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Umgang mit rechtsextremem Gedankengut an Schulen

„Wir müssen sehr achtsam hinschauen, was in der Jetztzeit passiert“, forderte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann bei den Gesprächen gegen das Vergessen. Ein Artikel der Frankfurter Rundschau zeigt, vor welchen Herausforderungen Lehrkräfte stehen.

Was ist eine politische Meinungsäußerung, die in der Klasse diskutiert werden kann – und was ist nicht hinnehmbar? Die Erfahrungsberichte von Lehrern in einem Artikel der Frankfurter Rundschau zeigen deutlich, wie schwierig der Umgang mit rechtsextremem Gedankengut sein kann. Die Experten, die zu Wort kommen, nennen verschiedene Ansätze, um Schulen bei dem Thema zu unterstützen. Zu den Forderungen gehören verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte, mehr Ressourcen sowie ein stärkeres Zusammenwirken von Sportvereinen, Nachbarschaften und Schulen.

>> Zum Artikel: Frankfurter Rundschau

Hinschauen, was in der Jetztzeit passiert

Erst kürzlich plädierte die BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann bei der Veranstaltung „Gespräche gegen das Vergessen“ dafür im Alltag genau hinzusehen: „Weil ich dafür werben will, dass wir alle miteinander sehr achtsam hinschauen, was in der Jetztzeit passiert.“ In den Schulen könnten Kinder und Jugendliche erleben, was ein normaler, respektvoller Umgang bedeutet, so die BLLV-Präsidentin. „Wir müssen ganz stark Wert darauf legen, dass es Zeit gibt für diese Ebenen des Miteinanders.“

Der BLLV hat mit seinem Manifest „Haltung zählt“ein Zeichen gegen Hass und Hetze gesetzt und warnt vor den Auswirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche: Die negative Gestaltungsmacht aggressiver, geringschätzender und diskriminierender Sprache dürfe nicht zu einer weiteren Verrohung des Umgangs führen, ob im Klassenzimmer, gesamtgesellschaftlich oder weltweit.


Weitere Informationen

Frankfurter Rundschau: "Das Hakenkreuz im Klassenzimmer" auf fr.de

BLLV-Manifest: HALTUNG ZÄHLT

Infos, Initiativen und politische Positionen: BLLV-Dossier Demokratiepädagogik