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Schulheftumschläge: So geht’s ohne Plastik

Stabiles Recycling-Papier statt Plastik: Die Grundschule Parsdorf geht bei Umschlägen für Schulhefte neue, nachhaltige Wege. Praktisch: Durch die Sammelbestellungen der Schule werden auch die Eltern vom Einkaufen entlastet.

Vergangenes Schuljahr führte die Grundschule Parsdorf bei München ein großes Projekt zum Thema „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ durch. Ein Ergebnis: Die Umschläge der Schulhefte sollen in Zukunft möglichst nicht mehr aus Plastik sein. Und tatsächlich fand sich eine stabile und bunte Alternative aus festem Recycling-Papier, wie merkur.de berichtet.

Die Kinder sehen den Kampf gegen Plastikmüll in den Meeren als große Aufgabe und leisteten bei ihren Eltern Überzeugungsarbeit: Nun beteiligen sich in etwa die Hälfte aller Eltern an einer Sammelbestellung bei einem regionalen Hersteller der bunten Umschläge mit hübschen Mustern aus Wellenlinien, Blättern oder Sternen. Ein Vorteil: Da die Schule die Bestellung koordiniert, sind die Eltern beim Materialeinkauf entlastet.

„Ein schönes, weil realistisches und sinnvolles Beispiel für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im Alltag“, freut sich Dr. Fritz Schäffer, Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik im BLLV, über die Initiative. Das höchste Beschlussgremium des BLLV, die Landesdelegiertenversammlung, hat Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als pädagogischen Schwerpunkt bestimmt.

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