Thomas Kreuzer und Gerhard Waschler (beide CSU)Politik

Prioritäten in der Bildungsfinanzierung

„Einen Haushalt solide zu gestalten, ist nicht gerade vergnügungs-steuerpflichtig“, sagte der CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer im Gespräch, das er und der bildungspolitische Sprecher der CSU, Gerhard Waschler, mit BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann und Vizepräsident Gerd Nitschke führten.

Die CSU sei dankbar für die Expertise des BLLV zur Bildungsfinanzierung, die Staatsregierung müsse jedoch in der Bildungspolitik Prioritäten setzen und könne nicht sämtliche Forderungen erfüllen. Fleischmann stellte klar: "Diese Expertise ist absolut realistisch und stellt konkrete Kriterien auf, wie für uns als Bildungsexperten beste Pädagogik zum Wohle der Kinder und Jugendlichen ausschauen soll."

Waschler machte deutlich, dass man auf der pädagogischen Ebene mit dem BLLV übereinstimme, es gebe jedoch auch immer Sachzwänge. Nitschke hob hervor, dass attraktive Rahmenbedingungen für den Lehrerberuf enorm wichtig seien, um den Lehrermangel an bestimmten Schularten auch mittelfristig beheben zu können.

Einig war man sich darin, dass sich die Anforderungen der Gesellschaft an die Schulen verändert haben und dementsprechend auch die Lehrkräfte immer mehr leisten müssen. Der BLLV hat für zehn zentrale Handlungsfelder berechnet, welche zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen für eine hohe Qualität in Schule und Bildung es braucht. / 4.7.2018 / yy