Banz_Mahnwache.png
Einkommensrunde TV-L 2025/2026: Faire Einkommen für alle! Startseite Topmeldung

Mitmachen bei der Mahnwache am 13. Januar am Kloster Banz

BLLV und BBB rufen am 13.1. um 12 Uhr zur Mahnwache am Kloster Banz auf. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen für faire Einkommen und Wertschätzung im öffentlichen Dienst! UPDATE: BLLV-Präsidentin Fleischmann kritisiert "Zeichen der Geringschätzung".

>> direkt zum UPDATE vom 12. Januar

Gemeinsam mit seinem Dachverband BBB (Bayerischen Beamtenbund) ruft der BLLV auf zur Mahnwache während der Klausurtagung der CSU-Fraktion:

Am 13. Januar 2026
+++ ACHTUNG, NEUE STARTZEIT +++ von 12.00 UHR bis 15.00 Uhr
Kloster Banz - Banz 1, 96231 Bad Staffelstein

Nachdem wir in Seeon bereits mit über 50 Kolleginnen und Kollegen vor Ort ein Zeichen gesetzt haben, geht es nun in Bad Staffelstein weiter. Jede Unterstützung zählt.

Arbeitgeber haben Forderung abgelehnt ohne Gegenvorschlag vorzulegen

Anlass für die Mahnwache sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Forderung der Arbeitnehmervertreter lautet: 7 % mehr, mindestens 300 Euro mehr. Die erste Verhandlungsrunde Anfang Dezember ist ergebnislos verlaufen. Die Arbeitgeber haben die Forderung abgelehnt, sie haben keinen Gegenvorschlag vorgelegt. „Wertschätzung sieht anders aus!“, so der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) Rainer Nachtigall. 

Gleichzeitig hat Ministerpräsident Söder schon vor Beginn der Tarifverhandlungen angekündigt, das noch zu findende Ergebnis nur verzögert in den Beamten- und Versorgungsbereich zu übertragen. Aus Sicht des BBB ist das ein No-Go. Auch der BLLV fordert: Faire Einkommen für alle im öffentlichen Dienst!

+++ UPDATE VOM 12. JANUAR +++

BLLV-Präsidentin Fleischmann stellt klar: Das ist die völlig falsche Richtung!

Das verdeutlicht BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann auch im Gespräch mit dem Münchner Merkur über Söders Ankündigung seines Zeitspiels: “Das hat es noch nie gegeben”. Für die betroffenen Lehrkräfte sei so etwas “ein Zeichen der Geringschätzung”. Fleischmann kritisiert, dass der Freistaat, der durch die verzögerte Umsetzung 700 Millionen Euro einsparen würde, damit “Sanierung des Staatshaushaltes auf Kosten der Beamten” betreibt.

Zudem vor Weihnachten ja noch die Einschränkung der Teilzeitmöglichkeiten zulasten der Lehrkräfte kam. Dazu außerdem die von oben verordnete Bewegungshalbestunde (s. dazu auch das >> aktuelle KMS) sowie die Hymnenpflicht, für die sich der Ministerpräsident zwar das öffentliche Lob abgeholt hat - “aber wie das dann in der 7c umgesetzt wird, ist nicht mehr ganz so wichtig”, kritisiert die BLLV-Präsidentin und warnt: “So wird der Lehrberuf nicht attraktiver!”

Lernerfolge vor Stimmungsmache!

Zugleich spricht sich Simone Fleischmann klar für den Erhalt der Schulpflicht aus, die die AfD in Sachsen-Anhalt zu untergraben versucht. Die Schulpflicht müsse “Ohne Wenn und Aber” bestehen bleiben.

Die niedersächsische Entscheidung, schriftliche Division in den weiterführenden Schulen zu behandeln und dafür in den Grundschulen zunächst den Fokus auf das systemisch-mathematische Verständnis des Dividierens zu setzen statt auf ein festen Regeln folgendes Aufschreiben von Rechenoperationen, ordnet die BLLV-Präsidentin so ein: “Teilen lernen sollte jedes Kind – im individuellen Tempo und mit individueller Förderung!“ Dem kontrovers diskutierten Ansatz aus Niedersachsen räumt sie in Bayern wenig Chancen ein. Hier werde an ”scharfen Leistungsanforderungen" festgehalten, prognostiziert Fleischmann im Gespräch mit dem Münchner Merkur.


Bericht im Münchner Merkur (kostenpflichtig)

Ärger wegen Söders Spar-Etat – BLLV-Präsidentin spricht von Geringschätzung

Am Dienstag ist Simone Fleischmann in Habachtstellung. Dann tagt die Landtags-CSU in Kloster Banz. Offiziell bestimmen zwar Wirtschaft, Raumfahrtpläne und Migration die Agenda, aber wer weiß schon, ob nicht wieder ein ... weiterlesen