Demokratiebildung als Maßnahme gegen Rechtsextremismus
Der BLLV sieht in dem Zusammenhang die Demokratiebildung als eine der wichtigsten Aufgaben von Schulen. Es geht darum, Schülerinnen und Schülern demokratische Werte zu vermitteln und sie zu befähigen, politische Situationen und Inhalte eigenständig einzuordnen.
Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, zur Dringlichkeit, Demokratiepädagogik und politische Bildung in den Mittelpunkt des Bildungssystems zu stellen: „Wir müssen jetzt Ernst machen und manche Fächer, manche Inhalte, manche On-Top-Kompetenzen beiseite rutschen und die Demokratiebildung, die politische Bildung in die Mitte platzieren, weil es an der Zeit ist.“
Haltung zeigen und Vorbild sein
Der BLLV setzt sich mit seinem Manifest: Haltung zählt für ein respektvolles Miteinander und den Schutz unserer Demokratie ein. Demokratie soll nicht nur Lerngegenstand sein, sondern muss an den Schulen gelebt werden. Dabei bestärkt der BLLV alle Lehrkräfte und Pädagog:innen, im Unterricht Haltung zu zeigen: „Es ist Aufgabe der Lehrkräfte, demokratische und pluralistische Werte zu vermitteln. Das bedeutet: Lehrkräfte dürfen Position beziehen, wenn es um die Werte unseres Grundgesetzes geht. Sie müssen es sogar“, so die BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann.
BR24 stellt Schulen vor, die Demokratiebildung bereits fest im Unterricht verankert haben – dazu gehört beispielsweise das Aufklären über Methoden und Symbole von extremistischen Gruppierungen sowie Jugendlichen die Bedeutung der Grundrechte nahezubringen.