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„Wir sagen, wie Schule wirklich aussieht“

Mehr Personal, mehr Geld: Was es für glückliche Kinder in bedarfsorientierten Schulen braucht und was das kostet, rechnet BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann der Politik vor. Und fordert in Karlstadt „endlich Fakten“.

Beim Workshop des ULLV im unterfränkischen Karlstadt forderte Fleischmann klare Ansagen in Richtung Politik: „Die Lehrerschaft muss künftig den neuen Entscheidungsträgern ganz klar sagen, wie es in der Schule derzeit wirklich aussieht“, sagt sie mit Blick auf die bayerische Staatsregierung. Die Koalition erwecke gerne den Eindruck „alles bestens“, ungeachtet der Realitäten an bayerischen Schulen, die zu häufig zu Lasten der Lehrergesundheit gehe. „Wir sind die Experten, wir wissen alles von Schule“, stellte sie klar.

Dafür gab Fleischmann konkrete Beispiele, die sie mit fundierten Zahlen untermauerte: „Wir haben genau nachgerechnet, was eine bedarfsorientierte Schule für alle Kinder kosten würde“, sagte sie und verwies auf die BLLV-Kampagne Zeit für Bildung und die Bedarfe in den 10 Handlungsfeldern, die unter dem Motto „gerecht.investieren“ als Kernaufgaben zu sehen sind.

Sie warnte vor digitalem Dauerstress nach dem Motto „schneller, höher, weiter“ und setzte mit dem Motto der Landesdelegiertenversammlung des BLLV im Mai den Kontrapunkt im Sinne des ganzheitlichen Bildungsbegriffs nach Pestalozzi: „Herz. Kopf. Hand – Zeit für Menschen“. Jetzt sei die Zeit, Rahmenbedingungen zu schaffen für glückliche Kinder, die „fit für die Zukunft“ sind.

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