Im Gespräch: die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft 09.06.2020 Themen

Gemeinsam gegen die Notmaßnahmen

BLLV und GEW vereinbaren, sich auch weiterhin im Kampf gegen das Maßnahmenpaket und für die Eingangsbesoldung A 13 für Grund- und Mittelschullehrkräfte einzusetzen und gemeinsame Handlungsfelder auszuloten.

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Die Situation für die Lehrerinnen und Lehrer ist so nicht mehr haltbar – darüber einig waren sich bei ihrem Treffen BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann, der 1. Vizepräsident Gerd Nitschke sowie der GEW-Vorsitzende Anton Salzbrunn, GEW-Gewerkschaftssekretär Bernhard Baudler und GEW-HPR-Mitglied Johannes Schiller. Nach der Verkündung der "Maßnahmen zur Unterrichtsversorgung an Grund-, Mittel- und Förder-schulen" sei die Belastung nochmal um ein Vielfaches gestiegen.

Die Folgen einer verfehlten Personalpolitik könnten aber nicht auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer ausgetragen werden. Man müsse sie unbedingt schützen, sagte Simone Fleischmann, "insbesondere Ältere und vorbelastete Lehrkräfte. Die Situation war bereits vorher schon kaum mehr haltbar und geht jetzt zu Lasten aller Lehrer und der Bildungsqualität."

Salzbrunn fordert Rücknahme des Maßnahmenpakets

Salzbrunn stimmte zu und forderte die Rücknahme des Maßnahmenpakets: "So kann es definitiv nicht weitergehen." BLLV und GEW plädieren beide für die Eingangsbesoldung A 13 für Grund- und Mittelschullehrkräfte, um die Besoldung bei den Lehrämtern anzugleichen. Man bleibe auch weiterhin kontinuierlich im Gespräch, um gemeinsame Handlungsfelder und Aktionen auszuloten. // yy

Artikel aus der bayerischen schule #3 2020

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BLLV-Themenseite: Lehrermangel

BLLV-Pressemitteilung vom 7. Januar 2020: BLLV lehnt die Pläne des Kultusministeriums ab