätzliche Didaktikfächer (z. B. für den Unterricht Natur und Technik/PCB) oder aktuelle pädagogisch-didaktische Herausforderungen (z. B. Digitalisierung, Inklusion, Integration, Deutsch als Fremdsprache, ...) in ihr Studium integrieren und so zu Experten auf diesen Gebieten werden.

Das Ministerium im Bachelor, im Master durch Gegenrechnung gehaltenen Unterrichts.

Mehr Zeit für Persönlichkeitsentwicklung für die verantwortungsvolle Aufgabe eines Klassenmanagers → höhere Kompetenz ab Beginn des Referendariats.

Landtag (Bayerisches Lehrerbildungsgesetz, Hochschulrahmengesetz), Ministerium, Universitätsleitungen, Lehrerbildungszentren, Dozierende, Seminarleiter und Praktikumslehrkräfte.

Umsetzung: ein bis zwei Jahre Vorlauf → bei günstigster Entscheidungskultur können in ca. 8 - 10 Jahren qualitativ hochwertige und flexibel ausgebildete Lehrkräfte ihre Arbeit an den Schulen aufnehmen.

Ja, in der Masterphase bzw. als Bestandteil von Grundschulpädagogik.

Universitäre Begleitung beinhaltet, dass die Dozierenden die Unterrichtsversuche der Studierenden aus erster Hand erleben, ihnen gemeinsam mit den Praktikumslehrkräften professionelles Feedback geben und die Unterrichtsversuche im Kontext aktueller Forschungen mit den Studierenden betrachten. Der curriculare Aufbau bedeutet, dass die Anforderungen an den Studierenden von Praktikum zu Praktikum steigen und innerhalb der schulpraktischen Studien der Kompetenzerwerb des vorherigen Praktikums dem nächsten zugrunde liegt.

Länger kann nicht mehr gewartet werden, wenn dauerhaft gut ausgebildete Lehrkräfte an allen Schulen Bayerns gebraucht werden. Es ist unverantwortlich, engagierte Menschen für den Lehrerberuf zu demotivieren und in andere Berufsfelder zu drängen, nur weil sie sich mit gerade mal 17 oder 18 Jahren für die falsche Schulart entschieden haben und sie erst einer Umschulung bedürfen, um qualitativen hochwertigen Mathematikunterricht nun an einer Mittelschule statt an einer Realschule zu halten.

Nein, durch Spezialisierung und Profilbildung gibt es sogar eine noch größere Bandbreite.

Nein, es werden Lehrer für die Zukunft ausgebildet, die sowohl in Schularten als auch in modernen (zukünftigen) Schulen unterrichten können.

Durch die späte Festlegung in der Masterphase ist der zeitliche Abstand zum Einstieg ins Berufsleben deutlich kürzer, so dass die Studierenden auf aktuelle Entwicklungen besser reagieren können. Der Lehrerarbeitsmarkt wird durch die unterschiedlichen Profile insgesamt flexibler und damit auch die Einsatzmöglichkeiten.

Pressematerialien

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