Nach rund sechs Wochen Schule gibt es die erste kurze Verschnaufpause. Die meisten Kinder freuen sich auf freie Tage und Freizeitprogramm. Und darum geht es auch in erster Linie: Ferien sollen der Erholung dienen. Der Leistungsdruck in Schulen ist hoch und Kinder brauchen die unterrichtsfreie Zeit, um ihre Energien wieder aufzuladen. Aber sollten insbesondere Schülerinnen und Schüler, die Lücken haben oder in manchen Fächern hinterherhängen, die Herbstferien auch zum Üben nutzen?
BR24 geht dieser Frage nach und hat dazu Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV, befragt. Sie gibt zu bedenken, dass Lernen in den Ferien gerade bei jüngeren Kindern besser funktioniert, wenn Eltern sie begleiten können. Nach dem Motto: „Wir haben ausgemacht, dass du eine Stunde liest oder Matheübungen machst. Mach das jetzt und dann schauen wir uns das zusammen an. Aber das geht halt nur, wenn die Eltern im Homeoffice sind oder Urlaub haben.“ Und das ist nicht in allen Familien möglich.