steinmeier_pisa2018.jpg
Diskussion um PISA-Ergebnisse Startseite
Bildungsgerechtigkeit

Steinmeier verlangt mehr Bildungsgerechtigkeit

In der Debatte über die aktuellen PISA-Ergebnisse meldet sich auch Bundespräsident Steinmeier deutlich zu Wort. Wie BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann kritisiert auch er mangelnde Bildungsgerechtigkeit.

Es ist wichtig, über die Ergebnisse und Daten der aktuellen PISA-Studie sachlich und konstruktiv zu reden. Findet auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Laut dpa-Meldung bemängelt er den in Deutschland extrem ausgeprägten Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen von Kindern.  Dieser Punkt stößt auch BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sauer auf. Steinmeier sieht das aber nicht als Auftrag, den allein die Schulen zu leisten hätten. Vielmehr fordert er ein entschiedeneres politisches Handeln.

Auch der Dachverband des BLLV, der "Verband Bildung und Erziehung" (VBE), begrüßt den Weckruf des Bundespräsidenten. „Er hat vollkommen Recht: Es ist beschämend, wie weit die Lücke zwischen Sonntagsreden mit dem Hohelied auf Bildung und der tatsächlichen Realität an Schule mit der unzureichenden Investitionsbereitschaft der Politik klafft", so Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE. Im Angesichts des möglichen Scheiterns des Nationalen Bildungsrates sollte auch der Bundespräsident jetzt seine Möglichkeiten ausschöpfen, Politik, Wissenschaft und Praxis an einen Tisch zu bringen. Nur so könnten laut Beckmann die Herausforderungen des Bildungssystems angegangen werden.

 



Mehr zum Thema