Gemeinsam mit seinem Dachverband BBB (Bayerischen Beamtenbund) ruft der BLLV auf zur Mahnwache vor der CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon:
Am 6. Januar 2026
von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Kloster Seeon - Parkplatz Klosterweg 5
Aktuell laufen die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. 7 % mehr, mindestens 300 Euro mehr, ist die Forderung der Arbeitnehmervertreter. Die erste Verhandlungsrunde Anfang Dezember ist ergebnislos verlaufen. Die Arbeitgeber haben die Forderung abgelehnt und keinen Gegenvorschlag vorgelegt. „Wertschätzung sieht anders aus!“, so der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbun-des (BBB) Rainer Nachtigall.
Gleichzeit hat Ministerpräsident Söder schon vor Beginn der Tarifverhandlungen angekündigt, das noch zu findende Ergebnis nur verzögert in den Beamten- und Versorgungsbereich zu übertragen.
Aus Sicht des BBB ein No-Go, dass mit einer langjährigen Tradition, mit der der Freistaat bisher sehr gut gefahren ist – der, der einheitlichen Beschäftigungsbedingungen im gesamten bayerischen öffentlichen Dienst.
Für einen starken öffentlichen Dienst!
Betroffen sind die Menschen, die dem öffentlichen Dienst Tag für Tag ein Gesicht verleihen und ihn am Laufen halten. „Diese Menschen stehen morgen vor Ort, um bei den angereisten Politikern ein klares Zeichen zu setzten: sie kämpfen gemeinsam für einen starken öffentlichen Dienst!“, so Rainer Nachtigall zu der geplanten Aktion. Das gleiche erwarte man von der Politik: #stehtzuuns.
Hintergrund:
Von den Verhandlungen des dbb beamtenbund und tarifunion, dem Dachverband des BBB, mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechen-den Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Es sind noch zwei weitere Verhandlungsrunden für den 15./16. Januar sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.