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Einkommensrunde TV-L 2025/2026: Faire Einkommen für alle! Startseite Topmeldung
dbb beamtenbund und tarifunion Bayerischer Beamtenbund Tarif

2. Verhandlungsrunde ergebnislos: Mitmachen bei Kundgebung und Mahnwache am 21. Januar in München!

Kein Ergebnis bei der zweiten Verhandlungsrunde, kein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Deshalb treffen sich Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder am 21. Januar zu Mahnwache, Demozug und Kundgebung in München - für faire Einkommen für alle!

Nach dem Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen zum TV-L, dem Tarifvertrag der Länder, kündigt Rainer Nachtigall, Vorsitzender des BLLV-Dachverbands BBB (Bayerischer Beamtenbund) an: "Wer uns nicht zuhört, wird uns sehen, liebe TdL! Wir sehen uns bei den Demos in München und Nürnberg!“

Das Angebot der TdL hat die Verhandlungskommission des gemeinsamen Dachverbands dbb (deutscher beamtenbund tarifunion) als absolut inakzeptabel zurückgewiesen: Angeboten wurde lediglich ein Abschluss in etwa der Höhe eines Inflationsausgleichs, ohne Erhöhungen in 2025, dafür aber mit einer Laufzeit von 29 Monaten. Damit bliebe man weit hinter dem TVöD-Abschluss zurück.

Zudem hat Bayern angekündigt, den Tarifabschluss ertmals verzögert auf Beamte zu übertragen. „Dem erteilen wir gemeinsam eine klare Absage!“, so Nachtigall Rainer dazu.

Gemeinsam mit dem BBB ruft der BLLV daher zur Kundgebung und zur Mahnwache auf:

Am 21. Januar 2026 in München

Ablauf:
11:30-13:00 Uhr - Mahnwache vor der Staatskanzlei (Pilotystraße) und dem Finanzministerium (Odeonsplatz)
13:00-14:00 Uhr - Demozug von der Staatskanzlei über den Odeonsplatz zur Abschlusskundgebung
14:00-15:00 Uhr - Abschlusskundgebung vor der Feldherrnhalle

Hintergrund:
Anlass sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Forderung der Arbeitnehmervertreter lautet: 7 % mehr, mindestens 300 Euro mehr.

Nachdem der BLLV an mehreren Orten, darunter Seeon und Kloster Banz, bereits mit vielen Kolleginnen und Kollegen ein Zeichen gesetzt hat, geht es nun in München weiter. Jede Unterstützung zählt.

Weitere Informationen

>> zum Bericht des BBB: Zweite Verhandlungsrunde gescheitert!

>> Aufruf des BBB: Demos in München und Nürnberg!

>> Flugblatt dbb: „Macht die TdL so weiter, fährt sie die Verhandlungen vor die Wand!“
dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer: “Wir haben drauf gedrängt, ein abschlussfähiges Angebot zu erhalten, um in der dritten Runde Mitte Februar tatsächlich einigungsfähig zu sein. Das hat die TdL erkennbar nicht gewollt. Wir wissen jetzt vor allem, was nicht geht. Wie die TdL konkurrenzfähig bleiben will, wie die TdL die immer drängenderen Personalprobleme in den Griff kriegen will und wie die TdL schließlich verhindern will, dass die guten Leute im Landesdienst nach Alternativen Ausschau halten, darüber wollte sie nicht reden.”

>> Streikaufruf BBB und dbb

>> Pressemitteilung des BLLV Bildungsdachverbands VBE: “Ergebnislos! Jetzt wird gestreikt”
Rita Mölders, stellvertretende Bundesvorsitzende des Arbeitsbereichs Tarifpolitik im Verband Bildung und Erziehung stellt klar: „Wir sind mit einer klaren Erwartungshaltung in die 2. Verhandlungsrunde gegangen, konnten jedoch nicht erkennen, dass die Arbeitgebenden der Länder ihrer Verantwortung für einen leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst gerecht werden. Wertschätzung sieht anders aus! Jetzt, wo es gilt, den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und Schulen den Rücken zu stärken, fehlen echte Zusagen. Wir müssen unseren Forderungen Nachdruck verleihen und unmissverständliche Signale an die Arbeitgebenden senden. Daher wird weitergekämpft, mit guten Argumenten am Verhandlungstisch und mit bundesweiten Warnstreiks und Kundgebungen. Die Beschäftigten verdienen Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen und das muss sich durch eine deutliche Einkommenssteigerung auch zeigen.“