Schulstart aus Sicht von SchulleiternStartseite

Logistischer Kraftakt mit hoher Verantwortung

Im Vorfeld des Schulstarts sind Schulleiter extrem gefordert: Sie müssen den Schulbetrieb Corona-gerecht aufstellen. Dabei tragen sie eine große Verantwortungslast.

Diese vielen Details. Die machen das Leben von Frank Hortig schwer. Mit Gleichmut trägt der Leiter der Gustav-Leutelt-Grund-und Mittelschule in Kaufbeuren, die Entscheidung, dass die Regierung Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen für die ersten 14 Tage beschlossen hat. Damit ist für Hortig die Aufgabe nämlich nicht erledigt, wie er im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk ausführt: „Ich sehe den Alltag und da gibt es so viele Details zu klären. Da habe ich Kinder, die in der Gruppe sozialisiert werden müssen. Und da sind Hygiene- und Abstandsmaßnahmen absolut schwierig einzuhalten.“

Eine logistische Herausforderung war zum Beispiel die Mittagessen-Situation an seiner Ganztagsschule. Es ist in den ursprünglichen Räumen nicht mehr genügend Platz, um genügend Abstand zu halten. Zeitversetzt die Kinder essen zu lassen macht auch nur bedingt Sinn: Sollen die ersten Kinder dann schon um 10 Uhr Mittagessen?

Und auch der hauswirtschaftliche Unterricht stellte Hortig vor große Probleme: Es gibt nicht genügend Herdplatten und außerdem müssten ständig die Küchengeräte desinfiziert werden. Hortig traf die Entscheidung, dass das Fach in diesem Schuljahr nicht stattfindet. „Ich trage die Verantwortung gerne und möchte ihr auch gerecht werden. Aber in diesen Zeiten weiß ich gerade nicht ganz genau, was da auf mich zukommt“, gibt Frank Hortig zu.

>> Der komplette Beitrag zu den aufwändigen Vorbereitungen des Schulstarts auf BR.de

Am: 09.09.2020