Unterzeichnet vom gesamten Präsidium, Simone Fleischmann, Gerd Nitschke und Tomi Neckov, fordert der BLLV die Abgeordneten im Bayerischen Landtag zum Handeln auf. Dem ausdrücklichen Dank für die Umsetzung von A13 als Eingangsbesoldung im Sinne der Gleichwertigkeit der Lehrkräfte schließt sich die Forderung an, diese Wertschätzung auch durch die sofortige Übertragung der Ergebnisse in den Tarifverhandlungen der Länder (TV-L) auf Beamtinnen und Beamte weiterzuführen. Der Abschluss ist zwei Wochen her und die schon im Koalitionsvertrag versprochene zeitgleiche Übertragung fehlt. Die angekündigte Verschiebung um sechs Monate ist von politisch verantwortlichen Personen nicht hinzunehmen!
Der BLLV fordert zudem die umgehende Rücknahme des Gesetzes zur Einschränkung der familienpolitischen Teilzeit und für die Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und Förderschulen die sofortige Rücknahme des sogenannten Piazolo-Pakets! Die Situation der Kolleginnen und Kollegen derart weiter zu verschlechtern, ist für den BLLV nicht tragbar!
Denn beste Bildung in Bayern geht nur mit starken Schulen und starken Lehrkräften!
Die 70.000 im BLLV organisierten Mitglieder fordern dementsprechenden Einsatz von der Politik und stellen klar: #ichbinesWERT !
Jetzt Tarifergebnis übertragen: BLLV fordert Abgeordnete zum Handeln auf
Per Schreiben an die Abgeordneten im Landtag fordert der BLLV die politisch Verantwortlichen auf, die Tarifergebnisse sofort auf Beamt:innen zu übertragen – sowie Piazolopaket und Teilzeiteinschränkung zurückzunehmen. Lehrkräfte stellen klar: #ichbinesWERT !
Medienbericht
BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann im Wortlaut gegenüber dem Münchner Merkur:
“Auch der Lehrerverband (BLLV) will dagegenhalten. Wenn Söder die Beamten permanent lobe, und sage, wie wichtig sie seien ‘dann fragen wir uns schon, warum genau da gespart wird’, sagt BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann unserer Zeitung.”
Weitere Informationen
Pressemitteilung des BLLV-Dachverbands BBB (Bayerischer Beamtenbund):
>> BBB bittet Abgeordnete des Bayerischen Landtags um Unterstützung: „Keine Zustimmung zur Besoldungsverzögerung“
BBB-Vorsitzender Rainer Nachtigall: „Der öffentliche Dienst hat in den vergangenen Jahren die Handlungsfähigkeit des Staates gesichert und seine Kompetenz bewiesen. Ihn jetzt als Finanzierungsrücklage zu missbrauchen, schwächt nicht nur das Vertrauen der Beschäftigten in ihren Dienstherrn, es schwächt die Institution selbst.“