Religiöses MobbingIslamunterrichtIntegrationVBE

"Kinder sind ein Spiegel der Gesellschaft"

BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann hat zum Thema „religiöses Mobbing an Schulen“ in mehreren Interviews Stellung bezogen. Darunter auch in einem Gespräch mit Antenne Bayern (der Sendebeitrag ist im Medienecho nachzuhören).

Hier einige Statements:

„Schule kann Vorbild sein. Schulen brauchen aber Möglichkeiten, um auf solche Fälle eingehen zu können. Was wir nicht brauchen, ist Hysterie in den Medien.“

„Es hat immer schon ‚Andersartigkeit‘ gegeben. Sie löst bei Kindern oftmals Neugierde aus. Ich habe erlebt, als wir Flüchtlingskinder an der Schule integriert haben, wie spannend das für die meisten war. Was sind das für Kinder? Woher kommen die? Natürlich gab es auch Kinder, die Ängste entwickelten.“

„Wir haben Grundrechte. Wir haben Menschenrechte. Wir haben Kinderrechte. Wir haben religiöse Freiheit und wir müssen uns üben in gegenseitigem Respekt und Umgang miteinander. Dazu kann Schule einiges leisten.“

„Kinder sind ein Spiegel der Gesellschaft und Schule ist oft ein Brennglas der Gesellschaft.“

„Für mich gibt es nur den Weg, diese Themen an den Schulen zum Thema zu machen. Nicht umsonst fordere ich als einen Baustein gegen Radikalisierung einen Islamunterricht in Bayern, dort, wo er benötigt wird.“ „Ich glaube nicht, dass, wenn wie den Religionsunterricht aufgeben und Werteunterricht anbieten, die Integration besser läuft.“

"Wenn wir die Lehrpläne der Religionsfächer anschauen, evangelisch, katholisch oder in Ethik, dann geht es eben nicht nur um diese eine Religion, sondern um Toleranz, um Freiheit. Ich brauche aber eine religiöse Verwurzelung, ich brauche Identifikation, dann kann ich andere Meinungen oder Ansichten wesentlich besser akzeptieren.“

Zusammenstellung: Andrea Schwarz

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