Im Gespräch: Gruber, Ministerialdirektor im SozialministeriumFrühstück denkbar

Neue Kriterien für das „Schulfrühstück denkbar“

Die Zukunft des „Schulfrühstücks denkbar“ stand im Mittelpunkt eines Gesprächs mit dem Ministerialdirektor im Sozialministerium, Markus Gruber.

Bei dem Austausch mit BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann und der Koordinatorin des Frühstücksprojektes, Sieglinde Stanzl, versicherte Gruber, dass sein Ministerium das Engagement des BLLV im Rahmen der BLLV-Kinderhilfe für ein Schulfrühstück für bedürftige Kinder als wichtig ansieht. Anlass für den Austausch war die positive Bewertung der Arbeit der BLLV-Kinderhilfe im Rahmen einer Prüfung durch den Obersten Rechnungshof.

Aus Sicht des BLLV müssten allerdings dringend die Förderrichtlinien überarbeitet werden. Zurzeit können sich nur Schulen aus jenen Landkreisen bewerben, die einen bestimmten Sozialindex aufweisen. Damit bleibt eine Reihe von interessierten Schulen mit bedürftigen Kindern außen vor. Außerdem müssten auch Mittel- und Förderschulen berücksichtigt werden können.

Gruber unterstrich die Bereitschaft des Sozialministeriums, die Initiative des BLLV auch weiterhin zu unterstützen. Eine Ausweitung müsse aber vor allem auf der politischen Ebene über den Landtag vorangetrieben werden. Die BLLV-Kinderhilfe selbst stellt 350.000 Euro aus Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und Hilfsorganisationen bereit. bs

Weitere Informationen

Die Frühstücksinitiative der BLLV-Kinderhilfe: denkbar

BR Abendschau berichtet über das Projekt: Bericht vom 21.02.2019