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Fantastische Weihnachtsreisen

Der Weihnachtsmann macht sich mit einem großen Sack auf den Weg zu den Kindern und eine Dampflok fährt in der Heiligen Nacht zum Nordpol. Der Buchtipp im Dezember empfiehlt Weihnachtsgeschichten.

Wie der Weihnachtsmann beinahe das Weihnachtsfest verpasste

Von Wolfram Hänel
Illustrationen von Susanne Göhlich

cbj Verlag
Seiten: 73
Preis: 12,00 Euro
ISBN: 978-3-570-1767-2

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Das ganze Jahr über bereitet der Weihnachtsmann zusammen mit seiner Frau Geschenke für die Kinder vor. Er sammelt Äpfel, Nüsse und bäckt Plätzchen und Kekse. Kurz vor Weihnachten macht er sich mit seinem großen, schweren Sack auf den Weg zu den Kindern in die Stadt. Unterwegs gibt er einem Eichhörnchen, das seine Nüsse im tiefen Schnee nicht mehr findet, und allen anderen hungrigen Tieren des Waldes zu essen, bis der Sack leer ist. Am Ende erhalten die Kinder dennoch Geschenke. Die Geschichte ist kindgemäß und witzig geschrieben. Die farbigen Illustrationen veranschaulichen die Handlung humorvoll und sehr ansprechend. Ein wunderbares, lustiges Weihnachtsbuch, das sich gut zum Vorlesen oder auch zum Selberlesen für Grundschüler der ersten drei Klassen eignet.

Inhalt

Das ganze Jahr über bereitet der Weihnachtsmann zusammen mit seiner Frau Geschenke für die Kinder vor. Er sammelt Äpfel, Nüsse und bäckt Plätzchen und Kekse. Kurz vor Weihnachten macht er sich mit seinem großen, schweren Sack auf den Weg zu den Kindern in die Stadt. Dieses Jahr liegt ganz viel Schnee und es schneit immer weiter. Da wünscht er sich, er hätte einen Schlitten mit Rentieren, das würde ihm die Arbeit erheblich erleichtern. Auf seinem Weg durch den Wald trifft er ein hungriges Eichhörnchen, welches im tiefen Schnee seine Nüsse nicht mehr findet. Mitleidig gibt der Weihnachtsmann ihm und allen anderen hungrigen Tieren des Waldes zu essen, bis der Sack leer ist.

Auf Rückweg nach Hause verläuft sich der Schneemann und schläft erschöpft in der Kälte ein. Ein Hase holt die Zwerge zu Hilfe, die sich um ihn kümmern. Diese haben für den Weihnachtsmann Geschenke gebastelt und einen Schlitten mit Rentieren bereitgestellt. Zusammen mit seinen fleißigen Helfern kann er nun alle Geschenke pünktlich verteilen.

Bewertung

In dieser fröhlichen, herzerwärmenden Weihnachtsgeschichte hat der Weihnachtsmann das ganze Jahr über viel zu tun und keine Helfer, keinen Schlitten, keine Rentiere und es gibt auch noch keine Spielsachen zu Weihnachten. Am Ende der Geschichte weiß der Leser, warum dies heutzutage alles anders ist. Besonders zu erwähnen ist aber der Kern der Erzählung: Der hilfsbereite Weihnachtsmann teilt alles Essbare mit den hungrigen Tieren. Die Geschichte ist kindgemäß und witzig geschrieben. Die farbigen Illustrationen veranschaulichen die Handlung humorvoll und sehr ansprechend. Ein wunderbares, lustiges Weihnachtsbuch, das sich gut zum Vorlesen oder auch zum Selberlesen für Grundschüler der ersten drei Klassen eignet.

Der Polarexpress

Von Chris Van Allsburg
Illustrationen von Chris Van Allsburg

Aladin Verlag
Seiten: 32
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 978-3-8489-0175-3

Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Das Buch erzählt die Geschichte von einer fantastischen Reise in einer Dampflok, welche in der Heiligen Nacht zum Nordpol unterwegs ist. Die Botschaft dieses ungewöhnlichen Weihnachtsbilderbuches, den Glauben an den Zauber von Weihnachten nicht zu verlieren, wird in Wort und Bild stimmungsvoll ausgedrückt. Das Bilderbuch ist für Jung und Alt gleichermaßen ein Genuss.

Inhalt

Ein Junge liegt Heiligabend in seinem Bett und wartet auf das Schlittengeläut des Weihnachtsmannes. Da steht plötzlich vor seinem Haus eine Dampflok. Er steigt in den Zug, in dem schon viele andere Kinder sitzen, und alle zusammen fahren mit dem Polarexpress zum Nordpol. Hier werden alle Weihnachtsgeschenke hergestellt und in dieser Nacht wählt der Weihnachtsmann ein Kind aus, welches das erste Geschenk erhalten wird. Der Weihnachtsmann entscheidet sich für den Jungen. Von allen Geschenken, die er sich wünschen könnte, möchte er nur ein silbernes Glöckchen vom Geschirr eines Rentieres. Dieses bekommt der Knabe und steckt es in die Tasche seines Bademantels.

Doch als er es im Zug den anderen Kindern zeigen will, ist es weg. Die Tasche hat ein Loch. Am Weihnachtsmorgen öffnen er und seine Schwester Sarah ihre Geschenke. Da entdeckt Sarah ein kleines Paket. In ihm befindet sich das Glöckchen, welches der Weihnachtsmann in seinem Schlitten gefunden hatte. Seltsamerweise können den Ton des Glöckchens jedoch nur Menschen hören, die an den Weihnachtsmann glauben.

Bewertung

Eine fantastische Reise in einer Dampflok, welche in der Heiligen Nacht zum Nordpol unterwegs ist. Das ist der Inhalt dieses wunderschönen Bilderbuches. Sprachlich wird die Geschichte ansprechend, fast ein wenig poetisch erzählt. Eine besonders beeindruckende Wirkung erzielen die großformatigen, künstlerisch anmutenden Illustrationen. Farbgebung und Perspektive der einzelnen Motive geben eine ganz besondere Stimmung wieder. Weihnachten wird hier ganz anders erlebt und gefühlt. Die Botschaft dieses ungewöhnlichen Weihnachtsbilderbuches, den Glauben an den Zauber von Weihnachten nicht zu verlieren, wird in Wort und Bild stimmungsvoll ausgedrückt. Das Bilderbuch ist für Jung und Alt gleichermaßen ein Genuss.