Mehr als Fachkompetenz: Das Gymnasium

Die Schülerschaft am Gymnasium ist hinsichtlich ihrer Vorbildung, ihrer Lernmotivation und ihres familiären Hintergrundes heterogener geworden. Gesellschaftsstrukturen, Familienstrukturen und Wertesysteme verändern sich in der heutigen Gesellschaft nachhaltig. Das wirkt sich unmittelbar auf die Schulen aus.

Das Gymnasium ist deshalb pädagogisch mehr denn je gefordert. Wissensvermittlung alleine reicht nicht mehr aus. Am Gymnasium muss ebenso wie an allen anderen Schulen eine Kultur der Kommunikation und der Unterstützung entstehen. Kinder und Jugendliche benötigen sehr viel häufiger die persönliche Zuwendung des Lehrers und eine gezielte individuelle Förderung.

Auch Gymnasiallehrer und –lehrerinnen müssen heute Experten in pädagogischen Fragen sein und über ein Höchstmaß an Sozialkompetenz verfügen. Auch im Gymnasium muss verstärkt Beziehungsarbeit geleistet werden. Gymnasiallehrkräfte leisten es sich heute nicht mehr, sich auf die reine Fachkompetenz zurückzuziehen.

Referendariat und Berufseinstieg

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Der BLLV bringt frischen Wind ans Gymnasium

News

Berufseinstieg als Umschüler

Verschärfte Bedingungen

ZWEITQUALIFIZIERUNG - Der Umstieg vom Gymnasium an die Grundschule gleicht zuweilen der Quadratur des Kreises. Wie soll ein Betreuer einen Berufseinsteiger coachen, wenn es dazu kaum Gelegenheit gibt? Wie man im Schulalltag diesen Spagat bewältigt und was sich ändern muss, erzählt Karin Leibl. Sie betreut arbeitlose Junglehrerinnen und -lehrer sowie Zweitqualifikanten.
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15.03.2018 - Positionspapier zum neuen Pflichtfach Informatik

Grundschulen dürfen nicht "außen vor" bleiben

PRESSEMITTEILUNG - BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann unterstützt die geplante Einführung des neuen Pflichtfachs zur Informatik an weiterführenden Schulen. „Mit dem Kompetenzerwerb muss aber so früh wie möglich begonnen werden."
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12.03.2018 - Positionspapier

Deutliche Mehrbelastung wegen Zweitqualifikation

PRESSEMITTEILUNG - BLLV-Präsidentin fordert Korrekturen / In einem Positionspapier schlägt der Verband u.a. vor, die Zweitqualifikation besser mit Personal und Unterstützungssystemen auszustatten
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Verbindliche Grundschulempfehlung zum Übertritt

"Ein Mini-Abitur in der Grundschule ist absurd"

In Baden-Württemberg gilt die Empfehlung des Grundschullehrers für die Wahl der weiterführenden Schule nach der 4. Klasse inzwischen als verbindlich. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein wird darüber ebenfalls diskutiert. Der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann sieht diese Leistungsfeststellung, die auch mit Tests verbunden sein kann, kritisch: "Niemand kann ernsthaft wollen, dass schon Grundschüler ein Mini-Abitur machen."
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Zweitqualifizierung

Mehr Geld für Gymnasiallehrer/innen

ZWEITQUALIFIZIERUNG - Verstärkt die ungleiche Bezahlung von Lehrkräften den Personalmangel? Diesen Eindruck erweckt eine neue Initiative des Kultusministeriums: Gymnasial- und Realschullehrkräfte erhalten künftig mehrere hundert Euro im Monat zusätzlich.
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