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Bilder für den Kopf

Es kann schwierig sein, Kinder zum Lesen zu ermutigen. Aufgeben gilt aber nicht: Lesen ist nicht nur wichtig für die spätere berufliche Laufbahn, sondern auch lebenslanger Genuss.

Bücher entführen in fremde Lebenswelten, bescheren dem Lesenden Emotionen und Bilder in Hülle und Fülle. Doch was, wenn Kinder sie links liegen lassen? BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann rät im BR-Kulturmagazin Capriccio Eltern deshalb, ihren Kindern mit gutem Beispiel voranzugehen (ab Minute 14). Wenn Eltern mit Freude lesen, würden auch Kinder neugierig auf Bücher werden.

Laut PISA-Studie schaffen es 20 Prozent der Jugendlichen nicht, Texte sinnerfassend zu lesen. Das gefährdet massiv den beruflichen Weg der Jugendlichen und erschwert eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Die PISA-Studie sagt außerdem: Die Hälfte der Jugendlichen liest nur, wenn sie muss und die Informationen dringend benötigt.

Um Kinder zum Lesen heranzuführen, müssen Kinder bereits im Kindergartenalter in Kontakt mit Büchern kommen. Gerd Schulte-Körne (Direktor für Kinder- und Jugendpsychiatrie) erklärt: „Im Kindergartenalter wird die primäre Sprachkompetenz, die für den Leseprozess erforderlich ist, angelegt.“ Lesekreise wie sie zum Beispiel in Stadtbibliotheken angeboten werden, bestätigen und ermutigen besonders Kinder, wenn sie aus Elternhäuser kommen, wo wenig gelesen wird.

 

TV-Beitrag aus der BR-Sendung "Capriccio":

Simone Fleischmann: Eltern sollen Kinder aufs Lesen neugierig machen (ab Minute 14)