Pressefotos Simone Fleischmann 2024
Bildungspolitik muss echte Antworten liefern Startseite Topmeldung
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PISA-Analyse: Wir haben Fragen!

MÜNCHEN – PRESSESTATEMENT. Die PISA-Ergebnisse sind besorgniserregend, aber nicht überraschend. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sieht die deutsche Bundespolitik in der Pflicht und stellt Fragen an die Verantwortlichen: „Was passiert jetzt? Warum lernen wir nicht von den Besten?“

Statement der BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann:

„Neue Zahlen, aber was passiert jetzt? Schockstarre, kopflose Aufregung und Schnellschüsse lösen keine Probleme. Das tun sie schon seit 25 Jahren nicht – und das ist uns Lehrerinnen und Lehrern schon lange klar. Die Fragen, die man sich eigentlich stellen müsste und die wir uns besonders im BLLV stellen, sind: 

Warum nimmt sich die deutsche Bildungspolitik nicht die internationalen PISA-Spitzenreiter zum Vorbild und macht’s auch so? Warum lernen wir nicht endlich – wie viele andere Länder – von den Besten? Warum werden die Gelingensbedingungen für erfolgreiche Bildung nicht auch in Deutschland geschaffen? Wo ist hier eigentlich der echte Masterplan? Zig wissenschaftliche Erkenntnisse: Und was machen die politisch Verantwortlichen dann damit?

Bleibt’s auch in Bayern wieder beim Klein-Klein oder werden nun endlich die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt aller Überlegungen gestellt?“

Medienbericht

Bayerischer Rundfunk

Ergebnisse der PISA-Studie: Was läuft schief in Deutschland?

BR 24 berichtet über die PISA-Ergebnisse und nimmt die Analyse von BLLV-Präsidentin Fleischmann auf: "Wenn immer weniger Lehrkräfte immer mehr leisten sollen, spiegelt sich das auch in den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wider." Fleischmann fordert zudem, von den Besten zu lernen: "Warum nimmt sich die deutsche Bildungspolitik nicht die internationalen PISA-Spitzenreiter zum Vorbild und macht's auch so?" ... zu BR24 (Video am Endes des Artikels)

Simone Fleischmann im Wortlaut in den TV-Nachrichten des BR:


Zum heutigen PISA-Stand:
"Wenn wir ein Vierteljahrhundert erleben, dass die Kompetenzen sinken, dann sind die Maßnahmen nicht die richtigen. Wir brauchen ein echtes Sondervermögen für die Bildung, wir müssen da richtig investieren. Und wir dürfen jetzt keinesfalls nachlassen, also heute der Schock und morgen vergessen. Nein, wir müssen uns langfristig auf den Weg machen und auch schnell auf den Weg machen. Weil nochmal warten können wir nicht. Wir verlieren Kinder!"

Die Hauptursache:
"Es fehlt am professionellen Personal. In Bayern haben wir in den Mittelschulen, wenn die Schule jetzt beginnt, etwa 500 Stellen, die fehlen. Und dann haben wir auch noch ein Stellenmoratorium. Das heißt, wir kriegen gar nicht mehr Leute. Wie soll denn das gehen? Schlechtere Kompetenzen, mehr Herausforderungen, weniger Leute und ein Stellenmoratorium? Nein! Wir brauchen jetzt dringend Investition in die Bildung. Und da muss man die Hosen runterlassen und sagen: Das ist Priorität eins!"

Wo es hakt:
"Es hängt daran, dass man etwas umsetzt. Dass man jetzt zum Beispiel die Attraktivität des Lehramtsstudiums endlich auf den Weg bringt. Da gab es eine Kommission, die gearbeitet hat. Wir brauchen ein attraktives Studium. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen. Wir brauchen die Möglichkeit für Lehrerinnen und Lehrer, diesen Kindern zu helfen. Ein guter gebundener Ganztag zum Beispiel. Wo nehmen wir denn das Personal her? Wie kann man denn eine gute Versorgung der Kinder hinkriegen? Die muss spitze funktionieren. Ich muss nicht mit der Gießkanne die Lehrerstunden verteilen, sondern ich muss hinschauen. So ähnlich wie bei den Startchancen. Und da braucht es jetzt nachhaltiges Dranbleiben und richtiges Investieren. Wir brauchen mehr Zeit, mehr Personal und eine echte Investition."

Drittletzter bei Bildungsgerechtigkeit:
"Wir sind an der drittletzten Stelle, Bildungsungleichheit auszugleichen. Wir schaffen es nicht, die Bildung unabhängig von der sozialen Herkunft zu fördern, weder bei den Spitzen noch bei den schwachen Kindern. Da gibt es bloß zwei Länder, die hinter uns sind. Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass bei 91 Ländern Deutschland den drittletzten Platz belegt, weil wir diesen Kindern nicht individuell helfen können! Vor allem denen nicht, die aus sozial prekären Verhältnissen kommen. Das ist ein echtes Armutszeugnis!"

Alle brauchen die richtige Förderung:
“Auch die Kinder, die High Potentials sind, brauchen endlich eine Spitzenförderung. Wir werden einfach diesen Kindern, die sehr heterogen sind, nicht gerecht. Was mich am meisten schmerzt, sind die Mittelschulkinder in Bayern: Sie brauchen dringend mehr Unterstützung. Wir brauchen da mehr Lehrerinnen und Lehrer. Wir brauchen mehr individuelle Förderung, um diese soziale Schere endlich zu schließen. Da können wir nicht mehr warten.”


Auch Bundeskanzler Merz fordert "große Kraftanstrengung"

Bundeskanzler Friedrich Merz nennt die PISA-Ergebnisse im Bundestag “ernüchternd” und sagt: “Ich will den Ländern in Deutschland ausdrücklich anbieten, dass wir noch einmal gemeinsam zu einer großen Kraftanstrengung finden, um die Situation der Bildung in Deutschland zu verbessern. Ich biete es den Ländern ausdrücklich an und sage es auch für die Bundesregierung: Ja, wir wissen, dies ist eine der zentralen Aufgaben unseres Landes, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche eine Chance haben. Wenn wir das gemeinsam wahrnehmen, dann können wir das Problem lösen.” Merz nimmt auch Familien in die Verwantwortung, denn Bildung und Erziehung könne man nicht an den Staat “outsourcen”.


Mehr zur aktuellen PISA-Studie und den Forderungen des BLLV


PISA-Schock ohne Lerneffekt

Knapp 25 Jahre nach der ersten PISA-Erhebung steht das deutsche Bildungssystem vor ähnlichen Problemen wie damals. Denn auch die neueste PISA-Studie belegt: Die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzbereichen Lesen und Mathematik erreichen den historischen Tiefstand. Getestet wurden rund 6.700 15-Jährige an Deutschlands Schulen aller Schularten der Sekundarstufe I, mit Schwerpunkt auf Naturwissenschaften.

Beim ersten „PISA-Schock“ 2001 war die Aufregung groß und das unerwartet schlechte Abschneiden der Schülerinnen und Schüler in Deutschland ein Aufruf zum Handeln. 2022 zeigten die Jugendlichen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringere Kompetenzen in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen. 30 Prozent von ihnen erreichten damals in Mathematik nicht einmal die Kompetenzstufe II und scheiterten damit an den Mindeststandards. In den Naturwissenschaften waren es 23 Prozent, beim Lesen 26 Prozent, die die Mindeststandards verfehlten. In allen drei Bereichen hatten die Kompetenzen im Vergleich zur vorherigen Studie aus dem Jahr 2018 deutlich abgenommen. Und der Negativtrend schreibt sich fort.

Wie viele PISA-Studien braucht es denn noch, um zu verstehen, dass nachhaltige Bildungspolitik anders funktioniert?

Diagnose ist gut, Förderung ist besser 

Dass wir im aktuellen System und mit den derzeitigen Ressourcen den Kindern nicht gerecht werden können und dass Bildungschancen in Deutschland nach wie vor stark von der sozialen Herkunft der Kinder abhängen, zeigen zahlreiche Untersuchungen. Das bestätigen auch die aktuelle PISA-Ergebnisse: 

34 Prozent der 15-Jährigen erreichen die Mindeststandards im Kompetenzbereich Mathematik nicht (32 % beim Lesen, 27 % bei den Naturwissenschaften). Doch auch der Anteil der Spitzenleistungen geht zurück, d. h. die Leistungsrückgänge betreffen das gesamte Leistungsspektrum. Nicht weniger besorgniserregend ist, dass in Deutschland der sozioökonomische Hintergrund nach wie vor entscheidend ist für den Bildungserfolg – etwa drei Mal so stark wie beispielsweise in Kanada. 

Doch wie wirksam sind in Bayern die Maßnahmen des Kultusministeriums als Reaktion auf den letzten „PISA-Schock“ 2023? Die „PISA-Offensive“ der bayerischen Staatsregierung von 2024, das Startchancenprogramm, der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – ja, das sind alles wichtige und richtige Schritte. Aber der große Aufschwung bleibt aus. Da hilft uns auch das – eigentlich begrüßenswerte – Konzept der datengestützten Schulentwicklung nicht weiter. Denn natürlich sind evidenzbasierte Verbesserungen der richtige Weg, genau darum geht es auch bei PISA. Daten erheben, Daten reflektieren. Wer aber die Schulen auffordert, anhand von Daten Verbesserungen voranzutreiben, aber die Ressourcen dafür nicht bereitstellt, darf sich später nicht wundern, wenn es mit PISA wieder nicht klappt. Und wer aus PISA nicht die richtigen Maßnahmen ableitet, nutzt diese Datenevidenz selbst nicht effizient.

Der Lehrkräftemangel bestimmt den Alltag an den Schulen. Wenn immer weniger Lehrkräfte immer mehr leisten sollen, spiegelt sich das auch in den Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern wider. Denn wenn Differenzierung und Förderung nicht stattfinden können – und zwar weder an der Grundschule noch an der Mittelschule oder in den Förderzentren, dann können die individuellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler auch nicht wachsen.

BLLV fordert wirksame Maßnahmen und eine nachhaltige Bildungspolitik

Was Schulen und Schüler:innen brauchen, sind wissenschaftlich fundierte Maßnahmen sowie eine nachhaltige Bildungspolitik. Die PISA-Offensive und damit verbundenen Kürzungen von Fächern wie Werken, Englisch, Kunst und Musik an Grundschulen, um zusätzliche Mathematik- und Deutschstunden zu schaffen, ist vielleicht eine passende Antwort auf die schlechten PISA-Ergebnisse aus 2023. Aber langfristig geht es um mehr! Denn die Kinder und Jugendlichen brauchen auch diese anderen Fächer. 

Wer immer nur kurzfristig auf schwierige Ergebnisse schaut, hat nicht verstanden, wie nachhaltige Bildungspolitik funktioniert. Analysen gibt es genügend, jetzt muss die Politik handeln. Der BLLV erwartet Taten – und das basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Bildung ist ein gemeinschaftlicher Auftrag 

Wirksame ganzheitliche Bildung ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel: Schulen dürfen mit dieser Aufgabe nicht alleingelassen werden. Bildung muss unbedingt als gemeinsame Verantwortung angenommen und in den Mittelpunkt gestellt werden. Nur mit einem breiten Konsens lässt sich echte Veränderung erreichen. 

Weitere Informationen

>> PISA-Studie 2025 im Detail [Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) & Technische Universität München (TUM)]

>> Zusammenfassung der Ergebnisse [Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) & Technische Universität München (TUM)]

>> Zahlen–Daten–Fakten PISA 2025

>> Interview mit Prof. Dr. Katja Scharenberg, LMU: „PISA ist keine Bundesliga-Tabelle“

Auch PISA-Studienleiter Samuel Greiff sieht die Gesellschaft insgesamt gefordert:
“Letztlich ist Pisa kein Test für einzelne Lehrkräfte oder Schulen, geschweige denn für einzelne Schülerinnen und Schüler, sondern vor allem und vorrangig für unsere gesellschaftlichen Prioritäten.”
>> Interview mit Spiegel online

Bundesbildungsministerin Karin Prien zur aktuellen Lage im Bildungswesen:
Bildungsministerin Karin Prien sieht die Schulen in Deutschland vor erheblichen Herausforderungen: "Schulen müssen heute viel mehr für Bindung und Erziehung leisten als früher. Es nützt aber nichts, darüber zu lamentieren. Das ist die Realität, und darauf muss sich das Schulsystem insgesamt besser einstellen: Mehr Bedeutung für die frühkindliche Bildung, besserer Übergang zwischen Kita und Schule, vor allem die Stärkung der sogenannten basalen Kompetenzen: Lesen, Schreiben, Rechnen.“
[dpa-Meldung vom 08.09.2026]

Weitere Medienberichte

SAT1

PISA-Schock: Jeder dritte Jugendliche hat Probleme beim Lesen und Rechnen

SAT1 Bayern nimmt im PISA-Bericht die Analyse von BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann auf: „Es sind nicht die Kolleginnen und Kollegen, die nichts auf die Strecke bringen, sondern die Bildungspolitik muss die Bildung favorisieren. Die Bundespolitik muss auf die Bildung setzen. Wir brauchen da viel mehr Personal!“ ... SAT1 Bayern via Youtube

BR Livestream

PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Im Livestream zur PISA-Studie kritisiert BLLV-Präsidentin Fleischmann, dass es bei fehlenden Mindeststandards mehr Personal braucht und nicht wie in Bayern auch noch ein Stellenmoratorium, das es unmöglich macht, Kindern die nötige pädagogische Unterstützung zu geben ... BR-Beitrag mit Livestream-Recap

Simone Fleischmann im Wortlaut im BR-Livestream zu PISA:

“Wir brauchen dringend eine neue professionellere Lehrerbildung, damit mehr junge Menschen Lehrerin oder Lehrer werden wollen. Wir brauchen mehr, um die Bildungsungleichheit auszugleichen. Wir wollen Kinder über die Mindeststandards heben und nicht nur die Mindeststandards erreichen. Wir wissen, dass ein professioneller Ganztag genau das Richtige ist. Wir wissen, wie man es macht, aber es muss jetzt auf die Strecke! Es sind ja Maßnahmen am Start, aber die Ergebnisse sprechen eine andere Sprache. Wir müssen Tempo machen und Bildung priorisieren und nicht auch noch in Bayern ein Stellenmoratorium haben! Denn das heißt: mehr Aufgaben, schlechtere Ergebnisse bei den Kindern, aber keine neuen Stellen in diesem Jahr!”


Frankenpost

Nächster Pisa-Schock erschüttert das Land

Die Frankenpost nimmt die Mahnung von BLLV-Präsidentin Fleischmann auf, es darf nicht beim "Klein-Klein" bleiben. „Schnellschüsse lösen keine Probleme. Das tun sie schon seit 25 Jahren nicht. Die Pisa-Ergebnisse sind besorgniserregend, aber nicht überraschend. Warum nimmt man sich nicht die internationalen Pisa-Spitzenreiter zum Vorbild – und macht es auch so?“. Dazu Henrik Schödel, BLLV-Vorsitzender in Oberfranken: „Es wundert mich nicht, dass die Pisa-Studie nochmals schlechter ausgefallen ist. Ein Lehrer kann allein in einer Klasse kaum auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen." Deshalb benötige man mehr Förderlehrer und Zweitkräfte. ... Frankenpost online (kostenpflichtig)

Merkur & OVB Heimatzeitungen

Die große Kurvendiskussion

Der Münchner Merkur zitiert in seiner PISA-Analyse die BLLV-Präsidentin: Simone Fleischmann vom BLLV sieht die Bundespolitik in der Pflicht. Sie fordert einen Masterplan für die Schule. „Warum lernen wir nicht endlich von den Besten?“ Wer von den Schulen Verbesserungen fordere, aber die Ressourcen dafür nicht bereitstelle, der dürfe sich später nicht wundern, „wenn es mit Pisa wieder nicht klappt.“ ... weiterlesen

Mainpost

Nach Pisa-Schock: „Ich frage mich, ob der eine oder andere Politiker nicht verstanden hat, wie ernst die Lage ist“

VBE-Chef und 2. BLLV-Vizepräsident Tomi Neckov fordert im Gespräch mit der Mainpost über die PISA-Ergebnisse grundlegende Verbesserungen für Schule und eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung: "Die Qualität des Unterrichts leidet, wo die Bedingungen für gutes Lehren und Lernen nicht geschaffen werden. Wir brauchen außerdem mehr Lehrkräfte. Ich hoffe, dass die Erkenntnis wächst, dass wir eine Transformation brauchen. Wir können Schule nicht so weitergestalten wie im letzten Jahrhundert. Da braucht es einen großen Wurf mit den entsprechenden Ressourcen. Ich hoffe, dass das nicht wieder nur irgendeine App oder eine Software ist, die die Lehrkräfte kriegen sollen, sondern dass wir uns gemeinsam - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Politik und so viele mehr - Gedanken machen." ... weiterlesen

Frankfurter Rundschau

Lesekompetenz fördern: „Handy weg, lies was!“ – warum dieser Satz Eltern sabotiert und was Experten fordern

Die Frankfurter Rundschau fragt, wie die durch PISA attestierte schwache Lesekompetenz gesteigert werden kann, und nimmt den Rat von BLLV-Präsidentin Fleischmann auf, diese Schlüsselkompetenz mit vielfältigen altersgerechten Formaten aufzubauen. Generell brauche es eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung ... weiterlesen

Simone Fleischmann im Wortlaut gegenüber der Frankfurter Rundschau:

Zur Bedeutung des Lesekompetenz:
„Wie sollen die Schülerinnen und Schüler denn eine Textaufgabe in Mathe lösen, wenn sie die Aufgabe nicht richtig verstehen?“

Zur Größe der Aufgabe:
„Wir brauchen die Eltern im Boot“, betont Fleischmann und fordert statt Schuldzuweisungen ein gesamtgesellschaftliches Konzept und eine gemeinsame Kraftanstrengung.

Zur Bedeutung von Formaten wie Comic, Manga und Zeitschriften:
„Wenn ein Jugendlicher schon beim Anblick einer ganzen Buchseite aussteigt, dann muss ich doch überlegen: Wo erreiche ich diesen jungen Menschen?“

Wie Personalmangel die Bildungsungerechtigkeit weiter verstärkt:
„Das ist doch der Widerspruch: Die Kinder mit dem größten Förderbedarf brauchen eigentlich die meiste Professionalität, die meiste Zeit und die intensivste Begleitung. Und ausgerechnet dort ist der Mangel an Lehrkräften am größten.“



Analyse einiger PISA-Gewinner