denkbar-R Schulfrühstück

Im November 2013 erklärte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung zu Beginn der Legislaturperiode. Ziel der neuen Staatsregierung sei es, dass in Bayern kein Kind ohne Frühstück die Schule besuchen müsse. Er kündigte einen dreijährigen Modellversuch an, bedürftige Schülerinnen und Schüler in Grund- und Förderschulen unbürokratisch mit einem "Betreuten Frühstücksangebot" zu versorgen. Die Umsetzung solle durch nicht-staatliche Organisationen erfolgen.

Aus dieser Ankündigung heraus ist das Schulfrühstück denkbar-R entstanden, das seit dem Schuljahr 2014/15 existiert, und als ein Pilotprojekt bis zu 70 Grund- und Förderschulen in ausgewählten Regionen fördern kann. Das Projekt wurde auf das Schuljahr 2017/2018 ausgeweitet.

Im Rahmen des BLLV-Frühstückprojekts „denkbar-R“ erhalten bedürftige Kinder an ihren Schulen ein kostenloses und gesundes Frühstück. Die Lebensmittel stammen aus der Region und kommen frisch auf den Tisch.

Ehrenamtliche Frühstückslotsen betreuen in Zusammenarbeit mit einem Trägerverein und dem „denkbar-R“-Team die Projekte an den jeweiligen Schulen.

Das Essen vor Schulbeginn ist wichtig dafür, dass Kinder sich konzentrieren und dem Unterricht folgen können, wie verschiedene Studien zeigen. Ein gutes Frühstück steigert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und Leistungen der Schüler.

Das morgendliche Treffen zum Frühstück in der Schule bietet den Kindern einen geschützten Raum, in dem die Kinder angenommen werden, Wertschätzung und Geborgenheit erfahren.

Die Förderung erfolgt derzeit in ausgewählten Städten und Landkreisen in der Oberpfalz, in Oberfranken und in Oberbayern in der Landeshauptstadt München

• beraten und betreut von der BLLV-Kinderhilfe
• gefördert aus den Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration