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Film ab für die Menschenrechte!

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis bringt das Thema Menschenrechte direkt ins Klassenzimmer. Der BLLV unterstützt den Wettbewerb, bei dem auch Filme für den Unterricht prämiert werden – für mehr Empathie, Perspektivwechsel und kritische Medienkompetenz.

Menschenrechte sind Grundlage unseres Zusammenlebens, doch im Unterricht bleiben sie oft abstrakt. Film kann das ändern. Er erzählt Geschichten, schafft Nähe und eröffnet emotionale Zugänge zu Themen wie Würde, Freiheit, Flucht oder Diskriminierung. 
Genau hier setzt der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis an: Er macht Menschenrechte sichtbar und bringt sie direkt ins Klassenzimmer.

Filme, die bewegen – Unterricht, der wirkt

Die prämierten Filme des Wettbewerbs eignen sich hervorragend für den Einsatz im Unterricht. Sie fördern Empathie, regen Perspektivwechsel an und stärken die Urteilsfähigkeit. Gerade in Zeiten von Polarisierung und Desinformation ist das wichtiger denn je. 
Film verbindet Kopf und Gefühl. Außerdem macht er komplexe globale Zusammenhänge für Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar.

Zugleich eröffnet die Arbeit mit Filmen die Chance, Medienkompetenz zu stärken: 
Wie entstehen Bilder? Welche Perspektiven werden gezeigt? Welche werden ausgeblendet? 
Lernende entwickeln so einen kritischen Blick auf audiovisuelle Medien.

Selbst Filme machen: Lernen durch Gestalten

Noch stärker wirkt Menschenrechtsbildung, wenn Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Der Filmpreis lädt ausdrücklich dazu ein, eigene Filme zu produzieren und einzureichen – ob im Unterricht, in Projektwochen oder in Film-AGs. Schon mit einfachen Mitteln lassen sich eindrucksvolle Beiträge realisieren.

Der kreative Prozess fördert Teamarbeit, Recherchekompetenz und eigenständiges Denken. Vor allem aber setzen sich junge Menschen intensiv mit Menschenrechten auseinander und finden dabei ihre eigene Haltung. Dass beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis die Kategorie „Non-Professional“ mit demselben Preisgeld (2.500 Euro) ausgezeichnet wird wie professionelle Produktionen, unterstreicht die Wertschätzung dieser Arbeiten.

Mitmachen lohnt sich!

Der Wettbewerb wird von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen getragen, darunter der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Amnesty International, die Deutsche UNESCO-Kommission, die christlichen Kirchen wie auch der VBE Baden-Württemberg. Diese Vielfalt garantiert Unabhängigkeit und hohe inhaltliche Qualität.

Nutzen Sie die ausgezeichneten Filme für Ihren Unterricht und ermutigen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, selbst Geschichten zu erzählen.

Denn: Menschenrechte werden greifbar, wenn sie sichtbar und erfahrbar werden.

Informationen zur Teilnahme am Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Einreichschluss: 15. Juni 2026


Preisverleihung: 5. Dezember 2026 in Nürnberg


Preis: Der Preis ist mit 2.500 Euro je Kategorie und einer individuell gestalteten Preisstatue des Künstlers Martin Hotter dotiert.


Weitere Infos zur Einreichung:

  • Eingereicht werden können Produktionen, die sich mit der Idee der Menschenrechte bzw. deren Umsetzung, Schutz und Verletzung auseinandersetzen.
  • Zugelassen sind Filme in deutscher Sprache oder deutsch untertitelt (oder ohne gesprochenen Dialog) aller Genres.
  • Die Filme müssen nach dem 31.12.2023 fertiggestellt worden sein.
  • Wer darf in der Kategorie “Non Professional” Produktionen einreichen? Alle nicht-kommerziell arbeitenden Filmemacher oder Gruppen, z.B. Schulklassen, Jugendarbeit, Initiativen, Medienzentren oder Kulturzentren - dabei gibt es keine Begrenzung der Spiellänge.
  • Unter https://menschenrechts-filmpreis.de/anmeldung/ finden Sie weitere Informationen zur den unterschiedlichen Wettbewerbs-Kategorien, die Teilnahmebedingungen und das Formular zur Teilnahme.
  • Frühere Preisträger-Filme können Sie sich auf der Website des Menschenrechts-Filmpreis anschauen.

 

Kontakt:
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis
c/o Nürnberger Menschenrechtszentrum e. V.
Hans-Sachs-Platz 20, 90403 Nürnberg
Tel.: 0173 5719787

Fließtext: Klaus Ploth vom Deutschen Menschenrechts-Filmpreis