Ob katholischer oder evangelischer Religionsunterricht, islamischer Unterricht oder Ethikunterricht – Schulen stehen vor neuen Herausforderungen und auch Eltern stehen zu Beginn des Schuljahres vor der Frage, ob ihr Kind den gemeinsamen Ethikunterricht oder den getrennten Religionsunterricht besuchen soll. Immer öfter fällt die Wahl auf Ethik, weshalb die Gruppen für den kirchlichen Bekenntnisunterricht oft zu klein sind und inzwischen mehr als 40.000 Kinder „RUmeK” besuchen: den „Religionsunterricht mit erweiterter Kooperation”, der zugleich katholische und evangelische Bekenntnisse vermittelt.
Der Münchner Merkur kündigt die Veranstaltung des Zentralrats der Konfessionsfreien zu diesen Entwicklungen mit folgenden Fragen an:
Wie können Schulen in Bayern Kindern unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen gemeinsame Werte vermitteln? Was bedeutet eine bekenntnisfreie Schule?
Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, betont: „Schule muss Kinder und Jugendliche ganzheitlich bilden. Dazu gehören auch (religiöse) Werte.“
Auf dem Podium:
- Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes – BLLV
- Ahmad Mansour, MIND Prevention gGmbH
- Matthias Fischbach, Vorsitzender der FDP Bayern
- Michael Lang, Vorsitzender der Fachgruppe Ethik im Bayerischen Philologenverband – bpv
- Philipp Möller, Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien e.V.
Programm:
18:00 Uhr: Begrüßung und Einführung durch Philipp Möller
18:10 Uhr: Impulsvorträge von Ahmad Mansour und Simone Fleischmann
18:30 Uhr: moderierte Podiumsdiskussion und Fragen aus dem Publikum
20:00 Uhr: Ausklang bei Getränken