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Im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden Martin Hagen (FDP) 20.09.2021 PolitikBildungsqualitätGesundheitsschutzIndividuelle Förderung

Zusätzliches Personal für individuelle Förderung

Bildung müsse sich nach Corona immer im Sinne der Kinder und Jugendlichen aufstellen. Kern sei die individuelle Förderung und die kann nur durch mehr Lehrerinnen und Lehrer ermöglicht werden.

Die Corona-Krise in all ihren Facetten war das zentrale Thema im Gespräch der BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Martin Hagen. Dabei ging es vor allem um die Eigenverantwortlichkeit von Schule.

"Die Schulleitungen", sagte Fleischmann, "haben nicht erst seit der Pandemie bewiesen, wie belastbar sie sind. Und dass sie alles in ihrer Macht Stehende getan haben und tun, um für die Kinder und Jugendlichen trotz aller Widrigkeiten die bestmögliche Bildung zu ermöglichen!". Aber Eigenverantwortlichkeit sei keine Einbahnstraße.

Wenn es darum gehe, unangenehme Situationen zu meistern, würden die Schulen meist alleine gelassen. Dies sei keine echte Eigenverantwortung. Hagen war von dieser Thematik sehr angetan und so eruierten beide gemeinsam, wie Bildung sich nach Corona aufstellen müsse – immer im Sinne der Kinder und Jugendlichen, die durch die Schulschließungen so viel erleiden mussten.

Von der Staatsregierung erwarte er konkrete Maßnahmen. Fleischmann erläuterte, warum es nun vor allem auf individuelle Förderung ankomme. Für diese Förderung brauche man dringend genau jene Experten, die im Grund-, Mittel- und Förderschulbereich seit Jahren fehlen: Lehrerinnen und Lehrer.

Artikel aus der bayerischen schule #5/2021