Nach dem Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen zum TV-L, dem Tarifvertrag der Länder, kündigt Rainer Nachtigall, Vorsitzender des BLLV-Dachverbands BBB (Bayerischer Beamtenbund) an: "Wer uns nicht zuhört, wird uns sehen, liebe TdL! Wir sehen uns bei den Demos in München und Nürnberg!“
Das Angebot der TdL hat die Verhandlungskommission des gemeinsamen Dachverbands dbb (deutscher beamtenbund tarifunion) als absolut inakzeptabel zurückgewiesen: Angeboten wurde lediglich ein Abschluss in etwa der Höhe eines Inflationsausgleichs, ohne Erhöhungen in 2025, dafür aber mit einer Laufzeit von 29 Monaten. Damit bliebe man weit hinter dem TVöD-Abschluss zurück.
Zudem hat Bayern angekündigt, den Tarifabschluss ertmals verzögert auf Beamte zu übertragen. „Dem erteilen wir gemeinsam eine klare Absage!“, so Nachtigall Rainer dazu.
Gemeinsam mit dem BBB ruft der BLLV daher zur Kundgebung und zur Mahnwache auf:
Am 21. Januar 2026 in München
Ablauf:
11:30-13:00 Uhr - Mahnwache vor der Staatskanzlei (Pilotystraße) und dem Finanzministerium (Odeonsplatz)
13:00-14:00 Uhr - Demozug von der Staatskanzlei über den Odeonsplatz zur Abschlusskundgebung
14:00-15:00 Uhr - Abschlusskundgebung vor der Feldherrnhalle
Hintergrund:
Anlass sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Forderung der Arbeitnehmervertreter lautet: 7 % mehr, mindestens 300 Euro mehr.
Nachdem der BLLV an mehreren Orten, darunter Seeon und Kloster Banz, bereits mit vielen Kolleginnen und Kollegen ein Zeichen gesetzt hat, geht es nun in München weiter. Jede Unterstützung zählt.