Bild mit Unterstützung durch KI, redaktionell geprüft; Foto (original): FELI: Forschungsstelle Elementarinformatik, Uni Bamberg
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3. Fachtagung KI in Bildung und Schule (KIBIS) an der Universität Bamberg Startseite Topmeldung
Künstliche Intelligenz

KIBIS schlägt die Brücke zwischen Forschung und Praxis

Bei der KIBIS 2026 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg kamen Forschende, Lehrerkräfte, Bildungsakteurinnen und -akteure sowie Bildungsinteressierte zusammen. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann war zum Thema „KI in Schule und Unterricht“ dabei.

Nach dem Erfolg der letzten beiden Tagungen ging KIBIS am 08. und 09. Oktober 2026 in die dritte Runde. Ziel von KIBIS ist, das Thema “KI in der Bildung” aus der Perspektive der Forschung und der Praxis zu beleuchten. Entsprechend bringt die Fachtagung jährlich Forschende aus dem Bereich KI und Informatikdidaktik sowie Lehrkräfte zusammen. Der wissenschaftliche Teil der Tagung wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis KI in Schulen der Gesellschaft für Informatik umgesetzt. Der praktische Teil der Tagung erfolgt in Kooperation mit dem Schulversuch KI@School.

KI für Lernen und Lehren

Das Ziel der Fachtagung ist es, Forschung und Bildungspraxis zusammenzubringen, um die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für Lernen und Lehren aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren: Wie können Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen KI-Kompetenzen im Sinne eines reflektierten, selbstbestimmten und verantwortungsvollen Handelns in der digitalen Welt vermittelt werden? Welche KI-Kompetenzen sollten im Lehramtsstudium verankert sein – und wie lassen sie sich dort praxisnah vermitteln? Und wie können KI-gestützte Werkzeuge den Unterricht bereichern und Lernprozesse gezielt unterstützen? Das sind nur einige der Kernfragen, die gemeinsam diskutiert wurden.

Kompetenzen bewusst entwickeln

In Ihrem Eingangsstatement zur Podiumsdiskussion „KI in Schule und Unterricht“ betonte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann, dass KI längst Teil unserer Lebens- und Arbeitswelt geworden ist und zwar sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für Lehrkräfte und Eltern. Und allen solle bewusst sein, dass diese Entwicklung nicht mehr weggeht. “KI darf deshalb weder Tabu noch Schreckgespenst sein. Entscheidend ist, dass wir die Kompetenzen entwickeln, mit KI kritisch und verantwortungsvoll umzugehen. Genau das ist der Bildungsauftrag von Schule. Junge Menschen müssen lernen, die Chancen zu nutzen und die Risiken zu erkennen. Wegschauen ist nicht die Lösung, sondern ein professioneller Umgang mit KI. Schule muss diesen Wandel aktiv gestalten und dafür müssen wir sie auch in die Lage versetzen”, betont die BLLV-Präsidentin.

Mit der BLLV-Präsidentin auf dem Podium waren neben der Moderatorin Dr. Anja Gärtig-Daugs (Leitung DigiLabs, ZLB) auch Dr. Sophie Proske (BEV), Dr. Eva-Maria Weiss (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und Dennis Busch (Berufsschule Lichtenfels, medienpädagogischer Berater digitale Bildung (mBdB) für die beruflichen Schulen Regierung Oberfranken).

Beteiligte Organisationen

Lehrstuhl für Kognitive Systeme (KogSys), Otto-Friedrich-Universität Bamberg | Forschungsstelle Elementarinformatik (FELI) | Arbeitskreis KI in Schulen (KIS), Gesellschaft für Informatik | MINT-mobil der Region Bamberg | Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI)

>>Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der Uni-Bamberg

 

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Schlagwörter: #Künstliche Intelligenz
Themen: Digitalisierung