Lehrermangel an GrundschulenStartseite

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Ankündigungen von Ministerpräsident Markus Söder, 300 Studienplätze für Grundschullehrer zu schaffen, ist ein gutes Signal. In Zeiten des akuten Lehrermangels hält auch der BLLV den Wegfall des NC für richtig.

Mit einem Mix aus verordneten Maßnahmen und freiwilligen Schritten versucht die Staatsregierung derzeit, dem Problem Lehrermangel entgegen zu treten. Und viele Schritte sorgen bei Lehrerinnen und Lehrern für Unmut.

Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann: „Seit Jahren weisen wir immer wieder auf die personelle Unterversorgung an den Schulen hin und haben auch viele Vorschläge zur Bekämpfung gemacht – dass nun die Lehrkräfte dafür büßen sollen, akzeptieren wir nicht.“ Dass der Unterricht noch so normal stattfinde, wie er es tut, läge nur am enormen Engagement der Lehrkräfte. Fleischmann stört, dass die Grundschullehrerinnen- und lehrer besonders von den Maßnahmen des Kultusministeriums betroffen seien. Die Lehrergruppe, die ohnehin schon die höchste Unterrichtsverpflichtung habe und dafür auch noch schlechter bezahlt werden wurde als andere Lehrergruppen.

NC darf kein Hinderungsgrund sein

Mit Söders Verkündung, 300 Studienplätze fürs Grundschullehramt zu schaffen, ist klar, dass auch der NC wegfällt. Denn der darf in diesen Zeiten des akuten Mangels, auch nach Ansicht des BLLV, kein Hinderungsgrund für junge Menschen sein, den Lehrerberuf zu ergreifen.