Um guten Unterricht machen zu können, müssen Lehrkräfte fit sein. Deshalb müssen die Arbeitsbedingungen so gestaltet sein, dass psychische und physische Belastungen nicht überhandnehmen.
VBE lehnt Notmaßnahmen des KM abStartseite

Für Bildungsqualität und Lehrergesundheit

In seiner aktuellen Pressemitteilung stellt sich der VBE ganz klar hinter die Forderungen des BLLV und sagt Nein zu einer Mehrbelastung von Lehrkräften.

Wie geschlossen der VBE - der Dachverband des BLLV - mit seinen 16 Landesverbänden hinter dem BLLV und seinem politischen Agieren in Zeiten des Lehrermangels steht, zeigt die aktuelle Pressemitteilung des VBE.

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, stößt bitter auf, dass die jahrelangen Versäumnisse der Politik, in Bildungsqualität zu investieren, jetzt wiederum zu Lasten derer gehen, die den Betrieb unter großem persönlichem Engagement am Laufen halten: den Lehrkräften. Stattdessen fordert er von der Politik langfristige Lösungen, die dazu beitragen, den Lehrerberuf grundlegend aufzuwerten. Dazu zählt für ihn neben einer gleichwertigen Bezahlung auch unbedingt eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Lehrerinnen und Lehrer benötigen Arbeitsbedingungen, die nicht zu Lasten ihrer psychischen und physischen Gesundheit gehen.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen überfällig    

Eine Maßnahme des KM lautet, dass Lehrkräfte von Grund- und Mittelschulen eine Unterrichtsschule mehr unterrichten müssen. Dazu sagt der Bundesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann: „Die Ankündigungen erscheinen vor dem Hintergrund, dass es genau die Lehrkräfte trifft, die ohnehin die meisten Unterrichtsstunden leisten müssen, doppelt perfide. Ich warne die Politik eindringlich vor der verheerenden Signalwirkung, die von einer solchen Zwangsverordnung ausgeht.“

 

-> Die aktuelle Pressemitteilung vom VBE (03.02.2020) "Bildungsqualität garantieren. Lehrergesundheit sicherstellen." zum Nachlesen.