Stiftung Bildungspakt Bayern 01.03.2018 Startseite

Auf Französisch

FREMDSPRACHEN - Fünf Grundschulen in Bayern bieten ab dem Schuljahr 2018/17 Sachunterricht auf Französisch an.

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2017 ist der Modellversuch Bilinguale Grundschule Französisch gestartet. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 geht der Versuch in die zweite Phase: Bilinguale Grundschule Sachfachunterricht Französisch. Das Lernen in zwei Sprachen zu fördern sei dem Freistaat ein wichtiges Anliegen, so Bildungsminister Ludwig Spaenle bei der Bekanntgabe der Modellschulen in München. Spaenle: „Sprachen bauen Brücken zwischen Nationen, Kulturen und Menschen. Im Modellversuch ,Bilinguale Grundschule Französisch‘ erlernen die Kinder die Sprache unserer Nachbarn und tauchen ein Stück weit in deren Kultur ein. Der Schulversuch ist ein wichtiger Beitrag, um die bayerisch-französische Freundschaft weiter zu stärken.“

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, betonte: „Den Kindern wird so ein altersgemäßer, praxisorientierter Zugang zum Französischen ermöglicht. Diese unmittelbare Begegnung mit der französischen Sprache ist ein großer Gewinn. Klar ist: Auch an der bilingualen Grundschule müssen die Kinder Deutsch lernen.“ Für die Eltern besteht Wahlfreiheit: Neben den bilingualen Klassen wird es an den Modellschulen auch weiterhin reguläre Klassen geben.

In der ersten Modellphase erproben seit Schuljahresbeginn zehn Modellschulen individuelle Konzepte zur Vermittlung der französischen Sprache. Französisch wird dort in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft oder im offenen Ganztag unterrichtet.

Kooperationspartner des Projekts ist das Institut français München. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) unterstützt den Modellversuch ebenfalls.

Folgende Schulen nehmen am Bilingualen Sachunterricht Französisch teil:

• Grundschule München an der Weißenseestraße
• Christian-Maar-Grundschule Schwabach
• Grundschule Nürnberg, Insel Schütt
• Loschge-Grundschule Erlangen
• Elias-Holl-Grundschule Augsburg

 Quelle: Bayerisches Staatsminnisterium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst