VBE Bundesvorsitzender Udo Beckmann
VBE zieht Zwischenbilanz zu SchulschließungenStartseite

"Lehrkräfte arbeiten unter schwierigen Rahmenbedingungen"

Wie der Unterricht seit drei Wochen aus der Ferne abläuft und was man aus dieser Krise auch für die Zukunft lernen kann, erklärt Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE.

Gespräche mit Lehrkräften haben dem VBE-Bundesvorsitzenden Udo Beckmann gezeigt: Lehrkräfte versuchen auch in dieser Situation für Schülerinnen und Schüler bestmögliche Unterstützung zu erreichen. Hilfreich ist, wenn das, was an Regelungen durch die Schulbehörden herausgegeben wird, möglichst konkret gefasst ist. Deshalb appellierte er im Interview mit www.news4teachers.de an die Politik, im Schulkontext nicht nur an die Zeit nach der Corona-Krise nachzudenken, sondern auch den Jetzt-Zustand zu verbessern.

Er warnte davor, nun unfaire Erwartungen an die Lehrkräfte zu richten: "Es darf auch keineswegs von den Schulministerien erwartet werden, dass jetzt alle Lehrkräfte digital unterrichten. Das verkennt, dass es das Versäumnis der Politik war, die Digitalisierung im Bildungsbereich nicht rechtzeitig anzupacken. Der Digitalpakt wurde über 2,5 Jahre verschleppt. Ergebnis ist, dass unsere aktuelle forsa-Schulleiterbefragung ergab, dass es noch immer nur an jeder dritten Schule Klassensätze von digitalen Endgeräten gibt." Zudem hätten bisher entsprechende Fortbildungsangebote gefehlt.

Wichtig ist Beckmann darüber hinaus, dass zumindest bei Prüfungen ein möglichst bundeseinheitliches Vorgehen erreicht werden sollte.

In voller Länge zum Nachlesen:

Das Interview von Udo Beckmann auf www.news4teachers.de

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Am: 04.04.2020