Engagiert für Bildung und Lehrer/innen

Wir sind angetreten, damit unsere Kinder besser gefördert werden und damit Lehrer und Erzieher in Schule und Kindergarten bessere Arbeitsbedingungen bekommen.

Das ist das Credo der Führungscrew des BLLV.

Im Mai 2015 wurde das neue Führungsteam mit beeindruckender Mehrheit von den 500 Delegierten der 52. Landesdelegiertenversammlung des BLLV für vier Jahre an die Spitze des BLLV gewählt.

Präsidentin Simone Fleischmann und die Vizepräsidenten Gerd Nitschke und Tomi Neckov führen den größten Berufsverband von Pädagogen im Team.

"Als Präsidium des BLLV haben wir eine große Verantwortung übernommen. Gemeinsam wollen wir, dass der BLLV geschlossen und überzeugend die Bildungs- und Berufspolitik in Bayern mitgestaltet. Wir bringen das Expertenwissen der Lehrer und Erzieherinnen in die Politik ein. Dabei kämpfen wir für Anerkennung und Respekt für die pädagogische Arbeit und für die Pädagogen in unseren Bildungseinrichtungen."

 

Simone Fleischmann, Gerd Nitschke, Tomi Neckov

Präsidentin Simone Fleischmann

 

Ihr Credo: Politik braucht Ehrlichkeit und Offenheit. Was Politiker fordern, müssen sie auch leben, denn Politiker sind Vorbilder.   

Ihr Ziel: Unsere offene demokratische  Gesellschaft durch Bildung  lebenswerter und menschlicher zu machen und sie vor Angriffen zu schützen.  

Simone Fleischmann nimmt ihr jeweiliges Gegenüber immer ernst und nennt dabei doch alle Probleme - offen und gerade heraus. Daran hat sich seit ihrem Amtsantritt im Mai 2015 nichts geändert. Ihre schul- und bildungspolitischen Ziele verfolgt sie klar wie unbeirrt. Teamarbeit bedeutet ihr viel - genauso wie die Offenheit für andere Standpunkte. Und genauso offen geht sie dabei auch auf alle Menschen zu. Sie ist aus vollem Herzen Teamplayerin und Netzwerkerin. Und so sie treibt den BLLV voran.  „Nur Bildung kann der Kitt sein, der eine offene demokratische Gesellschaft auch in Krisenzeiten zusammenhalten kann.“ 

Simone Fleischmann glaubt an die Kraft der Bildung für den einzelnen und für die Gesellschaft. Niemand kann ihrer Meinung nach ohne Bildung in einer Leistungsgesellschaft erfolgreich und zufrieden sein. Und keine offene Gesellschaft kann überleben, wenn Bildung die jungen Menschen nicht ganzheitlich bildet – kognitiv, emotional und sozial. Schulen können dies nur leisten, wenn die Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Praxiskompetenz ernst genommen werden. Dazu gehören bessere Arbeitsbedingungen ebenso wie eine bessere Lehrerbildung. Und dazu gehört, dass Schulen geschützt werden vor fremden Partikularinteressen.  

Gemeinsam mit den Vizepräsidentin Gerd Nitschke und Tomi Neckov bildet sie das Präsidium im BLLV. Die ehemalige Schulleiterin, Schulpsychologin und Leiterin der Abteilung Berufswissenschaften im BLLV kann aus jahrelanger Berufspraxis schöpfen, denn sie leitete u.a. zehn Jahre lang eine Grund- und Mittelschule in Poing bei München. Seit drei Jahrzehnten ist sie im BLLV aktiv und hatte dort verschiedene Aufgaben und Ämter inne. Vor ihrer Wahl zur Präsidentin - der ersten Frau an der Spitze des BLLV überhaupt - leitete sie die Abteilung Berufswissenschaften.

Biographische Daten

Zur Person

14.07.1970               Geburt in München

1976                        Einschulung in München

seit 1980                  Wohnort in Zorneding

1981 – 1990             Besuch des Gymnasiums Vaterstetten

1990 – 1995             Studium an der LMU München

Zum beruflichen Werdegang

1995 – 1997 Referendariat als Hauptschullehrerin in Feldkirchen
1992 – 2000 Studentenreferentin/Beisitzerin im Landesverband der Bayerischen Schulpsychologen (LBSP) 1997 – 2002 Hauptschullehrerin/Schulpsychologin in Feldkirchen Betreuungs- und Praktikumslehrerin
                   Referentin für regionale und zentrale Fortbildung Zweitprüferin an der LMU
2003            Konrektorin an der VS Poing
2007            Schulleiterin an der VS Poing
seit 2004      Publikationen im Oldenbourg Verlag
                   „Was tue ich, wenn...“ Umgang mit schwierigen Situationen im Grundschulalltag (2007)
                   „Das Methodenhandbuch Grundschule“(2004)

Zum Werdegang im BLLV

seit 1990    
Mitglied im BLLV


2002 – 2007
Leitung der Abt Berufswissenschaft im BLLV-Bezirksverband Oberbayern


2003 – 2007
Beisitzerin im BLLV-Landesvorstand


2007 – 2015
Leiterin der Abt. Berufswissenschaft im BLLV und Mitglied des Landesvorstands

seit 2016     
Mitglied im Wertebündnis Bayern
Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss Bündnis für Toleranz
Vorsitzende des Forum Bildungspolitik in Bayern


seit 2017     
Mitglied des Rundfunkrats Mitglied in der Jury des Deutschen Schulpreises
Mitglied im Beirat des Menschenrechtsfilmpreises

seit 2018
Vorsitzende der BLLV-Akademie

Zu ihren Arbeitsfeldern im BLLV

  • Die Grundschulaktion „Unsere Kleinen ganz GROSS“

  • Die Lehrer-Umfrage „Eigentlich wollte ich...“

  • Der LehrplanPLUS Was braucht Schule eigentlich?

  • Die Mittelschulwerkstatt Die Mittelschule ernst nehmen

  • Lernen im 21. Jahrhundert:
    So stellen wir uns Lernen vor: Kompetenzorientiert, konstruktiv, individuell, motivierend, kommunikativ, verständnisintensiv

  • Verständnisintensives Lernen (ViL): Wir machen uns auf den Weg in Bayern

  • „Kontrovers“ und „Pädagogik trifft Politik": Moderne BLLV-Politik

  • Praxishefte (Domino Verlag): Grundlagen und Tipps für den Alltag Umgang mit Heterogenität, Medien, Körpersprache, Lernen, Bewegung...

  • Lehrerbildung 2020:
    Die Reform der Lehrerbildung: Gleichwertig, eigenständig, vernetzt und berufsfeldorientiert

weitere Tätigkeitsfelder

seit 2016
Mitglied im Wertebündnis Bayern
Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss Bündnis für Toleranz
Vorsitzende des Forum Bildungspolitik in Bayern

seit 2017
Mitglied des Rundfunkrats
Mitglied in der Jury des Deutschen Schulpreises
Mitglied im Beirat des Menschenrechtsfilmpreises

seit Dezember 2017
Mitglied im Bayerischen Aktionsbündnis für den Schulsport
Vorsitzende des Telekollegs (BRmedia)

1. Vizepräsident Gerd Nitschke

Der Mittelschullehrer und Vater von drei Kindern hat sich klare Ziele für seine Amtszeit gesetzt: Er will den BLLV als d e n Lehrerverband in Bayern weiter voranbringen, er kämpft für eine Schule, die für Kinder gemacht ist und er engagiert sich mit ganzer Kraft für die Gleichwertigkeit der Lehrämter bei optimalen Arbeitsbedingungen. Alle, die ihn kennen, wissen: Er setzt sich mit aller Kraft dafür ein. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Wer sich an ihn wendet und Hilfe braucht, bekommt sie prompt. Seine Erfahrungen und sein Wissen sind gefragt.

Als stellvertretender Vorsitzender im Hauptpersonalrat und 1. Vizepräsident des BLLV ist Nitschke ein viel gefragter Experte bei allen Fragen rund um die Themen Recht, Dienstrecht und Besoldung. Besonders am Herzen liegen ihm seit Beginn seiner BLLV Karriere die Themen Mutterschutz und Elternzeit.  

Seit Mai 2007 steht Gerd Nitschke als 1. Vizepräsident des BLLV – zuerst von 2007 bis 2015 mit BLLV-Präsident Klaus Wenzel  und der ehemaligen Vizepräsidentin Waltraud Lucic – und jetzt gemeinsam mit BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann  und 2. Vizepräsident Tomi Neckov an der Spitze des BLLV. Seit 2010 führt er den BLLV-Bezirksverband Oberbayern.

Im Präsidium vertritt er vor allem die „dienstrechtliche Seite“ – wie er selbst sagt. Das Neue Dienstrecht in Bayern, mit dessen Einführung eine tiefgreifende Reform einherging, trägt auch seine Handschrift.   Sein jahrelanges Engagement zeigt vor allem eines: Er fühlt sich seinen vielen Aufgaben mehr als verpflichtet.  

Zur Person

Geboren am 20. Februar 1964 in München, verheiratet, drei Kinder - wohnhaft in Anzing (Landkreis Ebersberg). Hobbies: Musik, Fußball, Garten, Landwirtschaft, Lesen, Computer.

Nach seiner Schullaufbahn in München und dem Studium des Lehramts an Hauptschulen an der TU- und LMU-München widmete er sich schon früh neben seiner Tätigkeit als Lehrer, Beratungsrektor (Systembetreuung) und Rektor einer Grund- und Mittelschule seiner ehrenamtlichen Arbeit im BLLV.

ABJ - Junge Lehrer im BLLV

Ab 1992 stellte Gerd Nitschke der „Lehrerjugend“ seine Stimme als Seminarsprecher, als ABJ-Kreisvorsitzender und als 2. ABJ-Landesvorsitzender zur Verfügung und engagierte sich in der ABJ bis 1998 für die Lehrkräfte bis zum 10. Dienstjahr in Bayern.

Werdegang im BLLV

Seit 1993 erarbeitet Gerd Nitschke in einem Expertenteam der Abteilung Dienstrecht & Besoldung (ADB) angestrebte Änderungen in der Berufs- und Standespolitik, im Dienstrecht, in der Personalratsarbeit.

Seit 18. Mai 2007 ist Gerd Nitschke Vizepräsident des BLLV.

2010 wurde Gerd Nitschke einstimmig zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes Oberbayern gewählt und setzt auch hier die Positionen des BLLV auf Bezirksebene um.

Abteilung Dienstrecht & Besoldung (ADB)

ADB: Seit 1993 erarbeitet Gerd Nitschke in einem Expertenteam angestrebte Änderungen in der Berufs- und Standespolitik, im Dienstrecht, in der Personalratsarbeit. Hierfür werden zahllose Gespräche mit zuständigen Politikern geführt und Merkblätter zu speziellen Themen (u.a. Besoldung, Teilzeit, begrenzte Dienstfähigkeit) erstellt. Infogehefte und verschiedene CD-ROM werden laufend veröffentlicht, aktualisiert und für Mitglieder bereitgestellt.

Mit ihrer Hilfe, wie auch durch persönlichen Kontakt, informiert Herr Nitschke Mitglieder des Verbandes zu allen Fragen des Dienstrechts.

Gerd Nitschke ist der Experte für Fragen zu Mutterschutz und Elternzeit. Gerne engagiert er sich für Lehrerinnen und Lehrer und berät sie bei all ihren Fragen.

Aufgaben im Präsidium

Im Präsidium des BLLV vertritt Gerd Nitschke vor allem die „dienstrechtliche Seite“. Das Neue Dienstrecht in Bayern - mit dessen Einführung das Dienstrecht reformiert wurde (u.a. das Laufbahnrecht, das Besoldungsrecht) - wurde durch seine Unterstützung und Mitarbeit erstellt.

Neue Beförderungsmöglichkeiten im Bereich der Grund-, Haupt- und Realschule wurden geschaffen und werden für Sonderschul-, Fach- und Förderlehrer noch weiter ausgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit: Die aktuelle Schul- und Bildungspolitik.

Gerd Nitschke nimmt die Politiker in die Pflicht. Es geht um eine gute Schule, mehr Zeit für unsere Kinder und bessere Arbeitsbedingungen für alle an den Schulen Beschäftigten. Er setzt sich ein für die Anliegen der Mitglieder und konfrontiert die Vertreter aller Parteien und zuständige Ministerien mit den Problemen vor Ort.

Personalrat

Sein Wissen ist gefragt bei Schulungen für Dienstanfänger und Mitarbeiter der Kreisverbände, in der Personalratsarbeit und in verschiedenen Kommissionen (u.a. zum Thema Ganztagsschule, Schulsozialarbeit, Haushalt, Senioren). Gerd Nitschke hält auf Anfrage Vorträge zu Positionen des BLLV, zum Neuen Dienstrecht und zu dienstrechtlichen Themen.

Seit 1998 ist Gerd Nitschke Örtlicher Personalratsvorsitzender, seit 2003 Mitglied im Bezirkspersonalrat. Er ist Stv. HPR-Vorsitzender und Stv. Vorsitzender der Gruppe der Lehrer an Grund- und Mittelschulen im HPR. Überall bringt er die Positionen des BLLV ein und unterstützt und hilft besonders auch unseren BLLV-Mitgliedern.

Über Jahre war Gerd Nitschke im Wahlvorstand der Jugendvertretung, der Schwerbehindertenvertretung und 2. Stv. Vertrauensmann der Schwerbehinderten in Oberbayern.

Seine Vision

Der BLLV – der Lehrerverband in Bayern

Eine Schule, die für die Kinder gemacht ist

Die Gleichwertigkeit der Lehrämter bei optimalen Arbeitsbedingungen

2. Vizepräsident Tomi Neckov

Die Stimme der Lehrerschaft muss noch stärker werden - sie muss unüberhörbar werden - diesem Ziel fühlt sich Vizepräsident Tomi Neckov seit seinem Amtsantritt im Mai 2015 verpflichtet. Die Aufgaben, mit denen sich Schulen konfrontiert sehen, werden immer komplexer und vielschichtiger, gleichzeitig steigt der inhaltliche und zeitliche Druck ins unermessliche. Lehrkräfte müssen geschützt werden, sie brauchen bestmögliche Unterstützung.

Als Lehrer einer Brennpunktschule weiß Neckov, dass viele Heranwachsende die grundlegenden Regeln des sozialen Miteinanders nicht mehr kennen. Der Schulalltag ist immer mehr von Verhaltens- und Lernproblemen geprägt. Deshalb dürfen Schule und Bildung aus Sicht Neckovs nicht länger Teil des Problems sein, sie müssen Teil der Lösung werden. Der Vater zweier Töchter will nicht tatenlos zusehen, wie immer mehr Aufgaben an die Schule delegiert werden.

Er will dafür kämpfen, dass die Pädagogik nicht auf der Strecke bleibt. Und er will dafür kämpfen, dass der BLLV selbstbewusst und unerschrocken die pädagogischen Ideen in einer auf Effizienz getrimmten Gesellschaft hochhält. Seine Überzeugung: „Lehrerinnen und Lehrer haben in dieser Gesellschaft etwas zu sagen.“

Im BLLV setzt er einen Schwerpunkt auf die Förderung des Nachwuchses und auf die internationale Vernetzung.

Zur Person

Geboren am 4. Februar 1973 in Schweinfurt, verheiratet, zwei Töchter.

Schulischer und beruflicher Werdegang

1979 bis 1983 Grundschule Röthlein

1983 bis 1986 Walther-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt

1986 bis 1989 Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt

1989 bis 1993 Ausbildung zum Industriemechaniker in der SKF GmbH Schweinfurt

1993 bis 1995 Franz-Oberthür-Schule Würzburg (BOS) - Ausbildungsrichtung Technik

1995 bis 1996 Zivildienst in der Lebenshilfe Sennfeld

1996 bis 2001 Studium - Lehramt an Hauptschulen in Würzburg

2001 bis 2003 Vorbereitungsdienst an der Maintalblick Volksschule Schonungen

2003 bis 2006 Lehrer zur Anstellung an der Grund- und Mittelschule „Am Sonnenteller“, Dittelbrunn

2006 bis 2011 Lehrer an der Grund- und Mittelschule „Am Sonnenteller“, Dittelbrunn

2011 bis 2014 Konrektor an der Grund- und Mittelschule „Am Sonnenteller“, Dittelbrunn

seit 2014 Schulleiter an der Albert-Schweitzer-Mittelschule in Schweinfurt

Werdegang im BLLV

Seit 1995        Mitglied im BLLV

2003 bis 2005 Chefredakteur des Magazins junglehrer

2006 bis 2012 Beisitzer im BLLV-Kreisverband Schweinfurt-Land
seit 2016        Kreisvorsitzender des KV-Schweinfurt-Stadt

2005 bis 2015 Chefredakteur des Magazins bayerische schule

seit 2015 2. Vizepräsident des BLLV

Personalrat

 2006 bis 2014 Mitglied im Örtlichen Personalrat Schweinfurt-Land

2006 bis 2014 Mitglied im Hauptpersonalrat beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Seine Ziele

„Die Zeiten haben sich grundlegend geändert – in der Gesellschaft, in der Schule, in der Politik und auch im BLLV. Wir als BLLV müssen uns mehr denn je stark und unabhängig für unsere Mitglieder, für ihre Arbeitsbedingungen und für Bildung einsetzen. Ich möchte dazu beitragen, dass der BLLV als Stimme der Lehrerschaft noch stärker wird. Mich reizt es, den BLLV auf seinem immerwährenden Weg der Erneuerung mitzugestalten. Dabei will ich neue Ideen einbringen. Aber ich will auch sicherstellen, dass unsere Mitglieder sich im BLLV wieder finden und ihn als starke Unterstützung in ihrem Berufsleben erleben.

Inhaltlich teile ich die Einschätzung, wie sie im Augsburger Manifest zur Zeit, das auf der Landesdelegiertenversammlung 2015 verabschiedet wurde, zum Ausdruck kommt: Wir in der Schule erleben tagtäglich, wie der Druck auf Schule zunimmt - und als unmittelbar Betroffene müssen wir uns dazu positionieren. Die bildungspolitischen Diskussionen werden in Zukunft verstärkt die Frage der Zeit, der Beschleunigung und der Auswirkungen der Digitalisierung auf Schule zum Inhalt haben. Dabei geht es zum einen um finanzielle Ressourcen, zum anderen aber um die zentrale und hoch aktuelle Frage „was ist gute pädagogische Arbeit?“

Eine zentrale Aufgabe des BLLV wird es in den nächsten Jahren sein, den immer größeren inhaltlichen und zeitlichen Druck auf die Schule zu hinterfragen und alles zu tun, ihm Einhalt zu gebieten. Als BLLV müssen wir unsere Kolleginnen vor diesem Druck schützen. Wir können nicht tatenlos zusehen, wie immer mehr Aufgaben an die Schule delegiert werden. Ich will dafür kämpfen, dass die Pädagogik nicht auf der Strecke bleibt. Ich will dafür kämpfen, dass dieser BLLV selbstbewusst und unerschrocken die pädagogischen Ideen in einer auf Effizienz getrimmten Gesellschaft hochhält. Wir Lehrerinnen und Lehrer haben in dieser Gesellschaft etwas zu sagen.“