Trotz eisiger Kälte haben mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen bei der Mahnwache anlässlich der CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon ein deutliches Signal gesetzt: So nicht!
Gemeinsam mit dem Bayerischen Beamtenbund (BBB) fordert der BLLV faires Einkommen und Wertschätzung für alle. Die konkrete Forderung der Arbeitnehmervertretung lautet: 7 % mehr, mindestens 300 Euro mehr, und eine zeitgleiche Übertragung auf den Beamten- und Versorgungsbereich. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder.
Präsenz und politischer Dialog
Neben der sichtbaren Präsenz nutzte der BLLV die Mahnwache auch für den politischen Dialog. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann und der 1. Vizepräsident des BLLV, Gerd Nitschke führten zahlreiche Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, darunter die Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber, Siegfried Walch und Reinhard Brandl, sowie Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien.
In den Gesprächen machten sie deutlich, dass faire Einkommen, echte Wertschätzung und verlässliche Arbeitsbedingungen zentrale Voraussetzungen für einen starken öffentlichen Dienst sind. Die Anliegen der Beschäftigten wurden klar adressiert – verbunden mit der Erwartung, dass die Politik ihrer Verantwortung in den laufenden Tarifverhandlungen gerecht wird.
Darüber hinaus nutzte der BLLV die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit den anwesenden Journalistinnen und Journalisten, um die Forderungen und Hintergründe der aktuellen Tarifrunde einzuordnen und die Perspektive der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sichtbar zu machen.