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Tarifverhandlungen: Arbeitgeber mauern

Der Deutsche Beamtenbund dbb beklagt mangelnde Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitgeber nach Ende der zweiten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder: „Fortschritte gibt es keine“, so dbb-Vorsitzender Silberbach.

Die Verärgerung sitzt tief beim Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes dbb, Ulrich Silberbach: „Es ist, als ob in den Ländern zwei Paralleluniversen existieren: In dem einen Universum suchen die Länder händeringend ausgebildete Lehrkräfte, finden keine Pflegekräfte, brauchen Polizisten und würden Ingenieure am liebsten kurzfristig bei Amazon bestellen“, so Silberbach. „Im anderen Universum, dessen Zentrum hier in Potsdam zu liegen scheint, verweigern sich die Länder jedem Vorschlag, ihren öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten“

Volker Geyer, Tarifvorstand des dbb, kündigt daher Streiks an und warnt vor Einschränkungen bei Uni-Kliniken, Straßenmeistereien, Schulen, Jugendämtern und in der Steuerverwaltung. „Bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern entschuldigen wir uns schon jetzt, aber die Arbeitgeber lassen uns keine Wahl“, sagt Geyer.

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