Der BLLV bei der Mahnwache in Kloster Banz; Foto: Henrik Schödel
Der BLLV bei der Mahnwache in Kloster Banz; Foto: Henrik Schödel
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Starke Beteiligung bei der Mahnwache am Kloster Banz

Trotz schlechtem Wetter war die Beteiligung groß: Über 200 Bedienstete des Freistaates Bayern waren bei der Mahnwache am 13. Januar in Kloster Banz während die CSU-Landtagsfraktion ihre Klausurtagung abhielt. Auch der BLLV war stark vertreten.

Gemeinsam mit seinem Dachverband BBB (Bayerischen Beamtenbund) hat der BLLV wieder einmal ein Zeichen gesetzt für faire Einkommen und Wertschätzung im öffentlichen Dienst: Insgesamt waren über 200 Bedienstete des Freistaates Bayern bei der Mahnwache in Kloster Banz vor Ort. Auch der BLLV nahm mit den Bezirksvorsitzenden Helmut Schmid (BLLV Unterfranken) und Henrik Schödel (BLLV Oberfranken) mit einer stattlichen Gruppe an der Mahnwache teil. 

Klare Haltung im Austausch mit Politiker:innen

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetscheck kam zu den Demonstrierenden und bedankte sich bei ihnen für die tolle Arbeit, die in allen Bereichen geleistet wird. Die Finanzlage ist jedoch aktuell nicht gut und man muss sich gemeinsam an einen Tisch setzen und sehen was machbar ist. 

Auch der Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich den Teilnehmern. Der BLLV fordert 7 % oder mindestens 300 Euro sowie eine zeitgleiche Übertragung auf den Beamten- und Versorgungsbereich und zeigte, dass dies eine wichtige Forderung ist, um die Attraktivität des Lehrberufs zu würdigen. Henrik Schödel, Bezirksvorsitzender des BLLV Oberfranken, sprach kurz mit dem Fraktionsvorsitzenden und bat darum, nach dem Piazolo-Paket nicht schon wieder eine weitere Enttäuschung zu erfahren. „Es wäre eine Ohrfeige für jeden Lehrer und jede Lehrerin nach dem Arbeitszeitkonto, den Teilzeitbeschränkungen und Ruhestandsverlängerungen jetzt auch noch auf 6 Monate Gehaltserhöhungen zu verzichten, wie es Ministerpräsident Markus Söder schon im Voraus angekündigt hatte!“

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Impressionen von der Mahnwache